Der Martin: Krankschreibung, Spaziergänge, Einkaufen

Beitrag lesen

Hi,

Die Idee, sich krankgeschrieben im Möbelhaus herumzutreiben, finde ich allerdings etwas merkwürdig. Das würde bei mir als Arbeitgeber durchaus unangenehm auffallen und zu einer Diskussion führen.
Kann ich nicht nachvollziehen!

ich auch nicht - bzw. das hängt sehr von der Art der Krankheit ab. Ist sie ansteckend, dann wäre es verantwortungslos und unerhört, sich überhaupt unters Volk zu mischen. Ansonsten ... naja, wenn sich der Betroffene dabei wohl fühlt ...

Laßt Ihr Euer Leben so von anderen Menschen dominieren?

Nö.

Was ist daran verwerflich, durch ein Geschäft zu schlendern?
Bei einem Kirmes-/Bierzeltbesuch würde ich Dir zustimmen.

Nicht einmal dann. Wenn ich krank bin, liegt es in meinem eigenen Interesse, mich so zu verhalten, dass ich schnell wieder okay bin. Was ich dabei tue oder lasse, ist aber meine Sache und geht außer mir höchstens noch die Menschen in meinem direkten Lebensumfeld (Familie) etwas an.

Was spricht dagegen, wenn ich etwa wegen einer Blasenentzündung krankgeschrieben bin, mich dann ins Auto setze und einen interessanten Tagesausflug mache? Eben, nichts, solange ich einigermaßen zurechnungsfähig bin. Denn ob ich zuhause sitze und warte, dass die Zeit vergeht, oder mir im Rahmen der Möglichkeiten einen schönen Tag mache, ist doch meine Sache.

So long,
 Martin

--
Realität ist eine Illusion, die durch Unterversorgung des Körpers mit Alkohol entstehen kann.