Hallo Der Martin,
Weil mir die Effekte, die mit JS realisiert werden, auf den meisten Websites ziemlich auf den Senkel gehen. Auf einigen geht es sogar so weit, dass sie mit JS kaum noch benutzbar sind und erst mit dem Deaktivieren von JS erträglich werden (z.B. ebay).
Bei ebay gibt es sonderlich viel JS? Fällt mir nie auf. Die wirklich nervigen Spielereien (Popups, ändern der Seitengröße etc. habe ich ohnehin deaktiviert.
Web 2.0, was?
Manche spielereien finde ich nett, andere unnötig oder lästig. Ich muss zugeben ich finde Ajax äußerst interessant und hab schon einiges damit gemacht. Allerdings in abgeschlossenen Intranets.
Ja, haufenweise, teils über 100kB JS-Ressourcen pro Seite. Und zwar so penetrant, dass Firefox gelegentlich daran krepiert.
Da gibt's aber noch andere Nervensägen, die sich nicht so ohne weiteres deaktivieren lassen (auch nicht in Opera & FF). Zum Beispiel ungefragt aufpoppende divs, wo eben noch ein anständiger, normaler Link war. Oder das dynamische Erzeugen von iframe-Elementen und das Nachladen ihrer Inhalte.
Wenn es nicht so viele schwarze Schafe gäbe wäre das Leben viel, viel schöner. Aber Seiten die mich derart penetrant mit Werbung zupflastern werden einfach nicht mehr besucht. Bei ebay ist mir das allerdings wirklich noch nie negativ oder überhaupt aufgefallen.
Und? Ist doch ein nahtloser Übergang zwischen Nutzwert und Hobby, so what.
Wahrscheinlich kommen mir da meine anderen Hobbies und meine Freundin in die Quere. Den Quelltext rufe ich eigentlich nur auf um einer besonders eleganten oder peinlichen Lösung auf die Schliche zu kommen oder wenn ich arbeite.
Er ist schön schlicht und nicht mit -zig Extras überfrachtet. Dass er deutliche Defizite bei der korrekten Umsetzung von HTML&CSS hat, nehme ich dabei gern in Kauf. Seine Bookmarks kann man direkt aus dem Startmenü aufrufen, was ich sehr schätze. Er macht nicht so'n Quatsch wie Tabbed Browsing, sondern macht einfach konsequent pro angezeigter Seite ein Fenster auf. Unabhängige Fenster, die ich auch unabhängig voneinander bedienen kann. Und er hat das geniale Zonenmodell, mit dem ich auf einfache Weise verschiedene Einstellungen für verschiedene Sites vornehmen kann.
Die Extras von Opera stören mich nie. Ganz im Gegenteil, ich finde ihn äußerst übersichtlich. Gerade die Defizite bezüglich HTML und CSS nehme ich dem IE äußerst übel, damit hat er mir schon das eine oder andere Wochenende oder den Feierabend verdorben. Tabbed Browsing und Mouse-Gestures halte ich für die genialsten Erweiterungen die ein Browser erfahren kann. Und die Umstellung auf Tabs die einem nicht die Taskleiste zupflastern geht schnell. Dazu ist der Browser komplett mit der Maus und Tastatur zu bedienen. Und zwar beides auch eigenständig. Und wenn der IE nicht so grottenschlecht wäre und die Sicherheitslücken nicht in Scheunentorgröße öffnen würde, wäre das Zonenmodell auch nicht so dringend nötig ...
Wie auch immer, jetzt werde ich mich meiner Freundin hingeben. Meinem liebsten Hobby.
Gruß,
small-step