Pilipp: Meine Homepage wie ein Plakat??

Hallo,

hier im Forum wurde mir gesagt, dass ich meine Homepage wie ein Drucker gestaltet hätte. Ich hätte nur ein Plakat entworfen, und könnte nicht WebDesignen.

http://forum.de.selfhtml.org/?t=49099&m=267970

Was ist damit gemeint? Wie soll man denn eine Homepage anders gestalten?

Ihr könnt euch ja mal meine Homepage unter www.rollbrett.tk anschauen.

Und wenn ich wirklich nur ein "Drucker" bin, könnt ihr mir dann sagen, wie ich meine Homepage richtig designen kann?

Gruß Philipp

  1. Hallo

    Nanu...was haben die denn?!? Ich finde die Seite sieht sehr gut aus! Nur dass sie unter 800x600 nicht ganz auf den Bildschirm passt (Hat aber direkt nichts mit dem Design zutun).

    Was mir einfach auffällt in diesem Forum: Die Leute haben manchmal etwas ideologische Vorstellungen von Design (und auch von anderen Dingen). Ein aufpoppendes Fenster oder ein Javascript Menu sehen viele als Todsünde. Oder auch wenn die Seite nur mit einem javascriptfähigen, graphikfähigem und framefähigen Browser angesehen werden kann.

    Meine eigene Seite wurde hier drin von einigen als der letzte Schrott abgetan, sonst habe ich aber praktisch durchwegs positive Kritik bekommen...

    Ich möchte aber hiermit niemanden persönlich angreifen, sondern nur ALLEN einen Anstoss geben, ihre Designrichtlinen mal zu überdenken!

    Gruss

    Michael

    1. Hallo,

      Ein aufpoppendes Fenster oder ein Javascript Menu sehen viele als Todsünde. Oder auch wenn die Seite nur mit einem javascriptfähigen, graphikfähigem und framefähigen Browser angesehen werden kann.

      Vor allem wenn dein letzter Punkt zutrifft, dann hat der Seitenentwickler im Bereich der Zugänglichkeit versagt. Das ist bei einer privaten Homepage egal, da der Inhalt dort für viele eh nicht relevant ist. Bei einer Seite die sich an eine spezielle Zielgruppe richtet, wie z.B. die Speieler eines 3D-Shooters ist es auch egal, wenn sich aus der Zielgruppe die Tatsache ergiebt, dass alle die Seite betrachten können. (Ein blinder hätte mit der von dir beschriebenen Grafikseite Probleme, aber der würde ein solches Spiel auch gar nicht spielen.)

      Wichtig wird eine gute Seite dann, wenn es um den Inhalt geht und dieser für jeden zugänglich sein muss. Das ist vor allem bei Behördenseiten der Fall und sollte auch dann gelten, wenn man z.B. online etwas verkaufen will. Man möchte in diesem Fall ja sicher keinen potenziellen Kunden verlieren.

      Ich möchte aber hiermit niemanden persönlich angreifen, sondern nur ALLEN einen Anstoss geben, ihre Designrichtlinen mal zu überdenken!

      Ich denke nicht, dass sich durch dein Posting jemand angegriffen fühlt. Aber ich denke du wirst mich genausowenig zum Überdenken meiner Designrichtlinen bringen können, wie ich es bei dir schaffen werde.
      Der einzige Unterschied ist, wenn du auf einer von mir entworfenen Seite landest, dann wirst du dich mit großer Wahrscheinlichkeit nie darüber aufrgen müssen, dass der Entwickler der Seite deine Konfiguration nicht berücksichtig hat.
      Deine Art des Seitendesignens klingt für mich aber eher so, als könnte es mir mit meinem Mozilla durchaus passieren, dass ich deine Seiten nicht benutzen kann. (Ja, über xx Prozent setzen ja schließlich den IE ein und deshalb haben die anderen auf der Seite nichts verloren. [Diese Haltung will ich dir nicht unbedingt unterstellen, ich habe sie aber leider nur schon viel zu oft gehört])

      Viele Grüße,

      Stefan

      --
      Lass dir das Tanzen NICHT verbieten
      http://tanzverbot.de
      1. Hallo,

        Hallo auch

        Kompliment! Ein wirklich konstruktives Posting! Und das ist jetzt wirklich ernst gemeint.

