Matthias Apsel: browser-statistik.de und selfhtml

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browser-statistik.de und selfhtml

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    Self-Blog: Selfhtml und browser-statistik.de

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                  DSGVO 2.0 bzw. ein weiterer Schritt zur Kontrolle des Internets

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                          Cui bono – Wem nützten LSR und Upload-Filter?

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    Update: browser-statistik.de stellt zum 01.07.2018 den Betrieb ein

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      phpforum stellt auch den Betrieb ein

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Hallo alle,

Nachdem eine Kontaktaufnahme mit browser-statistik.de nicht erfolgreich war, habe ich die Zählpixel im Wiki und im Blog entfernt, für das Forum habe ich einen entsprechenden Pull-Request gesendet.

Schade, dass es nun keine öffentlichen Zugriffsstatistiken mehr gibt, wie wenig aussagekräftig sie auch immer gewesen sein mögen.

Bis demnächst
Matthias

-- Rosen sind rot.
  1. Hallo Matthias,

    Schade, dass es nun keine öffentlichen Zugriffsstatistiken mehr gibt, wie wenig aussagekräftig sie auch immer gewesen sein mögen.

    Kommt drauf an, gibt da noch einiges. Was browser-statistik.de angeht, wenn's nicht um die Besucherzahlen geht, dann ist deren Hauptstatistik dort, als Anhaltspunkt, schon recht ähnlich zur individuellen selfhtml-Statisitk.

    Gruss
    Henry

    1. Servus!

      Hallo Matthias,

      Schade, dass es nun keine öffentlichen Zugriffsstatistiken mehr gibt, wie wenig aussagekräftig sie auch immer gewesen sein mögen.

      Kommt drauf an, gibt da noch einiges. Was browser-statistik.de angeht, wenn's nicht um die Besucherzahlen geht,

      Das war's ja eben:

      • Das Wiki, immer Platz 1 oder 2 der Gesamtliste, jetzt im Frühling mit ca. 50.000 Seitenzugriffen pro Werktag, im Oktober zu Semesterbeginn viel mehr.

      • Das Forum, mit ungefähr nur einem Zehntel der Besucherzahlen.

      • Der Blog mit 50-200 Besuchern täglich. Da müsste dringend was passieren, aber was?

      Gruss
      Henry

      Herzliche Grüße

      Matthias Scharwies

      -- Es gibt viel zu tun: ToDo-Liste
      1. Hallo Matthias,

        • Der Blog mit 50-200 Besuchern täglich. Da müsste dringend was passieren, aber was?

        jeden Monat mindest einen Blogartikel zu aktuellen Web-Themen? Leider kann ich nicht gut schreiben.

        Bis bald!
        Meowsalot (Bernd)

        1. Hallo Meowsalot,

          jeden Monat mindest einen Blogartikel zu aktuellen Web-Themen?

          Ja, da passiert definitiv zu wenig.

          Leider kann ich nicht gut schreiben.

          Weiß gar nicht, ob du/ich/sonstwer da schreiben dürftest? Ist irgendwie immer schwer durchschaubar. Aber es müssen Inhalte rein und dabei könnte man gleichzeitig 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn im Wiki gibt's es so viele interessante Sachen und Beispiele, die ich gerne mal gesammelt in einem Blog sehen würde. Also mit Screenshots und Verweis zum Beispielscript (möglichst nicht das Frickl). Ich selbst wundere mich nämlich immer noch was sich da so alles findet, komme aber oft nur durch Zufall drauf, weil ich wieder irgendein Element/Attribut/Sonstwas versuche zu ergründen, also der Blog sozusagen als YellowPress des Wiki in Kombi mit Themen(auch unterhaltsamen und nachdenklichem) aus dem Forum, wäre mein Vorschlag.

          Gruss
          Henry

          1. Nachtrag,

            habe mir den Blog gerade nochmal näher angeschaut und was mir auffällt ist, dass tatsächlich viel zu wenig Bilder da sind um das Ganze aufzulockern und Leseanregungen schaffen. Es wirkt ziemlich sachlich und steril. Auch vermisse ich, wie bei vielen anderen Blogs, appetitanregende Empfehlungen, was ich mir sonst noch anschauen sollte(klar ist schwierig bei den wenigen Inhalten, aber möglich).

            Wäre aber auch schön, wenn hier mal gepostet wird, welche Blogs ihr so gut findet am besten ein ausgewähltes Thema dort, nicht die Hauptseite. Ich mache mal den Anfang, mir gefällt sehr gut:

            https://blog.kulturbanause.de/2013/12/css-grid-layout-module/

            Gruss
            Henry

          2. Servus!

            Ja, da passiert definitiv zu wenig.

            Leider kann ich nicht gut schreiben.

            Weiß gar nicht, ob du/ich/sonstwer da schreiben dürftest? Ist irgendwie immer schwer durchschaubar.

            Selfhtml versteht sich ja als Community. Im Wiki darf jeder, auch ohne Anmeldung, schreiben. Mit Anmeldung kann man z.B. auch neue Seiten anlegen.

            Der Blog war ja ursprünglich ("Willkommen im Weblog" 24.112005) die Ergänzung zur statischen Doku, die ja nur alle Jubeljahre erschien, und brachte dann Neuerungen und zum Teil auch Fachartikel.

            Aber es müssen Inhalte rein und dabei könnte man gleichzeitig 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn im Wiki gibt's es so viele interessante Sachen und Beispiele, die ich gerne mal gesammelt in einem Blog sehen würde.

            Ok, schick mir oder Matthias Apsel einen Text(vorschlag). Nach einen oder zwei Artikeln bekommst Du ein Login (der Blog läuft mit WordPress).

            Also mit Screenshots und Verweis zum Beispielscript (möglichst nicht das Frickl).

            Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - aber häufig haben solche Blogs Screenshots von Sachen, die sich dann mangels Browsersupport in keinem Browser wiederfinden - deshalb Beispielscripte. Hier war/ist das Wiki einfach unser Redaktionssystem um Texte, Bilder und Beispielwebseiten zu hosten. Der Weg über ftp auf src.selfhtml.org ist halt zwar direkter, aber eigentlich nur für Ausnahmefälle gedacht.

            Ich selbst wundere mich nämlich immer noch was sich da so alles findet, komme aber oft nur durch Zufall drauf, weil ich wieder irgendein Element/Attribut/Sonstwas versuche zu ergründen, also der Blog sozusagen als YellowPress des Wiki in Kombi mit Themen(auch unterhaltsamen und nachdenklichem) aus dem Forum, wäre mein Vorschlag.

            Genau, das Unterhaltsame kommt eindeutig zu kurz bei Selfhtml!

            Zum Thema Blogs, die mir gefallen:

            • Drweb - hat allerdings of nur Stock-Photos zu den Artikeln

            • smashingmagazine - im verlinkten Artikel sucht Rachel Andrew Schreiber für das MDN-„Wiki“.

            • css-tricks - da sind 90% der Artikel gut! Und die Bilder / Memes originell.

            Herzliche Grüße

            Matthias Scharwies

            -- Es gibt viel zu tun: ToDo-Liste
            1. Hallo Matthias,

              Zum Thema Blogs, die mir gefallen:

              • Drweb - hat allerdings of nur Stock-Photos zu den Artikeln

              • smashingmagazine - im verlinkten Artikel sucht Rachel Andrew Schreiber für das MDN-„Wiki“.

              • css-tricks - da sind 90% der Artikel gut! Und die Bilder / Memes originell.

              da fällt mir noch https://t3n.de/ ein. Ab und an werden dort gute Artikel veröffentlicht.

              Bis bald!
              Meowsalot (Bernd)

    2. Hallo Henry,

      Kommt drauf an, gibt da noch einiges.

      Als wirklich representativ würde ich aber beide – browser-statistik.de und das von dir Alexa – nicht einstufen, erstere berücksichtigt vermutlich überproportional Technik-affine Nutzer, letztere vermutlich nicht – Wer installiert sich bewusst eine Wanze im Browser (eher nicht Technik-affine Nutzer oder bzw. solchen, denen Datenschutz egal ist)? Viele Nutzer installieren sich noch nicht einmal Addons, haben Statistiken von Mozilla gezeigt.

      Gruß
      Julius

      1. Hallo Julius,

        so richtig verstehe ich deine Antwort nicht.

        Browser-Statistik erhält seine Informationen durch das Einbinden einer Grafik, die von deren Server geladen wird. Da muss der Seitenbesucher nichts installieren.

        Magst du erklären, wie Alexa seine Infos bezieht?

        Gruß
        Jürgen

        1. Hallo Jürgen,

          Browser-Statistik erhält seine Informationen durch das Einbinden einer Grafik, die von deren Server geladen wird. Da muss der Seitenbesucher nichts installieren.

          Magst du erklären, wie Alexa seine Infos bezieht?

          Über eine Toolbar, die die Nutzer selbst installieren möchten.

          Es ging mir darum, dass man bei beiden Statistiken vorsichtig sein sollte, was die Allgemeingültigkeit angeht:
          Browser-Statistik.de wertet überwiegend die Besucher von Seiten mit technischen Inhalten aus, Alexa von Leuten, die (bewusst oder unbewusst) ihre Privatspäre opfern.

          Die Schlussfolgerung sollte daher sein, dass man aus Statistiken auf einer solchen Datenbasis vielleicht herauslesen kann, dass die verbreitetsten Browser in Deutschland / deutschen Sprachraum Chrome, Safari und Firefox sind.

          Gruß
          Julius

          1. Hallo Julius,

            Magst du erklären, wie Alexa seine Infos bezieht?

            Über eine Toolbar, die die Nutzer selbst installieren möchten.

            ach du je, das macht jemand? 😀

            Es ging mir darum, dass man bei beiden Statistiken vorsichtig sein sollte, was die Allgemeingültigkeit angeht:

            Da stimme ich dir zu.

            Browser-Statistik.de wertet überwiegend die Besucher von Seiten mit technischen Inhalten aus,

            Den Zusammenhang kann ich nicht nachvollziehen. Oder meinst du, das liegt (lag) am Self-Wiki mit seiner Top-Platzierung? Die Entscheidung, den Dienst zu nutzen, trifft der WWW-Admin, nicht der Besucher.

            Die Schlussfolgerung sollte daher sein, dass man aus Statistiken auf einer solchen Datenbasis vielleicht herauslesen kann, dass die verbreitetsten Browser in Deutschland / deutschen Sprachraum Chrome, Safari und Firefox sind.

            ... und wie die Browserverbreitung auf einer bestimmten Seite ist.

            Aber solange sich der Betreiber des Dienstes nicht zur DSGVO äußert, ist der Dienst für mich nicht mehr nutzbar.

            Gruß
            Jürgen

      2. Hallo Julius,

        Als wirklich representativ würde ich aber beide – browser-statistik.de und das von dir Alexa – nicht einstufen.

        Da sind wir einer Meinung, habe ich an anderer Stelle hier schon mal gepostet(finde es nicht auf die Schnelle). Ging nur um Alternativen unter Berücksichtigung des Vorgenannten: "… wie wenig aussagekräftig sie auch immer gewesen sein mögen…"

        Gruss
        Henry

  2. Servus!

    Ich habe die Ergebnisse aus diesem Thread mal zusammen mit ein paar Screenshots im Blog verarbeitet:

    Im Augenblick sind noch ein paar Daten direkt sichtbar; das wird sich in drei Wochen aber erldeigt haben:

    browser-statistik.de/benutzer/wiki.selfhtml.org

    Herzliche Grüße

    Matthias Scharwies

    -- Es gibt viel zu tun: ToDo-Liste
  3. Hallo Matthias,

    unter http://www.selfhtml.org/impressum.html sind noch die bisherigen Statistiken von browser-statistik.de verlinkt, sollten man dann den Teil dort gelegentlich entfernen.

    Was ich nie verstanden (und auch nicht gefragt) habe, warum wurden eigentlich damals die eigenen Statistiken (glaube stat.selfhtml.org) abgeschalten? Aus meiner Erinnerung heraus war es recht übersichtlich und auch heute noch gibt es bestimmt genug kostenfreie Scripts, mit denen einen Statistikauswertung direkt auf *.selfhtml.org möglich wäre.

    Wobei ich mir gerade die Frage stelle, ob es vor dem Hintergrund der aktuellen DSGVO-Hysterie überhaupt sinnvoll ist, da die Statistiken öffentlich zugänglich zu machen. Weil man damit ja noch öffentlich präsentiert, dass man die Daten auswertet. Ist aber nur meine eigene rein persönliche Meinung, da werden andere ForumsleserInnen fachlich sicher mehr Ahnung von haben.

    Ansonsten ist es schön, dass es SELFHTML noch gibt, gelegentlich schaue ich auch noch ins Wiki rein und freue mich auch sehr, dass es bis heute [1.] noch existiert, [2.] nicht Klickibunti ist (irgendwo hat jemand was von Dr. Web geschrieben ...) und [3.] komplett werbefrei ist. Achso und schön ist auch, dass es nach wie vor auf meiner Ex-Domain läuft :-)

    Viele Grüße aus DD, Stefan E.

    1. Hallo Stefan Einspender,

      Schön, wieder von dir zu lesen.

      unter http://www.selfhtml.org/impressum.html sind noch die bisherigen Statistiken von browser-statistik.de verlinkt, sollten man dann den Teil dort gelegentlich entfernen.

      Gute Idee, das müsste jemand mit den entsprechenden Rechten tun, vielleicht @dedlfix oder @Camping_RIDER?

      Was ich nie verstanden (und auch nicht gefragt) habe, warum wurden eigentlich damals die eigenen Statistiken (glaube stat.selfhtml.org) abgeschalten?

