Lise: Popup beim Verlasen der Seite PLUS Cookie?

Hi Leute,

ich möchte folgendes realisieren:

Für eine von mir gepflegte Seite möchte ich ein Popup erscheinen lassen wenn der Betrachter die Seite verlässt. Dabei soll es egal sein welche Seite die Ausstiegsseite ist.

Das Popup soll nur ganz lieb fragen wie die Seite gefallen hat und wenn er nix gekauft hat - warum dies so ist.

Damit der Besucher beim nächsten besuch der Seite nicht schon wieder vom Popup genervt wird würde ich gerne ein Cookie setzen das dass AufPoppen verhindert.

Wie kann man dies realisieren? Hat da schon jemand ein Codeschnippsel?

Gruß, Lise

  1. hi,

    Für eine von mir gepflegte Seite möchte ich ein Popup erscheinen lassen wenn der Betrachter die Seite verlässt.

    Er hat sich doch bereits entschieden, deine Seite zu verlassen - also wieso möchtest du ihm noch mal auf die Nerven gehen?

    Das Popup soll nur ganz lieb fragen wie die Seite gefallen hat und wenn er nix gekauft hat - warum dies so ist.

    Dann sehe bitte eine Antwortmöglichkeit "weil ich schon beim letzten Mal mit einem Popup genervt wurde, obwohl ich die Seite bereits verlassen haben wollte" vor - für den unwahrscheinlichen Fall, dass es a) funktioniert und b) der Besucher trotzdem eine zweites Mal wiederkommt.

    Damit der Besucher beim nächsten besuch der Seite nicht schon wieder vom Popup genervt wird würde ich gerne ein Cookie setzen das dass AufPoppen verhindert.

    Wie kann man dies realisieren?

    Setzen und Auslesen von Cookies in Javascript über document.cookie.
    Popup beim, nein eigentlich _nach_, dem Verlassen der Seite - eigentlich kaum möglich; ggf. über Eventhandler wie onUnload oder onBeforeUnload. Wobei du da noch schauen musst, wie du den Wechsel von einer Unterseite zur nächsten vom Verlassen der Seite unterscheiden willst - sonst wird's vermutlich _noch_ nerviger für den Besucher.

    gruß,
    wahsaga

    --
    /voodoo.css:
    #GeorgeWBush { position:absolute; bottom:-6ft; }
  2. Hallo Lise,

    Für eine von mir gepflegte Seite möchte ich ein Popup erscheinen lassen wenn der Betrachter die Seite verlässt. Dabei soll es egal sein welche Seite die Ausstiegsseite ist.

    Popups sind böse[tm]. Popups, die beim Verlassen der Seite aufpoppen wollen, sind extrem böse (und wenn ich mich recht entsinne, gibt es sogar eine Richtlinie, die diese "Exit-Popups" verbietet).
    Verboten oder nicht, nervig sind sie allemal. Wenn ich von einer Seite genug gesehen habe, will ich weg. Und dann möchte ich nicht noch mit einer Mini-Umfrage konfrontiert werden.

    Damit der Besucher beim nächsten besuch der Seite nicht schon wieder vom Popup genervt wird würde ich gerne ein Cookie setzen das dass AufPoppen verhindert.

    Ich lasse beim Schließen des Browsers alle Cookies löschen - und da bin ich sicher nicht der einzige. Wenn ich die Seite das nächste Mal besuche, würde ich also wieder das Popup sehen. Und dann wäre ich gerantiert das letzte Mal dagewesen. Wobei das alles nur rein hypothetisch ist, denn ich habe generell Javascript deaktiviert, würde also von irgendwelchen Popup-Versuchen eh nix mitbekommen.

    Wie kann man dies realisieren? Hat da schon jemand ein Codeschnippsel?

    Okay, du bist darauf angewiesen, dass der Besucher in seinem Browser Javascript zulässt. Ein neues Fenster öffnest du mit windows.open(), Cookies kannst du über die Eigenschaft document.cookie setzen und lesen, und wenn irgendwas beim Verlassen der Seite passieren soll, gibt es dafür den Eventhandler onunload - wobei ich mir nicht sicher bin, ob andere Browser außer dem IE den überhaupt unterstützen.

    Bottom Line: Ich würde auf die ganze Popup-Idee verzichten. Vielleicht möchtest du lieber die Navigation um einen Punkt ergänzen: "Ihre Meinung ist uns wichtig", oder etwas in der Art. Dann kann der Besucher das Feedback-Formular aufrufen und ausfüllen, wenn er möchte, und wenn nicht, lässt er es bleiben.