        Ein aufpoppendes Fenster oder ein Javascript Menu sehen viele als Todsünde. Oder auch wenn die Seite nur mit einem javascriptfähigen, graphikfähigem und framefähigen Browser angesehen werden kann.

        Vor allem wenn dein letzter Punkt zutrifft, dann hat der Seitenentwickler im Bereich der Zugänglichkeit versagt. Das ist bei einer privaten Homepage egal, da der Inhalt dort für viele eh nicht relevant ist. Bei einer Seite die sich an eine spezielle Zielgruppe richtet, wie z.B. die Speieler eines 3D-Shooters ist es auch egal, wenn sich aus der Zielgruppe die Tatsache ergiebt, dass alle die Seite betrachten können. (Ein blinder hätte mit der von dir beschriebenen Grafikseite Probleme, aber der würde ein solches Spiel auch gar nicht spielen.)

        Wichtig wird eine gute Seite dann, wenn es um den Inhalt geht und dieser für jeden zugänglich sein muss. Das ist vor allem bei Behördenseiten der Fall und sollte auch dann gelten, wenn man z.B. online etwas verkaufen will. Man möchte in diesem Fall ja sicher keinen potenziellen Kunden verlieren.

        Das mit den blinden hat mich jetzt wirklich zum Überlegen gebracht! Daran habe ich gar nie gedacht. Andererseits: Müsste man dann die Webseite nicht komplett wie ein Buch aufbauen? Ich meine ohne irgendwelche grafische Gestaltung bzw. komplexeres Layout etc.

        Ich möchte aber hiermit niemanden persönlich angreifen, sondern nur ALLEN einen Anstoss geben, ihre Designrichtlinen mal zu überdenken!

        Ich denke nicht, dass sich durch dein Posting jemand angegriffen fühlt. Aber ich denke du wirst mich genausowenig zum Überdenken meiner Designrichtlinen bringen können, wie ich es bei dir schaffen werde.

        Ich meine ja nur überdenken, nicht ändern. Von Zeit zu Zeit ist das nämlich wieder mal nötig.
        Da bin ich nicht ganz einverstanden. Ich werde es mir wirklich mal Überdenken. Gewisse Punkte werde ich beibehalten (meine Websites müssen nicht auf Netscape/IE unter Version 5 laufen).

        Der einzige Unterschied ist, wenn du auf einer von mir entworfenen Seite landest, dann wirst du dich mit großer Wahrscheinlichkeit nie darüber aufrgen müssen, dass der Entwickler der Seite deine Konfiguration nicht berücksichtig hat.

        Also ganz so schlimm ists auch wieder nicht, ich schaue schon, dass meine Seiten auf vielen Systemen laufen.

        Deine Art des Seitendesignens klingt für mich aber eher so, als könnte es mir mit meinem Mozilla durchaus passieren, dass ich deine Seiten nicht benutzen kann. (Ja, über xx Prozent setzen ja schließlich den IE ein und deshalb haben die anderen auf der Seite nichts verloren. [Diese Haltung will ich dir nicht unbedingt unterstellen, ich habe sie aber leider nur schon viel zu oft gehört])

        Ich muss dir aber ein bisschen rechtgeben. Obwohl ich eigentlich mit der Microsoft-Marktstrategie überhaupt nicht einverstanden bin, aber ich entwickle meine Seiten primär für den IE. Ich habe mit einigen Browsern gearbeitet (IE4, 5, 6, NS 4.7, 6.0, Opera x.y) aber der Internet Explorer hat mich am meisten überzeugt. Gute Produkte soll man auch unterstützen. Zudem wird der IE von ca 80% aller Surfer verwendet, da ist es eigentlich nur logisch, die Seiten primär für ihn zu entwickeln. Auf den Netscape-Versionen ab 6.0 müssen sie aber auch laufen. Auf IE/NS4 gehe ich aber bewusst nicht ein. Da ist einfach zu viel "schiefgelaufen".

        Viele Grüße,

        Ebenfalls viele Grüsse

        Michael

        1. Hallo Michael

          Wichtig wird eine gute Seite dann, wenn es um den Inhalt geht und dieser für jeden zugänglich sein muss. Das ist vor allem bei Behördenseiten der Fall und sollte auch dann gelten, wenn man z.B. online etwas verkaufen will. Man möchte in diesem Fall ja sicher keinen potenziellen Kunden verlieren.

