Bernhard: Neuer Rechner - neue Probleme

Moin!

Mein Vater hat kürzlich einen neuen PC gekauft. Grundsätzlich ist mit dem auch alles o.k., jedoch fehlen bei neuen Geräten manche Anschlussmöglichkeiten:

1., geringeres, Problem:

Da der Rechner (verständlicherweise) kein Diskettenlaufwerk mehr hat, sind meine alten DOS-Startdisketten nicht mehr zu gebrauchen. Ich habe also nach einem anderen Werkzeug gesucht, mit welchem ich die Platte vor der Installation von Win2k in zwei schöne, gleich große und primäre(!) (NTFS-)Partitionen aufteilen kann (das Windows-Setup erstellt ja immer eine erweiterte Partition, was ich nicht will).

Partition Logic ist diesbezüglich exzellent, jedoch kann ich damit nicht interagieren, weil der Rechner (verständlicherweise?) nur mehr USB- und keine PS/2-Anschlüsse für Tastatur+Maus mehr hat.

Ich hab es schlussendlich doch hingekriegt, mit den Recovery-CDs eine NTFS-Partition zu erstellen - die belegt jedoch nur ca. 10GB der 150GB-Platte. Das ist ein bisschen mickrig, aber mehr hab ich nicht zu Stande gebracht. Der Rest der Platte ist unpartitioniert. (In diesem Bereich eine neue Partition zu erstellen geht ja einfach.)

=> Frage: Hat jemand einen Tipp, wie ich die Systempartition möglichst einfach auf ca. 75GB vergrößern kann? Zur Not setze ich Windows auch ganz neu auf, aber ich muss dann trotzdem vor der Neuinstallation schon irgendwie die Partitionen erstellt (wenn auch nicht formatiert) haben.

2., schwerwiegendes, Problem:

Dem Rechner fehlen nicht nur Diskettenlaufwerk+PS/2-Anschlüsse, nein, es fehlt sogar ein herkömmlicher Parallelport! =:-o

Dafür fehlt mir nun wirklich jedes Verständnis. Selbst wenn ich einen Rechner selber kaufe, komme ich nicht in hundert Jahren auf die Idee, zu prüfen, ob ein LPT-Anschluss vorhanden ist. Der darf in meinen Augen einfach nicht fehlen.

Egal. Für mich stellt sich jetzt die Frage, ob bzw. wie ich den alten HP Laserjet an den neuen Rechner anschließen kann. Prinzipiell existieren ja so nette Kabel, nur nützen mir die nichts, da der Laserjet einen sog. "Mini-Centronics-Stecker" braucht, wie ich diesem Testbericht entnommen habe. Das alte Kabel müsste ein AC-Kabel in der Terminologie von Wikipedia gewesen sein. Was ich demnach also brauche, ist ein "USB-C-Kabel".

=> Frage: Gibt es sowas irgendwo? Wenn nicht, gibt es dann eine andere Möglichkeit (irgendwelche Adapter o.Ä.), den Drucker mit dem Computer zu verbinden? Kann man so ein "USB-C-Kabel" vielleicht selber basteln? Ich hab sowas noch nie gemacht, würde es aber als letzten Ausweg versuchen.

Ich lasse mich nur ungern dazu nötigen, wegen Steckerkleinkrams neue Hardware zu kaufen, bin also für jeden Hinweise dankbar.

Gruß
Bernhard

  1. Hallo Bernhard,

    [...] jedoch fehlen bei neuen Geräten manche Anschlussmöglichkeiten:
    Da der Rechner (verständlicherweise) kein Diskettenlaufwerk mehr hat, [...]
    [...] weil der Rechner (verständlicherweise?) nur mehr USB- und keine PS/2-Anschlüsse für Tastatur+Maus mehr hat.
    Dem Rechner fehlen nicht nur Diskettenlaufwerk+PS/2-Anschlüsse, nein, es fehlt sogar ein herkömmlicher Parallelport! =:-o

    das wären für mich schon genug Gründe, den PC stehenzulassen bzw. dem Händler wieder hinzustellen. Womöglich hat er auch keine RS232-Ports mehr? Dann erst recht zurück damit!

    das Windows-Setup erstellt ja immer eine erweiterte Partition, was ich nicht will.

    Dann erstelle doch während der Installation nur *eine* kleine Partition, die andere kannst du ja einrichten, wenn das System rennt.

    Partition Logic ist diesbezüglich exzellent, jedoch kann ich damit nicht interagieren, weil der Rechner (verständlicherweise?) nur mehr USB- und keine PS/2-Anschlüsse für Tastatur+Maus mehr hat.

    Dann kann man aber normalerweise im BIOS "Legacy Support for USB Keyboard" aktivieren, dann verhält sich eine USB-Tastatur wie eine anständige PS/2-Tastatur.

    Ich hab es schlussendlich doch hingekriegt, mit den Recovery-CDs eine NTFS-Partition zu erstellen - die belegt jedoch nur ca. 10GB der 150GB-Platte.

    So viel? Ich würde die Systempartition sogar noch kleiner machen. Unter Win2k würde ich die Systempartition maximal 2GB groß machen. Das Betriebssystem selbst braucht sogar weniger als 1GB, dann bleibt also nochmal 1GB für die Swapdatei. Die installierten Anwendungen würde ich auf eine weitere Partition packen, die Benutzerprofile und Anwendungsdaten auf eine dritte.

    => Frage: Hat jemand einen Tipp, wie ich die Systempartition möglichst einfach auf ca. 75GB vergrößern kann? Zur Not setze ich Windows auch ganz neu auf, aber ich muss dann trotzdem vor der Neuinstallation schon irgendwie die Partitionen erstellt (wenn auch nicht formatiert) haben.

    Wie wär's mit einem Windows PE, oder BartPE, oder Knoppix?

