n'Abend miteinander !
Achtung langer Text !
Kurz die Vorgeschichte:
Nachdem ich mich entschlossen habe, ein vor 3 Jahre zu Grabe
getragenes Web-Projekt wieder auferstehen zu lassen, habe ich
die ersten Seiten nach HTML 4.01 und CSS 2.0 umgeschrieben und
um das ganze noch etwas zu 'verfeinern' mit etwas DHTML angereichert.
Für 'Insider': das Projekt hat entfernt Ähnlichkeit mit Pipolinos
Clownteater.[1]
Nach kurzem, aber schmerzlosen Kampf hat mir der Valigator letztlich
ein
"Congratulations, this document validates as HTML 4.01 Transitional!" und
"Keine Fehler oder Warnungen gefunden
Gratulation
Dieses Dokument wurde als CSS validiert!"
geliefert *freu*
Damit stand einem Test der Browser eigentlich nichts mehr im Wege.
Getestet wurde mit:
Windoof: Netscape 6.2.1, IE 5.5, Opera 6.0 und NN 4.08
Linux: Mozilla M18 (5.0) und NN 4.77
Etwas erstaunt war ich allerdings über das Ergebnis:
* Netscape und IE - keinerlei Probleme
* Opera - Probleme mit DHTML (fand ich dann in SelfHTML bestätigt),
hat gelegentlich Probleme größere Grafiken zu laden (6B/sec in
einem Intranet - 'the fastest browser on earth' ... ahem, na ja
mit 'Neu laden' geht's dann ja doch wieder flott weiter)
* Mozilla - gelegentlich ein nicht reproduzierbarer Fehler bei
dynamischen Grafiken (wie bei 'Dynamische grafische Buttons')
indem er Grafiken plötzlich nicht mehr darstellt [2]
* NN - mit eigener, natürlich _nicht_ valider Seite kommen beide
- wenn auch eingeschränkt - sogar mit DHTML zurecht. Zumindest
besser als Opera ;-)
Alles in allem also mit Ausnahme der 4.x-ler keine gröberen
Probleme trotz vieler 'Klicki-Buntis', pixelgenauer
Grafikplazierungen, verschachtelten <div>'s und viel Interaktion
vom Benutzer.
Wer bis hierhin gelesen hat, hat es schon fast geschafft :)
Hier meine Frage(n):
-
Nach welchen Gesichtspunkten wählt ihr einen Browser zu
eurem 'Lieblingsbrowser' ? -
Wird einem Browser, bei dem man dies und jenes einstellen kann,
der das oder jenes bequem mit der Maus erledigt auch mal verziehen
daß er in einem Standard festgeschriebene Dinge (noch) nicht
implementiert hat ? -
Ist es einfach nur 'Geschmackssache' ? Auch ich habe einige
Anwendungen die ich nicht mag, ohne es wirklich begründen zu können. -
Für mich am schwierigsten nachzuvollziehen ist das
Sicherheitsargument [3]
Mal kurz das letzte Jahr ins Gedächniss gerufen:
Vielsurfer, +90% davon mit IE, Viren:0, trojanische Pferde:0,
Software die ich nicht haben wollte:0, fremde User in meinem
System:0, ungewünscht gelöschte Dateien:0 - außer derer, die ich
aus Versehen selbst ... ;-), unerklärliche Systemabstürze: <5 [4],
unerklärliche Browserabstürze: gelegentlich [5]
Alles in allem also kein so großes Problem ;-)
[1] für die, die es nicht kennen:
http://www.clowntheater-pipolino.net/
[2] und nicht reproduzierbare Fehler sind imho schlimmer als
'echte'. Lassen und hoffen das nichts schiefgeht, oder
einfach nicht verwenden sind nicht gerade Alternativen nach
meinem Geschmack
[3] obwohl ich das für Ottonormalsurfer sicher nicht so
unproblematisch sehe. Jedes angebotene Plug-In wurd installiert,
jedes Programm mal eben ausgeführt ... aber für die Dummheit
des Users kann die Software nichts. Auch das teuerste Auto kann
mir nicht helfen, wenn ich mit 200 km/h gegen eine Hauswand rase.
Bedenklich nur, wenn mir der Hersteller suggeriert ich könnte
das unbeschadet überstehen.
[4][5] sind im Vergleich zur Linux-Maschine zwar sicher 100% zuviel,
aber wohl eher ein Problem des Betriebssystems im Gesamten
[5] die meisten davon hier im Forum ;-)
So, jetzt ist es doch noch 'etwas' länger geworden. Also Danke
an alle die bis hierher durchgehalten haben.
MfG McNavc
ps: 'Weils der beste Browser ist' lasse ich nicht gelten, wohl aber
etwas in der Art wie bei Frage 3) ;-)
pps: Der einzige Bug in der Software ist der User *g*