          Das mit den blinden hat mich jetzt wirklich zum Überlegen gebracht! Daran habe ich gar nie gedacht. Andererseits: Müsste man dann die Webseite nicht komplett wie ein Buch aufbauen? Ich meine ohne irgendwelche grafische Gestaltung bzw. komplexeres Layout etc.

          Das Stichwort heißt "Graceful degradation".

          Ich muss dir aber ein bisschen rechtgeben. Obwohl ich eigentlich mit der Microsoft-Marktstrategie überhaupt nicht einverstanden bin, aber ich entwickle meine Seiten primär für den IE. Ich habe mit einigen Browsern gearbeitet (IE4, 5, 6, NS 4.7, 6.0, Opera x.y) aber der Internet Explorer hat mich am meisten überzeugt. Gute Produkte soll man auch unterstützen.

          Ich finde es immer wieder spannend zu hören, dass jemand den Internet Explorer benutzt, obwohl er die Alternativen kennt. Könntest du mit mal erklären, was du an diesem Browser so gut findest, ich seh beim IE nämlich überhaupt keine Vorteile. (Das ist keine Ironie.)

          Schöne Grüße

          Johannes

          --
          ss:| zu:) ls:[ fo:) de:] va:) ch:? sh:( n4:& rl:( br:< js:| ie:{ fl:( mo:}
          1. Hallo,

            Ich finde es immer wieder spannend zu hören, dass jemand den
            Internet Explorer benutzt, obwohl er die Alternativen kennt.
            Könntest du mit mal erklären, was du an diesem Browser so gut
            findest, ich seh beim IE nämlich überhaupt keine Vorteile. (Das ist
            keine Ironie.)

            ich antworte einfach auch mal. Bis ich dem mozilla mal eine kleine Chance gab und ihn eine zeitlang parallel testete (naja, ich wollte ihn paralell nutzen, bin aber nie wieder zum IE zurückgegangen ,-))), fand ich für mich den IE auch am besten. Er hatte einfach zwei Vorteile für mich Sicherheitslückenzulasser: er war da und er war stabil da. Ich konnte mit ihm surfen, er hatte eine Lesezeichenliste (übrigens eine mit einem kontextmenü, ich verstehe einfach nicht, warum der mozilla da keins hat, Lesezeichen verwalten ist da etwas umständlicher) und er lief und lief und lief. Was will man mehr?

            Jaja, die ganzen netten Dinge wie Tab-browsing, Zusatztools wie Mausgesten, Skins, Sicherheit und all den Schmnarrn, wers nicht hat, der vermist es nicht. (nicht falsch verstehen: ich würde den mozilla nie mehr hergeben wegen Tabbrowsing, Mausgesten, Sicherheit und Skins, um nur eine Perlen zu nennen, vom Popupblocker und "neues-Fenster-bei-Target-Blank-öffnen?" ganz zu schweigen....)

            Ich kann IE-Surfer schon verstehen. Ich kann nur nicht die verstehen, die über Sicherheitslücken (zu Recht) klagen, Bedienbarkeit hoch stellen und sich gerne als Individualisten mit individuellen Ansprüchen an ein Produkt sehen, den mozilla ausprobieren und trotzdem beim IE bleiben ;-)))

            Chräcker

            1. Hallo Chräcker

              ich antworte einfach auch mal. Bis ich dem mozilla mal eine kleine Chance gab und ihn eine zeitlang parallel testete (naja, ich wollte ihn paralell nutzen, bin aber nie wieder zum IE zurückgegangen ,-))), fand ich für mich den IE auch am besten. Er hatte einfach zwei Vorteile für mich Sicherheitslückenzulasser: er war da und er war stabil da. Ich konnte mit ihm surfen, er hatte eine Lesezeichenliste (übrigens eine mit einem kontextmenü, ich verstehe einfach nicht, warum der mozilla da keins hat, Lesezeichen verwalten ist da etwas umständlicher) und er lief und lief und lief. Was will man mehr?

              Ich wundere mich ja nicht darüber, dass jemand den IE benutzt, sonder darüber, dass jemand den IE benutzt, obwohl er die Alternativen kennengelernt hat. Wenn jemand also wieder auf den IE zurückgewechselt hat, hat er ja scheinbar poisitve eigenschaften am IE gefunden. Weil ich aber noch keine dieser Eigenschaften entdeckt habe, würde es mich wirklich interessieren.

