Kann man (noch) vom Webdesign leben!?!?
Aquariophile
- design/layout
0 Christian Kruse0 Aquariophile0 Bio0 Stephan Huber
0 Schuer0 MichelM0 Julian Hofmann0 Stephan Huber
Hallo!
Habe ich eine reelle Chance,
einfach nur durch herumsuchen nach Design-Auftraegen,
jedes Monat meinen Lebensunterhalt zu bestreiten?!?
Ein Kollege meinte: "Vergiss es, die Branche ist tod, du endest unter der Brücke"
Nun wollte ich halt mal bei euch nachfragen was ihr denkt,
ob es moeglich ist, sich jedes(!) Monat
2 Designauftrage zu angeln,
wo jeder(!) davon so um die 1000 Euro herum bringen sollte.
Weil von
1000 Euro x 2 Auftraege / Monat == 2000 Euro
monatlich kann ich nett leben.
Und falls ihr sagt dass das geht,
bitte auch noch sagen auf welche Art und weise man an die Kunden kommen kann.
Internet oder Persoenlich,
Bekannte oder Fremde,
und wie man ueberhaupt kontakt aufnehmen soll.
Danke!
Aquariophile
PS.:
Falls(!) ihr sagt das 2 Auftraege/Monat gehen,
dann sagt bitte auch ob 2 schon absolut viel ist,
oder ob auch noch Mehr Auftraege moeglich waeren,
und wie man an Auftrage kommt.
PPS.:
Das Designerische koennen ist da,
aber ich habe noch nie versucht,
davon leben zu müssen.
Hallo Aquariophile,
Weil von
1000 Euro x 2 Auftraege / Monat == 2000 Euro
monatlich kann ich nett leben.
*lol* bist du naiv. Davon schnappt sich erstmal ca. 50% der
Staat und die Krankenkasse. 2k sind auf einmal nur noch 1k.
Und dann kommt Miete, Wasser, Strom und Lebensunterhalt.
Gruesse,
CK
Hallo Christian
Eben dann hab ich ja noch 100 Euro *lol*
Nagut dann editieren wir halt"'2 designauftraege im Monat"
und sagen "4 Designauftraege im Monat"
Wobei es weniger um das "Wie kommt Aqua mit dem Geld aus" geht,
sondern vielmehr darum, OB das realistisch ist,
oder ob eh fast keiner mehr nen Webdeigner will.
Und wenn es realitisch ist,
wie man an die Kunden kommen soll.
Also der abendliche Talk in ner Bar oder ne Flyer-Aktion,
oder Banner im Netz oder was weiss ich.... desshalb frag ich ja.
LG
Aquariophile
Hi,
mach doch ne Fabrik auf und verkauf Tiefkühldesigns oder Designkonserven oder so. Denn die Menge machts. Und die Kunden gehen soch immer zum Billigsten, oder?
Was hältst Du denn von Leistung, Qualität, gehaltenen Terminen und Referenzen? Ein paar Vitamine helfen sicher auch:
Mach aktive Kammerarbeit, gehe zu den Witschaftsjunioneren, dem örtlichen Marketingclub, besuch die Kaufmannsvreinigungen, den Einzelhandelsverband, den Hotel- und Gaststättenverband, den Schsustellerverband, demn... Und überweis mir 2.000 Euro für Beratungsleistungen, dann bekommst Du ne ganze Checkliste.
Aber lass Dir gesagt sein, ne Garantie ist das dann auch noch nicht.
Liebe Grüße aus http://www.braunschweig.de
Tom
Hi
mach doch ne Fabrik auf und verkauf Tiefkühldesigns oder Designkonserven oder so. Denn die Menge machts. Und die Kunden gehen soch immer zum Billigsten, oder?
ja sicher, das nennt sich Kapitalismus, wenn ich nicht irre. Das dabei heute oft die Qualität nicht mehr interessiert ist schade. Ich erinnere mich noch an einen netten Thread (wenn doch die Archiv-Suche ginge ;-)), wo jemand uns[tm] fragte, was er für 500 denn für eine Seite bekäme...
Was hältst Du denn von Leistung, Qualität, gehaltenen Terminen und Referenzen? Ein paar Vitamine helfen sicher auch:
Mach aktive Kammerarbeit, gehe zu den Witschaftsjunioneren, dem örtlichen Marketingclub, besuch die Kaufmannsvreinigungen, den Einzelhandelsverband, den Hotel- und Gaststättenverband, den Schsustellerverband, demn... Und überweis mir 2.000 Euro für Beratungsleistungen, dann bekommst Du ne ganze Checkliste.