      Das weiß ich auch nicht. Dann hätten wir ja gar nicht auf browser-statistik wechseln müssen. Für mich hatten die öffentlichen Statistiken vor allem das Ziel, zu zeigen, dass wir uns nicht zu verstecken brauchen.

      Aus meiner Erinnerung heraus war es recht übersichtlich und auch heute noch gibt es bestimmt genug kostenfreie Scripts, mit denen einen Statistikauswertung direkt auf *.selfhtml.org möglich wäre.

      Mir persönlich würde das gefallen, aber

      Wobei ich mir gerade die Frage stelle, ob es vor dem Hintergrund der aktuellen DSGVO-Hysterie überhaupt sinnvoll ist, da die Statistiken öffentlich zugänglich zu machen. Weil man damit ja noch öffentlich präsentiert, dass man die Daten auswertet.

      weil wir uns genau diese Frage gestellt haben, sind wir zunächst von browser-statistik weggegangen.

      Ansonsten ist es schön, dass es SELFHTML noch gibt, gelegentlich schaue ich auch noch ins Wiki rein und freue mich auch sehr, dass es bis heute [1.] noch existiert, [2.] nicht Klickibunti ist (irgendwo hat jemand was von Dr. Web geschrieben ...) und [3.] komplett werbefrei ist. Achso und schön ist auch, dass es nach wie vor auf meiner Ex-Domain läuft :-)

      Das freut mich.

      Viele Grüße aus DD,
      Stefan E.

      Vielleicht magst du ja zum Selftreffen vorbeischauen? Falls DD das Autokennzeichen ist, könntest du mit @dedlfix gemeinsam reisen, falls es sich um eine Abkürzung von Düsseldorf handelt, hättest du es nicht weit.

      Bis demnächst
      Matthias

      -- Rosen sind rot.
      1. Aloha ;)

        unter http://www.selfhtml.org/impressum.html sind noch die bisherigen Statistiken von browser-statistik.de verlinkt, sollten man dann den Teil dort gelegentlich entfernen.

        Gute Idee, das müsste jemand mit den entsprechenden Rechten tun, vielleicht @dedlfix oder @Camping_RIDER?

        Ich habe die Hinweise auf browser-statistik.de entfernt.

        Insgesamt sollte der Absatz "Nutzung und Weitergabe personenbezogener Daten" vielleicht präzisiert werden. Eventuell können wir das noch genauer eingrenzen bzw. externe Verlinkungen noch weiter reduzieren. Das erschiene mir hinsichtlich DSGVO als eine angemessene und auch grundsätzlich sinnvolle Maßnahme.

        Grüße,

        RIDER

        -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

        # Twitter # Steam # YouTube # Self-Wiki #

        Selfcode: sh:) fo:) ch:| rl:) br:^ n4:? ie:% mo:| va:) js:) de:> zu:} fl:( ss:) ls:[
        1. Hallo Camping_RIDER,

          Insgesamt sollte der Absatz "Nutzung und Weitergabe personenbezogener Daten" vielleicht präzisiert werden. Eventuell können wir das noch genauer eingrenzen bzw. externe Verlinkungen noch weiter reduzieren. Das erschiene mir hinsichtlich DSGVO als eine angemessene und auch grundsätzlich sinnvolle Maßnahme.

          Ja, aber ich wüsste nicht wie.

          Müssen wir auch "selfhtml bedankt sich" beachten?

          Bis demnächst
          Matthias

          -- Rosen sind rot.
          1. Aloha ;)

            Müssen wir auch "selfhtml bedankt sich" beachten?

            Im Zweifel würde ich sagen nein. Die dort ausgestellten Daten sind entweder auf Wunsch oder zumindest mit Zustimmung der genannten Personen dort gelandet. Für diese Daten gilt das, was für andere Daten auch gilt, nämlich, dass sie auf formlosen Antrag gelöscht oder berichtigt werden, und sie werden nur zweckgebunden gespeichert, nämlich mit dem Zweck, einen dauerhaften Dank zu adressieren.

            Grüße,

            RIDER

            -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

            # Twitter # Steam # YouTube # Self-Wiki #

            Selfcode: sh:) fo:) ch:| rl:) br:^ n4:? ie:% mo:| va:) js:) de:> zu:} fl:( ss:) ls:[
            1. Hallo,

              Müssen wir auch "selfhtml bedankt sich" beachten?

              Im Zweifel würde ich sagen nein. Die dort ausgestellten Daten sind entweder auf Wunsch oder zumindest mit Zustimmung der genannten Personen dort gelandet. Für diese Daten gilt das, was für andere Daten auch gilt, nämlich, dass sie auf formlosen Antrag gelöscht oder berichtigt werden, und sie werden nur zweckgebunden gespeichert, nämlich mit dem Zweck, einen dauerhaften Dank zu adressieren.

              sehe ich auch so und hoffe, dass da nienamd was dran ändert. Ja, ich bin stolz, dass auch mein Name dort steht und freue mich, wenn ich mal wieder vorbeikomme und an die guten alten Zeiten denke. Und für den hoffentlich sehr unwahrscheinlichen Fall, dass jemand der dort Eingetragenen ein Problem damit hat, ich weiß aus eigener Erfahrung, dass gewünschte Änderungen sehr schnell und problemlos durchgeführt werde. Wobei ich sehr stark davon ausgehe, dass die dort genannten damit überhaupt kein Problem haben.

              Unabhängig von SELFHTML, irgendwie habe ich bei den aktuellen Diskussionen rund um DSGVO kein sehr gutes Gefühl, weil es mir scheint, dass man damit das "Internet von früher" endgültig kaputtmacht. Datenschutz ist ja richtig und gut, aber was man aktuell beobachtet und liest, schön finde ich das nicht. Und die eigentlich gemeinten Datenkraken lachen sich vermutlich ins Fäustchen, weil sie ohnehin schon längst "too big to fail" sind. Absurd ist auch, dass man (fast) überall liest, dass die Cookies notwendig sind und man die quasi automatisch bei Nutzung der Website akzeptiert (was glaube nicht im Sinne der DSGVO ist). Wofür genau sind die aus Sicht des Besuchers (!) wirklich notwendig? ... 😉

              Viele Grüße aus DD, Stefan E.

              PS: Unlängst mal bei einer lokalen Website mitgezählt, es wurden beim Aufruf der Startseite 80 (!) Cookies gesetzt und Daten von 109 Servern geladen ... ohne Worte :-)

              1. Hallo Stefan,

                Unabhängig von SELFHTML, irgendwie habe ich bei den aktuellen Diskussionen rund um DSGVO kein sehr gutes Gefühl, weil es mir scheint, dass man damit das "Internet von früher" endgültig kaputtmacht. Datenschutz ist ja richtig und gut, aber was man aktuell beobachtet und liest, schön finde ich das nicht…

                Sehe ich ähnlich, für mich wirkt das eher wie (wieder mal) ein Versuch das Internet zu kontrollieren, diesmal jedoch auf die schlaue Art, eben vorspiegelnd mit dem Argumenten und Wünschen der Kontrollgegner (weil diese freudig jeden Strohhalm ergreifen für den vermeintlichen Datenschutz) um diese im Boot zu haben. So tasten die Instanzen sich mal wieder langsam weiter vor, ähnlich Steuern, Innenstadtverbot für Diesel, etc… (testen wie weit man gehen kann) und dann soweit ausreizen als möglich.

                PS: Unlängst mal bei einer lokalen Website mitgezählt, es wurden beim Aufruf der Startseite 80 (!) Cookies gesetzt und Daten von 109 Servern geladen ... ohne Worte :-)

                Geht ja noch… 😉 Nein, wird immer schlimmer, ohne Addblocker machts kein Spaß mehr, vor allem bei den großen/bekannten Seiten(zeit, welt, Handelsblatt, chip, etc…). Bin mittlerweile mit dem Handy viel schneller im Netz unterwegs als auf dem PC und auch das ist leider nur eine Frage wann sie es auf diesen Geräten irgendwann ebenso übertreiben.

                *nachtrag… Duden.de möchte ich noch extra erwähnen, Gerade dort sollte so eine Übertreibung/Gier nicht notwendig sein.

                Gruss
                Henry

                Folgende Nachrichten verweisen auf diesen Beitrag:

                1. Nachtrag,

                  Sehe ich ähnlich, für mich wirkt das eher wie (wieder mal) ein Versuch das Internet zu kontrollieren, diesmal jedoch auf die schlaue Art, eben vorspiegelnd mit dem Argumenten und Wünschen der Kontrollgegner (weil diese freudig jeden Strohhalm ergreifen für den vermeintlichen Datenschutz) um diese im Boot zu haben. So tasten die Instanzen sich mal wieder langsam weiter vor, ähnlich Steuern, Innenstadtverbot für Diesel, etc… (testen wie weit man gehen kann) und dann soweit ausreizen als möglich.

                  und sie tasten sich weiter vor…

                  DSGVO ist ein Fehlschlag(für Internetnutzer, nicht für Brüssel und Leute die Geld dadurch verdienen), der mal den meisten Menschen rein gar nichts bringt(denn die Leute klicken fleißig auf OK ohne verständlicherweise den ganzen Kram zu lesen) und schon zückt Brüssel den nächsten vorgefertigten und geplanten Joker (weil kann man jetzt ja, Kritik hielt sich in überschaubaren Grenzen), weiter zum Endziel, der Kontrolle des Internets(m.M.n.).

                  Nun ist der Uploadfilter dran.

                  Gruss
                  Henry

                  1. Hallo Henry,

                    und sie tasten sich weiter vor…

                    Deine grundsätzlich negative Einstellung teile ich nicht. Die DSGVO mag ihre Ungenauigkeiten haben, bringt aber bei korrekter Anwendung einen Mehrwert für den Datenschutz. Wenn die Rechtsprechung dann noch im Sinne der Rechte der Nutzer erfolgt, finde ich das sehr gut.

                    Wenn jetzt einige ihr Geschäftsmodell in Frage gestellt sehen, sind sie entweder hysterisch oder betreiben ein Modell, dass ich als unethisch bezeichnen würde. Sie können ja so ziemlich alles mit den Daten der Nutzer machen, müssen halt nur deren informierte und freiwillige Einverständniserklärung haben.

                    Besonders interessant finde ich die durch die DSGVO neu erlangte Möglichkeit, zu erfragen, woher jemand meine Daten eigentlich hat. Das kann bei Telefonwerbung oder Postwerbung (bei der Bundestagswahl hatte ich eine direkt an mich adressierte Postkarte der CDU im Briefkasten, leider habe ich die bereits entsorgt.) sehr interessant werden.

                    Was die Urheberrechtsreform angeht, so ist sie dagegen ein Beispiel dafür, wie Parteiklüngel und Lobbypositionen vor den harten Fakten kommen. Die Urheberrechtsreform ist unverholene Clientelpolitik, die viele andere Bereiche demoliert. Vor allem von einer Partei, die sich christlich und demokratisch schimpft. (Jetzt müsste man zu diesem Satz noch ein passendes Urheberrechtlich unproblematisches Bild finden und dann hätte man eines der ersten zukunftsfähigen Memes.)

                    Gruß
                    Julius

                  2. hallo

                    Nun ist der Uploadfilter dran.

                    Wie kann ich wissen, ob ein Upload eine Copyrightsverletzung darstellt?

                    -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!

                    Folgende Nachrichten verweisen auf diesen Beitrag:

                    1. Hallo beatovich,

                      Nun ist der Uploadfilter dran.

                      Wie kann ich wissen, ob ein Upload eine Copyrightsverletzung darstellt?

                      frag das mal die Befürworter auf EU-Ebene. Das sind Juristen, die haben meist von Technik nur wenig oder gar keine Ahnung.

                      Gruß
                      Julius

                      1. hallo

                        Nun ist der Uploadfilter dran.

                        Wie kann ich wissen, ob ein Upload eine Copyrightsverletzung darstellt?

                        frag das mal die Befürworter auf EU-Ebene. Das sind Juristen, die haben meist von Technik nur wenig oder gar keine Ahnung.

                        Was ist ausserdem ein Upload?

                        -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                        1. Hallo beatovich,

                          Nun ist der Uploadfilter dran.

                          Wie kann ich wissen, ob ein Upload eine Copyrightsverletzung darstellt?

                          frag das mal die Befürworter auf EU-Ebene. Das sind Juristen, die haben meist von Technik nur wenig oder gar keine Ahnung.

                          Was ist ausserdem ein Upload?

                          Alles, was Urheberrechtlich geschützt ist und ins Web gestellt werden kann (Texte, Code, Bilder, Audio, Video, 3D-Objekte, etc.). Vor allem die Gegner nennen es vereinfachend Upload-Filter, obwohl der Begriff Upload ja für die Eingabe von Texten unüblich ist, obwohl er imho technisch korrekt sein mag.

                          Gruß
                          Julius

                          1. hallo

                            Alles, was Urheberrechtlich geschützt ist und ins Web gestellt werden kann (Texte, Code, Bilder, Audio, Video, 3D-Objekte, etc.). Vor allem die Gegner nennen es vereinfachend Upload-Filter, obwohl der Begriff Upload ja für die Eingabe von Texten unüblich ist, obwohl er imho technisch korrekt sein mag.

                            Es wird aber nichts ins Netz gestellt, weil das Netz lediglich Computer verbindet.

                            Ein Windows Update involviert grundsätzlich die gleichen Dinge wie ein Upload eines User-Avatars.

                            -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                            1. Hallo beatovich,

                              Alles, was Urheberrechtlich geschützt ist und ins Web gestellt werden kann (Texte, Code, Bilder, Audio, Video, 3D-Objekte, etc.). Vor allem die Gegner nennen es vereinfachend Upload-Filter, obwohl der Begriff Upload ja für die Eingabe von Texten unüblich ist, obwohl er imho technisch korrekt sein mag.

