Hi,
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3477036_NAVSPM1_REF1,00.html
Mir sind da ein paar Sachen positiv aufgefallen wie z.B. dass sich die Verteilungsdiskussion in ein Debatte ueber Fairness hin verschieben muss
wie soll Fairness gewährleistet werden, so ganz ohne Verteilung? Was soll das eigentlich bedeuten?
es gibt grundsaetzlich zwei "Konzeptrichtungen": die einen beschwoeren die Gerechtigkeit, die anderen die Fairness. Wobei Gerechtigkeit und Fairness immer auch Umverteilung bedeuten, Gerechtigkeit aber deutlich mehr als Fairness.
oder die Forderung nach einem angemessenen Diskurs ueber den Begriff der Gerechtigkeit
Was wäre denn gerecht und wie lässt sich das argumentieren?
Mach mal einen Vorschlag. Ich versuch's auch mal: Chancengerechtigkeit oder Chancengerechtigkeit (unter Nichtberuecksichtigung ererbten Vermoegens)
oder die Feststellung, dass viele Ethikfragen schlichtweg vom Staat _geregelt_ sind
Kündigungsfristen als Frage der Ethik? Steckt da wirklich ein Alt-68er in dir?
Durchaus, ich habe die Zeit ja voll miterlebt. (Da ich schon mit 6 Jahren angefangen habe den SPIEGEL zu lesen.)
oder die "Redewendung", dass es 'eine Art vagabundierendes Moralkapital' gibt.
*pling* macht das Phrasenschwein
Durchaus, macht's da pling. Aber der anvisierte Sachverhalt ist doch nicht ganz ungegeben (political corectness).
und dass man die Aufregung bezüglich millionenschwerer Abfertigungen so betitelt, sagt uns einiges über den Interviewten.
Was haeltst Du von der Neid-Debatte? Ist das nicht voellig destruktiv? Und wenn Dein Vorgesetzter viel verdient oder der Boss vom Boss bekommt noch mehr, bejkommst Du dann gute oder schlechte Stimmung?
Ok, ich rechne ihm an, das Wort "Gutmensch" vermieden zu haben.
Weil das Wort zu stark emotional besetzt ist. Aber den Sachverhalt "Die, die das richtige wollen und das falsche machen" gibt es doch?
Gruss,
Ludger