Her damit! *g*
Aber lass Dir gesagt sein, ne Garantie ist das dann auch noch nicht.
Garantieen _gibt es nicht_. Man kann sich Sicherheiten schaffen, aber wie lange die dann halten...
Ich bin im Moment in der Position, nicht davon leben zu müssen(*g* @ Tom ;-)), aber wenn ich es müsste, so würde ich zu einer Agentur gehen, die einigermaßen Aufträge hat, das ist allemal sicherer als unisolo auf die Pirsch zu gehen... Seine Qualitäten kann man wieder ausspielen, wenn die Auftragslage besser ist, aber im Moment sind für die meisten Kunden Internetseiten halt zusätzliche Kosten, mehr nicht. Und ja: Es ist an uns, diese Meinung zu ändern!
Fabian
Hallo Aquariophile!
Ich glaube, auf Deine Frage wird der eine sagen "vergiss es" und der andere "könnte was werden", je nachdem, ob ein Realist oder ein Optimist.
Ich finde, ganz entscheidend ist Deine Einstellung. Wenn Du es wirklich willst, dann ist mit diesem Willen schon die ideelle Basis für eine erfolgreiche Selbständigkeit vorhanden. Selbst in einem Sektor, der durch die momentane Flaute eine Selbstreinigung durchmacht (sprich: Firmenpleiten), entscheidet zu allererst Dein Wille und Dein Können, ob es was wird oder nicht.
Wenn Du momentan eine feste Anstellung hast, frag doch mal Deinen Chef, ob er mit einer nebenberuflichen Selbständigkeit einverstanden wäre. Der Gewerbeschein kostet 25 Euro. Nach der Gewerbeanmeldung hast Du genug Zeit, parallel zu Deinem Job in aller Ruhe Dein Geschäft aufzubauen. Sofern kein Vitamin B vorhanden, kommst Du nur durch Werbung an Aufträge. Weil Werbung aber sehr viel Geld kostst, wird Dir am Anfang wohl nichts anderes übrig bleiben als reichlich Kaltaquise. Oder subunternehmerische Tätigkeiten für Werbeagenturen, an die Du ebenfalls durch Kaltaquise herankommst.
So kannst Du selbst herausfinden, ob sich das Webdesign für Dich lohnt oder nicht.
Das war jetzt optimistisch gesprochen :-)
Realistische Einschätzung: Der Websesignsektor ist für eine Neugründung ohne Beziehungen ein schwer verdientes Brot momentan. Die Form Deiner Fragen lässt vermuten, dass Du auf professioneller Ebene noch überhaupt keine Erfahrungen mit der Erstellung von Websites gesammelt hast. Vielleicht solltest Du Dich mal bei einer Webdesignagentur vorstellen, um diese Erfahrungen zu sammeln? Denn Du solltest auch bedenken, Dilettanten, die sich halbwegs mit Dreamwaever und irgendeinem Grafikprogramm auskennen und ahnungslosen Kunden "professionelles" Webdesign anbieten, gibt es genug, gerade im Webdesignsektor.
Aber wie schon gesagt: Letztlich entscheidet Dein Wille und Handeln ist das Zauberwort.
Freundliche Grüße,
Hartmut R.
Sup!
*lol* bist du naiv. Davon schnappt sich erstmal ca. 50% der
Staat und die Krankenkasse. 2k sind auf einmal nur noch 1k.
Und dann kommt Miete, Wasser, Strom und Lebensunterhalt.
Tja, wenn der Steuersatz jetzt bei 15, 25 und 35 Prozent waere und nicht irgendeine Psycho-Regierung alle Steuern, besonders die fuer Strom und Gas, erhoeht haette, dann waeren Aquas Chance auf jeden Fall groesser... und wir haetten evtl. auch mal weniger Arbeitslose, aber das peilen die dummen Sozis halt nicht - so muss Aqua evtl. Sozialhilfe beantragen oder sonstwas.
Gruesse,
Bio
*lol* bist du naiv. Davon schnappt sich erstmal ca. 50% der
Staat und die Krankenkasse. 2k sind auf einmal nur noch 1k.
Und dann kommt Miete, Wasser, Strom und Lebensunterhalt.Tja, wenn der Steuersatz jetzt bei 15, 25 und 35 Prozent waere und nicht irgendeine Psycho-Regierung alle Steuern, besonders die fuer Strom
Auch *lol*, ausgerechnet die sich maßlos selbst überschätzende FDP mit Spaßvogel Westerwelle an der Spitze soll in der Lage sein, sich gegen eine erzkonservative CSU/CDU durchzusetzen _und_ das gesamte, in 50 Jahren gewachsene, deutsche Einkommenssteuersystem auf den Kopf zu stellen?