                              Es wird aber nichts ins Netz gestellt, weil das Netz lediglich Computer verbindet.

                              Es geht darum, dass du einen Inhalt welcher Art auch immer auf einen Server hochlädst und dieser dort öffentlich zugänglich gemacht wird.

                              Ein Windows Update involviert grundsätzlich die gleichen Dinge wie ein Upload eines User-Avatars.

                              Ein Avatar wird von dir erstellt und durch das Hochladen auf einen Server öffentlich zugänglich gemacht. An deinem Avatar musst du nicht zwangsläufig die Rechte haben, was für die EU-Politiker der Grund für das Vorschreiben der Überprüfung der Uploads bzw. alternativ des Abschließens von Verträgen mit Urhebern ist.
                              Das Update ist von Microsoft öffentlich zugänglich gemacht worden und nur MS lädt das hoch, niemand sonst. Ergo können sie gewährleisten, dass niemandes Urheberrechte durch die Veröffentlichung verletzt werden.

                              Sag mal, worauf willst du genau hinaus? Willst du mich gerade irgendwie trollen?

                              Gruß
                              Julius

                              1. Hallo Julius,

                                Sag mal, worauf willst du genau hinaus? Willst du mich gerade irgendwie trollen?

                                Ich glaube eher, Beat will auf die Absurdität des Gesetzes hinaus.

                                LG,
                                CK

                                -- https://wwwtech.de/about
                                1. hallo

                                  Sag mal, worauf willst du genau hinaus? Willst du mich gerade irgendwie trollen?

                                  Ich glaube eher, Beat will auf die Absurdität des Gesetzes hinaus.

                                  Durchaus.

                                  Mir muss man nämlich erst mal ein paar Dinge erklären, bevor ich überhaupt eine Ahnung habe, worüber die reden.

                                  Ein upload ist ja nichts anderes als ein Datentransfer über das Internet, eventuell sogar nur über das LAN.

                                  Ich sitze hier nämlich auf einem Computer auf welchen permanent Dinge hochgeladen werden. Wenn Frau Merkel ihre Email absendet, bewirkt sie einen Upload. Ist jetzt Frau Merkels Mailbox-Betreiber oder ich selber verpflichtet, Daten zu verweigern, nur weil in ihnen etwas vorkommt, das zufällig in einer willkürlich erstellten Liste steht?

                                  Ach was ist das Leben lustig...

                                  -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                                  1. Hallo,

                                    Wäre es denkbar, diesbezügliche Diskussion im entsprechenden Nachbarthread zusammenzuhalten?
                                    DANKE

                                    Gruß
                                    Kalk

                                    1. Hallo Tabellenkalk,

                                      Wäre es denkbar, diesbezügliche Diskussion im entsprechenden Nachbarthread zusammenzuhalten?
                                      DANKE

                                      Schwierig. Ist hier schon zu weit ausgefächert, als dass man da noch ohne Unterbrechung des Argumentationsflusses dorthin umziehen könnte.

                                      Gruß
                                      Julius

                                  2. Hallo beatovich,

                                    Sag mal, worauf willst du genau hinaus? Willst du mich gerade irgendwie trollen?

                                    Ich glaube eher, Beat will auf die Absurdität des Gesetzes hinaus.

                                    Durchaus.

                                    Dass es absurd ist, weiß ich selber schon. 😀

                                    Mir muss man nämlich erst mal ein paar Dinge erklären, bevor ich überhaupt eine Ahnung habe, worüber die reden.

                                    Ein upload ist ja nichts anderes als ein Datentransfer über das Internet, eventuell sogar nur über das LAN.

                                    Dass Schlagwörter immer vereinfachend sind, erwähnte ich ja bereits. Es macht keinen Sinn, gegen die vereinfachende Bezeichnung zu argumentieren, wenn da etwas leicht anderes hinter steckt.

                                    Ich sitze hier nämlich auf einem Computer auf welchen permanent Dinge hochgeladen werden. Wenn Frau Merkel ihre Email absendet, bewirkt sie einen Upload. Ist jetzt Frau Merkels Mailbox-Betreiber oder ich selber verpflichtet, Daten zu verweigern, nur weil in ihnen etwas vorkommt, das zufällig in einer willkürlich erstellten Liste steht?

                                    Mit dem Werkstoff Email hat das nichts zu tun. Auf E-Mails dürfte es nicht zutreffen, weil die ja nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Sie wollen also (noch nicht?) jeglichen Datentransfer filtern (lassen).

                                    Gruß
                                    Julius

                                    1. hallo

                                      Mit dem Werkstoff Email hat das nichts zu tun. Auf E-Mails dürfte es nicht zutreffen, weil die ja nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Sie wollen also (noch nicht?) jeglichen Datentransfer filtern (lassen).

                                      Gut, damit du definieren kannst, ob etwas öffentlich ist oder nicht, musst du es oft zuerst hochladen. Das gilt sowohl für eine Datei, deren Dateirechte nach Unix erst nachträglich definieren kann, wie auch für das Youtube-video.

                                      Aber selbstverständlich habe ich nichts dagegen, wenn man mal den Begriff privat rechtlich für das Internet definiert.

                                      -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                      2. Hallo Julius,

                        Nun ist der Uploadfilter dran.

                        Wie kann ich wissen, ob ein Upload eine Copyrightsverletzung darstellt?

                        Die Verantwortlichen stellen sich vor, dass man Content-ID von Google und ähnliche Mechanismen von anderen Firmen (im wesentlichen Facebook) mietet. Die overblocken natürlich massiv, wie in letzter Zeit mehrfach bekannt geworden ist, und „übersehen“ anderes, aber scheinbar funktionieren sie der Legislative bzw. der Lobby, die da Einfluss genommen hat, gut genug.

                        frag das mal die Befürworter auf EU-Ebene. Das sind Juristen, die haben meist von Technik nur wenig oder gar keine Ahnung.

                        Das ist eine gefährliche Unterschätzung. Die „Befürworter auf EU-Ebene“ wissen schon ziemlich gut, worum es geht, die zur Schau getragene Unwissenheit einiger Schlüsselpersonen ist irrelevant. Sie haben nur andere Interessen als wir. Du hättest Herrn Voss sicherlich nicht aufzuklären oder zu überzeugen zu versuchen brauchen, das ist eh hoffnungslos. Seine Interessen sind schlicht ganz andere.

                        Nichtsdestotrotz war es natürlich richtig und gut und wichtig, deinen Unwillen kundzutun. Ich habe das auch getan. Allein mir fehlt der Glaube, dass das noch abzuwenden ist.

                        LG,
                        CK

                        -- https://wwwtech.de/about
                        1. Hallo Christian,

                          Nun ist der Uploadfilter dran.

                          Wie kann ich wissen, ob ein Upload eine Copyrightsverletzung darstellt?

                          Die Verantwortlichen stellen sich vor, dass man Content-ID von Google und ähnliche Mechanismen von anderen Firmen (im wesentlichen Facebook) mietet. Die overblocken natürlich massiv, wie in letzter Zeit mehrfach bekannt geworden ist, und „übersehen“ anderes, aber scheinbar funktionieren sie der Legislative bzw. der Lobby, die da Einfluss genommen hat, gut genug.

                          Nur so als Notiz: Du antwortest auf eine Frage von beatovich.

                          frag das mal die Befürworter auf EU-Ebene. Das sind Juristen, die haben meist von Technik nur wenig oder gar keine Ahnung.

                          Das ist eine gefährliche Unterschätzung. Die „Befürworter auf EU-Ebene“ wissen schon ziemlich gut, worum es geht, die zur Schau getragene Unwissenheit einiger Schlüsselpersonen ist irrelevant. Sie haben nur andere Interessen als wir.

                          Gute Anmerkung. Ich hatte vergessen, dass die GEMA die Uploadfilter in den höchsten Tönen lobt und sich verstanden fühlt. Für das LSR lobbyiert der BDZV, geleitet vom Springer-Vorstandsvorsitzendem Mathias Döpfner, der sich für Lügen nicht zu schade ist.

                          Wenn man da differenzierter dran geht als ich das oben tat, ergibt sich folgendes Bild:

                          Sie (die Lobbyisten) haben da einen tollen Deal für sich eingefädelt, der allen anderen schadet und auf den ersten Blick ihnen (GEMA, Zeitungen) nützt. Nur, dass das LSR ihnen in Spanien (signifikant geringere Reichweite) und Deutschland (Millionen-Ausgaben für Klagen, keine Einnahmen) bisher eher geschadet als genützt hat. Die technischen und Konsequenzen sind ihnen in der Praxis voll bewusst und erwünscht, weil sie eine Rechtsunsicherheit erzeugen, die andere größtenteils davon abhält, innovative Dinge mit ihren Presserzeugnissen anzufangen. Und falls es sie nicht davon abhält, spült es immerhin noch Geld in die Kasse. In der Öffentlichkeit streiten sie dann alles ab.

                          Du hättest Herrn Voss sicherlich nicht aufzuklären oder zu überzeugen zu versuchen brauchen, das ist eh hoffnungslos. Seine Interessen sind schlicht ganz andere.

                          Wenn er die Kollateralschäden kennt, aber ausblendet, dann ist es verantwortungslos. Wenn er sie nicht kennt, ist es ahnungslos.

                          Meine Hoffnung ist, die breite Masse der EU-Abgeordneten für die Probleme zu sensibilisieren. Vielleicht bringt das etwas.

                          Nichtsdestotrotz war es natürlich richtig und gut und wichtig, deinen Unwillen kundzutun. Ich habe das auch getan. Allein mir fehlt der Glaube, dass das noch abzuwenden ist.

                          Bei ACTA hat es ja auch geklappt. Ich frage mich allerdings, ob dieses Thema LSR und Filter nicht zu speziell ist, als dass man einen breiten Protest dagegen hinbekommt. Mit LSR und Upload-Filtern können Viele nichts anfangen und die Ziele, Presse, Künstler und Produzenten besser zu finanzieren, sind ja erst einmal positiv zu werten. Nur ist der Weg grundsätzlich falsch. Die werfen im Prinzip eine Atombombe in einen Hühnerstall, um den Fuchs zu vertreiben...

                          Im Prinzip ist das die selbe perfide populistische Argumentation wie „Datenschutz darf kein Täterschutz sein“.

                          Gruß
                          Julius

                          1. Hallo Julius,

                            Bei ACTA hat es ja auch geklappt. 0

                            Da sind ja auch(ausnahmsweise mal) hunderttausende auf die Straße gegangen.

                            Ich frage mich allerdings, ob dieses Thema LSR und Filter nicht zu speziell ist, als dass man einen breiten Protest dagegen hinbekommt.

                            Wenn man es denen zu fachlich erklärt, bestimmt. Macht man aber einer ausreichenden Menge(nenne das immer kritische Masse) plausibel, dass es hier um sehr viel mehr geht und das mit einfachen Worten, nämlich nicht weniger als der "Kontrolle des Internets", dann könnte der Ball ins Rollen kommen und hoffentlich bis nach Brüssel rollen.

                            Gruss
                            Henry

                            -- Meine Meinung zu DSGVO & Co:
                            „Principiis obsta. Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras.“
                  3. Hallo

                    DSGVO ist ein Fehlschlag(für Internetnutzer, nicht für Brüssel und Leute die Geld dadurch verdienen) …

                    Wer sagt das und womit begründet dieser Jemand das?

                    … der mal den meisten Menschen rein gar nichts bringt(denn die Leute klicken fleißig auf OK ohne verständlicherweise den ganzen Kram zu lesen)

                    Ob der Zwang, Bestimmungen abzunicken, um einen Dienst überhaupt nutzen zu können, Bestand hat, ist überhaupt noch nicht raus. Und selbst wenn das erlaubt bliebe, haben die Nutzer die Möglichkeit, Auskunft zu erlangen und Daten unter Voraussetzungen bereinigen oder gar löschen zu lassen. Dein „rein gar nichts“ ist einfach falsch und wird durch mantraartige Wiederholung nicht wahr.

                    Tschö, Auge

                    -- Eine Kerze stand [auf dem Abort] bereit, und der Almanach des vergangenen Jahres hing an einer Schnur. Die Herausgeber kannten ihre Leser und druckten den Almanach auf weiches, dünnes Papier.
                    Kleine freie Männer von Terry Pratchett
                    1. Hallo Auge,

                      Wer sagt das und womit begründet dieser Jemand das?

                      Ich sage das und begründet habe ich meine Meinung hier schon in unzähligen Posts.

                      Ob der Zwang, Bestimmungen abzunicken, um einen Dienst überhaupt nutzen zu können, Bestand hat, ist überhaupt noch nicht raus. Und selbst wenn das erlaubt bliebe, haben die Nutzer die Möglichkeit, Auskunft zu erlangen und Daten unter Voraussetzungen bereinigen oder gar löschen zu lassen.

                      Diese Möglichkeit hatte er auch vorher schon. Doch selbst jetzt ist die reale Umsetzung eine andere Sache. Creditreform erlaubt zb. den kostenlosen Auszug der gespeicherten Daten nur einmal im Jahr, von Löschung kann gar keine Rede sein. Den Bäcker um die Ecke aber demit unter Druck zu setzen, ja das geht natürlich. Ist das deine Vorstellung, wie es laufen soll?

                      Dein „rein gar nichts“ ist einfach falsch und wird durch mantraartige Wiederholung nicht wahr.

                      Das ist deine persönliche Meinung und die halte ich für falsch, meiner Meinung nach.

