Moin!
Aber muss ich mir dann nicht doch selber zusätzlich ein Programm schreiben
Solche Sachen gibt's im Internet an jeder Straßenecke.
Das spannendste fand ich damals (also bei meiner Entdeckung desselben), dass nmap (das Scantool für Linux - eine Windows-Version existiert aber IIRC auch) nicht nur offene Ports herausfinden kann, sondern auch das verwendete Betriebssystem!
Eigentlich eine "nette" sache, die darauf basiert, dass man ja nicht nur sinnvolle TCP-Pakete an einen Rechner schicken kann, sondern auch welche, die absolut keinen Sinn machen. Die Reaktion auf solche Pakete unterscheidet sich je nach Betriebssystem so deutlich, dass man Unterscheidungen treffen kann. Und beispielsweise erkennt, dass sich der TCP/IP-Stack von Windows NT jahrelang nicht verändert hat - zumindest in der Art, wie auf solche Pakete reagiert wird.
Und was man auch noch herausfinden kann: Wie lange der Rechner schon eingeschaltet ist. Da gibts offenbar in TCP-Paketen ein Feld, welches eine Timestamp enthält. Und wenn die bei Systemstart bei Null losrennt, und regelmäßig Sekunden hochzählt, dann kann man natürlich rauskriegen, wie lange ein Rechner schon aktiv ist.
TCP/IP ist eigentlich ein sehr spannendes Thema. :) Ich bin leider nicht gut genug bewandert, da selbst kreative Tools zu erfinden, aber das, was andere rausfinden und, teilweise nett verpackt in interessanten Storys, berichten, kann ich ja einfach mal wiedergeben. :)
- Sven Rautenberg
Die SelfHTML-Developer sagen Dankeschön für aktuell 21205,05 Euro Spendengelder!