Der wirklich einzige nennenswerte Unterschied zwischen alter Regierung A und neuer Regierung B wäre, daß Regierung B mit dem Hinweis auf die Misswirtschaft von Regierung A alle ihre Superreformen und -versprechen erstmal eindampfen würde. Denn "schuld sind immer die anderen".
Und wie stand's gestern so schön in der Zeitung zum Thema "Ausschuß Wahlbetrug": "Und wer untersucht die blühenden Landschaften?".
Wann begreifen die Leute endlich mal, daß an der derzeitigen Situation alle Parteien Schuld sind, die in den letzten 30 Jahren wahlweise nach dem Motto "Zahl ich heut nicht, zahl ich morgen" oder "Nach mir die Sintflut" regiert haben.
Gruß,
soenk.e
Sup!
Auch *lol*, ausgerechnet die sich maßlos selbst überschätzende FDP
Hey, wie kann sich eine Partei ueberhaupt selbst ueberschaetzen, wo sich doch die Leistung einer Partei sowieso schon kaum bewerten laesst?
*Ausweich*
Gruesse,
Bio
Hi Bio,
Ueber ca. 300 Euro/Monat wird man doch schon zur Steuer veranlagt, oder etwa nicht?
Nö, es gibt ein steuerfreies Existenzminimum. Das dürfte bei ca. 14.400 DM also bei ca. 7.400 Euro im Jahr liegen.
Viel schlimmer ist bei den Dienstleistern die Mehrwertsteuer. Die Milchmädchenaussage lautet zwar, dass man die ja nicht selber bezahlt, sondern das ein durchlaufender Posten wäre, aber der letzte in der Kette (der Einzelhändler z.B. muss sie ja vom Endkunden abkassieren. Und den Endkunden intersssiert nur der Endpreis. Also geht die Merhwertsteuer vom Erlös des Einzelhändlers ab. Der Anteil von Lohn, Versicherungen, Miete und allen anderen Fixkosten treibt dann den realen Mehrwertsteueranteil vom verbleibenden DBII auf über 63%. Das heißt, obwohl er selber noch unter dem Existenzminimum liegt, muss er schon 63% muss er schon über 63% des von ihm erwirtschafteten Gewinnes an den Staat abführen. Das tut wirklich weh. Die Einkommensteuer ist null, aber die effektive Mehrwertsteuer über 63%.
Wenn man sich nun die Arebitslosenzahel anschaut, so sind die immer mit etwas Verzögerung zusammen mit der Mehrwertsteuer gewachsen. Die Kurven korrelieren fast.
Liebe Grüße aus http://www.braunschweig.de
Tom
Hallo Thomas,
Das tut wirklich weh. Die Einkommensteuer ist null, aber die effektive Mehrwertsteuer über 63%.
Kannst Du mir das bitte nochmal erklären, wie sich die Mehrwertsteuer so magisch vervielfältigt? Ehrlich gesagt habe ich die bisher immer wirklich nur als durchlaufenden Posten behandelt, und ich lebe noch (glaube ich;-)).
Viele Grüße
Stephan
Hi Stephan,
Ich will es mal versuchen.
Einkommensteuer bezahlt man auf den Betrag, der einem nach Abzug aller Kosten und Freibeträge vom Erlös übrig bleibt. Wenn der Betrag sehr klein ist, zahlt man auch nur eine kleine oder sogar gar keine Einkommensteuer. Der Grundfreibetrag ist im übrigen in den letzten 114 Jahren vom Wert her auf ungefähr ein fünftel gefallen und die Einkommensteuer (Einstiegssteuersatz) hat sich verzweiundvierzigfacht.
