Hallo,
gut, aber ein Umgehen bewirkt ggf., dass nur noch strenger zensiert wird und die Möglichkeiten zum Nutzen des Internets noch geringer werden.
Betrachten wir mal eines der bekannteren Probleme: Traffic in Studentenwohnheimen
Ohne lange suchen zu müssen werden dort Fileshareprogramme installiert und GB-weise Daten gesaugt. Nahezu jedes RZ bekommt dabei kopfschmerzen und überlegt sich Lösungen.
Oft wird begonnen Ports zu blockieren und so manche Programme auszugrenzen. Folge: Die Studenten weichen auf andere Tools aus.
Manchmal wird einfach eine Trafficgrenze pro Kopf gesetzt und danach geht nix mehr. Folge: Wenn man sich mal die neue Suse odgl. laden will geht über Monate nix mehr.
Oder aber (weiß nich merh wo), man sucht das Gespräch mit den Studenten. Folge: Traffic im Wohnheimen ging um 60% zurück! Und das ganz ohne Zwangsmaßnahmen.
Was war hier wohl die bessere Lösung? Gespräch oder Zensur/Blockierung?
Grüße aus Würzburg
Julian
Kai