Statistik... rofl.
Wenn dir die Statistik egal ist - okay. Deine Sache. Aber das ist dann deine eigene emotionale Entscheidung. Zu behaupten, dass meine Aussagen übertrieben sind, ist dann allerdings nicht in Ordnung. Dafür solltest du schon logisch begründen. Das folgende ist im Übrigen lustig (gebe ich ja zu ;) aber du weißt selbst, dass das keine Argumente gegen Statistik sind. Ich hab genug Beiträge von dir gelesen, um zu wissen, dass du nicht auf den Kopf gefallen ist.
Jede Statistik die mich als Bürohengst dazu drängen soll eine BU ab zu schliessen ist denke ich enrom hingetrickst. Das ist aber eine reine Vermutung. Müsste man mal so eine Statistik genauer auseinander nehmen.
Ich bin wahrlich kein Fan von Versicherungenunternehmen, aber zumindest bei den Statistiken braucht man eher nicht zu zweifeln, denn entweder man bist berufsunfähig oder nicht.
Eine Haftpflicht habe ich. Einen Millionenschaden noch nicht :(. Aber bei jedem Umzug leistet sie mir gute Dienste, wenn ich Kratzer im Treppenhaus verursache. Und das ist bis jetzt bei jedem Umzug passiert.
So nebenbei: dafür ist die eigentlich nicht gedacht und du solltest aufpassen, dass dich das Unternehmen nicht kündigt. Eine Versicherung ist dafür da Schadenrisikos abzusichern, die deine Existenz bedrohen oder dich zumindest so stark treffen, dass dein Lebensstandard enorm leidet. Denn unterm Strich machst du durchschnittlich natürlich immer Verlust, weil du ja die ganze Verwaltung, die Konzerngewinne etc. mitbezahlst.
Also ich sehe nur schwerwiegende Probleme, die mich dazu zwingen können meinen Job nicht mehr aus zu üben. Dann ist das Leben aber nicht mehr lebenswert.
Okay, mal ganz ehrlich? Ich würde dir empfehlen, Gruppen von Blinden aufzusuchen. Oder mal zu soetwas wie "Dialog im Dunkeln" zu gehen. Dann sprich mit denen und frag sie, ob sie schon von Geburt an blind sind oder erst später blind wurden. Und dann frag sie, ob vorher gedacht hätten, dass ihr Leben dann noch lebenswert wäre. Das gleiche kannst du auch mit Querschnittsgelähmten oder Rollstuhlfahrern machen (nagut im Rollstuhl wärst du wahrscheinlich nicht BU). Vielleicht öffnet dir das die Augen.
Ich bin ja jetzt schon Lebensmüde und das obwohl ich im Saft meines Lebens stehe.
Nagut, wenn du eh vorhast, jeden Moment von der Brücke zu springen... +sigh+
Also wenn du eine Versicherung für Selbstständige empfiehlst, dann schon die Rechtsschutzversicherung. Eine blöde Formulierung im Impressum + ein pingeliger Anwalt und schwups flattert eine Abmahnung ins Haus.
Eine Rechtsschutzversicherung ist eigentlich weniger essentiell als eine BU Versicherung. Ratsam ist es aber, eine RV ein paar Monate vor der BU Versicherung abzuschließen, falls die BU Versicherung später mal nicht zahlen will.
Also meine Meinung ist: Krankenversicherung, Privathaftpflicht, BU/Rechtsschutz. Die braucht man auf jeden Fall, außer man verdient für eine BU nicht genug. Danach kommen noch Unfall und Hausrat, sofern man nicht genügend finanzielle Reserven hat, um z.B. bei einem Brand die wichtigste Einrichtung neu zu beschaffen und für ein paar Monate im Hotel zu leben. Der Rest ist dann eher nicht mehr so wichtig bzw. speziell (wenn man nen Hund hat, Auto hat, Haus hat, Pflegeversicherung besonders wenn man Kinder hat, ...)