              Gute Nacht

              Johannes

              --
              ss:| zu:) ls:[ fo:) de:] va:) ch:? sh:( n4:& rl:( br:< js:| ie:{ fl:( mo:}
              1. Hallo,

                Ich wundere mich ja nicht darüber, dass jemand den IE benutzt, sonder darüber, dass jemand den IE benutzt, obwohl er die Alternativen kennengelernt hat. Wenn jemand also wieder auf den IE zurückgewechselt hat, hat er ja scheinbar poisitve eigenschaften am IE gefunden. Weil ich aber noch keine dieser Eigenschaften entdeckt habe, würde es mich wirklich interessieren.

                Ich denke mal es liegt zum Teil an Resignation. Ein Freund von mir hat zeitweise den Mozilla eingesetzt, inzwischen verwndet er aber wieder den IE mit irgendeiner Proxy Software, welche Popups und sicherheitskritische Scripts wohl ausfiltert.
                Der Grund dafür lag angeblich daran, dass der Mozilla einfach zu viele Seiten nicht richtig darstellen konnte. Ich selbst bin mir darüber im Klaren woran es liegt, wenn mir so etwas passiert. Und eigentlich passiert es mir auch gar nicht so oft. (Vielleicht surfen er und ich einfach auf verschiedenen Seiten...)
                Aber wenn der Mozilla mal etwas unbenutzbar darstellt, dann weiß ich, dass ich dem Seitenbastler die Schuld zu geben habe und nicht dem Browser. Und wenn die Informationen für mich nicht wirklich wichtig sind, dann gehe ich auch wieder. Ansonsten wird eben der IE angeschmissen.

                Viele Grüße,

                Stefan

                --
                Lass dir das Tanzen NICHT verbieten
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          2. Hallo Johannes

            Ich muss dir aber ein bisschen rechtgeben. Obwohl ich eigentlich mit der Microsoft-Marktstrategie überhaupt nicht einverstanden bin, aber ich entwickle meine Seiten primär für den IE. Ich habe mit einigen Browsern gearbeitet (IE4, 5, 6, NS 4.7, 6.0, Opera x.y) aber der Internet Explorer hat mich am meisten überzeugt. Gute Produkte soll man auch unterstützen.

            Ich finde es immer wieder spannend zu hören, dass jemand den Internet Explorer benutzt, obwohl er die Alternativen kennt. Könntest du mit mal erklären, was du an diesem Browser so gut findest, ich seh beim IE nämlich überhaupt keine Vorteile. (Das ist keine Ironie.)

            Was mir beim IE gefällt:

            • braucht sehr wenig Resourcen (wenn man dauernd 5 Explorerfenster geöffnet hat, fällt dies auch bei 256 MB RAM sehr stark ins Gewicht)
            • ist sehr stabil (seltsam aber wahr)
            • bringt normalerweise die korrekteste Darstellung
            • hat eine gute Benutzerfreundlichkeit

            Netscape stürtze mir einfach zu oft ab und war mir viel zu Resourcenfressen. Zudem hat er mit einigen ganz wenigen Seiten Probleme. Opera hat grosse Probleme mit vielen Seiten.

            Gruss

            Michael

        2. Hallo Michael,

          Kompliment! Ein wirklich konstruktives Posting! Und das ist jetzt wirklich ernst gemeint.

          Na dann danke.

          Wichtig wird eine gute Seite dann, wenn es um den Inhalt geht und dieser für jeden zugänglich sein muss.

          Das mit den blinden hat mich jetzt wirklich zum Überlegen gebracht! Daran habe ich gar nie gedacht. Andererseits: Müsste man dann die Webseite nicht komplett wie ein Buch aufbauen? Ich meine ohne irgendwelche grafische Gestaltung bzw. komplexeres Layout etc.

          Nicht unbedingt. Wichtig ist es eine Website konform zum HTML Standard aufzubauen. Wenn ich eine neue Seite beginne, dann schreibe ich mir erst einmal alles in reinem HTML ohne Formatierungen. Die Navigation besteht aus einer <ul>, der Text folgt dahinter in <p>s gegliedert, Tabellen als Layouthilfen sind bei mir mittlerweile tabu.