    Dem Rechner fehlen nicht nur Diskettenlaufwerk+PS/2-Anschlüsse, nein, es fehlt sogar ein herkömmlicher Parallelport! =:-o
    Dafür fehlt mir nun wirklich jedes Verständnis.

    Mir auch.

    Egal. Für mich stellt sich jetzt die Frage, ob bzw. wie ich den alten HP Laserjet an den neuen Rechner anschließen kann.

    Wie geht dieser Rechner online? DSL? Dann würde ich einen Router mit integriertem Printserver empfehlen, und dort das bisher verwendete HP-Druckerkabel anschließen. Nebenbei bemerkt habe ich auch schon HP verflucht, dass die diesen Drucker nicht mit einem herkömmlichen Centronics-Anschluss ausgestattet haben, sondern unbedingt den Half-Pitch-Stecker nehmen mussten, den man so gut wie nirgends bekommt.

    So long,
     Martin

    --
    Success should be measured not so much by the position that one has reached in life,
    but by the obstacles one has overcome while trying to succeed.
    1. Hi!

      Dann erst recht zurück damit!

      Das Teil wurde (gegen meinen Rat) aus dem Versandkatalog bestellt. Ich scheue da das zurückschicken ein bisschen.

      das Windows-Setup erstellt ja immer eine erweiterte Partition, was ich nicht will.
      Dann erstelle doch während der Installation nur *eine* kleine Partition, die andere kannst du ja einrichten, wenn das System rennt.

      Das wird, soviel ich weiß, dann auch eine erweiterte.

      Partition Logic ist diesbezüglich exzellent, jedoch kann ich damit nicht interagieren, weil der Rechner (verständlicherweise?) nur mehr USB- und keine PS/2-Anschlüsse für Tastatur+Maus mehr hat.
      Dann kann man aber normalerweise im BIOS "Legacy Support for USB Keyboard" aktivieren, dann verhält sich eine USB-Tastatur wie eine anständige PS/2-Tastatur.

      Oha, das werde ich mal probieren. Wenn das funktioniert, ist dieses Problem gelöst.

      Ich würde die Systempartition sogar noch kleiner machen. Unter Win2k würde ich die Systempartition maximal 2GB groß machen. Das Betriebssystem selbst braucht sogar weniger als 1GB, dann bleibt also nochmal 1GB für die Swapdatei. Die installierten Anwendungen würde ich auf eine weitere Partition packen, die Benutzerprofile und Anwendungsdaten auf eine dritte.

      Ich verzichte auf eine eigene Partition für Anwendungen. Eine Trennung in System+Daten reicht mir.

      Dafür fehlt mir nun wirklich jedes Verständnis.
      Mir auch.

      Dass heißt, ich bin ich nicht einfach nicht mehr am Laufenden. Beruhigend.

      Wie geht dieser Rechner online? DSL? Dann würde ich einen Router mit integriertem Printserver empfehlen, und dort das bisher verwendete HP-Druckerkabel anschließen.

      Ja, per (GMX-)DSL. Aber die Fritz!Box, die von GMX zur Verfügung gestellt wird, hat zwar einen Druckeranschluss, jedoch ist das auch kein Parallelport. Wenn ich sowas neu kaufen muss, dann ist vielleicht ein neuer Drucker die bessere Lösung, je nachdem, wieviel ein neuer Router kostet.

      Nebenbei bemerkt habe ich auch schon HP verflucht, dass die diesen Drucker nicht mit einem herkömmlichen Centronics-Anschluss ausgestattet haben, sondern unbedingt den Half-Pitch-Stecker nehmen mussten, den man so gut wie nirgends bekommt.

      Ich hab bislang nicht im Entferntesten _geahnt_, dass es sowas wie verschiedene "Typen" von Parallelkabeln gibt ...

      Gruß
      Bernhard

      1. Hallo,

        Das Teil wurde (gegen meinen Rat) aus dem Versandkatalog bestellt. Ich scheue da das zurückschicken ein bisschen.

        ja, kann ich verstehen - kommt drauf an, was man für ein dickes Fell hat. ;-)

        Dann erstelle doch während der Installation nur *eine* kleine Partition, die andere kannst du ja einrichten, wenn das System rennt.
        Das wird, soviel ich weiß, dann auch eine erweiterte.

        Ich bin mir im Moment nicht ganz sicher, aber ich meine, man hätte da sogar die Wahl zwischen primärer und erweiterter Partition. Aber warum legst du so großen Wert auf eine Primäre?

        Ich würde die Systempartition sogar noch kleiner machen. [...]
        Ich verzichte auf eine eigene Partition für Anwendungen. Eine Trennung in System+Daten reicht mir.

        Okay - aber dann ist der Wert von 75GB für System+Anwendungen, den du vorschlägst, immer noch maßlos übertrieben. Ich würde die 10GB für diese Kombination für angemessen halten - maximal 20GB. Was willst du denn da alles installieren?

        Ja, per (GMX-)DSL. Aber die Fritz!Box, die von GMX zur Verfügung gestellt wird, hat zwar einen Druckeranschluss, jedoch ist das auch kein Parallelport. Wenn ich sowas neu kaufen muss, dann ist vielleicht ein neuer Drucker die bessere Lösung, je nachdem, wieviel ein neuer Router kostet.

        Ein handelsüblicher DSL-Router (sogar mit Printserver) sollte kaum über 30EUR kosten. Meiner hat mich letztes jahr 27EUR gekostet (4 LAN-Ports und ein integrierter Printserver mit Centronics-Anschluss).

        Ich hab bislang nicht im Entferntesten _geahnt_, dass es sowas wie verschiedene "Typen" von Parallelkabeln gibt ...

        ;-)

        Gute Nacht erstmal,
         Mrtin

        --
        Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem.
        1. Hi!