    So long,
     Martin

    --
    Viele Fachleute vertreten die Ansicht, jedes Feature eines Programms, das sich nicht auf Wunsch abstellen lässt, sei ein Bug.
    Außer bei Microsoft. Da ist es umgekehrt.
    1. Hallo Der Martin,

      Ich lasse beim Schließen des Browsers alle Cookies löschen - und da bin ich sicher nicht der einzige. Wenn ich die Seite das nächste Mal besuche, würde ich also wieder das Popup sehen. Und dann wäre ich gerantiert das letzte Mal dagewesen. Wobei das alles nur rein hypothetisch ist, denn ich habe generell Javascript deaktiviert, würde also von irgendwelchen Popup-Versuchen eh nix mitbekommen.

      Das löschen der Cookies... na ja, kann ich vielleicht noch verstehen. Wobei mir die temporären Dateien eigentlich schon reichen. Aber wieso hast Du pauschal JS deaktiviert? Besuchst Du lediglich für Lynx optimierte Seiten oder aktivierst Du JS jedesmal wenn Du merkst dass eventuell etwas nicht so funktionieren könnte wie es vom Ersteller gedacht war? Mir wäre das etwas zu blöd. Nicht den IE zu nutzen und JS einige Rechte zu nehmen reicht mir ehrlich gesagt schon ...

      Bottom Line: Ich würde auf die ganze Popup-Idee verzichten. Vielleicht möchtest du lieber die Navigation um einen Punkt ergänzen: "Ihre Meinung ist uns wichtig", oder etwas in der Art. Dann kann der Besucher das Feedback-Formular aufrufen und ausfüllen, wenn er möchte, und wenn nicht, lässt er es bleiben.

      Finde ich auch besser als das Popup.

      Gruß,
      small-step

      1. Hallöchen,

        Das löschen der Cookies... na ja, kann ich vielleicht noch verstehen. Wobei mir die temporären Dateien eigentlich schon reichen.

        die lasse ich natürlich sowieso regelmäßig bei jedem Systemstart löschen!

        Aber wieso hast Du pauschal JS deaktiviert?

        Weil mir die Effekte, die mit JS realisiert werden, auf den meisten Websites ziemlich auf den Senkel gehen. Auf einigen geht es sogar so weit, dass sie mit JS kaum noch benutzbar sind und erst mit dem Deaktivieren von JS erträglich werden (z.B. ebay).

        oder aktivierst Du JS jedesmal wenn Du merkst dass eventuell etwas nicht so funktionieren könnte wie es vom Ersteller gedacht war?

        Wenn ich merke oder vermute, dass irgendein Merkmal auf Javascript baut, dann gibt es zwei Möglichkeiten:
         a) Die Seite war sowieso nicht so wichtig: Also vergiss es und weg.
         b) Die Seite interessiert mich trotzdem und ich möchte sie gelegentlich wieder besuchen: Dann schaue ich mir den Quelltext kritisch an und achte darauf, was das Script so alles anstellen will. Wenn ich dann der Meinung bin, das sei nötig oder akzeptabel, setze ich diese Seite auf die Whitelist und erlaube JS selektiv.

        Nicht den IE zu nutzen und JS einige Rechte zu nehmen reicht mir ehrlich gesagt schon ...

        Leider haben bei mir bis jetzt die Alternativbrowser (Firefox, Opera) den kürzeren gezogen, wenn ich sie in Bezug auf Handling und Bequemlichkeit mit dem IE verglichen habe. Den Firefox mag ich überhaupt nicht mehr, benutze ihn nur noch zum Testen; Opera schneidet für meinen Geschmack deutlich besser ab, kommt aber auch noch nicht ganz ran. Also bleibt der IE in der Version 5.5/SP2 immer noch mein Standardbrowser.

        Schönen Abend noch,
         Martin

        --
        F: Was sagt die kleine Kerze zur großen Kerze?
        A: Ich gehe heute nacht aus!
        1. Hallo der Herr,

          die lasse ich natürlich sowieso regelmäßig bei jedem Systemstart löschen!

          Nä, Opera kriegt einfach nur ein paar MB zum cachen.

          Weil mir die Effekte, die mit JS realisiert werden, auf den meisten Websites ziemlich auf den Senkel gehen. Auf einigen geht es sogar so weit, dass sie mit JS kaum noch benutzbar sind und erst mit dem Deaktivieren von JS erträglich werden (z.B. ebay).

          Bei ebay gibt es sonderlich viel JS? Fällt mir nie auf. Die wirklich nervigen Spielereien (Popups, ändern der Seitengröße etc. habe ich ohnehin deaktiviert.

          Wenn ich merke oder vermute, dass irgendein Merkmal auf Javascript baut, dann gibt es zwei Möglichkeiten:
          a) Die Seite war sowieso nicht so wichtig: Also vergiss es und weg.