          Wenn man dies gemacht hat, dann ist die Seite für jeden zugänglich. Das Layout lässt sich danach mit CSS realisieren. Dafür kann es möglcih sein diverse Container <div>s um Menü, Deko oder Inhalt zu packen, das ist aber meist kein großes Problem.

          Wenn du dir z.B. mal die Seite aus meiner Signatur betrachtest, dann hat sich in den aktueleln Mozilla, IE oder Opera Versionen durchaus ein graphisches Layout, mit w3m betrachtet ist sie aber wunderbar zu verwenden.

          Da bin ich nicht ganz einverstanden. Ich werde es mir wirklich mal Überdenken. Gewisse Punkte werde ich beibehalten (meine Websites müssen nicht auf Netscape/IE unter Version 5 laufen).

          Der Netscape unter Version 5 den du erwähnst (also NS4), ist wirklich ein Krampf, da gebe ich dir recht. Wenn man aber die oben erwähnte Vorgehensweise anwendet, dass alles zu erst in reinem HTML geschreiben wird, dann braucht man sich später um Browser der alten Generation nicht mehr zu kümmern.
          Das Stylesheet wird über @import eingebunden und schon zeigt der NS4 nur die reine HTML Seite an. Wenn man sich etwas mühe geben möchte, dann kann man natürlich auch alle Teile vom CSS die mit NS4 funktionieren in eine extra Datei auslagern und diese dann über <link> einbinden.

          Also ganz so schlimm ists auch wieder nicht, ich schaue schon, dass meine Seiten auf vielen Systemen laufen.

          Na dann ist ja gut. Aber leider kommen zu oft Leute hier her die meinen solange ihre Seiten auf dem IE "funzen" wäre alles in bester Ordnung.

          Ich habe mit einigen Browsern gearbeitet (IE4, 5, 6, NS 4.7, 6.0, Opera x.y) aber der Internet Explorer hat mich am meisten überzeugt.

          Geschmäcker sind eben verschieden, und das ist auch gut so. (Wobei, in Hinblick auf den IE vielelicht nicht so sehr, aber das ist eben meine persönliche Meinung.)
          Ich verwende den Mozilla und möchte ihn nicht mehr missen. Wenn ich bei manchen Seiten zum IE gezwungen werde, da der Entwickler geschlampt hat, dann könnte ich mich immer wieder aufregen, dass nach einem Klick mit der mittleren Maustaste kein neues Tab erscheint. So sehr habe ich mich inzwischen daran gewöhnt.
          Des weiteren habe ich mit Mozilla die Möglichkeit JavaScript und Plugins aktiviert zu lassen und trotzdem können sich keine Dialer installieren und nervige Popups muss ich mir auch nicht ansehen.

          Zudem wird der IE von ca 80% aller Surfer verwendet, da ist es eigentlich nur logisch, die Seiten primär für ihn zu entwickeln.

          Da kann ich eigentlich nur auf mein oben gesagtes erst HTML dann Design verweisen. Wenn es jemand so gemacht hat und mir sein CSS über eine Browserweiche vorenthält, da es in der vorhandenen Form mit Mozilla nicht funktioniert, dann bin ich ihm bestimmt nicht böse.
          Ich kann seine Seiten trotzdem verwenden. Wenn ich nicht die voll graphische Dosis bekomme, weil irgendwelche Spezialeffekte nur im IE zu realisieren waren, dann macht mir das nichts, solange die Seite voll funktionsfähig bleibt.

          Gute Nacht,

          Stefan

          --
          Lass dir das Tanzen NICHT verbieten
          http://tanzverbot.de
    2. Hallo Michael,

      Was mir einfach auffällt in diesem Forum: Die Leute haben manchmal etwas ideologische Vorstellungen von Design (und auch von anderen Dingen). Ein aufpoppendes Fenster oder ein Javascript Menu sehen viele als Todsünde. Oder auch wenn die Seite nur mit einem javascriptfähigen, graphikfähigem und framefähigen Browser angesehen werden kann.

      Ahja. Mal was ganz neues.
      Du weist, dass diese substanzlose Kritik in ewig gleicher Form auftritt, sodass sie mittlerweile ebenfalls als stereotyp bezeichnet werden kann?

      Meine eigene Seite wurde hier drin von einigen als der letzte Schrott abgetan, sonst habe ich aber praktisch durchwegs positive Kritik bekommen...

