Hallo ihr beiden tragischen gestalten,
Mir fällt ehrlich gesagt nur eins ein:
Dass ich mich auch gerne an diese oder jene Weihnachtszeitgeschichte erinnere ohne und wohl auch mit Schweine-Schlachten.
Und ich bedauere euch zutiefst, dass ihr offenbar keine Erinnerungen habt, denn um diese und um nicht anders sonst ging es.
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Was mal so die Zitate angeht:
Plutarch, ein netter, feiner Philosoph, aus dem netten, feinen antiken Grichenland. Da lag auch Sparta, diese nette, feine Stadt. Heimat mach einer Philosophen und nebenbei mit netten, feinen Bräuchen, wie das fröhliche Gesellschaftereignis des Neugebohrenenwerfens über Felsen. Lustig was die alten Griechen so für feine Bräuche hatten.
@Mathias
ich weiss zwar nicht was dir über den Leber gelaufen ist, aber nur weil du für dich entteuscht bist, ist eine Geschichte noch lange nicht schlecht.
Besonders unangebracht - oder wie du es gesagt hättest: "anwidernd" - halte ich aber deinen Hinweis auf einen absolut kontextlosen Zitat von Adorno.
Und weil ihr beide offenbar so gerne kontextlos zitiert, hier etwas zum Nachtsich von Hannah Arendt:
"Im Herstellen manifestiert sich das Widernatürliche eines von der Natur abhängigen Wesens, das sich der immerwährenden Wiederkehr des Gattungslebens nicht fügen kann und für seine individuelle Vergänglichkeit keinen Ausgleich findet in der potenziellen Unvergänglichkeit des Geschlechts. Das Herstellen produziert eine künstliche Welt von Dingen, die sich den Naturdingen nicht einfach zugesellen, sondern sich von ihnen dadurch unterscheiden, dass sie der Natur bis zu einem gewissen Grade widerstehen und von den lebendigen Prozessen nicht einfach zerrieben werden."
Jetzt seht euch um euch in eurem Zimmer um und versucht aufzuzählen, all das was ihr zum Leben braucht, aber nicht hergestellt wurde!
Viel Spaß beim verdauern des Zitats!
Grüße
Thomas