                      Gruss
                      Henry

                      -- Meine Meinung zu DSGVO & Co:
                      „Principiis obsta. Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras.“
                      1. Hallo

                        Ob der Zwang, Bestimmungen abzunicken, um einen Dienst überhaupt nutzen zu können, Bestand hat, ist überhaupt noch nicht raus. Und selbst wenn das erlaubt bliebe, haben die Nutzer die Möglichkeit, Auskunft zu erlangen und Daten unter Voraussetzungen bereinigen oder gar löschen zu lassen.

                        Diese Möglichkeit hatte er auch vorher schon. Doch selbst jetzt ist die reale Umsetzung eine andere Sache. Creditreform erlaubt zb. den kostenlosen Auszug der gespeicherten Daten nur einmal im Jahr …

                        In der DSGVO steht, soweit ich das überblicke, nichts von einem Zwang zur kostenlosen Auskunft. Die gabs mit dem alten Gesetz, dem BDSG, auch nicht. So what?

                        … von Löschung kann gar keine Rede sein.

                        Dass ich „unter Voraussetzungen“ schrieb, ist dir entgangen? Wenn eine Stelle durch andere Gesetze zur Speicherung der Daten verpflichtet ist, hast du während der Zeit der verpflichtenden Speicherung halt kein Recht auf Löschung. War so und bleibt so. So what?

                        Ist eine (zum Beispiel geschäftliche) Beziehung, bei der deine persönlichen Daten erhoben wurden, beendet und eine gesetzliche Speicherfrist dieser Daten abgelaufen, hast du aber sehr wohl das Recht auf die Löschung deiner persönlichen Daten. Hast du etwas anderes erwartet?

                        Den Bäcker um die Ecke aber demit unter Druck zu setzen, ja das geht natürlich. Ist das deine Vorstellung, wie es laufen soll?

                        Keine Ahnung, wo du den „Bäcker um die Ecke“ hernimmst. Erhebt dein „Bäcker um die Ecke“ persönliche Daten von dir? Wenn ja, dann ist er verpflichtet, sich an die Bestimmungen des Gesetzes zum Umgang mit persönlichen Daten – gemeinhin DSGVO genannt – zu halten. Wenn nicht, und das halte ich für sehr viel wahrscheinlicher, dann nicht. So what?

                        Lege mir hier einfach keine Worte in den Mund, die ich nicht gebraucht habe! Bäcker um die Ecke … pffft … wo gibt's denn sowas?

                        Tschö, Auge

                        -- Eine Kerze stand [auf dem Abort] bereit, und der Almanach des vergangenen Jahres hing an einer Schnur. Die Herausgeber kannten ihre Leser und druckten den Almanach auf weiches, dünnes Papier.
                        Kleine freie Männer von Terry Pratchett
                        1. Hallo Auge,

                          In der DSGVO steht, soweit ich das überblicke, nichts von einem Zwang zur kostenlosen Auskunft. Die gabs mit dem alten Gesetz, dem BDSG, auch nicht. So what?

                          Aha, nur um deine Ansicht nachzuvollziehen, du fändest es also OK, wenn dem User eine Rechnung präsentiert wird, falls er seine Daten anzusehen wünscht?

                          … von Löschung kann gar keine Rede sein.

                          Ist eine (zum Beispiel geschäftliche) Beziehung, bei der deine persönlichen Daten erhoben wurden, beendet und eine gesetzliche Speicherfrist dieser Daten abgelaufen, hast du aber sehr wohl das Recht auf die Löschung deiner persönlichen Daten. Hast du etwas anderes erwartet?

                          Wüsste nicht, dass wer keine geschäftliche Beziehung zu Creditreform/Schufa/whatever hat, seine Daten dort löschen lassen könnte. Meinst du was anderes?

                          Keine Ahnung, wo du den „Bäcker um die Ecke“ hernimmst. Erhebt dein „Bäcker um die Ecke“ persönliche Daten von dir? Wenn ja, dann ist er verpflichtet, sich an die Bestimmungen des Gesetzes zum Umgang mit persönlichen Daten – gemeinhin DSGVO genannt – zu halten. Wenn nicht, und das halte ich für sehr viel wahrscheinlicher, dann nicht. So what?

                          Die Realität sieht anders aus.

                          Lege mir hier einfach keine Worte in den Mund, die ich nicht gebraucht habe! Bäcker um die Ecke … pffft … wo gibt's denn sowas?

                          Zum Beispiel hier.

                          Wie ich schon mehrmals schrieb sind gerade Leute wie du, denn ich glaube dass du im Interesse der Nutzer denkst, den Politikern auf den Leim gegangen sind, die euch nun als deren Werkzeuge missbrauchen, m.M.n.

                          Gruss
                          Henry

                          -- Meine Meinung zu DSGVO & Co:
                          „Principiis obsta. Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras.“
                          1. hallo

                            In der DSGVO steht, soweit ich das überblicke, nichts von einem Zwang zur kostenlosen Auskunft. Die gabs mit dem alten Gesetz, dem BDSG, auch nicht. So what?

                            Aha, nur um deine Ansicht nachzuvollziehen, du fändest es also OK, wenn dem User eine Rechnung präsentiert wird, falls er seine Daten anzusehen wünscht?

                            Wir haben ja folgendes Problem:

                            Wer Dateneinsicht wünscht, muss erst mal Daten präsentieren, anhand welcher er identifiziert werden kann, und das auch glaubhaft. Einfach mal eine IP oder Email-Adresse zu erwähnen ins Blaue zu erwähnen ist definitiv zu wenig.

                            Eine Dateneinsicht ist einfach (deshalb auch kostenlos) innerhalb eines bestehenden Useraccounts, aber hochproblematisch ausserhalb derselben, vor allem, weil wegen der gemachten Auskunft allein bereits aus rechtlicher Rückversicherung Daten gehalten werden müssen.

                            Wenn du glaubst, dass ausserhalb eines Useraccounts eine Datenanfrage einfach möglich ist, so bitte ich hier das Verfahren zu skizzieren, das auch rechtlich im Sinne des Datenschutzes stichhaltig ist.

                            Das was du unbedingt willst, ist schlisslich, dass Dritte nicht Daten über dich missbräuchlich erlangen können.

                            -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                          2. Hallo

                            In der DSGVO steht, soweit ich das überblicke, nichts von einem Zwang zur kostenlosen Auskunft. Die gabs mit dem alten Gesetz, dem BDSG, auch nicht. So what?

                            Aha, nur um deine Ansicht nachzuvollziehen, du fändest es also OK, wenn dem User eine Rechnung präsentiert wird, falls er seine Daten anzusehen wünscht?

                            Gibt es in irgendeinem Gesetz eine Verpflichtung, eine solche Auskunft kostenlos zu erteilen? Wenn ja, lässt sich dieses Recht durchsetzen, wenn nicht, dann gibt es dieses Recht einfach nicht. Dabei ist es ganz egal, was ich o.k. finde. Ich habe dazu auch keine Aussage gemacht, also unterstelle mir mit deiner Frage nicht, das zu befürworten, auch nicht implizit.

                            … von Löschung kann gar keine Rede sein.

                            Ist eine (zum Beispiel geschäftliche) Beziehung, bei der deine persönlichen Daten erhoben wurden, beendet und eine gesetzliche Speicherfrist dieser Daten abgelaufen, hast du aber sehr wohl das Recht auf die Löschung deiner persönlichen Daten. Hast du etwas anderes erwartet?

                            Wüsste nicht, dass wer keine geschäftliche Beziehung zu Creditreform/Schufa/whatever hat, seine Daten dort löschen lassen könnte.

                            Da die Schufa oder wer auch immer diese Daten nicht selbst von dir erhebt, sondern Banken, Telefonprovider, WerAuchImmer die Daten bei der Schufa hinterlegen, weil sie mit dir Geschäftsverhältnisse haben oder es eine Anbahnung gibt/gab, sind mindestens diese mit der Schufa arbeitenden Firmen in der Pflicht. Die müssen dir gegenüber erklären, was sie haben, wozu sie es benutzen und an wen sie was weitergegeben haben, womit wir bei Schufa und Co. wären. Gibt es keinen Grund für die Datenspeicherung (auch bei der Schufa im Auftrag deines Geschäftspartners), müssen die Daten (nach eventuellen gesetzlichen Fristen) gelöscht werden. Steht sogar, man soll es nicht für möglich halten, im Gesetz.

                            Meinst du was anderes?

                            Warum sollte ich?

                            Keine Ahnung, wo du den „Bäcker um die Ecke“ hernimmst. Erhebt dein „Bäcker um die Ecke“ persönliche Daten von dir? Wenn ja, dann ist er verpflichtet, sich an die Bestimmungen des Gesetzes zum Umgang mit persönlichen Daten – gemeinhin DSGVO genannt – zu halten. Wenn nicht, und das halte ich für sehr viel wahrscheinlicher, dann nicht. So what?

                            Die Realität sieht anders aus.

                            Lege mir hier einfach keine Worte in den Mund, die ich nicht gebraucht habe! Bäcker um die Ecke … pffft … wo gibt's denn sowas?

                            Zum Beispiel hier.

                            Und das habe ich, auf welche Weise auch immer, wo als Argument herangezogen? Nochmal: Lege mir hier einfach keine Worte in den Mund, die ich nicht gebraucht habe!

                            Im Übrigen ist diese Geschichte seit Wochen in der Presse und auch in dem von dir verlinkten Artikel ist nirgendwo von einem „Bäcker um die Ecke“ die Rede. Wenn man deren Abmahung mit Kostennote bekommt, kontaktiert man, wenn man es für nötig hält, seine Rechtsvertretung, die nach der Berichterstattung den Braten hoffentlich riecht, und lässt denen, wenn es denn zutrifft, wegen des gefälschten Mandats einen gewissen Finger zeigen. Keine Ahnung, ob man die nicht gar wegen Betrugs oder Ähnlichem anzeigen kann.

                            Dass es diese Abmahnungen gibt, heißt nicht, dass sie erfolgreich sind und schon gar nicht, dass es eine Abmahnwelle gibt. Die mir zugängliche Berichterstattung verneint jedenfalls die Existenz der Welle und berichtet auch nicht über erfolgreiche Abmahnungen, sondern aktuell nur über solche, die es nicht sind (z.B. wegen erfundener Mandate).

                            Tschö, Auge

                            -- Eine Kerze stand [auf dem Abort] bereit, und der Almanach des vergangenen Jahres hing an einer Schnur. Die Herausgeber kannten ihre Leser und druckten den Almanach auf weiches, dünnes Papier.
                            Kleine freie Männer von Terry Pratchett
        2. hallo

          Insgesamt sollte der Absatz "Nutzung und Weitergabe personenbezogener Daten" vielleicht präzisiert werden. Eventuell können wir das noch genauer eingrenzen bzw. externe Verlinkungen noch weiter reduzieren. Das erschiene mir hinsichtlich DSGVO als eine angemessene und auch grundsätzlich sinnvolle Maßnahme.

          Nicht die Verlinkung, sondern die automatisierte Requestausführung ist der Zankapfel.

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          1. Hallo beatovich,

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            "Auf unseren Seiten werden auch Schriftarten von Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA verwendet. Deren Datenschutzerklärung finden Sie unter https://www.google.com/policies/privacy/, das Verfolgen Ihrer Aktivität können Sie unter https://adssettings.google.com/authenticated abstellen."

            Bis demnächst
            Matthias

            -- Rosen sind rot.
            1. Aloha ;)

              Nicht die Verlinkung, sondern die automatisierte Requestausführung ist der Zankapfel.

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              Eben da bin ich mir nicht mehr sicher, ob das noch reicht! Wenn ich mich nicht täusche, müsste, um so zu verfahren (also Einbindung belassen, aber darüber informieren), ein Auftrags-Datenverarbeitungs-Vereinbarung mit Google abgeschlossen werden - so, wie es Provider und Hoster auch gegenüber ihren Kunden tun.

              Aus meiner Warte müssten alle externen Einbindungen abgeschaltet werden. Im Falle von Schriftarten und Co. können wir die unproblematisch selbst hosten, im Falle von Google Maps und externen Bildquellen müssen wir, sofern sie sich nicht selbst hosten lassen, vor der Einbindung den User entsprechend danach befragen, ob er das möchte.

              Nach allem was ich weiß genügt Opt-Out nicht mehr, sondern der User muss aktiv einwilligen, solange keine Auftragsdatenverarbeitungsvereinbarung abgeschlossen wurde...

              Grüße,

              RIDER

              -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

              # Twitter # Steam # YouTube # Self-Wiki #

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              1. hallo

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                Eben da bin ich mir nicht mehr sicher, ob das noch reicht!

                Selbst wenn es noch reichen würde (rechtlich gesehen), hat man mit Firewalls umzugehen, die somit solche Konzepte über den Haufen schmeissen.

                Deshalb gilt: Essentielles muss man selber hosten.

                -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
              2. Hallo Camping_RIDER,

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                Eben da bin ich mir nicht mehr sicher, ob das noch reicht!

                https://datenschutz-generator.de/

                Bis demnächst
                Matthias

                -- Rosen sind rot.
                1. Aloha ;)

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                  Eben da bin ich mir nicht mehr sicher, ob das noch reicht!

                  https://datenschutz-generator.de/

                  Der sagt:

                  Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).

                  Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.

                  Wir sprechen ja von Google Fonts, von wo wir aus reiner Bequemlichkeit Schriftarten einbinden statt sie selbst zu hosten.

                  Eine gesetzliche Erlaubnis ist in dem Sinne mWn nicht gegeben.

                  Eine Einwilligung vor der Datenübermittlung findet nicht statt.

                  Eine rechtliche Verpflichtung, die das vorsieht, besteht nicht.

                  Ein berechtigtes Interesse unsererseits kann ich nicht erkennen - wir könnten die Schriftarten genauso gut selbst hosten.

                  Ja, der datenschutz-generator.de schreibt das so - und widerspricht sich ja selbst damit. Das ändert also nichts an meiner doch recht großen Skepsis.

