Hello,
und warum sägezahnform?
Weil man eine Kürve, die periodisch linear ansteigt und dann (möglichst) plötzlich wieder auf die Nulllinie zurückfällt, so nennt. Man benötigt diesen quasi-linearen Anstieg, um die Horizontalablenkung durchzuführen. Die findet üblicherweise kapazitiv statt, während die Vertikalablenkung Magnetisch ist, genauso wie die Korrekturablenkeinheiten gegen Kissenverzeichnung.
Um die Ablenkung öfter durchführen zu können, muss die Rampe der Ablenkspannung steiler und dafür kürzer sein. Der Kondensator muss also öfter geladen und wieder entladen werden.
was ist denn 'steiler'?
steiler ist geiler *gg* und beduetet eben, dass die Spannung über die Zeit schneller ansteigt, um den Elektronenstrahl öfter über die Horizontale jagen zu können. Das sollte auch die nächste Frage klären.
und was hast du immer mit deinem kondensator? was ist denn öfter laden und entladen? oder meinst du vielleicht 'schneller' laden. Ich meine schneller und öfter. Denn schneller fertig zu sein bedeutet auch öfter zu können (jedefalls bei der Horizontalablenkung in einer Bildröhre *suffisant grinsend*)
warum soll man ständig irgendwelche kondensatoren auf- und entladen?
Weil der Elektronenstrahl ständig von links nach rechts flitzen soll. So ca. 40.000 bis 100.000 Mal pro Sekunde, je nach Auflösung. Es sei denn, dass Du noch einen Festfrequenzmonitor verwendest.
was sind denn das für 'riesige' kondensatoren? soll mit dem umladen etwa geheizt werden?
Soll wohl am liebsten nicht, wird aber. Was meinst Du wohl, was Du für dicke Ladewiderstände in der ZE hast.
falls du die herstellung der sägezahnform meinst: dieses rc-glied hat so mikroskopisch kleine ausmaße, daß du dieses nicht mit dem bloßen auge wahrnehmen kannst.
Ich finde, dass man das sogar als Halbblinder noch mit bloßem Auge erkennen kann. Wann hast Du denn das letzte Mal die Ablenkeinheit eines Monitors in Natura gesehen? Und die dicken Widerstände in der ZE sind eigentlich auch nicht zu übersehen. Hier geht es um ein paar kVolt. Die lassen sich nicht mit Minichips handlen.
Die Zeilenendstufe ist irgendwo an ihrer Grenze angelangt.
was für eine grenze? grenzen sind eine angelegenheit der dimensionierung.
Nein, Grenzen sind hir die Dielektrizitätskonstanten und die Durchschlagsfestigkeiten von Isolationsstoffen. Über Luftstrecke rechnet man in NICHT IONISIERTER Umgebung mit ca. 1mm/kV Bedarf für die Isolationsstrecke. Wenn es erstmal geknistert hat, steigt der Bedarf auf das Vielfache.
Und bezüglich der Videobandbreite und der anderen Faktoren lies Dir z.B. mal http://wb.rus.uni-stuttgart.de/pc/monitor.asp durch.
was gibts da neues? ist doch alles seit jahrtausenden bekannt. bin beim lesen fast eingeschlafen.
Sagtest Du nicht, dass eine Bildröhre nichts mit "Videobandbreite" zu tun hat?
nochmal: videobandbreite ist keine kenngröße der bildröhre. das gilt einfach für die datenmenge des bildes, so wie du das mit deinen jpegs auch machst. gilt auch für tft schirme.
Ach, Du willst doch den Nobelpreis haben. Dann musst Du aber auch die Beweise beibringen. ;-)
Ich bin sogar der Meinung, dass die Vodeobandbreite DIE Kenngröße für die Bildröhre ist. Es ist die maximale Frequenz, die man ihr zumuten könnte.
Harzliche Grüße aus http://www.annerschbarrich.de
Tom
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