          Ich bin mir im Moment nicht ganz sicher, aber ich meine, man hätte da sogar die Wahl zwischen primärer und erweiterter Partition.

          Hmm, ich glaub nicht, dass man sich das aussuchen kann.

          Aber warum legst du so großen Wert auf eine Primäre?

          Ich habe manchmal Schwierigkeiten gehabt, die ich der von Windows erstellten erweiterten Partition zugeschrieben habe. Ich kann diese Schwierigkeiten jedenfalls mit Sicherheit vermeiden, wenn ich einfache primäre Partitionen verwende.

          Okay - aber dann ist der Wert von 75GB für System+Anwendungen, den du vorschlägst, immer noch maßlos übertrieben. Ich würde die 10GB für diese Kombination für angemessen halten - maximal 20GB. Was willst du denn da alles installieren?

          Naja, da mein alter Herr die andere Hälfte mit den Daten auch nicht vollkriegen wird, will ich da einfach nicht knausrig sein. Was momentan auf C: installiert ist, ist einfach "das Übliche" (Open Office, Firefox, die GMX-Software, MS-Access, Media Player usw.) und ein relativ aktuelles Spiel, dem vielleicht eine oder zwei Erweiterungen folgen werden. Damit bleiben von den 8 oder 9GB gerade noch 3 übrig. Das erscheint mir halt ein bisschen knapp. Größer muss die Partition in jedem Fall werden; wie groß genau (20, 30, 40, 50 oder 60GB) ist meiner Ansicht nach dann auch nicht so wichtig.

          Gute Nacht
          Bernhard

    2. Hej,

      die Benutzerprofile und Anwendungsdaten auf eine dritte [Partition packen].

      Das geht? Weißt du auch ob das unter WinXP geht? Hast du da vielleicht eine kleine Leseprobe für mich, wie man das machen kann? Das wäre ja ein Grund mal wieder Windows zu installieren. Ich hatte bisher immer nur gewusst, wie man die Eigenen Dateien verschieben kann, aber ganze Benutzer-Profile?

      Beste Grüße
      Biesterfeld

      --
      Art.1: Et es wie et es
      Art.2: Et kütt wie et kütt
      Art.3: Et hätt noch immer jot jejange
      Das Kölsche Grundgesetz
      1. Hello,

        Das geht? Weißt du auch ob das unter WinXP geht? Hast du da vielleicht eine kleine Leseprobe für mich, wie man das machen kann? Das wäre ja ein Grund mal wieder Windows zu installieren. Ich hatte bisher immer nur gewusst, wie man die Eigenen Dateien verschieben kann, aber ganze Benutzer-Profile?

        Desktop->Rechtsklick auf Arbeitsplatz->Eigenschaften->Registerkarte Erweitert->Benutzerprofile:Einstellungen
        wenn mich nicht alles täuscht.

        MfG
        Rouven

        --
        -------------------
        "I wish it need not have happened in my time" - "So do I, and so do all who live to see such times. But that is not for them to decide. All we have to decide is what to do with the time that is given us."  --  J.R.R. Tolkien: "The Lord Of The Rings: The Fellowship Of The Ring"
        1. Glück auf!

          Ich hatte bisher immer nur gewusst, wie man die Eigenen Dateien verschieben kann, aber ganze Benutzer-Profile?
          Desktop->Rechtsklick auf Arbeitsplatz->Eigenschaften->Registerkarte Erweitert->Benutzerprofile:Einstellungen
          wenn mich nicht alles täuscht.

          Hm, da gibt es zwar einen Button "Kopieren nach" (WinXP Prof. SP2), aber der ist, egal bei welchem Profil, deaktiviert... Wie man das wohl hinbekommt? Wäre ja mal ne praktische Sache.

          Gruß,
          der Juve

          1. Hello,

            Hm, da gibt es zwar einen Button "Kopieren nach" (WinXP Prof. SP2), aber der ist, egal bei welchem Profil, deaktiviert... Wie man das wohl hinbekommt? Wäre ja mal ne praktische Sache.

            egal bei welchem? Nein, ein kleines unschuldiges Konto...just kidding...Bei mir ist es bei allen - hmh - vielleicht aktiven(?) Konten deaktiviert, lediglich Administrator geht. Könnte es sein, dass man sich als Administrator einloggen muss um dann das gerade inaktive Konto verschieben zu können?

            MfG
            Rouven

            --
            -------------------
            There's no such thing as a free lunch  --  Milton Friedman
            1. Glück auf!

              Könnte es sein, dass man sich als Administrator einloggen muss um dann das gerade inaktive Konto verschieben zu können?
              Indeed. Als Administrator kann man sämtliche nicht aktiven Benutzerkonten munter durch die Gegend schieben.

              Gruß,
              der Juve

              1. Hej,

                Könnte es sein, dass man sich als Administrator einloggen muss um dann das gerade inaktive Konto verschieben zu können?
                Indeed. Als Administrator kann man sämtliche nicht aktiven Benutzerkonten munter durch die Gegend schieben.

                Danke euch beiden. Werde das auf jeden Fall auch mal probieren.

                Beste Grüße
                Biesterfeld

                --
                Art.1: Et es wie et es
                Art.2: Et kütt wie et kütt
                Art.3: Et hätt noch immer jot jejange
                Das Kölsche Grundgesetz
      2. hallo,

        die Benutzerprofile und Anwendungsdaten auf eine dritte [Partition packen].
        Das geht? Weißt du auch ob das unter WinXP geht?

        Ja, natürlich. Ist ein bißchen fummelig, aber "gehen" geht das.

        Hast du da vielleicht eine kleine Leseprobe für mich, wie man das machen kann?