Bei der Merhwertsteuer sieht das anders aus. Man bekommt vom Kunden immer nur den Endpreis. Der ist fix. merh Geld gibts nicht. Also lösen wir uns bitte von dem fälschlicherweise immer wieder verbreiteten Modell Preis+MwST. Es gibt nur Endpreis-MwSt. Die MwSt zahlst Du auf den gesamten Umsatz. Du erhältst allerdigns eine Rückerstattung auf die sogenannte Vorsteuer, sofern du welche gezahlt hast. Allerdings ist in Löhnen, Mieten, Versicherungen, Sozialabgaben, Arbeitgebeanteil, Kammerbeiträgen, Vereinsbeiträgen, etc keine Mehrwertstuer enthalten, also bekommst Du auch nix wieder. Diese Belastung macht aber selbst bei kleinsten Diesnrtleistern schon schnell 60-70% des Umsatzes aus. von den verbleibenden 30% musst Du nun die MwSt abführen, aber auf den gesamten Umsatz. Das ergibt eine reale Belastung von 0,16 / 0,3 = 0,53 entsprechend 53% Steuerlast von dem Geld, von dem Du eigentlich leben wolltest. Sollte die MwSt um weitere 2 Punkte steigen, so ist die effektive Belastung schon bei 60%. Das bedeutet, dass Dir nur noch 12% des Umsatzes zum Leben bleiben. Um 20Euro Stundenlohn zu haben, müsstest Du Deinen Kunden also 166 Euro die Stunde abnehmen. Da nicht jede Stunde berechnet werden kann, müsst der Stundenlohn eines Selbständigen also bei ca. 200 bis 250 Euro liegen, damit er 20Euro pro Arbeitsstunde übrig behält.
Habe ich mich ungefähr verständlich machen können?
Liebe Grüße aus http://www.braunschweig.de
Tom
Hallo Thomas,
Der Grundfreibetrag ist im übrigen in den letzten 114 Jahren vom Wert her auf ungefähr ein fünftel gefallen und die Einkommensteuer (Einstiegssteuersatz) hat sich verzweiundvierzigfacht.
Dafür konnte man Ende vorletzten Jahrhunderts sicher auch nicht 7000 Euro an Förderung für eine Existenzgründung beantragen...
Bei der Merhwertsteuer sieht das anders aus. Man bekommt vom Kunden immer nur den Endpreis. Der ist fix. merh Geld gibts nicht. Also lösen wir uns bitte von dem fälschlicherweise immer wieder verbreiteten Modell Preis+MwST.
Warum? Mwst. verschwindet doch wirklich einfach aus der Bilanz. Deine Argumentation funktioniert nur, wenn man annimmt, daß gewerbliche Kunden die Preise grundsätzlich inkl. Mwst. betrachten, oder habe ich das falsch verstanden?
Habe ich mich ungefähr verständlich machen können?
Ja, aber ich kann Dir einfach nicht glauben ;-). Bzw.: ich mache im Moment einen relativ großen Anteil meines Umsatzes mit einem Kunden aus der Schweiz, d.h. Umsatzsteuer fällt in diesem Fall weg. Irgendwie hat sich bei mir aber noch nicht das Gefühl eingestellt, daß ich 60% mehr verdiene, wenn die mich ohne Ust. zahlen.
Viele Grüße
Stephan
Hallo nochmal,
Der Grundfreibetrag ist im übrigen in den letzten 114 Jahren vom Wert her auf ungefähr ein fünftel gefallen und die Einkommensteuer (Einstiegssteuersatz) hat sich verzweiundvierzigfacht.
Dafür konnte man Ende vorletzten Jahrhunderts sicher auch nicht 7000 Euro an Förderung für eine Existenzgründung beantragen...
Nee, aber ca. 2.000 Mark oder wenn man ein Mietshaus bauen wollte bekam man für 1% Zinsen 24.000 Mark und das entspricht heute ungefähr 120.000 Euro. Ganze Mietshäuser kosteten allerdings auch "nur" 100.000 Mark.
Bei der Merhwertsteuer sieht das anders aus. Man bekommt vom Kunden immer nur den Endpreis. Der ist fix. merh Geld gibts nicht. Also lösen wir uns bitte von dem fälschlicherweise immer wieder verbreiteten Modell Preis+MwST.
Warum? Mwst. verschwindet doch wirklich einfach aus der Bilanz. Deine Argumentation funktioniert nur, wenn man annimmt, daß gewerbliche Kunden die Preise grundsätzlich inkl. Mwst. betrachten, oder habe ich das falsch verstanden?
Du fällst auch auf diesen Betriebswirschafts-Blödsinn rein. Wenn niemand MwSt zahelen würde, dann könnten wir sie ja weglassen. Sie ist nur bei Gewerbebetreiben unsichtbar. Ich habe auch eine Zeitlang Bildungsaufträge übernommen, die waren von der Umsatzsteuerpflicht auch in Verlängerung befreit. Das war wirklich lukrativ. Allerdings durfte der Betriebsteil, der die Aufträge ausgeführt hat, auch keine Vorsteuer geltend machen. Aber in Miete, Löhnen etc. war ja keine drin.
Habe ich mich ungefähr verständlich machen können?
