Hallo Sven,
afaik sind celerons nur pentium's, die bei der Produktion kaputt gegangen sind. Dann werden sie runtergetaktet, auf ein Funktionsminimum eingestellt und als Celeron wesentlich preisgnstiger verkauft.
"Kaputtgegangen" ist eine etwas undifferenzierte Sichtweise.Ok: bei der produktion nicht einwandfreie ~ ;-)
In der Tat ist es so, dass nur bei den sogenannten Mobilprozessoren tatsächlich (faaaast) alle Transistoren und Schaltungen richtig gebaut sind, bei Pentiums und in höherem Maße bei Celerons ist die Fehlerrate (durch Produktionsungenauigkeiten) höher, deswegen arbeiten sie nicht so schnell.(<-- "schnell" im Sinne von effizient, denn normalerweise ist ein Pentium IV 3,6 GHz zwar schneller als ein Pentium M, aber sehr viel wärmer im Vergleich)
Also jetzt verstehe ich gar nichts mehr:- Bei Mobilprozessoren sind fast alle Transistoren etc. richtig gebaut
Richtig. Deswegen sind sie teurer, haben weniger Berechnungsfehler und produzieren auch geringere Leckströme.
- Bei Pentiums ist die Fehlerrate höher als bei Mobilprozessoren
Ja. Und weil man sie höher taktet werden sie noch wärmer. Dazu muss man aber sagen, dass Mobilprozessoeren sich meist durchaus in puncto peakleistung mit ihnen messen können, nur darauf sind sie halt nicht optimiert, sondern auf den kompromiss wärme/energieverbrauch <-> leistung
- Bei Celerons ist die Fehlerrate noch höher (als bei Pentiums > Mobilprozessoren)
Genau.
"Pentium M" ist auch ein Mobilprozessor, d.h. ein CPU, der speziell auf mobilem Einsatz im Laptop gebaut wurde, also wenig Hitzeentwicklung, weniger Stromverbrauch.
Ja.
Dafür "takten" diese Pentium M's nur im 1,3GHZ-Bereich, bzw. ich habe noch nie von schnelleren gehört. Für desktop-anwendungen reicht dies völlig aus, da stimme ich (den Intel-Leuten) zu.
Dieser "niedrige" Takt hat eher weniger mit der Leistungsfähigkeit zu tun, als man dir aufoktroyieren möchte. Pentium Ms (die eben nur Pentiums heißen, aber ein in manchen Punkten deutlich anderes Design haben [merke: Design != Arrchitektur, denn die iszt bei beiden ja x86]) sind bei geringerem Takt um einiges Leistungsfähiger.
Und "richtige" (=nicht-mobilprozessoren)-Pentiums sollen jetzt eine höhere Fehlerrate haben? Wieso denn das? Afaik haben sie nur mehr Leistung, weil nicht so stark auf den Stromverbrauch geachtet werden muss.
Die höhere Leistung kommt durch verschiedene Aspekte zustande, unter anderem durch höhere Core-Spannungen und höhere Taktraten, aber nicht durch die Chipqualität, denn definitiv treten höhere Leckströme und Fehler auf, daher auch die große Wärmeentwicklung.
Bei Celerons soll jetzt noch mehr kaputt sein. Dies erklärt zwar keineswegs deren Verbindung zum Pentium, die ich ja erläutert habe und dessen Erläuterung du als "undifferenziert" bezeichnet hast, aber egal.
Celerons sind erstmal Prozessoren von der selben Firma wie Pentiums. Celerons sind deshalb so billig und (langsamer), weil eben nicht so stark wie bei Pentiums auf Fehlerquellen (also zumeist Fehlberechnungen durch fehlerhafte integrierte Schaltungen) geachtet wird. Dann gibt man ihnen noch einen kleineren Cache und einen langsameren BUS und kann sie zum halben Preis verkaufen.
Jetzt mal im Ernst: Warum sind sooo viele Transistoren da drin kaputt? Und vor allem: Wenn ein Transistor kaputt ist, dann funktioniert eine ganze Menge nicht mehr in so einem Teil. D.h. es ist nicht mehr brauchbar. Das ganze. Eigentlich.
Nein. Es funktioniert erstaunlich viel noch, wenn ein Transistor kaputt ist, denn du bekommst ja nur falsche Ergebnisse. Der Chip kann sich jedoch in den seltensten Fällen _dieser Art_ selbst diagnostizieren. Wenn der Chip meldet, dass er kaputt ist, dann hat das meist schwerwiegendere Gründe.
Wieso braucht niemand PentiumIV's, wenn die doch angeblich schneller sind!???
Weil >90% der Anwender einfach keine 3,6GHz brauchen, auch als vielpostulierte Peakleistung nicht, wenn man sonst mit 1-1,5 GHz gut auskäme. Du hast natürlich Recht damit, dass es anwendungsfälle gibt, wo es Sinn macht, gute, schnelle Prozessoren zu verwenden, aber für den Heim-Desktop ist das definitiv nicht der Fall. Auch da gibt es natürlich Sonderfälle, aber die Leute wissen dann wieder ganz gut selbst, was sie brauchen.
Bloß weil du sie nicht brauchst? Das wäre eine recht... ungewöhnliche Sichtweise.
Nein.
Erläutere das bitte.ich rege mich nicht drüber auf, weil ich es nicht brauche. Eigentlich rege ich mich gar nicht richtig auf. Finde ich. Das lässt sich aber auch nicht so gut sagen, immerhin habe ich das Thread afaik gestern eröffnet.
Dann versteh ich nicht, warum du so einen Thread öffnest, wenn du nicht weißt, was du sagen willst.
Bill Gates nennt es "The power of 'good enough'" ;-)
Bill Gates ist ein mit Geld aufgeblasener Verrückter, der die Welt mit Schrottsoftware zudeckt.
Wenn du nichts weiter vorzubringen hast als dogmatischen Massenbrei, dann muss ich mich aus der Diskussion verabschieden. Ich mag Microsofts Monopolkapitalismus auch nicht, aber Bill Gates hat ohne Zweifel als Geschäftsmann das Prädikat "aufgeblasener Verückter" nicht verdient.
Na komm, ein bisschen Aufheiterung in diesen tristen Zeiten muss sein ;-)
Ach ja, die Volks-Depression. Naja, wenn du mitmachen magst, bitte. Carpe diem.
Wie dem auch sei, lassen wir den Bill in Redtown schmorren und fertig.
Nein, er schmort in Seattle, in Redmond sitzt seine Firma.
wollen wir streiten?
Ja, so habe ich das Ausgangsposting verstanden. ;-)
Grüße aus Barsinghausen,
Fabian
"It's easier not to be wise" - http://www.fabian-transchel.de/kultur/philosophie/ialone/