Der Martin: Daten von sehr alter Platte retten

Beitrag lesen

n'Abend ebenfalls noch,

Du hast bestimmt 17 Sektoren gemeint.

Ups. Recht hast du. Punkt für dich.

:-)  !!

Auf keinen Fall LBA!

Genau das scheint (zumindest für das BIOS meines ältestens Rechners) aber das Problem zu sein. Mit "Normal" oder "Auto" startet gar nix, mit "LBA" wird wenigstens so weit gestartet, daß ich am Monitor ... gar nichts sehe, auch keine Fehlermeldung. Es blinkert an der Stelle, an der der Cursor auftauchen müßte, und das tuts stundenlang.

Sch+@&#e. Dann liegt das Problem nicht beim Interpretieren der Daten durch irgendein Betriebssystem, sondern schon auf der Hardware-Ebene beim Ansprechen der Platte.
Das ist wahrscheinlich der Moment, in dem das BIOS fragt, "He, du IDE-Gerät, was bist du denn?" Und das IDE-Gerät antwortet: "Ich bin eine Festplatte mit 80MB." Darauf das BIOS: "Ich glaub, ich hab da was nicht verstanden. Nochmal: He, du IDE-Gerät, was bist du denn?"
Wenn du dagegen die Paramter im BIOS-Setup fest einträgst, bootet die Maschine zwar, kann aber die Platte anscheinend trotzdem nicht richtig adressieren.
Als Linux-DAU muss ich dazwischenfragen: Mit "dd" würdest du - wenn's funktioniert - eine Image-Datei von der fraglichen Platte ziehen?

Diese amüsante (?) Deadlock-Situation hatte ich übrigens vor einiger Zeit mit umgekehrtem Vorzeichen. Da wollte ich einem älteren Rechner eine 80GB-Platte (nicht 80MB!) spendieren, und hab nach langer Recherche festgestellt, dass das BIOS nur max. 32GB unterstützt. Nein, bei größeren Platten kommt keine Fehlermeldung, die BIOS-Initialisierung fragt nur endlos immer wieder an, weil sie die Antwort nicht versteht.

Warum stöpselst du nicht probehalber mal ein funktionierendes Netzteil in den Uralt-PC?

Weil sich dieser Uralt-PC inzwischen auf einer Müllkippe in der Nähe von Eisenach befinet und ich längst wieder in Berlin sitze :-(

Oh. Gute Erklärung. ;)

Dieser "Rest" bezog sich ikm wesentlichen auf die Platte. Beim Aufschrauben des Rechners kam mir außer einer Staubwolke auch noch ein Speicherbaustein entgegengeflogen ...

Darf man fragen, wie lange diese Kiste schon nicht mehr in Betrieb war, oder anders formuliert: Wann hat sie zum letzten Mal noch funktioniert?

Ich hätte da noch eine alte, noch funktionierende Maschine mit einem Pentium I/120MHz (Baujahr so um 1993/94, denke ich), komme ich aber frühestens nächsten Montag dran. Würde ich dir zum Testen gern zur Verfügung stellen - aber von der Stuttgarter Gegend bis nach Berlin ist es ein weiter Weg...?
Wenn du eine Idee hast, wie ich helfen kann, gern...

Gute Nacht einstweilen,

Martin