      Darin sehe ich nicht zwangsläufig einen Widerspruch. Dies ist ein in erster Linie technisches Forum und demnach lassen sich eventuelle technische Bewertungen auch nicht mit der »sonstigen« Kritik vergleichen.

      Ich möchte aber hiermit niemanden persönlich angreifen, sondern nur ALLEN einen Anstoss geben, ihre Designrichtlinen mal zu überdenken!

      Wieso finde ich dann in deinem Posting keine Elemente einer wie immer gearteten Diskussion?

      Grüße,
      Mathias

      1. Hallo Michael,

        Was mir einfach auffällt in diesem Forum: Die Leute haben manchmal etwas ideologische Vorstellungen von Design (und auch von anderen Dingen). Ein aufpoppendes Fenster oder ein Javascript Menu sehen viele als Todsünde. Oder auch wenn die Seite nur mit einem javascriptfähigen, graphikfähigem und framefähigen Browser angesehen werden kann.

        Ahja. Mal was ganz neues.
        Du weist, dass diese substanzlose Kritik in ewig gleicher Form auftritt, sodass sie mittlerweile ebenfalls als stereotyp bezeichnet werden kann?

        Was ist denn so substanzlos an meiner Kritik? Ich denke ich kann sie durchaus verteidigen! Und ewig gleiche Form würde ich nicht sagen. Ich habe hier noch kein Posting über dieses Thema gelesen (Ich bin aber auch nicht allzu häufig hier, zugegeben)

        Meine eigene Seite wurde hier drin von einigen als der letzte Schrott abgetan, sonst habe ich aber praktisch durchwegs positive Kritik bekommen...

        Darin sehe ich nicht zwangsläufig einen Widerspruch. Dies ist ein in erster Linie technisches Forum und demnach lassen sich eventuelle technische Bewertungen auch nicht mit der »sonstigen« Kritik vergleichen.

        Ich sehe darin schon einen Widerspruch. Es wurde nämlich auch das aussehen der Seite kritisiert, und das sehen Techniker und Normaluser wohl gleich.

        Ich möchte aber hiermit niemanden persönlich angreifen, sondern nur ALLEN einen Anstoss geben, ihre Designrichtlinen mal zu überdenken!

        Wieso finde ich dann in deinem Posting keine Elemente einer wie immer gearteten Diskussion?

        Bitte erklären. Meinst du damit ich hätte sehr wohl Leute angegriffen oder ich hätte mich nicht-sachlich oder nicht-geartet verhalten? Kannst du mir das etwas klarer machen, bitte.

        Gruss

        Michael

        (Und nicht böse werden, ist nicht böse gemeint, ist nie böse gemeint)

        1. Hallo, Michael,

          Du weist, dass diese substanzlose Kritik in ewig gleicher Form auftritt, sodass sie mittlerweile ebenfalls als stereotyp bezeichnet werden kann?

          Was ist denn so substanzlos an meiner Kritik? Ich denke ich kann sie durchaus verteidigen! Und ewig gleiche Form würde ich nicht sagen. Ich habe hier noch kein Posting über dieses Thema gelesen (Ich bin aber auch nicht allzu häufig hier, zugegeben)

          q.e.d. ;-))

          Meine eigene Seite wurde hier drin von einigen als der letzte Schrott abgetan, sonst habe ich aber praktisch durchwegs positive Kritik bekommen...

          Darin sehe ich nicht zwangsläufig einen Widerspruch. Dies ist ein in erster Linie technisches Forum und demnach lassen sich eventuelle technische Bewertungen auch nicht mit der »sonstigen« Kritik vergleichen.

          Ich sehe darin schon einen Widerspruch. Es wurde nämlich auch das aussehen der Seite kritisiert, und das sehen Techniker und Normaluser wohl gleich.

          Ein Normaluser sagt dir, wie er das Aussehen subjektiv unter den individuellen Bedingungen aufnimmt. Ein Techniker bewertet »das Aussehen« und alles, was damit zusammenhängt, daran, wie kompatibel, zugänglich und benutzbar es ist - über die eigene Systemumgebung und die individuellen Ansprüche hinaus. Ein Laie wird dir keine fundierte Analyse und Kritik an deinem Gesamtdesign (und das »Aussehen« ist ein Teil des projektumspannenden Konzeptes) liefern.

