splinter: welche IT-Berufe sind würdet ihr empfehlen?

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Hi

Kann ich weniger beurteilen. Zumindest die Softwareentwickler, die ich kenne, reisen sehr viel.

das ist bei denen, die ich kenne, gerade nicht der Fall.

Eben, hängt wohl vom Betrieb ab.

Sei es für Kundengespräche oder auch nur betriebsinterne Meetings

Das sind ja keine Reisen - das sind normalerweise kurze Tagesausflüge, maximal vom Kaliber "morgens um acht losfahren, nachmittags um fünf wieder zurück". Das finde ich durchaus okay, solange das nicht gerade mehrmals die Woche ist (dann kommt man nämlich nicht mehr zum Arbeiten).

Naja, wenn die wöchentlichen Meetings an einem Tag in Zürich sind, deine Infrastruktur in Basel steht und du ein neues Projekt beginnen willst und öfters mal in Liechtenstein arbeitest kommst du doch sehr rum.

Unter einer Reise verstehe ich dagegen, mehrere Tage vom Heimatort weg zu sein, so dass das Privatleben zwangsläufig darunter leidet.

Ein Teamkollege hat ca. alle 3 Wochen ein, zwei Tage Meeting bei einem Partner in Holland.

Ich war auch erstaunt als ich da angefangen habe, hatte ich doch erwartet dass die technikaffinen Mitarbeiter doch das Internet nutzen würden, aber das Gegenteil war der Fall.

Wie auch immer, der Thread-Ersteller wollte wissen ob/wie man viel rum kommt, wie er das mit seinem Privatleben regelt solle mal seine Sorge sein. :-)

(ich glaube gerade die Informatiker spüren die Nachteile der elektronischen Kommunikation sehr schnell ;-) ).

Nachteile?? Wohl eher die Vorteile, nämlich dass dadurch so manche Fahrt überflüssig wird.

Dafür aber im wöchentlichen Treffen herausfinden, dass letzte Woche nix funktioniert hat, nur weil es ein Missverständis oder ein sonstiger "Expectation-Mismatch" gegeben hat. Gewisse Dinge kannst du nicht so handhaben damit was vernünftiges dabei herauskommt.

Damit (also formal nichts) habe ich mich bei einem Versicherungs-Grosskonzern gemeldet (1 Versuch) und wurde sofort eingestellt, obwohl ich weder eine IT-Ausbildung noch irgend ein "fachfremdes" Arbeitszeugnis vorweisen konnte. Alleine die Programmier-Skills die ich mir hobbymässig aneignete reichten dafür.

Das ist beachtlich, aber leider völlig unüblich. Die Regel ist eher, dass der potentielle zukünftige Vorgesetzte zwar die Fähigkeiten erkennt, der Personalchef aber sagt, dass man den Bewerber ohne aussagekräftigen Nachweis seiner Qualifikation (Diplom, Technikerbrief, Schulungsbescheinigungen) nicht einstellen könne.

Interessante Politik... Ist mir in der Schweiz bisher noch nicht begegnet. Naja, ich war selbst erstaunt dass es so einfach war, nur sehe ich jetzt dass dies sicher kein Einzelfall ist -> Personalmangel. Unüblich ist's im Moment eher dass du mal einen Java-Enterprise-Entwickler findest, der einen Job sucht und dir fröhlich seine Abschlüsse vorlegt. Leider ...

Gruss
splinter