Ja, aber ich kann Dir einfach nicht glauben ;-). Bzw.: ich mache im Moment einen relativ großen Anteil meines Umsatzes mit einem Kunden aus der Schweiz, d.h. Umsatzsteuer fällt in diesem Fall weg. Irgendwie hat sich bei mir aber noch nicht das Gefühl eingestellt, daß ich 60% mehr verdiene, wenn die mich ohne Ust. zahlen.
Ich sehe allerdings, dass Du nicht verstanden hast, worum es geht. Die Arbeit als solche wird bei der Mehrwertsteuer besteuert, auch wenn sie keinen Ertrag übrig lässt. Bei der Einkommensteuer wird nur der Erfolg besteuert. bei der Mehrwertsteuer wird schon die Bewegung bestraft. Ich vertrete die Meinung, dass die Schwarzarbeit drastisch zurückgehen würde, wenn es eine "Mehrswertsteuerrückerstattung" auf gezahlte und nachgewiesene Löhne gäbe. Außerdem wären Handwerker dann wieder bezahlbar.
Liebe Grüße aus http://www.braunschweig.de
Tom
Mahlzeit,
Tja, wenn der Steuersatz jetzt bei 15, 25 und 35 Prozent waere und nicht irgendeine Psycho-Regierung alle Steuern, besonders die fuer Strom und Gas, erhoeht haette, dann waeren Aquas Chance auf jeden Fall groesser...
'Aqua' hätte fürs Webdesign keinen so hohen Energiebedarf daß sich die Ökosteuer bemerkbar machen würde, noch nicht mal Schaufensterbeleuchtung.
Und wenn sie soweit wäre dass sie 15, 25 oder 35 % statt anderer Sätze zahlen müsste wär ja genug Umsatz vorhanden, es geht ja darum dass sie überhaupt erstmal in die Situation käme soviel Gewinn zu erwirtschaften um zur Einkommenssteuer veranlagt zu werden.
Aber, wem erzähl ich das, vmtl. weißt du selbst wie fragwürdig deine Wahlkampfparolen sind.
und wir haetten evtl. auch mal weniger Arbeitslose, aber das peilen die dummen Sozis halt nicht - so muss Aqua evtl. Sozialhilfe beantragen oder sonstwas.
Will ein so schlauer nicht Sozi wie du vielleicht nicht begreifen dass irgendwann die Grenzen erreicht sind was man von unten nach oben verteilen kann, oder geht es ihm dabei eigentlich gar nicht so schlecht?
Trollinger
Sup!
'Aqua' hätte fürs Webdesign keinen so hohen Energiebedarf daß sich die Ökosteuer bemerkbar machen würde, noch nicht mal Schaufensterbeleuchtung.
Aber vielleicht hat er eine Gasheizung?
Und wenn sie soweit wäre dass sie 15, 25 oder 35 % statt anderer Sätze zahlen müsste wär ja genug Umsatz vorhanden, es geht ja darum dass sie überhaupt erstmal in die Situation käme soviel Gewinn zu erwirtschaften um zur Einkommenssteuer veranlagt zu werden.
Ueber ca. 300 Euro/Monat wird man doch schon zur Steuer veranlagt, oder etwa nicht?
Aber, wem erzähl ich das, vmtl. weißt du selbst wie fragwürdig deine Wahlkampfparolen sind.
Nein, zumal es keine Wahlkampfparolen sind, denn es ist ja kein Wahlkampf im Moment, oder?
Will ein so schlauer nicht Sozi wie du vielleicht nicht begreifen dass irgendwann die Grenzen erreicht sind was man von unten nach oben verteilen kann, oder geht es ihm dabei eigentlich gar nicht so schlecht?
Hat Dir das die IG Metall gesagt, dass bei uns von unten nach oben verteilt wird?
Gruesse,
Bio
Hi,
Und wenn sie soweit wäre dass sie 15, 25 oder 35 % statt anderer Sätze zahlen müsste wär ja genug Umsatz vorhanden, es geht ja darum dass sie überhaupt erstmal in die Situation käme soviel Gewinn zu erwirtschaften um zur Einkommenssteuer veranlagt zu werden.
Aber, wem erzähl ich das, vmtl. weißt du selbst wie fragwürdig deine Wahlkampfparolen sind.
Na, fandet Ihr die Aussage von Herrn Stoiber etwa besser? Der hat gesagt, wenn er an die Regierung kommt, dann müssen Wxistenzgründer in den ersten beiden Jahren keine Steuererklärung mehr abgeben. Nun weiß aber jeder, dass man nicht angemeldete Verluste auch nicht vortragen kann...