        Naja, "Leseprobe" nicht. Das Prinzip geht so, daß du deine registry mit einem Texteditor (ich verwende dafür immer noch Textpad) öffnest, der mehrfaches "Ersetzen" kann. Dann änderst du alle Pfade für "C:\Dokumente und Einstellungen" beispielsweise nach "F:\Einstellungen". Allerdings muß das nicht wirklich ausreichen, das Problem ist die ntuser.dat im aktuell aktiven Benutzerverzeichnis, die nicht verschoben werden kann, und dann macht auch noch die Usr.class.dat in "C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzername\lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Microsoft" Probleme.
        Ich habe das aus Bequemlichkeit so gelöst, daß ich nach der registry-Bearbeitung den Rechner mit Knoppix gebootet und diese beiden Wackelkandidaten dann ins neue Verzeichnis verschoben habe. Es geht allerdings auch, wenn du nach der registry-Korrektur den Rechner im Abgesicherten Modus bootest, dich als Administrator anmeldest und da dann diese "kritischen" Dateien verschiebst.
        Unter Win2000 war das noch geringfügig einfacher. Bei WinXP muß man höllisch aufpassen, weil die registry unter Umständen meldet, daß nicht alle veränderten Daten zurückgeschrieben werden konnten - das ist eine Lüge, es werden allerdings doppelte Einträge gebaut, die man dann mit dem Registry-Editor manuell rausfischen muß. Es ist also wirklich eine ziemliche Fummelei. Aber ich kann dir versichern, daß mein WinXP schon seit Jahren kein Verzeichnis "C:\Dokumente und Einstellungen" mehr hat, dafür das alles auf einer sehr kleinen Partition "E:" mit dem Namen "Einstellungen" liegt, und auch "C:\Programme" gibts bei mir nicht, das liegt alles auf "D:", hübsch getrennt nach "D:\Gemeinsame Dateien" (da schreiben ja auch andere Programme was rein), und "Microsoft" (das sind die Standardsächelchen aus dem ursprünglichen "C:\Programme").
        Und wenn wir schon dabei sind: es ist auch ziemlicher Unsinn, daß es in jedem Benutzerverzeichnis und auch nochmal in "C:\WinNT" (oder wie immer du das getauft hast) ein "Temp"-Verzeichnis gibt. Auch das kann man zusammenlegen (bei mir liegen "Eigene Dateien", "Cookies", "Temporary Intzernet Files", "Verlauf" und noch einiges mehr alle in einem zentralen "Temp"-Verzeichnis, wozu man allerdings zusätzlich die Umgebungsvariablen korrigieren muß) und auch die SWAP (pagefile.sys) muß nicht auf C:\ liegen bleiben.
        Der Vorteil ist: wenn dir irgendwas an der C-Partition, auf der dann nur noch das "nackte" WindowsXP liegt, nicht gefällt (beispielsweise hast du aus Versehen irgendein Update übernommen, das du gar nicht haben wolltest, oder du willst vom IE7 wieder zurück zu IE6), formatierst du C:, spielst das System nochmal ein und hast trotzdem alles, was vorher bereits funktioniert hat, auch wieder lauffähig, einschließlich aller Benutzerkonten. Noch überzeugender ist das Argument, daß ein eventueller Virusbefall dich nicht unbedingt dazu zwingt, _alles_ plattzumachen. Es reicht, wenn die C-Partition neu formatiert wird.

        Das wäre ja ein Grund mal wieder Windows zu installieren.

        Warte mal noch, bis Vista "da" ist - dauert ja nicht mehr lange. Ich habe meine beta natürlich sofort daraufhin untersucht, ob diese Trickserei damit auch funktioniert; und es scheint, als könnte es weiterhin funktionieren. Sicherheit darüber bringt aber erst die final-Version, und die deutsche soll ja nun in Bälde erhältlich sein.

        Ich hatte bisher immer nur gewusst, wie man die Eigenen Dateien verschieben kann

        Das ist eine der leichtesten Übungen, sozusagen was für die Azubis im ersten Lehrjahr ;-)

        Ich habe bereits mit Win95 angefangewn, an diesem Krempel herumzuschrauben, weil ich nicht einsah, daß ich diese "Voreinstellungen" unbedingt befolgen muß. Das wurde zwar bei Win98 und erst recht bei Win2000 (mit Einführung der registry anstelle von SYSTEM.DAT und USER.DAT) komplizierter, aber ich bin halt eigensinnig.

        Es gibt ein paar unterschiedliche proprietäre Windows-Progrämmchen mit dem Namen "TweakUi", teilweise sogar auf den offiziellen Installations-CDs. Die versprechen auch, daß sie derlei Verschiebungen bewerkstelligen können, und sie tun das, indem sie ein paar registry-Schlüssel ändern. Aber keines von diesen Progrämmchen tut das vollständig, sie sind allesamt unzuverlässig und sollten wirklich nur auf einem ganz frisch aufgesetzten System angewendet werden, auf dem es noch keinerlei weitere Programme (Office) gibt.

        Wie alles, was einen Eingriff in ein Windows-System bedeutet, ist aber eine massive Manipulation der registry mit einem sehr hohen Risiko verbunden. Du solltest, wenn du dich mit sowas beschäftigen möchtest, auf deinem Rechner keinerlei "Daten" mehr haben, deren eventueller Verlust dich schmerzen würde. Und du mußt dich drauf gefaßt machen, daß es Bluescreens und/oder andere sehr seltsame Erscheinungen geben kann.

        Grüße aus Berlin

        Christoph S.

        --
        Visitenkarte
        ss:| zu:) ls:& fo:) va:) sh:| rl:|
        1. Christoph,

          vielen Dank für diese erschöpfende Antwort. Zugegeben, an der Registry rumzufummeln hab ich mich bisher noch nicht getraut, aber ich könnte mich ja da endlich mal ranwagen.