          Im Übrigen weiß ich nicht, auf welche Seite/auf welchen Thread du anspielst, insofern kann ich nichts Konkretes zu deiner Erfahrung sagen. Dass hier irgendwer, also »einige«, deine Seite entgegen der Wahrnehmung vieler anderer als letzten Schrott abgetan haben, möchte ich deshalb auch nicht in Frage stellen. Vielleicht solltest du eher deine Kritik zielgenauer äußern.

          Wieso finde ich dann in deinem Posting keine Elemente einer wie immer gearteten Diskussion?

          Bitte erklären. Meinst du damit ich hätte sehr wohl Leute angegriffen oder ich hätte mich nicht-sachlich oder nicht-geartet verhalten?

          Du hast von »ideologischen Vorstellungen von Design« gesprochen und die Adressaten zur Selbstreflexion aufgerufen. Insbesondere hast du auf Popup-Fenster, JavaScript-Navigationen, obligates JavaScript, Grafik- und Frameeinsatz hingewiesen und dich gegen eine generelle Ablehnung ausgesprochen - was ja auch alles berechtigt ist. Mehr als eine Binsenweisheit ist das aber nicht und es trägt auch nichts zu den konkreten Debatten bezüglich der genannten Techniken bei, welche hier durchaus haarklein ohne Scheuklappen geführt werden, da es außer »nun seht es doch nicht so eng« wenig Handfestes (neue Argumente/Sichtweisen ...) enthielt.

          Grüße,
          Mathias

    3. Nanu...was haben die denn?!? Ich finde die Seite sieht sehr gut aus!

      Soweit ich das überblicke, ging es nicht darum, daß die Seite schlecht aussieht. Von der Optik her gefällt sie mir ebenfalls gut.

      Nur dass sie unter 800x600 nicht ganz auf den Bildschirm passt (Hat aber direkt nichts mit dem Design zutun).

      Ob das was mit Design zu tun hat oder nicht, ist Ansichtssache. Zum _Web_design gehört aber in jedem Fall Verständnis für die Funktionsweise des Webs - und hier haben wir dann auch das Problem, daß Du ja schon erfasst hast: Man kann die Seite unter einer Standardauflösung wie 800x600 schlecht(er) nutzen.

      Der Schreiberling mag ein gutes Händchen beim Design haben, hat aber offensichtlich wenig Ahnung von Web, denn er ist sich weder bewusst, daß HTML in der Lage ist bzw. genau dazu erfunden wurde, sich an verschiedene Ausgabesysteme anzupassen, noch daß es im Web verschiedene Ausgabesysteme (hier: Monitorauflösungen) gibt.

      Daher der Vorwurf des Druckdesigns, es wird einfach irgendein Bildschirm vorausgesetzt, dessen Größe nicht in der Hand des Autors liegt (im Gegensatz zum Druck) und vor allen Dingen nicht einem gewissen Mindeststandard entspricht.

      Ich möchte aber hiermit niemanden persönlich angreifen, sondern nur ALLEN einen Anstoss geben, ihre Designrichtlinen mal zu überdenken!

      Bin ich ein schlechter Mensch, weil ich mir keinen größeren Monitor kaufen möchte oder Javascript aus Sicherheits- oder nervenschonenden Gründen (Popups, unerwünschte Weiterleitungen) ablehne? Man kann die Barrierediskussion durchaus auch auf die Spitze treiben und hinterfragen, ob das Informationsbedürfnis von Menschen, die überhaupt keine grafischen Browser benutzen, weniger wert ist (Stichwort: Braillebrowser).

      Sieh es mal positiv: Daß diverse Zugangsbarrieren als Todsünde angesehen werden, zeigt doch eigentlich nur, daß das Interesse an den Seiten da ist - denn niemand ärgert sich darüber, nicht an stocklangweilige Seiten zu kommen.
      Dieses Forum zeichnet sich dadurch aus, daß eine ganze Reihe Leute anwesend sind, die auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen, daher die geforderten Voraussetzungen, die manch' anderem vollkommen irrelevant erscheinen.

      Gruß,
        soenk.e

  2. Hi,

    ich finde deine Website auch gut, nur zwei Anmerkungen:

    1. Vielleicht kommt der Eindruck "plakathaft" daher, dasss manche Dinge sehr in die Vertikale gehen, sodass man viel Scrollen muss, um überhaupt einen Eindruck von der Website zu bekommen (abgesehen von der oberen Navigation).
    2. Vielleicht könntest du die Grafiken, die Text enthalten, als GIF speichern oder den Text als richtigen HTML-Text drüberlegen - sie sehen manchmal sehr verschwommen und JPG-komprimiert aus...