Ich hätte ihn dafür würgen mögen, wenn ich nicht so friedfertig wäre *gg*
Liebe Grüße aus http://www.braunschweig.de
Tom
Moin Bio
Tja, wenn der Steuersatz jetzt bei 15, 25 und 35 Prozent waere und nicht irgendeine Psycho-Regierung alle Steuern, besonders die fuer Strom und Gas, erhoeht haette, dann waeren Aquas Chance auf jeden Fall groesser... und wir haetten evtl. auch mal weniger Arbeitslose, aber das peilen die dummen Sozis halt nicht - so muss Aqua evtl. Sozialhilfe beantragen oder sonstwas.
Du hast vergessen, dass Aqua in Österreich wohnt ;-)
*SCNR*
Grüsse
Christoph
Hallo Christian,
*lol* bist du naiv. Davon schnappt sich erstmal ca. 50% der
Staat und die Krankenkasse
Nein, tut er nicht, bei 24.000 Euro Jahresverdienst zahlt man, wenn ich mich bei der Tabelle nicht verguckt hab', 4.500 Euro Einkommenssteuer. Das sind knapp unter 19%.
Viele Grüße
Stephan
Hallo Stephan,
Nein, tut er nicht, bei 24.000 Euro Jahresverdienst zahlt
man, wenn ich mich bei der Tabelle nicht verguckt hab',
4.500 Euro Einkommenssteuer. Das sind knapp unter 19%.
Plus Krankenkasse, Sozialabgaben und Rentenkassen, etc. Wie ich
bereits sagte, Staat und Krankenkasse. Das sind nicht nur
Einkommenssteuern, sondern saemtliche Abgaben, die an Pappa
Staat und Krankenkassen gehen.
Gruesse,
CK
Hallo Christian,
Plus Krankenkasse, Sozialabgaben und Rentenkassen, etc. Wie ich
bereits sagte, Staat und Krankenkasse. Das sind nicht nur
Einkommenssteuern, sondern saemtliche Abgaben, die an Pappa
Staat und Krankenkassen gehen.
Für was ist man denn selbstständig ;-). Sozialabgaben und Rentenkasse fällt also flach, letzteres sollte man zwar einkalkulieren, aber wenn man nicht an die staatliche Rentenkasse zahlt, sondern privat investiert, kann man wenigstens hoffen, in 30 Jahren nochmal was von der Kohle wiederzusehen.
Krankenkasse sind privat (zumindestens bei mir) ca. 130 Euro im Monat, das wären dann gesamt auch erst 25%.
Gewerbesteuer sollte bei dem Einkommen eigentlich nicht anfallen, oder vernachlässigbar sein, und sonst fällt mir eigentlich nichts mehr ein, was ich an Papa Staat zahle???
Viele Grüße
Stephan
Guten Abend,
Gewerbesteuer sollte bei dem Einkommen eigentlich nicht anfallen, oder vernachlässigbar sein, und sonst fällt mir eigentlich nichts mehr ein, was ich an Papa Staat zahle???
Kammerbeitrag (Zwangsmitgliedschaft IHK)
Berufsgenossenschaft (Zwangsmitgliedschaft)
Betriebshaftpflicht
EDB-Versicherung
Lebensversicherung zur Absicherung von eventuellen Krediten
Telefon
GEZ (demnächst auf jeden PC mit Internetzugang)
Internet-Access-Kosten
Hosting-Kosten
Hardware (tatsächliche Nutzungsdauer nur noch ca. 3 Jahre)
Lizenzen
Beiträge in diversen Vereinigungen (wo soll man sonst baggern?)
Miete fürs Büro (die gewerbliche Nutzung eienr Wohnung ist ein Grund zur fristlosen Kündigung, selbst wenn der Vermieter damit einverstanden ist, muss spätestens ab sichtbarem Kundenverkehr ein Umnutzugnsantrag gestellt werden)
Briefpapier, Visitenkarten, Bankkonto
Betriebsausstattung (Regale, Ordner, Werkzeug...)
Werbung
Rechtskosten
Forderungsausfälle
Kosten für Aushilfe
Liebe Grüße aus http://www.braunschweig.de
Tom
Hallo Thomas,
Kammerbeitrag (Zwangsmitgliedschaft IHK)
ok, den habe ich unterschlagen, um meinen Blutdruck zu schonen, weil mich der auch jedesmal wieder ärgert. Aber prozentual ist der trotzdem einigermaßen vernachlässigbar.
Betriebshaftpflicht
...