          Der Vorteil ist: wenn dir irgendwas an der C-Partition, auf der dann nur noch das "nackte" WindowsXP liegt, nicht gefällt (beispielsweise hast du aus Versehen irgendein Update übernommen, das du gar nicht haben wolltest, oder du willst vom IE7 wieder zurück zu IE6), formatierst du C:, spielst das System nochmal ein und hast trotzdem alles, was vorher bereits funktioniert hat, auch wieder lauffähig, einschließlich aller Benutzerkonten.

          Das war einer der Hauptgründe warum ich zu Linux gewechselt bin, hier hab ich halt eine \home-Partition, eine \usr\local-Partition und kann mir jederzeit mit
            $ dpkg-query -W --showformat='${Package}\n' > packages.list
          die Liste der installierten Pakete sichern. Wenn was am System ist, finde ich nach einer Neuinstallation alles wieder so vor, wie es vorher war.

          Aber eine Frage hätte ich da noch. Ich ging immer davon aus, dass Programme die ich unter Windows installiere auch Spuren in C:\Windows und vor allem der Registry hinterlassen. Die sind dann bei dem Vorgehen wirklich alle noch lauffähig nach einer Neuinstallation?

          Warte mal noch, bis Vista "da" ist - dauert ja nicht mehr lange.

          Für mich leider zu lange :( Werd ab Februar für ein halbes Jahr höchstens in den Genuß eines Modems kommen, da hätte ich gerne schon vorher ein laufendes System, was für die Zeit ohne Frickelei auskommen muss. Werde aber Vista _vielleicht_ danach mal ausprobieren. Wir hatten ja schon darüber gesprochen, dass Vista bei dem momentanen Informationsstand in meinen Augen nicht die nötige Motivation liefert.

          Ich hätte da noch eine Frage: Das Vorgehen dass Du beschreibst, ist ja schon etwas kompliziert, zumindest für den der ungeübt ist. Da mutet Rouvens Vorschlag doch deutlich einfacher an. Hast du das auch schonmal ausprobiert? Gibt es einen Grund, dass du den Weg über die Registrierdatenbank gehst?

          Beste Grüße
          Biesterfeld

          --
          Art.1: Et es wie et es
          Art.2: Et kütt wie et kütt
          Art.3: Et hätt noch immer jot jejange
          Das Kölsche Grundgesetz
          1. hallo,

            Ich ging immer davon aus, dass Programme die ich unter Windows installiere auch Spuren in C:\Windows und vor allem der Registry hinterlassen.

            In C:\Windows in der Regel nicht - es sei denn, sie benötigen eigene Konfigurationsdateien (*.inf) oder Gerätekonstellationen (C:\Windows\system32\*.sys). Sofern sie mit dem Installer eingespielt wurden, gibt es noch abgelegte Repositories unter C:\Windows\Installer. Das ist aber unwichtig, entscheidend ist die registry. Na gut, die Dateien, aus denen sie sich zusammensetzt, liegen auch alle miteinander in C:\Windows, aber man kann sich ja eine Kopie als `*.reg-Datei sonstwohin shubsen, um sie bei Bedarf wieder zur Verfügung zu haben.

            Die sind dann bei dem Vorgehen wirklich alle noch lauffähig nach einer Neuinstallation?

            Bei mir waren sie es bisher - mit ganz wenigen "unterstützenden Maßnahmen" beim Zurückspielen der registry. Ich habe ja bereits angegeben, daß es da Meckereien geben kann und man auf jeden Fall nochmal manuell nach "doppelten" Einträgen suchen muß.

            Das Vorgehen dass Du beschreibst, ist ja schon etwas kompliziert, zumindest für den der ungeübt ist. Da mutet Rouvens Vorschlag doch deutlich einfacher an. Hast du das auch schonmal ausprobiert?

            Ja. Das kenne ich. Es reicht bei weitem nicht aus.

            Gibt es einen Grund, dass du den Weg über die Registrierdatenbank gehst?

            Der Weg über die registry ist der einzige zuverlässige Weg für _dauerhafte_ Änderungen der Systemkonstellation.

            Grüße aus Berlin

            Christoph S.

            --
            Visitenkarte
            ss:| zu:) ls:& fo:) va:) sh:| rl:|
            1. Hej,

              vielen Dank, ich probier das in den nächsten Tagen mal alles aus. Muss nur noch schauen was mit meinem neuem Laptop los ist. Es weigert sich nämlich sowohl den Produkt-Key einer mir gehörenden Windows-XP Version zu akzeptieren, als auch für die CD, die ich eingeworfen habe den Produkt-Key, der mit dem Laptop verkauft wurde anzunehmen.

              Bedauerlicherweise war Sony zu geizig selber eine Windows-CD dazuzulegen, und das auf der Fesplatte liegende Recovery-System musste genauso wie die Vorinstallierte Windows-Partition für ein anderes Betriebssystem Platz machen. Ich muss mal -- wenn ich wieder Zeit habe -- schauen, was dem Rechner jetzt genau nicht an meinen Produkt-Keys gefällt.

              Beste Grüße
              Biesterfeld

              --
              Art.1: Et es wie et es
              Art.2: Et kütt wie et kütt
              Art.3: Et hätt noch immer jot jejange
              Das Kölsche Grundgesetz
          2. Hallo Biesterfeld.

            Das war einer der Hauptgründe warum ich zu Linux gewechselt bin, hier hab ich halt eine \home-Partition, eine \usr\local-Partition …

            Langjähriger Windows-Nutzer wie ich sehe.

            … und kann mir jederzeit mit
              $ dpkg-query -W --showformat='${Package}\n' > packages.list
            die Liste der installierten Pakete sichern.

            Ginge kürzer:

            $ dpkg --get-selections > packages.list

            Einspielen:

            dpkg --set-selections < packages.list

            Einen schönen Dienstag noch.

            Gruß, Mathias

            --
            ie:% fl:| br:< va:) ls:& fo:) rl:( n4:~ ss:) de:] js:| mo:| zu:)
            debian/rules
      3. Morgääähn!

        die Benutzerprofile und Anwendungsdaten auf eine dritte [Partition packen].
        Das geht?