    Viel Erfolg mit deiner Site,
    David Ortmann
    Schüler

  3. Moin!

    Du meinst:

    [pref:t=49099&m=267970]

    Aus meiner Sicht besteht der Fehler darin, dass bei weniger als 1024*768 Pixeln _quer_ gescrollt werden muss:
    http://www.google.de/search?q=quer+scrollen+&hl=de&lr=&ie=UTF-8&start=20&sa=N

    http://forum.de.selfhtml.org/faq/#Q-06
    Warum ein neuer Thread?

    http://forum.de.selfhtml.org/faq/#Q-19
    Link setzen.

    MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)

    fastix®

    --
    Meinereinerselbst ist auf der Suche nach Aufträgen
  4. Hallo,

    gemeint ist wohl(?!?), das Du (wie ich übrigens meistens auch) versuchst, Deine Elemente (Bilder, Grafiken, texte) fest auf den Bildschirm zu zementieren. Oder, wie ich es immer sage, zu kleben. Als "Drucker" arbeitest Du ansatzweise so: Du hast links auf dem Schreibtisch eine kiste mit lauter ausgeschnittenen Fetzen Papier, da sind ausgeschnittene Bilder, Textblöcke etc. drin, rechts davon und genau vor Dir liegend ist ein weißes Blatt Papier und in der rechten Hand hast Du eine flasche klebstoff. jetzt nimmst Du ein Stück Papier nach dem anderen aus der Kiste und klebst es aufs Papier. Ist alles zu Deiner Zufriedenheit fertig, kann die Seite so "in Druck". Da Dein Papier einer Din-Norm entspricht und die Drucker die gleichen Papiergrößen nutzen, da die Umschläge, Plakattafeln etc sich auch an diese Vorgaben halten etc, bekommst Du auch keine Probleme mit dieser Methode. Deswegen hat sie sich durchgesetzt.

    Deine Seite fürs Internet hast Du (und ich auch) genauso entworfen. (Wenn auch vielleicht unbewust) Nur: hier gibts keine DIN-Norm in der Art wie beim Papier. Der Clou an html und co ist eigentlich, das diese Beschreibungssprache nur die Struktur und per css die groben optischen Unterscheidungen der einzelnen Elemente beschreibt. Wie es letztendlich dargestellt wird sollte der Empfänger entscheiden. (So die Idee, sie muß uns beiden ja nicht gefallen!) Nehmen wir "fett". Da sollte nur stehen

    <strong>ich wäre gerne fett</strong>

    Was der Browser des Empfängers aus strong macht, sollte ihm überlassen sein. Vielleicht benutze ich ja gar keinen Bildschirm sondern lasse mir alles vorlesen. Dann macht mein browser aus strong eben ein "laut". Oder ich habe einen Palm, bei dem "fett" mir zuviel Platz wegnehmen würde, also mach mein palm aus "strong" ein "rot" etc.... Das wunderbare an html wäre hier, das sich Dein "Plakat" wie von zauberhand so umgestalten würde, das jeder es sehen könnte.

    Das bedarf aber nicht nur einer anderen handhabung der technik, das wäre zu leicht. Es bedarf auch einer anderen herangehensweise an der aufarbeitung des zu vermittelnden Inhaltes. (Etwas, was uns die Techniker hier auch nicht vermitteln können....) Wir, die wir von den Printmedien geprägt sind, tun uns manchmal schwer damit. Zumal man nicht auf so viel Erfahrung zugreifen kann wie bei den Printmedien. Unser ganzes sehen ist noch davon geprägt, unser Sinn nach "Schönheit" etc.....

    Chräcker

  5. Hallo,

    hier im Forum wurde mir gesagt, dass ich meine Homepage wie ein Drucker gestaltet hätte. Ich hätte nur ein Plakat entworfen, und könnte nicht WebDesignen.

    http://forum.de.selfhtml.org/?t=49099&m=267970

    Was ist damit gemeint?

    Das der sprechende aus der Druckindustrie kommt?

    Wie soll man denn eine Homepage anders gestalten?

    Gar nicht! Mit gefällt sie wie sie ist!

    Grüße
    Thomas