                  Grüße,

                  RIDER

                  -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

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                  1. Aloha ;)

                    Der sagt:

                    Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).

                    Ich bin übrigens nicht einmal da sicher, ob das so haltbar ist!

                    Art. 6 Abs. 1 DSGVO sagt:

                    1. Die Verarbeitung ist nur rechtmäßig, wenn mindestens eine der nachstehenden Bedingungen erfüllt ist:

                    a) Die betroffene Person hat ihre Einwilligung zu der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben;

                    b) die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Antrag der betroffenen Person erfolgen;

                    c) die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich, der der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt;

                    d) die Verarbeitung ist erforderlich, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen;

                    e) die Verarbeitung ist für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem für die Verarbeitung Verantwortlichen übertragen wurde;

                    f) die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt.

                    „die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen (...) erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person (...) überwiegen“

                    Das ist was ganz anderes als einfach nur auf Grundlage unserer berechtigten Interessen.

                    In einer Abwägung dürfte es sehr schwierig werden, unser Interesse, eine Schriftart nicht selbst zu hosten, mit dem Interesse der Aufrufer, von Google nicht getrackt zu werden, aufzuwiegen. - Geschweige dessen, ob das dann noch ein „berechtigtes Interesse“ ist, für das diese Maßnahme „erforderlich“ ist.

                    Grüße,

                    RIDER

                    -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

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                    1. Hallo Camping_RIDER,

                      In einer Abwägung dürfte es sehr schwierig werden, unser Interesse, eine Schriftart nicht selbst zu hosten, mit dem Interesse der Aufrufer, von Google nicht getrackt zu werden, aufzuwiegen. - Geschweige dessen, ob das dann noch ein „berechtigtes Interesse“ ist, für das diese Maßnahme „erforderlich“ ist.

                      Bist du sicher, dass du das richtige zweite Staatsexamen anstrebst? 😉

                      Unser Interesse ist auch ein schneller Seitenaufbau bei möglichst vielen Gästen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Oswald-Schrift schon vor dem ersten Besuch bei Selfhtml im Cache ist, ist klein aber positiv. Wobei ich mich nicht dagegen sperren würde, die Schriftart selbst zu hosten, falls die Lizenzbedingungen das hergeben.

                      Bis demnächst
                      Matthias

                      -- Rosen sind rot.
                      1. hallo

                        Unser Interesse ist auch ein schneller Seitenaufbau bei möglichst vielen Gästen.

                        Dann verzichtet doch auf die Schrift…

                        -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                        1. Hallo,

                          Unser Interesse ist auch ein schneller Seitenaufbau bei möglichst vielen Gästen.

                          Dann verzichtet doch auf die Schrift…

                          kann jetzt zwei Gründe für die Anmerkungen geben …

                          Geschwindigkeit: Die Google-Server haben ein sehr gute Performance und es dürfte für nahezu alle Internetnutzer nicht wirklich feststellbar sein, dass da die Schriftart von dort geladen wurde. Im Gegenteil kann dies deutlich schneller sein, als wenn es jede Website selbst ausliefert.

                          Datenschutz: Hm ... ist irgendwie dann schon traurig. Klar hat in dem Moment Google auch Daten von mir (aber ich glaube nur den Request, Cookies setzen die wohl keinen), aber wohin soll das dann noch führen? Muss dann bei DSGVO 2.0 jeder Link vorher freigegeben werden? Und sind dann CDN-Server überhaupt noch ein praktikables Geschäftsmodell.

                          Hoffe da kehrt wieder etwas Vernunft ein, sonst geht es hier weiter 😀

                          Viele Grüße, Stefan E.

                          1. hallo

                            Geschwindigkeit: Die Google-Server haben ein sehr gute Performance und es dürfte für nahezu alle Internetnutzer nicht wirklich feststellbar sein, dass da die Schriftart von dort geladen wurde. Im Gegenteil kann dies deutlich schneller sein, als wenn es jede Website selbst ausliefert.

                            Nichts in unschlagbarer, denn dem Dauer-Gast die Installation eines vorzüglichen Fonts vorzuschlagen, wenn's denn sein muss. Da hat er sogar was davon. Aber dass der Designerfont mal gerade im Cache lümmelt, darf man mit gutem Gewissen verneinen.

                            Datenschutz: Hm ... ist irgendwie dann schon traurig. Klar hat in dem Moment Google auch Daten von mir (aber ich glaube nur den Request, Cookies setzen die wohl keinen), aber wohin soll das dann noch führen? Muss dann bei DSGVO 2.0 jeder Link vorher freigegeben werden? Und sind dann CDN-Server überhaupt noch ein praktikables Geschäftsmodell.

                            Google-Fonts sind da weniger bedenklich als andere APIs. Aber man kann ja die Rundum-Betreung mal einfach auch dort etwas abbauen, wo's besonders einfach und Lizenztechnisch auch unbedenklich ist.

                            Google wurde gross und mächtig, weil es wusste: Wenn man das schwierige einfach macht, treibt man alle in die Abhängigkeit.

                            Das ist alles selbst verschuldet.

                            Hoffe da kehrt wieder etwas Vernunft ein, sonst geht es hier weiter 😀

                            Ich weiss nicht wie es weiter geht, aber ich habe meinen Fokus seit Gestern auf der Browser-Plugin-Entwicklung. Was mein Browser erst gar nicht verlangt, macht auch kein Kopfweh.

                            Insofern ist das alte Internet (dein anderer Beitrag) doch nicht ganz ausgestorben. Damals kämpfte man darum, die Firewall zu steuern und Herr seines Windows zu sein. Heute muss man seinem Firefox erst mal den Begriff User-Agent wieder beibringen.

                            -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                            1. Aloha ;)

                              Aber dass der Designerfont mal gerade im Cache lümmelt, darf man mit gutem Gewissen verneinen.

                              Ach ja? Google Fonts wird auf so vielen Webseiten eingesetzt, dass ich genau das nicht verneinen würde.

                              Zitat Google Fonts: „Oswald is featured in more than 4,600,000 websites.“

                              Du gehst zu oft nur von dir aus.

                              Grüße,

                              RIDER

                              -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

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                              1. hallo

                                Zitat Google Fonts: „Oswald is featured in more than 4,600,000 websites.“

                                Echt tragisch!

                                Du gehst zu oft nur von dir aus.

                                Und von meinem Cache… Das ist der einzig relevante.

                                -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                            2. Aloha ;)

                              Ich weiss nicht wie es weiter geht, aber ich habe meinen Fokus seit Gestern auf der Browser-Plugin-Entwicklung. Was mein Browser erst gar nicht verlangt, macht auch kein Kopfweh.

                              Darf ich dir uMatrix (Chrome / Firefox / Opera) empfehlen? Ich habe das schon länger im Einsatz und bin sehr zufrieden.

                              Grüße,

                              RIDER

                              -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

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                              1. hallo

                                Darf ich dir uMatrix (Chrome / Firefox / Opera) empfehlen? Ich habe das schon länger im Einsatz und bin sehr zufrieden.

                                • Kannst du in uMatrix Gruppen definieren?
                                • Kannst du in uMatrix das Verhalten von Subrequests von der Gruppe des Hauptrequests abhängig machen?
                                • Kannst du uMatrix auch nur mit 100 statt 10000 Regeln verwenden?

                                Ich suche etwas, wo ich nicht ständig temporäre Ausnahmen vornhehmen muss. Meines Wissens krankt uMatrix genaus so daran wie noScript

                                -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                                1. Aloha ;)

                                  • Kannst du in uMatrix Gruppen definieren?

                                  Definiere "Gruppen"? Afaik nicht, das hat mir aber auch noch nicht gefehlt.

                                  • Kannst du in uMatrix das Verhalten von Subrequests von der Gruppe des Hauptrequests abhängig machen?

                                  Ich kann in uMatrix in den Kategorien Cookie, CSS, Grafik, Medien, Script, XHR, Frame und Andere auf jeder Ebene beliebig anschalten, abschalten und auf Vererbung schalten.

                                  Die Ebenen werden durch die entsprechenden Domains dargestellt, die wiederum in Subdomains gegliedert und je Subdomain einzeln Regelbar ist.

                                  Zusätzlich zu den Domain-Ebenen für die Requests kann ich den Geltungsbereich einstellen, das heißt ich kann auf selfhtml.org eine andere Behandlung für die Domain google.com vorgeben als bei allen anderen Seiten.

                                  • Kannst du uMatrix auch nur mit 100 statt 10000 Regeln verwenden?

                                  Die Frage versteh ich nur teilweise. Sie dürfte sich aber mit den Absätzen davor und darunter beantworten lassen.

                                  Ich suche etwas, wo ich nicht ständig temporäre Ausnahmen vornhehmen muss.

                                  Das muss ich nicht. Erstens lassen sich alle getroffenen Ausnahmen mit einem Klick speichern, ich muss die Einstellung also nur einmal zu meiner Zufriedenheit vornehmen. Zweitens kann ich über Geltungsbereiche und Co. manche Domains immer von vornherein zulassen oder ausnehmen (oder nur Scripts / Iframes / XHR dieser Domains von vornherein zulassen oder ausnehmen).

                                  Meines Wissens krankt uMatrix genaus so daran wie noScript

                                  noScript kann ich nicht beurteilen, weil ich es nicht nutze. Ich nutze uMatrix um eine Kontrolle darüber zu bekommen, welche externen Domains mein Browser anfragt und das entsprechend im Rahmen meiner tatsächlichen Bedürfnisse zu minimieren - nicht um grundsätzlich Skripts oder Werbung auszuschließen.

                                  Grüße,

                                  RIDER

                                  -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

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                                  1. Aloha ;)

                                    Ich kann in uMatrix in den Kategorien Cookie, CSS, Grafik, Medien, Script, XHR, Frame und Andere auf jeder Ebene beliebig anschalten, abschalten und auf Vererbung schalten.

                                    Die Ebenen werden durch die entsprechenden Domains dargestellt, die wiederum in Subdomains gegliedert und je Subdomain einzeln Regelbar ist.

                                    Zusätzlich zu den Domain-Ebenen für die Requests kann ich den Geltungsbereich einstellen, das heißt ich kann auf selfhtml.org eine andere Behandlung für die Domain google.com vorgeben als bei allen anderen Seiten.

                                    Hier ein aktueller Beispiel-Screenshot von mir:

                                    uMatrix-Screenshot

                                    Als Geltungsbereich (ganz oben) ist selfhtml.org eingestellt (die Anzeige für forum.selfhtml.org unterscheidet sich!), das "*" schaltet auf den universellen Geltungsbereich um.

                                    Die dunkelroten Bereiche sind individuelle Verbote, die dunkelgrünen Bereiche individuelle Erlaubnis, die hellroten Bereiche sind geerbte Verbote, die hellgrünen Bereiche sind geerbte Erlaubnis.

                                    Jedes der farbigen Kästchen ist klickbar und dadurch auf individuelles Verbot oder individuelle Erlaubnis für den aktuell eingestellten Geltungsbereich umstellbar.

                                    Neue Einstellungen sind für diesen Geltungsbereich zunächst temporär und werden mit Klick auf das Schloss gespeichert, falls man sie behalten will.

                                    Das An-/Aus-Symbol ermöglicht das temporäre oder dauerhafte Abschalten der Firewall für einen Geltungsbereich, das Radiergummi-Symbol macht temporäre Änderungen rückgängig.

                                    Grüße,

                                    RIDER

                                    -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

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                                  2. hallo

                                    Erst mal Danke für deine zwei erläuternden Beiträge zu uMatrix.

                                    Meine Befürchtung ist folgende.

                                    Google verwendet für seinen eigenen Inhalt bereits 3-5 verschiedene Domains (ohne analytics).

                                    Das sind je nach dem bereits zwischen 6 und 15 interne Beziehungen. Füge ich noch Youtube hinzu, bin ich bei 5-7 internen Domains ...

                                    Das wächst also stetig an.

                                    Es wäre einiges rationaler, Google Domains einer Google Gruppe zuzufügen. Dann muss ich nur noch die Beziehungen

                                    • Google
                                    • Google -> Google
                                    • !Google -> Google

                                    definieren.

                                    Ich zweifle nicht, dass man mit uMatrix etwas funktionierendes erreichen kann. Wenn man aber uMatrix verwendet, dann sollte man uBlock oder addBlock und NoScript ausschalten. Denn uMatrix ist bereits ein addBlocker. Ich weiss einfach nicht, ob er darin auch gut ist.

                                    Vielleicht werd ich mir das mal installieren und mein eigenes Urteil bilden.

                                    -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                                    1. Hallo beatovich,

                                      Wenn man aber uMatrix verwendet, dann sollte man uBlock oder addBlock und NoScript ausschalten.

                                      Grob: uMatrix ersetzt NoScript, uBlock Origin hingegen AdBlock (Plus). uMatrix blockt Domain-basiert, uBlock Origin wie AdBlock Filterlisten-basiert auch einzelne Elemente einer Seite.

                                      Denn uMatrix ist bereits ein addBlocker.

                                      Nö, ein AdBlocker (Wort kommt von advert, wenn ich mich nicht täusche) ist er nicht. Er hat wohl nur ein paar Tracking-Domains über Filterlisten von vornherein komplett geblockt.

                                      Gruß
                                      Julius

                                      1. hallo

                                        Wenn man aber uMatrix verwendet, dann sollte man uBlock oder addBlock und NoScript ausschalten.

                                        Grob: uMatrix ersetzt NoScript, uBlock Origin hingegen AdBlock (Plus). uMatrix blockt Domain-basiert, uBlock Origin wie AdBlock Filterlisten-basiert auch einzelne Elemente einer Seite.