        Aber sicher. :-)

        Weißt du auch ob das unter WinXP geht?

        Aber sicher. ;-)

        Hast du da vielleicht eine kleine Leseprobe für mich, wie man das machen kann?

        Der einfachste Weg ist, wenn man das gleich bei der Installation festlegt. Aber da man nach derartigen Einstellungen während des Setups nicht gefragt wird, muss man dem Installer das über eine Konfigurationsdatei angeben. Windows bietet die Möglichkeit eines "Unattended Setup" (Suchbegriff!), bei dem alle Einstellungen aus einer Datei namens unattended.txt (Suchbegriff!) gelesen werden. Bei der Gelegenheit kann man auch ein paar andere Verzeichnisse und Installations-Optionen komfortabel festlegen, die man sonst normalerweise einfach hinnehmen muss, weil man nicht gefragt wird.

        Nach der Installation wird's aufwendiger - wobei Christophs Aussage, man könne die Registry mit einem Texteditor bearbeiten, allerdings das Todesurteil für die Registry wäre. Es handelt sich hier NICHT um eine Datei im Textformat!

        Tatsächlich durchgeführt habe ich das bisher ein paarmal bei Windows 2000; ein Versuch mit XP steht in den nächsten Tagen auf dem Plan.

        Schönen Tag noch,
         Martin

        --
        Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.
        Große verderben sie aber meist auch nicht.
  2. Da der Rechner (verständlicherweise) kein Diskettenlaufwerk mehr hat, sind meine alten DOS-Startdisketten nicht mehr zu gebrauchen.

    Entweder Du ziehst kurz das Diskettenlaufwerk aus einem anderen Recher raus oder Du kaufst für 6,50 € ein neues. Ich für meinen Teil bewahre alte Komponenten ja immer in einer Grabbelkiste auf, aber der Tipp kommt wohl zu spät.

    Dem Rechner fehlen nicht nur Diskettenlaufwerk+PS/2-Anschlüsse, nein, es fehlt sogar ein herkömmlicher Parallelport! =:-o

    Dafür fehlt mir nun wirklich jedes Verständnis.

    Sehe ich anders. Drucker mit Parallelport gibt es mit Ausname einiger Exoten seit Jahren nicht mehr zu kaufen, und dies völlig zu Recht, denn der Anschluss ist im Vergleich mit USB auch nicht wirklich das Wahre (fragwürdige Druckererkennung, klobige Stecker, störische Kabel).
    Bei den PS/2-Anschlüssen für Maus und Tastatur sieht das schon ein wenig anders aus, aber auch die sind nicht wirklich eine Alternative zu USB.

    Egal. Für mich stellt sich jetzt die Frage, ob bzw. wie ich den alten HP Laserjet an den neuen Rechner anschließen kann.

    Der Mini-Centronics-Stecker befindet sich nur am Drucker, nicht am PC. Was Du also brauchst, ist lediglich das Kabel, dass dem Drucker beilag und an einem Ende den Centronics- und am anderen den üblichen SUB-D-Stecker hat.
    Den SUB-D-Stecker steckst Du dann entweder in einen USB-Parallel-Konverter für 16 €, den Anschluss einer Parallel-Steckkarte für 9 € oder, ganz was besonderes, einen Printserver (kostet dann aber auch 50 €).

    1. Hallo,

      Entweder Du ziehst kurz das Diskettenlaufwerk aus einem anderen Recher raus oder Du kaufst für 6,50 € ein neues.

      okay, das ist auch wahr. Und es gibt sogar schnucklige externe Floppy-Laufwerke mit USB-Anschluss. Sogar Double-Speed (ganz wenige sogar in Quad-Speed).

      Dem Rechner fehlen nicht nur Diskettenlaufwerk+PS/2-Anschlüsse, nein, es fehlt sogar ein herkömmlicher Parallelport! =:-o
      Dafür fehlt mir nun wirklich jedes Verständnis.
      Sehe ich anders. Drucker mit Parallelport gibt es mit Ausname einiger Exoten seit Jahren nicht mehr zu kaufen, und dies völlig zu Recht, denn der Anschluss ist im Vergleich mit USB auch nicht wirklich das Wahre (fragwürdige Druckererkennung, klobige Stecker, störische Kabel).

      Sehe ich anders. Der Centronics-Anschluss ist wenigstens solide und gibt durch die mechanische Verriegelung eine zuverlässige Verbindung (im Gegensatz zum USB-Anschluss, wo nach ein paar Hin- und Herbewegungen der Stecker aus der Buchse flutscht). Und was meinst du mit Druckererkennung? Der Drucker gibt über die /SELECT_IN-Leitung klar zu erkennen "Bin Bereit" oder "Bin nicht bereit". Was will man mehr? Der Rest ist Sache des Druckertreibers.

      Bei den PS/2-Anschlüssen für Maus und Tastatur sieht das schon ein wenig anders aus, aber auch die sind nicht wirklich eine Alternative zu USB.

      Geschmackssache. Mir sind die PS/2-Anschlüsse lieber - warum einen Anschluss aufgeben, der extra für einen bestimmten Zweck vorgesehen ist und sich dafür bewährt hat?

      Was Du also brauchst, ist lediglich das Kabel, dass dem Drucker beilag und an einem Ende den Centronics- und am anderen den üblichen SUB-D-Stecker hat.
      Den SUB-D-Stecker steckst Du dann entweder in einen USB-Parallel-Konverter für 16 €, den Anschluss einer Parallel-Steckkarte für 9 € oder, ganz was besonderes, einen Printserver (kostet dann aber auch 50 €).

