Nullung == TN-System == hohe Fehlerauslöseströme.
Dann sind also "Nullung" und "klassische/doppelte Nullung" zwei Paar Schuhe, einmal werden im Hausanschluss PE und N verbunden, einmal in der Steckdose?
Im TT-System habe ich mehrmals an Steckdosen in Kundenanlagen Kurzschlusströme von 20-25A gemessen.
Ist das nun prinzipbedingt (nicht generell zu verhindern) oder ein korrigierbarer Fehler (nicht erlaubt, muß repariert werden)?
Nicht umsonst ist man europaweit dazu übergegangen, das Netzsystem auf Nullung umzustellen und das TT-System nur mehr übergangsweise dort zuzulassen, wo die Betriebserdungssituation eine Umstellung noch nicht zulässt.
Oh. Da ich nicht dumm sterben will: Was sagst Du denn zu http://www.e-smog.ch/lexikon/lexikone.htm#Elektroinstallation? Da (und auch auf einer Reihe anderer Seiten) wird aus baubiologischer Sicht das TT-System empfohlen, weil im TN-System auf dem PE-Leiter besagte 50 Volt auftreten dürfen. Überhaupt: Gegenüber was 50V, N, Anlagenerde? Und warum eigentlich, denn im TN-System (mit ordentlicher, dreileitriger Verdrahtung) ist der PE-Leiter doch genauso geerdet wie im TT-System, nur daß bei ersterem im Hausanschluss noch der N-Leiter dazu kommt. Da dürfte bei TN doch keine Spannung zwischen PE und N auftreten, vielmehr umgekehrt, beim TT-System?
Ich bin verwirrt, bitte um Erleuchtung.