Die allwissende Müllhalde: Wie sicher sind eigentlich Stecknetzteile?

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Der gelb-grüne Schutzleiter dient hingegen dazu, einen echten Kurzschluss zu erzeugen, also die althergebrachte 10/16-Ampere-Sicherung ansprechen zu lassen, sollte ein stromführender Draht einmal das Metallgehäuse eines Gerätes berühren.

Nein, nein, nein.
Die Erdung ist dazu da, dass sich im Fehlerfall an dem fehlerbehafteten Gerät kein gefährliches Potential ausbilden kann.

Schrieb ich doch: Netzspannung an Metallgehäuse, Sicherung raus. Die zulässigen 50V sind mir allerdings in der Tat neu.

Im Schutzerdungssystem und im TT-System ist es oft genug vorgekommen, dass die Sicherung trotz Erdschlusses nicht ausgelöst hat, deshalb die Begrenzung auf max. 50V(25V bei Stallungen, etc.) Berührungsspannung.

Ganz grundsätzlich: Wie erreicht man die 50V bei getrennter Erdung? Wird bei Installation einfach der Widerstand zwischen Hauserdung und Betriebserde des EVU gemessen? Und wie stellt man das über Jahre hinweg sicher?

Erst im TN-System im Zusammenhang mit Nullung verursacht ein Erdschluss derart hohe Fehlerströme(einige 100A), dass die Sicherung mit Sicherheit in kürzest möglicher Zeit abschaltet.

Bei Nullung dürfte es doch recht wurscht sein, ob TN oder TT vorhanden ist, oder nicht, der Strom fließt so oder so durch die Sicherung. Falls nicht, warum?

Wie hier aber bereits angesprochen wurde: Diese Haussicherungen retten kein Gerät davor, in Flammen aufzugehen; dazu ist die von ihnen ermöglichte Leistung viel zu hoch. Insofern sind sie für das hier angesprochene Problem relativ irrelevant.

Nicht wirklich. Im Falle der Nullung ist die Sicherung durchaus für den Fehlerschutz relevant.

Daß die Sicherung nicht für den Fehlerschutz sorgt, habe ich ja nicht behauptet. Ich wollte nur nochmals, wie schon vor mir, darauf hinweisen, daß mit dem maximal möglichen Strom, der von einer Haussicherung zugelassen wird, _sehr_ viel Wärme erzeugen kann.