      Gute Idee. ;-)

      So long,
       Martin

      --
      In Ägypten haben früher 150000 Leute 35 Jahre lang an einer Pyramide gearbeitet. Aber bei uns arbeiten doppelt so viele Leute doppelt so lange allein an der Baugenehmigung.
        (Dieter Nuhr, deutscher Kabarettist)
    2. Hi!

      Entweder Du ziehst kurz das Diskettenlaufwerk aus einem anderen Recher raus oder Du kaufst für 6,50 € ein neues. Ich für meinen Teil bewahre alte Komponenten ja immer in einer Grabbelkiste auf, aber der Tipp kommt wohl zu spät.

      Nein, der Tipp ist gut. Und er kommt nicht zu spät. Laufwerke hab ich noch herumliegen. Die Frage ist nur, ob ich, wenn ich das Gehäuse öffne, einen Flachbandanschluss finde. Nach Lektüre des Datenblatts bin ich mir dessen noch nicht sicher, weil ich nicht weiß, was unter "PATA (IDE)" zu verstehen ist.

      Dem Rechner fehlen nicht nur Diskettenlaufwerk+PS/2-Anschlüsse, nein, es fehlt sogar ein herkömmlicher Parallelport! =:-o

      Dafür fehlt mir nun wirklich jedes Verständnis.

      Sehe ich anders. Drucker mit Parallelport gibt es mit Ausname einiger Exoten seit Jahren nicht mehr zu kaufen, und dies völlig zu Recht, denn der Anschluss ist im Vergleich mit USB auch nicht wirklich das Wahre (fragwürdige Druckererkennung, klobige Stecker, störische Kabel).

      Aber es gibt einfach noch zig gut funktionierende, ältere Drucker aus der Prä-USB-Ära. Hier den Stecker wegzulassen kommt für mich einer Nötigung, neuere Hardware zu kaufen, gleich. Und das gefällt mir überhaupt nicht.

      Bei den PS/2-Anschlüssen für Maus und Tastatur sieht das schon ein wenig anders aus, aber auch die sind nicht wirklich eine Alternative zu USB.

      Bei denen kann ich es auch vielleicht noch verstehen.

      Was Du also brauchst, ist lediglich das Kabel, dass dem Drucker beilag und an einem Ende den Centronics- und am anderen den üblichen SUB-D-Stecker hat.

      Ja, so ein Kabel hab ich; war schließlich beim Drucker dabei. Das Problem war ja, dass ich den SUB-D-Stecker nicht in eine USB-Buchse stecken kann, ...

      Den SUB-D-Stecker steckst Du dann entweder in einen USB-Parallel-Konverter für 16 €, den Anschluss einer Parallel-Steckkarte für 9 €

      ... was aber durch diese Hinweise gelöst ist. Vielen Dank, genau solche Dinge hab ich gesucht.

      Gruß
      Bernhard

      1. Hello,

        Nein, der Tipp ist gut. Und er kommt nicht zu spät. Laufwerke hab ich noch herumliegen. Die Frage ist nur, ob ich, wenn ich das Gehäuse öffne, einen Flachbandanschluss finde. Nach Lektüre des Datenblatts bin ich mir dessen noch nicht sicher, weil ich nicht weiß, was unter "PATA (IDE)" zu verstehen ist.

        das ist eine Angabe, die du früher aus Mangel an Alternativen nicht gefunden hast. Dahinter verbergen sich die guten alten IDE-Anschlüsse für CD/DVD und Festplattenlaufwerke. Wird jetzt unter Parallel ATA geführt um den Unterschied zum moderneren Serial ATA herauszustellen.

        MfG
        Rouven

        --
        -------------------
        He is entertaining both out of the car and in the car because if you tell him that a corner is almost flat then he is the guy who is going to try to take it flat even if it means shunting it the other side of it, he will come with the data and say 'hey, I may have crashed and destroyed the car, but I was flat-out'. That is an interesting quality that he has!  --  Team Member on Jacques Villeneuve
        1. Hi!

          das ist eine Angabe, die du früher aus Mangel an Alternativen nicht gefunden hast. Dahinter verbergen sich die guten alten IDE-Anschlüsse für CD/DVD und Festplattenlaufwerke. Wird jetzt unter Parallel ATA geführt um den Unterschied zum moderneren Serial ATA herauszustellen.

          Cool, danke.

          Gruß
          Bernhard

      2. Hallo,

        [Diskettenlaufwerk]
        Nein, der Tipp ist gut. Und er kommt nicht zu spät. Laufwerke hab ich noch herumliegen. Die Frage ist nur, ob ich, wenn ich das Gehäuse öffne, einen Flachbandanschluss finde. Nach Lektüre des Datenblatts bin ich mir dessen noch nicht sicher, ...

        ich auch nicht - aber "Floppy" wird als Ausstattungsmerkmal unter "Drives" erwähnt, und der abgebildete PC hat auch ein Floppy-Laufwerk. Die Chancen stehen also sehr gut.

        weil ich nicht weiß, was unter "PATA (IDE)" zu verstehen ist.

        Siehe Rouvens Antwort - das hat aber mit dem Floppy-Anschluss nichts zu tun. Es gibt allerdings Multifunktionslaufwerke (z.B. Floppy und Cardreader All-In-One), die tatsächlich über IDE (ATA) angeschlossen werden.

        Sehe ich anders. Drucker mit Parallelport [...]
        Aber es gibt einfach noch zig gut funktionierende, ältere Drucker aus der Prä-USB-Ära. Hier den Stecker wegzulassen kommt für mich einer Nötigung, neuere Hardware zu kaufen, gleich. Und das gefällt mir überhaupt nicht.

        Sehe ich ganz genauso.

        Bei den PS/2-Anschlüssen für Maus und Tastatur sieht das schon ein wenig anders aus, aber auch die sind nicht wirklich eine Alternative zu USB.
        Bei denen kann ich es auch vielleicht noch verstehen.

