Im Ergebnis steht somit lediglich die Erkenntnis, daß Du das Problem am falschen Ende anfasst. Die effektivste Methode ist und bleibt ganz einfach Spam aus der eingehenden Post heraus zu filtern, denn eines müssen die Spammer: Ihre Botschaft durchbringen - und genau da sind sie verwundbar, sehr leicht sogar.
Das ist natürlich richtig, allerdings finde ich es schon zielführend, zusätzlich dazu zu versuchen, den Spam schon von Anfang an zu vermeiden.
Das soll jetzt aber alles nicht bedeuten, daß die Ich-verstecke-mich-mit-Javascript-Methode wirkungslos wäre (ich stufe sie als brauchbar ein, da ich sie seit mehr als zwei Jahren nutze), es geht nur um Deine obige Aussage bezüglich des technologischen Fortschritts.
Hast schon Recht, es führt sich eigentlich selbst ad absurdum.
Davon unabhängig:
Alternativ bzw. für die Leute, die Javascript nicht eingeschaltet haben (gute Gründe dafür gibt's genug), wäre der Verweis auf ein Formular, das zum Beispiel über "/kontakt?name=hanswurst" aufgerufen wird und quasi als Mailschnittstelle dient. Bitte an den Flooding-Schutz denken!
Das wäre natürlich der letzte Schritt. Mein Bedenken hierbei ist, dass ich schon des Öfteren gehört habe, dass Kontaktformulare weniger "beliebt" sind, sozusagen. Andererseits, schlimmer als eine JavaScript Lösung ist es keinesfalls - denn wie Du schon gesagt hast, JavaScript haben viele abgeschaltet.
LG, Thomas