Lizenzen
Das sind Betriebsausgaben, die gehen nicht an Papa Staat, und um den Anteil ging es mir.
Viele Grüße
Stephan
Hallo Stephan,
Kammerbeitrag (Zwangsmitgliedschaft IHK)
ok, den habe ich unterschlagen, um meinen Blutdruck zu schonen, weil mich der auch jedesmal wieder ärgert. Aber prozentual ist der trotzdem einigermaßen vernachlässigbar.
Betriebshaftpflicht
...
LizenzenDas sind Betriebsausgaben, die gehen nicht an Papa Staat, und um den Anteil ging es mir.
Es ist mir eigentlich ziemlich egal, wer mich schröpft. Wech is wech...
Und "Betriebsausgaben" muss ich auch erst erwirtschaften. L'État, c'est moi, sagte schon Ludwig der 14. Also, der Betrieb bin ich (als Selbständiger) und wenn ich Ausgabe habe, kann ich einmal weniger essen gehen oder mir keinen neuen Anzug kaufen, oder muss die alte Frau noch ein Jahr länger behalten (Oh, das kann ja auch ganz nett sein...)
Liebe Grüße aus http://www.braunschweig.de
Tom
Kammerbeitrag (Zwangsmitgliedschaft IHK)
Berufsgenossenschaft (Zwangsmitgliedschaft)
nicht ganz richtig, als designer läuft man als freiberufler und die ihk ist nicht für einen zuständig, somit muss man zum glück auch keinen mitgliedsbeitrag bezahlen. es gibt auch keine offizielle berufsgenossenschaft für designer (nur zwei berufsverbände), somit muss man auch nicht mitglied werden. geld gespart ;-) der fall liegt allerdings anders, wenn man seine leistungen hauptsächlich als programmierarbeiten abrechnet (über 50%) und nicht nur als gestaltungsarbeiten...
gruss kathrin
Hi,
ich habe zufällig vorhin gerade in Meiers Konversationslexikon von 1888 unter "Einkommensteuer" geschmökert.
Die war von 450 bis 660 Mark (Stufe 1) 3 Mark
von ?? bis 3000 Mark (Stufe 11) 60 Mark.
Allerdings gabs damals auch noch kein Webdesign, höchstens Netzemacher.
Mal ernsthaft:
Ich würde mich an Deiner Stelle mit mindestens drei anderen guten Leuten zusammentun. Da könnte man z.B. beim Arbeitsamt ne Existenzgrüner-Anzeige schalten. Die sind seint einiger Zeit auch gehalten, sowas zu unterstützen. Und dann könnte man Zuschüsse (7.000 Euro pro Nase) beantragen.
Da muss man dann zwar ca. 20.000 Euro Darlehen z.B. bei der KfW aufnehmen, um den Zuschuss zu erhalten, aber das Geld MUSS man ja nicht unbedingt ausgeben.
Liebe Grüße aus http://www.braunschweig.de
Tom
Hallo,
Nun wollte ich halt mal bei euch nachfragen was ihr denkt,
ob es moeglich ist, sich jedes(!) Monat
2 Designauftrage zu angeln,
wo jeder(!) davon so um die 1000 Euro herum bringen sollte.
Warum machst Du es nicht gleich umsonst? 1000 EUR für eine Webseite ist geschenkt, Aqua. Ich würde für Dich als Freelancer einen Betrag zwischen 3000 und 7000 EUR anlegen für ein kleines bis mittleres Projekt. Allerdings wirst Du auf der anderen Seite keine 2 Projekte pro Monat fertigstellen können, denke ich. Eher 1 - 1,5 im Schnitt, aber wer weiß...
Allerdings: Der Markt ist zwar nicht tot, aber ein ziemlicher K(r)ampf. Du mußt wirklich gut sein, darüber solltest Du Dir im klaren sein! Halbherziges Getue hat keine Chance! Außerdem ist es sehr wichtig, dass Du gute Referenzen hast. Die hat man anfangs natürlich nicht, insofern werden die genannten Preise oben anfangs auch kaum machbar sein.
Und falls ihr sagt dass das geht,
bitte auch noch sagen auf welche Art und weise man an die Kunden kommen kann.
Mundpropaganda, Werbung, Direktkontakte,... das übliche. Am meisten wird's wohl bringen, dass Du von erfolgreichen Kunden weiterempfohlen wirst. Aber die mußt Du auch erstmal abgefertigt haben.
PPS.:
Das Designerische koennen ist da,
aber ich habe noch nie versucht,
davon leben zu müssen.