                                        Denn uMatrix ist bereits ein addBlocker.

                                        Nö, ein AdBlocker (Wort kommt von advert, wenn ich mich nicht täusche) ist er nicht. Er hat wohl nur ein paar Tracking-Domains über Filterlisten von vornherein komplett geblockt.

                                        Also ich experimentiere jetzt ein paar Stunden mit uMatrix. Es ist besser als befürchtet. Allerdings scheint die Performance noch zu leiden, obwohl nun nachweislich weniger Requests getätigt werden.

                                        Vielleicht sind da die geladenen Standard-Listen verantwortlich.

                                        -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                            3. Hi,

                              Hm ... ist irgendwie dann schon traurig. Klar hat in dem Moment Google auch Daten von mir (aber ich glaube nur den Request, Cookies setzen die wohl keinen),

                              Damit haben sie den Referer, wissen also, welche Seiten Du besucht hast.

                              Google-Fonts sind da weniger bedenklich als andere APIs.

                              inwiefern? Weil's bei der großen Datenkrake schon wurscht ist?

                              cu,
                              Andreas a/k/a MudGuard

                      2. Aloha ;)

                        Bist du sicher, dass du das richtige zweite Staatsexamen anstrebst? 😉

                        zum Umsatteln ist es ein wenig zu spät 😂

                        Unser Interesse ist auch ein schneller Seitenaufbau bei möglichst vielen Gästen.

                        Gut, damit hast du vermutlich Recht. Es kann auch sein, dass sich bei einer Detailbetrachtung ergibt, dass Google bei Fonts so wenig Tracking veranstaltet, dass das unproblematisch ist. Da gibt es zur Zeit unterschiedliche Stimmen. Zum Beispiel hier unter Punkt 7.

                        Google Fonts ist sicher nicht das größte Problem.

                        Aber andere Einbindungen sind mit Vorsicht zu genießen. Google Maps zum Beispiel. Hier sollte überlegt werden, ob nicht zwei-Klick-Lösungen möglich sind.

                        Grüße,

                        RIDER

                        -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

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                        1. Hallo Camping_RIDER,

                          Es kann auch sein, dass sich bei einer Detailbetrachtung ergibt, dass Google bei Fonts so wenig Tracking veranstaltet, dass das unproblematisch ist. Da gibt es zur Zeit unterschiedliche Stimmen. Zum Beispiel hier unter Punkt 7.

                          Google Fonts ist sicher nicht das größte Problem.

                          Dass die Google-CDNs laut ihnen selbst nicht tracken, wusste ich noch gar nicht. Vielen Dank fürs Recherchieren!

                          Dennoch habe ich persönlich keine Lust, mich dem Goodwill von Google auszuliefern. Wenn sie schon nicht tracken, irgendetwas muss ihnen das Anbieten des CDNs doch bringen? Und: Unternehmen können lügen – Siehe das „versehentliche“ Sniffen der WLANs im Rahmen von Streetview und VWs illegale Abschalteinrichtungen.

                          Generell scheinen die Möglichkeiten von Webfonts einige Designer dermaßen wuschig zu machen, dass sie vergessen, dass man den Text schon noch angenehm lesen können sollte. Was man von Fonts im Light-Schriftschnitt in grauer Farbe auf weißem Grund nicht wirklich sagen kann.

                          Aber andere Einbindungen sind mit Vorsicht zu genießen. Google Maps zum Beispiel. Hier sollte überlegt werden, ob nicht zwei-Klick-Lösungen möglich sind.

                          Ich benutze für so etwas OpenStreetMap und verlinke dann mit einem Bild (kann ja auf deren Seite ganz einfach exportieren, natürlich Lizenz nennen!). Vorteile: Karte ist auf der Seite vorhanden – wenn auch nicht interaktiv – und der Link auf das interaktive Original wird nicht so einfach übersehen.

                          Gruß
                          Julius

                          1. hallo

                            Google Fonts ist sicher nicht das größte Problem.

                            Dass die Google-CDNs laut ihnen selbst nicht tracken, wusste ich noch gar nicht. Vielen Dank fürs Recherchieren!

                            Google-Fonts liefert eine CSS Datei plus Font-Dateien. Damit kann Google tatsächlich auf dem Browser praktisch nichts machen, ausser sich die puren Request-Daten zu holen.

                            Das ändert sich aber, wenn eine JS basierte API vorliegt.

                            Natürlich darf man jetzt Google-Fonts nicht verharmlosen (sonst hätte ich den Wiki-Artikel ja nicht gemacht). Aber man muss schon auch die technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten beachten.

                            -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                            1. Hallo beatovich,

                              Google Fonts ist sicher nicht das größte Problem.

                              Dass die Google-CDNs laut ihnen selbst nicht tracken, wusste ich noch gar nicht. Vielen Dank fürs Recherchieren!

                              Google-Fonts liefert eine CSS Datei plus Font-Dateien. Damit kann Google tatsächlich auf dem Browser praktisch nichts machen, ausser sich die puren Request-Daten zu holen.

                              Das ist klar, aber damit ließe sich schon ziemlich viel anstellen. Den Referer deaktivieren die wenigsten und die Kombination IP-Adresse und User-Agent kann man für einen gewissen Zeitraum und je nach Art des Anschlusses (Carrier-grade NAT, normaler DSL-Anschluss mit echtem Dual-Stack / IPv4-only oder gar Public-IP im Hochschulnetz) ließe sich da Statistik-mäßig sicherlich einiges zaubern.

                              Gruß
                              Julius

                            2. Hallo beatovich,

                              Natürlich darf man jetzt Google-Fonts nicht verharmlosen (sonst hätte ich den Wiki-Artikel ja nicht gemacht). Aber man muss schon auch die technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten beachten.

                              und wer kennt diese? Firefox scheint sich immer mehr den Wünschen von Google anzupassen, Chrome brauchen wir gar nicht drüber reden, aber was für unsereins heute als harmlos aussehende Einbindung erscheint kann schon morgen(vielleicht auch schon heute insgeheim) eine ganz andere Bedeutung haben.

                              Gruss
                              Henry

                              1. Hallo Henry,

                                Natürlich darf man jetzt Google-Fonts nicht verharmlosen (sonst hätte ich den Wiki-Artikel ja nicht gemacht). Aber man muss schon auch die technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten beachten.

                                und wer kennt diese? Firefox scheint sich immer mehr den Wünschen von Google anzupassen,

                                Inwiefern?

                                Gruß
                                Julius

                                1. Hallo Julius,

                                  Inwiefern?

                                  Es ist die Vorgehensweise/Philosophie, die Mozilla mittlerweile an den Tag legt. Diese erinnert eher an Google. Und wenn man bedenkt, dass Google schließlich der grösste Geldgeber dort ist, ist das auch nicht verwunderlich. Das fängt schon damit an, dass du keine bestimmte Webseite als neuen Tab festlegen kannst. Da tauchen dann erst mal per Default eigennützige Seiten/Verweise auf, ebenso natürlich Google als Standardsuchanbieter(Hatten die ja mal kurz geändert als Google sich 2011 angeblich distanzieren wollte). Überhaupt die Suche im Adressfeld, warum lässt die sich nicht abstellen? Warum werden nutzerfreundlich sinnvolle Einstellungen, wie zb. Videos deaktivieren, im about:config versteckt?(damit der Normaluser sich möglichst nicht dran traut?) Dann gibt's Kleinigkeiten, die eigentlich zum Standard gehören sollten, wie nutzerfreundliches Zoom, nur als Addon von Fremdanbietern, stattdessen aber (das war denen wohl wichtig*wer dabei Böses denkt....) eine Screenshot-Funktion, die ja eigentlich ein tolles Feature wäre, wenn da nicht der Zwang wäre diese dann im Netz zu speichern.

                                  Na ja, wie auch immer, ich finde die haben sich verkauft, m.M.n, denn so wie die jetzt agieren kommt das googlelike rüber.

                                  Gruss
                                  Henry

                                  1. hallo

                                    Hallo Julius,

                                    Inwiefern?

                                    Es ist die Vorgehensweise/Philosophie, die Mozilla mittlerweile an den Tag legt. Diese erinnert eher an Google. Und wenn man bedenkt, dass Google schließlich der grösste Geldgeber dort ist, ist das auch nicht verwunderlich.

                                    Das fängt schon damit an, dass du keine bestimmte Webseite als neuen Tab festlegen kannst.

                                    about:preferences

                                    Wenn das nicht funzt, reiche einen Bugreport ein.

                                    Da tauchen dann erst mal per Default eigennützige Seiten/Verweise auf, ebenso natürlich Google als Standardsuchanbieter(Hatten die ja mal kurz geändert als Google sich 2011 angeblich distanzieren wollte).

                                    Was ist der korrekte Vanilla-Webbrowser? Firefox lässt sich aufboren, und wesentliche Änderungen lassen sich als Plugin propagieren. Das hat zu so politisch relevanten Plugins wie AddBlock, NoScript und uMatrix geführt.

                                    Überhaupt die Suche im Adressfeld, warum lässt die sich nicht abstellen?

                                    Sie lässt sich abstellen.

                                    Warum werden nutzerfreundlich sinnvolle Einstellungen, wie zb. Videos deaktivieren, im about:config versteckt?

                                    Weil das GUI der Einstellungen auf ca 100 Panels anwachsen würde? Hier geht es in der Tat darum, dass du explizit Verantwortung übernimmst.

                                    im Fall der URL Bar besteht nämlich das Problem:

                                    • wenn dein Tippfehler dich auf eine Malware-Seite führt, ist das Mozilla anzulasten?
                                    • wenn eine Eingabe vorläufig die eingestellte Suchmaschine bemüht, ist das der geringere Schaden?

                                    (damit der Normaluser sich möglichst nicht dran traut?)

                                    Dann gibt's Kleinigkeiten, die eigentlich zum Standard gehören sollten, wie nutzerfreundliches Zoom, nur als Addon von Fremdanbietern, stattdessen aber (das war denen wohl wichtig*wer dabei Böses denkt....) eine Screenshot-Funktion, die ja eigentlich ein tolles Feature wäre, wenn da nicht der Zwang wäre diese dann im Netz zu speichern.

                                    Na ja, wie auch immer, ich finde die haben sich verkauft, m.M.n, denn so wie die jetzt agieren kommt das googlelike rüber.

                                    Nein, das sind immer noch Welten. Aber die Wahrheit ist, dass Browser schon immer das Bindeglied zwischen Wirtschaft und Konsumer waren. Es waren nie User-Agents, im Besten Fall Kundenhelferlein.

                                    Es ist ganz natürlich deshalb, dass man sich den User-Agenten erst gestalten muss. Die abweichenden Bedüfnisse werden sogar wahrgenommen, und Web-Standards dienen da nicht immer nur der Wirtschaft.

                                    Dank der Extensions-Api wäre Selfhtml gar in der Lage einen modifizierten Self-Browser zu erschaffen, ohne das Rad neu erfinden zu müssen.

                                    -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                                    1. Hallo beatovich, Hallo Henry,

                                      ich antworte einfach mal auf eure beiden Posts zugleich, das erscheint mir einfacher 😀

                                      Es ist die Vorgehensweise/Philosophie, die Mozilla mittlerweile an den Tag legt. Diese erinnert eher an Google. Und wenn man bedenkt, dass Google schließlich der grösste Geldgeber dort ist, ist das auch nicht verwunderlich.

                                      Das ist aber an keine weiteren Bedingungen geknüpft. Sie müssen nur Google als Default-Suchmaschine ausliefern.
                                      – Auf den ersten Blick scheint es komisch, dass ein Unternehmen einen Konkurrenten finanziert, jedoch ist es pragmatisch, dass zu tun: Wenn sie Mozilla nicht finanzieren würden, hätten sie bei der nächsten Gelegenheit die Kartellbehörden auf der Matte stehen, da zahlen sie lieber einen kleinen Obolus an Mozilla. Außerdem braucht es für die Standardisierungsprozesse eine zweit-Implementierung und dafür eignet sich imho am ehesten Mozilla, weil Microsoft Edge und Safari nicht gerade Musterbeispiele für frühe Implementierungen sind (obwohl: CSS-grids kannte schon der IE11 rudimentär, das hat MS sogar maßgeblich entwickelt, meine ich zu wissen).

                                      Außerdem hatten sie einen Vertrag mit Yahoo abgeschlossen, der eine Klausel enthält, die sehr zu Mozillas Gunsten ist.

                                      Das fängt schon damit an, dass du keine bestimmte Webseite als neuen Tab festlegen kannst.

                                      about:preferences

                                      Wenn das nicht funzt, reiche einen Bugreport ein.

                                      Das geht nicht und ist so gewollt, wenn man dem Entwickler von New Tab Override Glaube schenkt (was ich mache). Anscheinend dient es dem Schutz der Nutzer vor Hijacking.

                                      Überhaupt die Suche im Adressfeld, warum lässt die sich nicht abstellen?

                                      Sie lässt sich abstellen.

                                      An der Stelle war ich von Mozilla dann doch etwas enttäuscht. Immerhin sorgt die Trennung von Adress- und Suchleiste für mehr Privatsphäre. Ich musste allerdings feststellen, dass viele Normalnutzer scheinbar keinen Unterschied zwischen Adressen und Suchen kennen und immer die Suchfunktion bemühen.

                                      Warum werden nutzerfreundlich sinnvolle Einstellungen, wie zb. Videos deaktivieren, im about:config versteckt?

                                      Weil das GUI der Einstellungen auf ca 100 Panels anwachsen würde? Hier geht es in der Tat darum, dass du explizit Verantwortung übernimmst.

                                      Immerhin gibt es about:config. Bei Software wie WordPress wünsche ich mir oft auch so etwas. Wieso zum Geier soll ich im Code herumwurschteln, um bestimmte Sachen zu deaktivieren?

