Hallo at.
Wer sich die Mühe macht, ein Arbeitszeugnis in den anderen Punkten förmlich lehrbuchmäßig aufzusetzen, wird in aller Regel auch diese Formulierung entsprechend wählen.
Da leuchtet ein, allerdings weißt du nicht mit Sicherheit, ob es sich um ein lehrbuchmäßig aufgesetztes Zeugnis handelt oder nur um eines, in dem eine Lehrbuchformulierung verwendet wurde, ohne zu wissen, dass man diese auch negativ verstehen könnte.
Wenn ein Zeugnis mehr oder minder offensichtlich von einem Laien verfasst worden ist, was ja auch oft genug der Fall ist, kommen derlei Finessen ja gar nicht zu Zug.
Eben, genau das ist der Punkt: woher weiß ich, dass es so ist bzw. dass es nicht so ist.
Ja, die meisten Bewerbungen sind ja auch schon so schlecht, dass man gar nicht weiterblättern muss.
So ist es: äußere Form des Bewerbungsschreibens, Formulierung, Rechtschreibung und Grammatik etc. Nicht umsonst sind Arbeitszeugnisse - egal ob gute oder nicht so gute - in Bewerbungsmappen zumeist nach ganz hinten geheftet.
Freundschaft!
Siechfred
Punk's not dead: http://www.siechfreds-welt.de/badreligion.shtml