        Auch hier sehe ich den Sinn nicht.

        Schönen Tag noch,
         Martin

        --
        Computer lösen für uns Probleme, die wir ohne sie gar nicht hätten.
        1. Hi!

          ich auch nicht - aber "Floppy" wird als Ausstattungsmerkmal unter "Drives" erwähnt, und der abgebildete PC hat auch ein Floppy-Laufwerk. Die Chancen stehen also sehr gut.

          Hmm, ist mir nicht aufgefallen. Offensichtlich ist Scaleo P != Scaleo P. "Meiner" hat jedenfalls keines.

          Gruß
          Bernhard

      3. hi,

        Aber es gibt einfach noch zig gut funktionierende, ältere Drucker aus der Prä-USB-Ära.

        Mag sein. Aber die genügen den gestiegenen Ansprüchen der Anwender heutzutage oftmals nicht mehr (ob diese Ansprüche der Realität entspringen oder eingeredet worden sind, sei mal dahingestellt).

        Hier den Stecker wegzulassen

        Die "Steckdose" auf der anderen Seite meinst du wohl.

        kommt für mich einer Nötigung, neuere Hardware zu kaufen, gleich. Und das gefällt mir überhaupt nicht.

        Um dich mal in leicht abgewandelter Form zu zitieren:

        Es gibt auch noch zig gut funktionierende, ältere Rechnersysteme aus der Prä-USB-Ära.

        Nimm doch so eins, da kannst du auch deinen alten Drucker problemlos anschliessen ...
        (Ist nicht mehr gewollt, nicht mehr state of the art, es muss etwas neueres sein? Na sag ich doch - gestiegene Ansprüche :-) In diesem Fall vielleicht ausnahmsweise nur einseitig, nur beim Rechner, nicht beim Drucker - aber das dürfte eben eher ein Einzelfall sein.)

        Wie schon gesagt wurde, entsprechende Steckkarten mit passender Buchse drauf gibt es günstig zu kaufen - Kompabilität zu älteren Geräten ist also herstellbar, so sie denn gewünscht wird. Da sie das von den meisten aber nicht mehr wird, wäre es wenig sinnvoll, die entsprechenden Anschlüsse bis in alle Ewigkeit als Standardausstattung neuer Rechnermodelle mitzuschleppen. Da kann man lieber den Platz und die Kosten sparen.

        gruß,
        wahsaga

        --
        /voodoo.css:
        #GeorgeWBush { position:absolute; bottom:-6ft; }
        1. Hi!

          Hier den Stecker wegzulassen
          Die "Steckdose" auf der anderen Seite meinst du wohl.

          Klar.

          (Ist nicht mehr gewollt, nicht mehr state of the art, es muss etwas neueres sein? Na sag ich doch - gestiegene Ansprüche :-) In diesem Fall vielleicht ausnahmsweise nur einseitig, nur beim Rechner, nicht beim Drucker - aber das dürfte eben eher ein Einzelfall sein.)

          Wirklich? Ich würde das nicht als Einzelfall sehen, aber ich schließe hier vielleicht zu Unrecht von mir auf andere.

          Wie schon gesagt wurde, entsprechende Steckkarten mit passender Buchse drauf gibt es günstig zu kaufen - Kompabilität zu älteren Geräten ist also herstellbar, so sie denn gewünscht wird. Da sie das von den meisten aber nicht mehr wird, wäre es wenig sinnvoll, die entsprechenden Anschlüsse bis in alle Ewigkeit als Standardausstattung neuer Rechnermodelle mitzuschleppen. Da kann man lieber den Platz und die Kosten sparen.

          Ja, Kompatibilität ist herstellbar, aber (in diesem speziellen Fall mit der Mini-Centronics-Buchse beim Drucker) nicht gerade einfach.

          Ich hab ja, bevor ich das Forum befragt habe, durchaus längere Zeit überlegt, was wohl zu tun wäre und kein passendes Kabel gefunden; auf die Idee mit der Steckkarte bin ich selber nicht gekommen. Mag sein, dass das eine Unzulänglichkeit meinerseits ist, aber ich vermute, andere hätten auch so ihre Probleme gehabt.

          Gruß
          Bernhard

      4. Laufwerke hab ich noch herumliegen. Die Frage ist nur, ob ich, wenn ich das Gehäuse öffne, einen Flachbandanschluss finde.

        Wurde zwar schon erwähnt, aber der interne, sinnigerweise normalerweise mit "Floppy" bezeichnete Floppyanschluss ist noch nicht ausgestorben und als recht lange, zweireihige Pfostenleiste auch nicht zu verfehlen. Beim Stecken des Kabels auf die Ausrichtung achten, ist zwar immer markiert, aber bisweilen so undeutlich, dass man schon genau hingucken muss.

        Aber es gibt einfach noch zig gut funktionierende, ältere Drucker aus der Prä-USB-Ära. Hier den Stecker wegzulassen kommt für mich einer Nötigung, neuere Hardware zu kaufen, gleich. Und das gefällt mir überhaupt nicht.

        Gut, ich benutze auch noch einen HP Deskjet 640C, dem ich zwar den Resttintenschwamm amputieren musste, weil am Druckkopf klebende Brösel auf dem Papier Linien zogen, die da nicht hingehörten, aber ich würde es auch als Verschwendung empfinden, wenn ich das gute Dienste leistende Teil in Rente schicken müsste.
        Aber wie schon gesagt, Geräte für den Parallelport sterben aus und das Schöne (nicht die Nötigung!) an IBMs Konzept ist ja, dass man fehlende Funktionen nachrüsten kann. Insofern sehe ich es nicht so dramatisch, eher mit Genugtuung, dass ein potentiell nutzloser(er) Anschluss von der Abteilung Standard in die Abteilung Optional entschwunden ist. Gegen Featuritis bin ich nämlich allergisch :-)