                                      • wenn dein Tippfehler dich auf eine Malware-Seite führt, ist das Mozilla anzulasten?
                                      • wenn eine Eingabe vorläufig die eingestellte Suchmaschine bemüht, ist das der geringere Schaden?

                                      Bei einem Vertipper, der eine gültige URL darstellt, nützt einem die Suche auch nichts.

                                      stattdessen aber (das war denen wohl wichtig*wer dabei Böses denkt....) eine Screenshot-Funktion, die ja eigentlich ein tolles Feature wäre, wenn da nicht der Zwang wäre diese dann im Netz zu speichern.

                                      Kann man abschalten: extensions.screenshots.upload-disabled auf false.

                                      Aber ich stimme dir zu, dass das per default hochladen blöd ist. Zwei Buttons „speichern“ und „teilen“ wären besser.

                                      Na ja, wie auch immer, ich finde die haben sich verkauft, m.M.n, denn so wie die jetzt agieren kommt das googlelike rüber.

                                      Nein, das sind immer noch Welten.

                                      Genau. Versuche einer mal Chrome anzupassen (z.B. den Neu-Laden-Knopf zu verschieben) oder in Chrome auf Android Erweiterungen zu installieren. Beides ist im FF kein Problem.

                                      Außerdem pflegen die FF-Entwickler von den Tor-Entwicklern am FF vorgenommene Änderungen ein. Beispielsweise kannst du (natürlich im about:config) festlegen, welche Fonts auf deinem System vorhanden sind. Auf diese Weise wird den Tor-Entwicklern die Pflege ihres Tor-Browser-Bundles wesentlich erleichtert.


                                      Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du, @Henry, erwartest, dass die Firefox-Entwicklung nichts kostet und die Entwickler immer genau das erraten, so wie du den Browser haben möchtest. Schon mal daran gedacht, Bug-Reports für die gewünschten Features zu öffnen?

                                      Gruß
                                      Julius

                                      1. Hallo Julius,

                                        ich antworte einfach mal auf eure beiden Posts zugleich, das erscheint mir einfacher 😀

                                        da werde ich deinem Beispiel folgen.

                                        Das ist aber an keine weiteren Bedingungen geknüpft. Sie müssen nur Google als Default-Suchmaschine ausliefern.

                                        Weißt du das? Glaube nicht, dass die Öffentlichkeit so alles mitbekommt.

                                        – Auf den ersten Blick scheint es komisch, dass ein Unternehmen einen Konkurrenten finanziert, jedoch ist es pragmatisch, dass zu tun: Wenn sie Mozilla nicht finanzieren würden, hätten sie bei der nächsten Gelegenheit die Kartellbehörden auf der Matte stehen, da zahlen sie lieber einen kleinen Obolus an Mozilla.

                                        Es sind wohl nicht nur die Kartellbehörden, kurzfristig(2011) setzte Mozilla genau damit Google unter Druck den Vertrag zu verlängern, dass sie Bing als erste Primärsuche ausliefern würden. Was den "kleinen" Obolus betrifft, sind das fast 90% der Einnahmen von Mozilla die Google stellt, so weit ich weiß.

                                        Wenn das nicht funzt, reiche einen Bugreport ein.

                                        Das geht nicht und ist so gewollt,

                                        So sieht's aus.

                                        wenn man dem Entwickler von New Tab Override Glaube schenkt (was ich mache). Anscheinend dient es dem Schutz der Nutzer vor Hijacking.

                                        Ernsthaft? Denken wir doch mal logisch, Mozilla hält (angeblich) benutzerdefinierte Tabs für gefährlich, erlaubt aber Drittanbietern dergleichen in noch wesentlich gefährlicherer Form und mit zusätzlichen Berechtigungen? Also wenn du die Mozillabegründung dann noch wirklich glaubst, weiß ich auch nicht mehr weiter.

                                        Überhaupt die Suche im Adressfeld, warum lässt die sich nicht abstellen?

                                        Sie lässt sich abstellen.

                                        An der Stelle war ich von Mozilla dann doch etwas enttäuscht. Immerhin sorgt die Trennung von Adress- und Suchleiste für mehr Privatsphäre. Ich musste allerdings feststellen, dass viele Normalnutzer scheinbar keinen Unterschied zwischen Adressen und Suchen kennen und immer die Suchfunktion bemühen.

                                        hm... Wirklich? Es lässt sich zwar ein Extra-Suchfeld aktivieren, aber dennoch ist die Suchfunktion weiterhin in der Adresszeile aktiv, oder ich mache was falsch, oder meine Version hat einen Fehler.

                                        Warum werden nutzerfreundlich sinnvolle Einstellungen, wie zb. Videos deaktivieren, im about:config versteckt?

                                        Weil das GUI der Einstellungen auf ca 100 Panels anwachsen würde? Hier geht es in der Tat darum, dass du explizit Verantwortung übernimmst.

                                        Na ich bitte dich, ich rede hier von max. 10 Features, die dem Normaluser leicht verständlich zur Verfügung stehen sollten. Das ist wohl überschaubar.

                                        stattdessen aber (das war denen wohl wichtig*wer dabei Böses denkt....) eine Screenshot-Funktion, die ja eigentlich ein tolles Feature wäre, wenn da nicht der Zwang wäre diese dann im Netz zu speichern.

                                        Kann man abschalten: extensions.screenshots.upload-disabled auf false.

                                        Ach ja? Bei mir (59.0.2) nicht. Gibt's nur extensions.screenshots.disabled , also an oder aus, aber wenn an, dann mit Uploadzwang. Hat sich da was geändert?

                                        Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du, @Henry, erwartest, dass die Firefox-Entwicklung nichts kostet und die Entwickler immer genau das erraten, so wie du den Browser haben möchtest. Schon mal daran gedacht, Bug-Reports für die gewünschten Features zu öffnen?

                                        Wüsste jetzt nicht was der Kostenfaktor damit zu tun hätte. Außerdem macht Mozilla das ja nicht aus Nächstenliebe. Bug-Reports, wie auch Beat schon geschrieben hat, hast du ja bereits selbst revidiert, weil die Sachen die ich melden könnte dort eh bekannt sind, wie eben neuer Tab benutzerdefiniert. Und dass die geringen Vorstellungen/Wünsche nur mich betreffen und erst "erraten" werden müssten, glaube ich kaum. Insgesamt würde ich mir wünschen, dass mal wieder ein neuer interessanter und vor allem unabhängiger Browser die öffentliche Bühne betritt.

                                        Gruss
                                        Henry

                                        1. Hallo Henry,

                                          Kann man abschalten: extensions.screenshots.upload-disabled auf false.

                                          Ach ja? Bei mir (59.0.2) nicht. Gibt's nur extensions.screenshots.disabled , also an oder aus, aber wenn an, dann mit Uploadzwang. Hat sich da was geändert?

                                          Dann solltest du deinen Fuchs aktualisieren 😉

                                          Screenshot about:config FF 60.0.1
                                          FF 60.0.1

                                          Bis demnächst
                                          Matthias

                                          -- Rosen sind rot.
                                          1. Hallo Matthias,

                                            Dann solltest du deinen Fuchs aktualisieren 😉

                                            Dann wurde wohl mein Wunsch erhört, danke dir.

                                            Allerdings, da kommt mir dann auch wieder einiges komisch vor, aber bevor ich jetzt hier eine FF-Verschwörung vom Zaun breche, mal eure Meinung dazu.

                                            Habe aktualisiert und natürlich direkt den Upload deaktiviert. Jetzt sollte man doch meinen, ein Screenshot-Tool ist ja keine wirklich hohe Programmierkunst und ich könnte nun frei von der Leber weg alles speichern. Doch… es gibt wohl Einschränkungen:

                                            Warum das (https://support.mozilla.org/de/kb/firefox-screenshots) jetzt keine Standardwebseite sein soll oder selbst wenn, dann kein Screenshot möglich wäre, bleibt mir ein Rätsel.

                                            Aber es kommt noch besser. Mache ich dann eine Aufnahme von zb. Bing, fragt FF nach Download. Download:

                                            Drücken die sich falsch aus oder woher kommt dann letztendlich der fertige Screenshot? Doch nicht etwa von Mozilla? Höchst merkwürdig, ich meine ich brauchs ja eigentlich nicht, habe ein hervorragendes Tool dafür, aber oft habe ich mit Leuten zu tun, die nicht wissen wie ein Screenshot auf dem PC geht und wäre diese Funktion schon schön, hoffe also ihr könnt meine Bedenken zerstreuen.

                                            Gruss
                                            Henry

                                            1. Aloha ;)

                                              Höchst merkwürdig, ich meine ich brauchs ja eigentlich nicht, habe ein hervorragendes Tool dafür, aber oft habe ich mit Leuten zu tun, die nicht wissen wie ein Screenshot auf dem PC geht und wäre diese Funktion schon schön, hoffe also ihr könnt meine Bedenken zerstreuen.

                                              Für Screenshots am PC (Windows, nehme ich an) würde ich immer nur das vorinstallierte Snipping Tool empfehlen - einmal in die Taskleiste legen und munter drauf los screenshotten.

                                              BTW: Das heißt jetzt seit neuestem Screen Sketch.

                                              Ich würde vorinstallierte Standardsoftware für solche Zwecke im Zweifel immer vorziehen, sofern deren Umfang dafür ausreicht, statt Extra-Plugins zu installieren.

                                              Grüße,

                                              RIDER

                                              -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

                                              # Twitter # Steam # YouTube # Self-Wiki #

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                                              1. Hallo Camping_RIDER,

                                                Ich würde vorinstallierte Standardsoftware für solche Zwecke im Zweifel immer vorziehen, sofern deren Umfang dafür ausreicht, statt Extra-Plugins zu installieren.

                                                „Screenshots“ wird immer mit ausgeliefert.

                                                Das nette an „Screenshots“ ist, dass es auch einzelne Elemente auswählen kann. Oder man mehr als nur den aktuellen Viewport aufnehmen kann.

                                                Gruß
                                                Julius

                                            2. Nachtrag,

                                              Die Suchfunktion ist übrigens auch nach dem Update immer noch aktiv. Oder stimmen meine Einstellungen dazu nicht:

                                              Gruss
                                              Henry

                                              1. Die Suchfunktion ist übrigens auch nach dem Update immer noch aktiv. Oder stimmen meine Einstellungen dazu nicht:

                                                https://wiki.selfhtml.org/wiki/Browser/Konfiguration

                                                -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                                                1. Hallo beatovich,

                                                  https://wiki.selfhtml.org/wiki/Browser/Konfiguration

                                                  Genauer meinst du wahrscheinlich das hier?

                                                  Selbst wenn das funktionieren würde(was es nicht tut, machts nur noch schlimmer) wäre das keine normaluserfreundliche Nutzungseinstellung, erst recht nicht, wenn dem Nutzer bei den normalen Einstellungen suggeriert wird, die könnte man dort deaktivieren.

                                                  In der Zwischenzeit habe ich mich mal weiter eingelesen. Ist schon interessant, wie wichtig es Mozilla ist, die Screenshotsnutzung auszuwerten, natürlich auch in trauter Zweisamkeit mit Google Analytics. Und hier schließt sich dann auch langsam wieder der Kreis zu meinem ersten Posting hier im Thread zu diesem Thema. So ganz daneben werde ich wohl nicht liegen.

                                                  Gruss
                                                  Henry

                                                  1. hallo

                                                    https://wiki.selfhtml.org/wiki/Browser/Konfiguration

                                                    Genauer meinst du wahrscheinlich das hier?

                                                    Selbst wenn das funktionieren würde(was es nicht tut, machts nur noch schlimmer) wäre das keine normaluserfreundliche Nutzungseinstellung, erst recht nicht, wenn dem Nutzer bei den normalen Einstellungen suggeriert wird, die könnte man dort deaktivieren.

                                                    Das muss man als Browser-Bug deklarieren, und gehört berichtet.

                                                    -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                                                    1. Hallo beatovich,

                                                      Das muss man als Browser-Bug deklarieren, und gehört berichtet.

                                                      Ob das ein Bug oder gewollt ist…?

                                                      Habe zumindest mal das Wiki dazu aktualisiert, wie sich das auswirkt. Hoffe das ist Ok so?

                                                      Gruss
                                                      Henry

                                                      Folgende Nachrichten verweisen auf diesen Beitrag:

                                                      1. hallo

                                                        Ob das ein Bug oder gewollt ist…?

                                                        Wenn Verhalten und Dokumentation divergieren, ist es auf jeden Fall ein Fehler.

                                                        -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                                                        1. Hallo beatovich,

                                                          Ob das ein Bug oder gewollt ist…?

                                                          Wenn Verhalten und Dokumentation divergieren, ist es auf jeden Fall ein Fehler.

                                                          Ist das denn so? Nein, die Doku weist ausdrücklich darauf hin:

                                                          Hinweis: Diese Einstellungen haben keine Auswirkung auf die Suche mit intelligenten Schlüsselwörtern in der Adressleiste.

                                                          Und diese wiederum lässt sich nicht abschalten. Aber faszinierend zu sehen, wie suggestiv und fehlleitend Mozilla hier vorgeht, dass selbst Fachleute wie du, in die Irre geführt werden können.

                                                          Gruss
                                                          Henry

                                                          1. hallo

                                                            Hinweis: Diese Einstellungen haben keine Auswirkung auf die Suche mit intelligenten Schlüsselwörtern in der Adressleiste.

                                                            Also sollte eine Suche ja auch nicht initiert werden, wenn keine Schlüsselworte definiert werden. Trotzdem wird die Suche initiert was offensichtlich der Doku widerspricht.

                                                            Das ist eindeutig ein Fehler.

