Hallo,
so verwerflich ich das Verhalten eines absichtlichen Datenabrufers auch finde (ich habe schon zwei Chefs deshalb verloren, der eine hat sich aufgehängt *1) ) so unangreifbar halte ich auch diese Methode. Es wurden keinen Daten verfremdet, man ist nicht in fremde Datenbestände eingedrungen, sondern hat nur, solange es bestand, ein kostenloses Angebot angenommen. Wenn ein Kneiper Freibier anbieten, kann ich auch solange saufen, bis er mich dediziert des Hauses verweist.
*) Mein damaliger Chef hat sich aufgehängt, weil er sich plötzlich mit aller Macht einer Rechnung der Telekommunikationsfirma gegenüber sah. Die wollten von ihm für drei Monate rückwirkend pro Monat 990GB Traffic bezahlt haben, das MegaByte für 4,0 Cent.
Später haben die Gerichte in einer höheren Instanz mit den Erben entschieden, dass ein Vertrag in dieser Größenordnung (Normalumsatz 400 Euro im Monat) nicht automatisch zustande kommen kann, sondern der Access-Provider hier der ausdrücklichen Einwilligung im Einzelfall durch den Geschädigten bedurft hätte, da dieser ja nicht der Auftraggeber war und der Dritte (Schädiger) keine Vollmacht vorgelegt hatte.
Er hätte also die ca. 40.000 Euro nebst Gerichtkosten etc. gar nicht zahlen müssen.
Die eigentlichen "Betrüger" sind also oft an einer ganz anderen Stelle zu suchen.
Grüße
Chris (C)