Hmm, nette Antwort, gut ausgedrückt.
Das _könnten_ einige sicherlich schon nur will man mit einem OS hauptsächlich arbeiten, und wenn compilieren, dann eigene Projekte, nicht den OS Kernel.
Naja, das kann man manchmal vergessen, wenn die "Missionare" (guter Ausdruck ;)) in Mathe-Vorlesungen an ihrem Kernel rumschrauben und für den ganzen Saal hörbar fluchen, wenn dann garnix mehr geht -> todkonfiguriert ;)
» Der Standard-Kernel ist nicht so schlimm http://www.secunia.com/product/763/. Allerings kann Otto-Nomaluser mit dem Kernel alleine noch nichts anfangen. Und dann trügt der Glaube Linux==sicher doch mächtig. http://www.secunia.com/product/398/ http://www.secunia.com/product/143/ http://www.secunia.com/product/1343/
Achja, die angesprochene Statistik is wiegesagt auch schon etwas älter, da waren es noch *grübel* ich glaube 27 Lücken, bei Win2000 Server glaub ich 20 oder 21. (es ging um irgendeine Standard-Installation, aber nicht um die unglückliche Suse, das hätt sicher schlimmer ausgesehen ;))
Dass es bei Debian so schlimm aussieht dachte ich jetzt aber nicht, irgendwie habe ich die Distri immer als "eine der besseren" (neben RedHat) angesehen.
Mein "persönliches Problem" mit den "einfacheren" Linux-Distris ist einfach auch, dass bei der Installation schnell eine unüberschaubare Menge an unnötigen Programmen und Diensten installiert wird, die ich weder überblicken noch richtig konfigurieren kann / will. Deshalb kommt bei meinen Unix-Aufgaben ein nur ein nacktes FreeBSD auf die Platte, bei dem dann nur die benötigten Ports nachinstalliert werden, diese holen sich die anderen benötigten Pakete schon. Ausserdem behalte ich so immer den Überblick darüber, welches Paket von welchem Port benutzt wird und was evtl. nur Ballast ist.
Das glaube ich nun weniger. Cracker und Viren-Programmierer wollen Aufsehen erregen. Sie verfolgen, meiner Meinung nach, keine missionarische Absicht.
hmm, auch eine Sichtweise, gut möglich. Es ist bei den Missionaren nur übertrieben auffällig.
Die Gefahr mit dem Pauschalurteil MS==unsicher, Linux==sicher ist ähnlich gelagert, wie die Gefahr von Personal Firewalls. Wenn man sich um sein Linux-System nicht kümmert, ist es eben _nicht_ sicher. Und das Kümmern ist _nicht_ einfacher als bei Windows.
Jap, das ist eindeutig. Mir selbst macht es eigentlich ziemlich Spaß, für private Projekte zwei FreeBSD-Server zu administrieren (Gründe warum BSD und net Linux stehen zum Teil weiter oben) aber manchmal kann das wirklich zum Mäusemelken sein... Btw, mein Sendmail verschickt immernoch nicht ALLE vom Webserver abgeschickten Emails und die Config-Files sind irgendwie .... phuuuu ;)
viele Grüße
Axel