                                                            -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                                                            1. Hallo beatovich,

                                                              Also sollte eine Suche ja auch nicht initiert werden, wenn keine Schlüsselworte definiert werden.

                                                              Außer, wenn jedes Wort als Schlüsselwort gilt.

                                                              Trotzdem wird die Suche initiert was offensichtlich der Doku widerspricht.

                                                              Kein Widerspruch. Zumindest bestimmt nicht aus deren Sicht.

                                                              Das ist eindeutig ein Fehler.

                                                              Definitiv gewollt. Aber du kannst dem Fischhändler gerne versuchen zu erklären, dass sein Fische nicht mehr frisch sind, obwohl dieser extra die Etiketten vertauscht hat. Viel Erfolg 😉

                                                              Gruss
                                                              Henry

                                                  2. Hallo Henry,

                                                    In der Zwischenzeit habe ich mich mal weiter eingelesen. Ist schon interessant, wie wichtig es Mozilla ist, die Screenshotsnutzung auszuwerten, natürlich auch in trauter Zweisamkeit mit Google Analytics.

                                                    Ekelhaft. Ich dachte bisher immer, die würden die Daten selber sammeln und auswerten. Aber Google dafür einspannen?! Immerhin berücksichtigen sie den DoNotTrack-Header, erst nachdem ich den temporär deaktiviert habe, kam überall der Google-Mist mit rein...

                                                    Gruß
                                                    Julius

                                        2. Hallo Henry,

                                          Das ist aber an keine weiteren Bedingungen geknüpft. Sie müssen nur Google als Default-Suchmaschine ausliefern.

                                          Weißt du das? Glaube nicht, dass die Öffentlichkeit so alles mitbekommt.

                                          Klingt ziemlich nach einer Verschwörungstheorie.

                                          Was den "kleinen" Obolus betrifft, sind das fast 90% der Einnahmen von Mozilla die Google stellt, so weit ich weiß.

                                          Das „klein“ war von Google aus betrachtet.

                                          wenn man dem Entwickler von New Tab Override Glaube schenkt (was ich mache). Anscheinend dient es dem Schutz der Nutzer vor Hijacking.

                                          Ernsthaft? Denken wir doch mal logisch, Mozilla hält (angeblich) benutzerdefinierte Tabs für gefährlich, erlaubt aber Drittanbietern dergleichen in noch wesentlich gefährlicherer Form und mit zusätzlichen Berechtigungen? Also wenn du die Mozillabegründung dann noch wirklich glaubst, weiß ich auch nicht mehr weiter.

                                          Ich habe das vorher nicht genauer recherchiert, weil ich die Aussage für glaubwürdig hielt (und halte), es keinen Sinn macht, wenn Mozilla das ohne Grund ändern würde (ist ja auch Aufwand), und ich die Signierung der AddOns durch Mozilla in Erinnerung hatte, aber mir nicht klar war, wie das zusammen hängt. Hier wird es vom Entwickler des AddOns näher erläutert. TLDR: about:config kann von außerhalb des Browsers geändert werden, AddOns müssen signiert sein. (Erinnerst du dich an die Software, die einem den Browser mit Toolbars zuballert, so etwas ähnliches wird damit verhindert. Das ist so nicht mehr möglich.)

                                          Überhaupt die Suche im Adressfeld, warum lässt die sich nicht abstellen?

                                          Sie lässt sich abstellen.

                                          An der Stelle war ich von Mozilla dann doch etwas enttäuscht. Immerhin sorgt die Trennung von Adress- und Suchleiste für mehr Privatsphäre. Ich musste allerdings feststellen, dass viele Normalnutzer scheinbar keinen Unterschied zwischen Adressen und Suchen kennen und immer die Suchfunktion bemühen.

                                          hm... Wirklich? Es lässt sich zwar ein Extra-Suchfeld aktivieren, aber dennoch ist die Suchfunktion weiterhin in der Adresszeile aktiv, oder ich mache was falsch, oder meine Version hat einen Fehler.

                                          Einfach mal die Einstellungen öffnen:

                                          Bei einem neu eingerichteten FF (einfach im Profilmanager ein neues Profil extra dafür erstellen) wird man auf diese Einstellungen verwiesen – wenn auch nicht sehr prominent:

                                          Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du, @Henry, erwartest, dass die Firefox-Entwicklung nichts kostet und die Entwickler immer genau das erraten, so wie du den Browser haben möchtest. Schon mal daran gedacht, Bug-Reports für die gewünschten Features zu öffnen?

                                          Wüsste jetzt nicht was der Kostenfaktor damit zu tun hätte.

                                          Du findest es komisch und unseriös, dass Mozilla Geld von Google annimmt. Aber irgendwoher muss das Geld für die Entwicklung eines Browsers ja kommen.

                                          Und dass die geringen Vorstellungen/Wünsche nur mich betreffen und erst "erraten" werden müssten, glaube ich kaum.

                                          Jeder hat andere Anforderungen. Im Allgemeinen finde ich das Verstecken von Optionen auch doof, aber es kann durchaus sein, dass es normale Nutzer überfordert, wenn da zu viele Optionen auf einem Haufen stehen und sie nicht genau wissen, wonach sie suchen. Eine „Erweitert“-Ansicht wäre imho auch eine gute Lösung gewesen.

                                          Insgesamt würde ich mir wünschen, dass mal wieder ein neuer interessanter und vor allem unabhängiger Browser die öffentliche Bühne betritt.

                                          Das ist unwahrscheinlich, weil das Entwickeln eines Browsers sehr viele Ressourcen erfordert und es für die Masse keinen Grund gibt, zu wechseln.

                                          Dass sich FF in letzter Zeit einige Schnitzer erlaubt hat, ist das eine, dass sie aber immer noch besser als die Konkurrenz sind, das andere. Ich sage ja nicht, dass ich einen FF ohne weitere Anpassungen benutzen würde.

                                          Gruß
                                          Julius

                          2. Aloha ;)

                            Dennoch habe ich persönlich keine Lust, mich dem Goodwill von Google auszuliefern. Wenn sie schon nicht tracken, irgendetwas muss ihnen das Anbieten des CDNs doch bringen? Und: Unternehmen können lügen – Siehe das „versehentliche“ Sniffen der WLANs im Rahmen von Streetview und VWs illegale Abschalteinrichtungen.

                            Eben! Genau meine Meinung. Deshalb habe ich auf der von mir betriebenen Seite Google Fonts jetzt rausgenommen und die Schrift stattdessen selbst gehostet.

                            Ist sowieso gar nicht so blöd, prinzipiell gesehen - man bedenke, dass Google gewisse Dienste auch schon einfach ohne Ankündigung abgestellt hat, und dann will man ja nicht aufgeschmissen sein.

                            Oh, und wer jetzt einwendet, dass Google ja Fonts sicher nicht einstellen wird weil Google so viel Nutzen von dessen Verwendung hat... der schießt sich damit argumentativ selbst ins Aus, weil das bedeutet, dass die Daten ja doch verwendet werden - tada!

                            Also entweder nutzt Google die mit Fonts gesammelten Personendaten oder es besteht die Gefahr, dass Fonts über kurz oder lang eingestellt wird. In beiden Fällen würde ich es nicht weiter nutzen wollen.

                            Aber andere Einbindungen sind mit Vorsicht zu genießen. Google Maps zum Beispiel. Hier sollte überlegt werden, ob nicht zwei-Klick-Lösungen möglich sind.

                            Ich benutze für so etwas OpenStreetMap und verlinke dann mit einem Bild (kann ja auf deren Seite ganz einfach exportieren, natürlich Lizenz nennen!). Vorteile: Karte ist auf der Seite vorhanden – wenn auch nicht interaktiv – und der Link auf das interaktive Original wird nicht so einfach übersehen.

                            Das ist eine coole Vorgehensweise! Unterm Strich ist das ja auch ne zwei-Klick-Lösung, und du hast ne sinnvolle Vorschau statt nem einfachen "Klicken sie hier um die Karte zu sehen".

                            Grüße,

                            RIDER

                            -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

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                      3. Aloha ;)

                        Die Wahrscheinlichkeit, dass die Oswald-Schrift schon vor dem ersten Besuch bei Selfhtml im Cache ist, ist klein aber positiv. Wobei ich mich nicht dagegen sperren würde, die Schriftart selbst zu hosten, falls die Lizenzbedingungen das hergeben.

                        Oswald steht nach Angaben von Google Fonts unter der Open Font License. Das ist also kein Problem.

                        Grüße,

                        RIDER

                        -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

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                        Folgende Nachrichten verweisen auf diesen Beitrag:

              3. Hallo,

                … Google Maps …

                Google Maps, Script und Kartenbilder, darf man nicht selbst hosten. Und bei den Bildern, auch wenn man auf OSM umstellt, wäre das kaum zu leisten, die Karten zu rendern.

                Ich hole bei meinem GPX-Viewer jetzt vor dem Laden des GM-Skriptes die Zustimmung des Besuchers ein.

                Gruß
                Jürgen

                1. Aloha ;)

                  Google Maps, Script und Kartenbilder, darf man nicht selbst hosten. Und bei den Bildern, auch wenn man auf OSM umstellt, wäre das kaum zu leisten, die Karten zu rendern.

                  Bei Google Maps müsste eine Zwei-Klick-Lösung her, die erst bei aktiver Einwilligung des Users (kann bei angemeldeten Usern ja gespeichert werden) die Einbindung vornimmt. Das selbst-hosten war mehr auf Bilder bezogen, die z.B. unter freier Lizenz stehen und nur aus Bequemlichkeit woanders liegen.

                  Ich hole bei meinem GPX-Viewer jetzt vor dem Laden des GM-Skriptes die Zustimmung des Besuchers ein.

                  Genau. Zwei-Klick-Lösung eben!

                  Grüße,

                  RIDER

                  -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

                  # Twitter # Steam # YouTube # Self-Wiki #

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          2. Aloha ;)

            Insgesamt sollte der Absatz "Nutzung und Weitergabe personenbezogener Daten" vielleicht präzisiert werden. Eventuell können wir das noch genauer eingrenzen bzw. externe Verlinkungen noch weiter reduzieren. Das erschiene mir hinsichtlich DSGVO als eine angemessene und auch grundsätzlich sinnvolle Maßnahme.

            Nicht die Verlinkung, sondern die automatisierte Requestausführung ist der Zankapfel.

            Richtig, mea culpa. Meine Formulierung war unpräzise. Nicht "Verlinkung" sondern "Einbindung" wäre korrekt gewesen.

            Im Sinne des Persönlichkeitsschutzes sind Ressourcen von Drittanbietern nur durch explizite Anforderung von Usern anzubieten.

            Richtig.

            Grüße,

            RIDER

            -- Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller

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  4. Servus!

    Hallo alle,

    Nachdem eine Kontaktaufnahme mit browser-statistik.de nicht erfolgreich war, habe ich die Zählpixel im Wiki und im Blog entfernt, für das Forum habe ich einen entsprechenden Pull-Request gesendet.

    Grade in der Mail gewesen:

    leider muss ich mit dieser E-Mail das Ende von Browser-Statistik.de nach über 11 Jahren bekannt geben. Der Zähl- und Statistikservice wird ab dem 01.07.2018 den Betrieb einstellen. Die bisherigen Statistiken bleiben zur Ansicht erhalten. Warum dieser Schritt? Spätestens seit Wirksamwerden der DSGVO kann ich Browser-Statistik.de als Privatperson kaum noch mit überschaubarem Risiko betreiben. Obwohl die Zählweise von Browser-Statistik.de nach meiner Einschätzung absolut DSGVO-konform und generell sehr datenschutzfreundlich ist, müsste die Beziehung zwischen Dir als sammelndem Nutzer sowie mir als Betreiber vertraglich geregelt werden. Nach einem Blick in die Materie erscheint mir der für den weiteren Betrieb notwendige Aufwand als (für mich) nicht tragbar. Daher wähle ich schweren Herzens diesen radikalen Schritt und stelle Browser-Statistik.de zum 01.07.2018 ein.

    So findet eben alles einmal ein Ende!

    Grade noch mal reingeschaut. Die verbliebenen Seiten haben nur noch wenige Besucher, die meisten ca 2000 pro Tag, sodass spätestens jetzt auch die (mangelnde) Größe der Stichprobe problematisch gewesen wäre.

    Herzliche Grüße

    Matthias Scharwies

    -- "An alle, die nie an mich geglaubt haben und gesagt haben, aus mir werde nie was. Ich bin jetzt Admin bei einer WhatsApp Gruppe!"
    1. Hallo Matthias,

      So findet eben alles einmal ein Ende!

      phpforum.de nun auch.

      Schade, dass sie nicht hierhin verlinkt haben.

      Gruss
      Henry

      -- Meine Meinung zu DSGVO & Co:
      „Principiis obsta. Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras.“
      1. Hallo Henry,

        So findet eben alles einmal ein Ende!

        phpforum.de nun auch.

        Forum-Software ist oft ein DSGVO-Albtraum. So speichert phpBB beispielsweise bei diversen Gelegenheiten die IP-Adressen der Nutzer. Da will man sich bei einem nicht Projekt ohne Zukunft (die Site wirkt nach den Snapshots in Archive.org nicht sonderlich aktiv betreut) nicht die Mühe machen, da so im Quellcode herumzubasteln.

        Und, weil es gerade passt: Die DSGVO und das Blogsterben: Es ist kompliziert von Netzpolitik.org

        Schade, dass sie nicht hierhin verlinkt haben.

        Gute Idee! Habe an die angegebene Adresse mal eine E-Mail geschickt, dass das SELFHTML-Forum ja gerade im Deutsch-sprachigen Raum eine gute Alternative wäre.

        Gruß
        Julius