          Das liegt nahe, mache ich mit vielen nur für den IE optimierten Seiten.

          b) Die Seite interessiert mich trotzdem und ich möchte sie gelegentlich wieder besuchen: Dann schaue ich mir den Quelltext kritisch an und achte darauf, was das Script so alles anstellen will. Wenn ich dann der Meinung bin, das sei nötig oder akzeptabel, setze ich diese Seite auf die Whitelist und erlaube JS selektiv.

          Das allerdings wäre mir zuviel Arbeit. Ich surfe um Informationen zu finden oder um unterhalten zu werden, nicht um die Arbeit anderer zu erledigen.

          Leider haben bei mir bis jetzt die Alternativbrowser (Firefox, Opera) den kürzeren gezogen, wenn ich sie in Bezug auf Handling und Bequemlichkeit mit dem IE verglichen habe. Den Firefox mag ich überhaupt nicht mehr, benutze ihn nur noch zum Testen; Opera schneidet für meinen Geschmack deutlich besser ab, kommt aber auch noch nicht ganz ran. Also bleibt der IE in der Version 5.5/SP2 immer noch mein Standardbrowser.

          Hm... das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Wo hat denn der IE Vorteile bezüglich des Handlings und der Bequemlichkeit? Das erste was ich an einem neuen Rechner mache ist den IE zu öffnen, http://www.opera.com einzutippen und einen richtigen Browser zu installieren. Das ist aber auch alles was ich mit dem Internet Explorer ertrage, nach spätestens fünf Minuten möchte ich ansonsten kotzen.

          Gruß,
          small-step

          1. Hallo,

            Weil mir die Effekte, die mit JS realisiert werden, auf den meisten Websites ziemlich auf den Senkel gehen. Auf einigen geht es sogar so weit, dass sie mit JS kaum noch benutzbar sind und erst mit dem Deaktivieren von JS erträglich werden (z.B. ebay).
            Bei ebay gibt es sonderlich viel JS? Fällt mir nie auf. Die wirklich nervigen Spielereien (Popups, ändern der Seitengröße etc. habe ich ohnehin deaktiviert.

            Ja, haufenweise, teils über 100kB JS-Ressourcen pro Seite. Und zwar so penetrant, dass Firefox gelegentlich daran krepiert.
            Da gibt's aber noch andere Nervensägen, die sich nicht so ohne weiteres deaktivieren lassen (auch nicht in Opera & FF). Zum Beispiel ungefragt aufpoppende divs, wo eben noch ein anständiger, normaler Link war. Oder das dynamische Erzeugen von iframe-Elementen und das Nachladen ihrer Inhalte.

            [...] Wenn ich dann der Meinung bin, das sei nötig oder akzeptabel, setze ich diese Seite auf die Whitelist und erlaube JS selektiv.
            Das allerdings wäre mir zuviel Arbeit. Ich surfe um Informationen zu finden oder um unterhalten zu werden, nicht um die Arbeit anderer zu erledigen.

            Und? Ist doch ein nahtloser Übergang zwischen Nutzwert und Hobby, so what.

            Hm... das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Wo hat denn der IE Vorteile bezüglich des Handlings und der Bequemlichkeit?

            Er ist schön schlicht und nicht mit -zig Extras überfrachtet. Dass er deutliche Defizite bei der korrekten Umsetzung von HTML&CSS hat, nehme ich dabei gern in Kauf. Seine Bookmarks kann man direkt aus dem Startmenü aufrufen, was ich sehr schätze. Er macht nicht so'n Quatsch wie Tabbed Browsing, sondern macht einfach konsequent pro angezeigter Seite ein Fenster auf. Unabhängige Fenster, die ich auch unabhängig voneinander bedienen kann. Und er hat das geniale Zonenmodell, mit dem ich auf einfache Weise verschiedene Einstellungen für verschiedene Sites vornehmen kann.

            Schönen Abend noch,
             Martin

            --
            Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
            Und den Mann nicht vor dem Morgen.
              (alte Volksweisheit)
            1. Hallo Der Martin,

              Weil mir die Effekte, die mit JS realisiert werden, auf den meisten Websites ziemlich auf den Senkel gehen. Auf einigen geht es sogar so weit, dass sie mit JS kaum noch benutzbar sind und erst mit dem Deaktivieren von JS erträglich werden (z.B. ebay).
              Bei ebay gibt es sonderlich viel JS? Fällt mir nie auf. Die wirklich nervigen Spielereien (Popups, ändern der Seitengröße etc. habe ich ohnehin deaktiviert.

              Web 2.0, was?
              Manche spielereien finde ich nett, andere unnötig oder lästig. Ich muss zugeben ich finde Ajax äußerst interessant und hab schon einiges damit gemacht. Allerdings in abgeschlossenen Intranets.