Ganz sicher? Also wirklich _GANZ_ sicher? Mach Dir selbst nichts vor in der Hinsicht, es fällt sonst alles auf dich zurück!
Gruß,
_Dirk
Hallo,
reelle Chancen hast Du nur bei einer absoluten Spezialisierung.
Viele glauben anhand irgendwelcher Software Ihre homepage selbst erstellen zu können, irgendwann tauchen aber
die Grenzen dieser HTML-Generatoren auf.
Desweiteren gibt es eine Rechtsverordnung http://www.einfach-fuer-alle.de/ für öffentlich-rechtliche
Seiten.
Weitere
Spezialisierungsmöglichkeiten :
XML und XML-redesigns
unabhängiger Support
php,cgi,perl-Programmierung
C#,ASP,.net-Lösungen (Microsoft-Server)
Schulungen mit Support
CGI-Installationen (z.B. CMS)
freiberuflicher webmaster, der mehrere Seiten betreut.
Website-Prüfungen
Als freelancer kann man auch für verschiedene Werbeunternehmen arbeiten, die Unterstützung in speziellen Bereichen brauchen.
Michael
Hallo Aquariophile.
Meinst Du wirklich nur _Design_aufträge oder die Umsetzung ganzer Webprojekte? Denke mal, dass sich die Fragen dann im Budget deutlich unterschieden - aber auch im nötigen Wissen und Können.
Eine simple 08/15-Seite kann Dir jeder zweite Schüler/Student basteln und somit ist daran nicht zu verdienen. Wirklich mit Verstand und Konzept Projekte zu verkaufen und Seiten zu gestalten (Usability usw.) ist denke ich noch machbar, und der Markt ist hier nicht so überlaufen. Nur musst Du hiervon Deinen (potentiellen) Kunden erst einmal überzeugen. Er wenn er weiß, warum Dein höheres Angebot auch gerechtfertigt ist, wird er vielleicht eher Dir als der Billigvariante des Schülers den Zuschlag geben.
Wenn Du es also schaffst, Dich richtig zu verkaufen, dann kannst Du davon leben. Nur musst Du es eben schaffen.
Grüße aus Würzburg
Julian
P.S: Würde Projekte nie zahlenmäßig festmachen. Ein Größeres Projekt dauert eben länger, bringt aber auch mehr aufs Konto.
Hallo,
Ein Kollege meinte: "Vergiss es, die Branche ist tod, du endest unter der Brücke"
Naja, tot ist die Branche nicht, aber es herrscht halt gerade ein ziemliches Überangebot. Wenn Du Dir nicht sicher bist, daß Du in irgendeiner Beziehung gegenüber dem Wettbewerb herausstichst, dann würde ich es lieber lassen. Du wirst im Moment im großen und ganzen Kunden nur finden, wenn Du sie anderen "abluchst". Das wird ohne Referenzen sehr schwer, würde ich sagen.
Nun wollte ich halt mal bei euch nachfragen was ihr denkt,
ob es moeglich ist, sich jedes(!) Monat
2 Designauftrage zu angeln,
wo jeder(!) davon so um die 1000 Euro herum bringen sollte.
Jeden Monat zwei neue Kunden wäre dauerhaft wohl sehr optimistisch, wenn Du wirklich *alleine* Agenturdienstleitstungen anbieten willst. Dafür sind allerdings, wie einige auch schon bemerkt haben, Deine Preise viel zu niedrig.
Imho würde es mehr Sinn machen, sich auf ein paar größere Kunden zu konzentrieren, da ist der Schnitt, den man macht, im allgemeinen besser, weil weniger administrativer Overhead anfällt. Aber an die größeren Kunden zu kommen, wird wohl schwer, wenn Du jetzt neu anfangen willst.
Weil von
1000 Euro x 2 Auftraege / Monat == 2000 Euro
monatlich kann ich nett leben.
Deine projektierte Firma kommt ohne Ausgaben aus? Das ist ja mal wirklich innovativ ;-).
Nein, ehrlich: Du mußt auch Software lizensieren, Telefon, Server, usw. zahlen, das solltest Du schon berücksichtigen.
Das Designerische koennen ist da,
aber ich habe noch nie versucht,
davon leben zu müssen.
Und Du weißt, daß Dein grafisches Können im Agenturbereich konkurrenzfähig ist? Hast Du einen entsprechenden Uni/FH-Abschluss oder Referenzen? Wenn nicht, wie verhinderst Du, daß Du in der "noch einer der mir meine Homepage basteln kann"-Kategorie landest?
Viele Grüße
Stephan