              Ja, haufenweise, teils über 100kB JS-Ressourcen pro Seite. Und zwar so penetrant, dass Firefox gelegentlich daran krepiert.
              Da gibt's aber noch andere Nervensägen, die sich nicht so ohne weiteres deaktivieren lassen (auch nicht in Opera & FF). Zum Beispiel ungefragt aufpoppende divs, wo eben noch ein anständiger, normaler Link war. Oder das dynamische Erzeugen von iframe-Elementen und das Nachladen ihrer Inhalte.

              Wenn es nicht so viele schwarze Schafe gäbe wäre das Leben viel, viel schöner. Aber Seiten die mich derart penetrant mit Werbung zupflastern werden einfach nicht mehr besucht. Bei ebay ist mir das allerdings wirklich noch nie negativ oder überhaupt aufgefallen.

              Und? Ist doch ein nahtloser Übergang zwischen Nutzwert und Hobby, so what.

              Wahrscheinlich kommen mir da meine anderen Hobbies und meine Freundin in die Quere. Den Quelltext rufe ich eigentlich nur auf um einer besonders eleganten oder peinlichen Lösung auf die Schliche zu kommen oder wenn ich arbeite.

              Er ist schön schlicht und nicht mit -zig Extras überfrachtet. Dass er deutliche Defizite bei der korrekten Umsetzung von HTML&CSS hat, nehme ich dabei gern in Kauf. Seine Bookmarks kann man direkt aus dem Startmenü aufrufen, was ich sehr schätze. Er macht nicht so'n Quatsch wie Tabbed Browsing, sondern macht einfach konsequent pro angezeigter Seite ein Fenster auf. Unabhängige Fenster, die ich auch unabhängig voneinander bedienen kann. Und er hat das geniale Zonenmodell, mit dem ich auf einfache Weise verschiedene Einstellungen für verschiedene Sites vornehmen kann.

              Die Extras von Opera stören mich nie. Ganz im Gegenteil, ich finde ihn äußerst übersichtlich. Gerade die Defizite bezüglich HTML und CSS nehme ich dem IE äußerst übel, damit hat er mir schon das eine oder andere Wochenende oder den Feierabend verdorben. Tabbed Browsing und Mouse-Gestures halte ich für die genialsten Erweiterungen die ein Browser erfahren kann. Und die Umstellung auf Tabs die einem nicht die Taskleiste zupflastern geht schnell. Dazu ist der Browser komplett mit der Maus und Tastatur zu bedienen. Und zwar beides auch eigenständig. Und wenn der IE nicht so grottenschlecht wäre und die Sicherheitslücken nicht in Scheunentorgröße öffnen würde, wäre das Zonenmodell auch nicht so dringend nötig ...

              Wie auch immer, jetzt werde ich mich meiner Freundin hingeben. Meinem liebsten Hobby.

              Gruß,
              small-step

  3. Heyho!

    Codeschnipsel hab ich leider nicht.

    Grundsätzlich brauchst du:
    1. Ausreichende Kenntnisse in JavaScript
    2. Kenntnisse, wie man mit JavaScript Cookies setzt und ausliest
    3. Den JavaScript Eventhandler onblur (welchen du in jeden Body-Tag deiner Homepage einbauen musst)
    4. Das Wissen, dass jeder, der entweder Cookies oder JavaScript deaktiviert hat deine Funktion nicht nutzen wird
    5. Die Sicherheit, dass durch deine Idee der Benutzer nicht genervt wird. Cookies halten nicht ewig. Ich für meinen Teil möchte nicht jedesmal, wenn ich deine Seite verlasse, gefragt werden, warum ich das tue

    Gruß

    Mastershrimp

    1. Hi!

      1. Den JavaScript Eventhandler onblur (welchen du in jeden Body-Tag deiner Homepage einbauen musst)

      Lies nochmal nach, wann onblur feuert.

      Gruß aus Iserlohn

      Martin

      --
      Der Student studiert, der Arbeiter arbeitet, der Chef scheffelt!
      Selfcode: ie:{ fl:( br:^ va:) ls:# fo:| rl:( n4:( ss:| de:> js:) ch:? sh:( mo:| zu:)
      1. Lies nochmal nach, wann onblur feuert.

        Jupp, ist mir beim Schmökern durch die anderen Antworten auch aufgefallen ;)
        Hab's lange nicht mehr benutzt. Hatte nur schnell nachgeschlagen, festgestellt, dass onblur für <body> gilt und Antwort abgeschickt

        Klarer Fall von erst-denken-dann-schreiben.

        Gruß

        Mastershrimp