Thomas J.S.: <meta>-Tags - haben sie noch einen Sinn?

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Hallo Kai,

nachdem ich eben wieder einmal über ein Posting gestolpert bin, wo jemand den Sinn von <meta>-Angaben nicht verstanden hatte, stellt sich mir langsam die Frage nach dem Sinn dieser Angaben.

[...]

Haben <meta>-Tags heute überhaupt noch eine Existenzberechtigung? (Insbesondere die keywords und description), oder sind diese Angaben nur Relikte aus einer Zeit, als es im Internet noch nicht darum ging auf eine sinnlose Seite möglichst viele Besucher zu treiben, sondern um Informationen..?

Ich denke, dass gerade jetzt Meta-Angaben (wieder) interessant werden. Ich hole zwar jetzt aus, wenn ich auf die vielen Bestrebungen und Initiativen die in diesem Zusammenhang existieren hinweise, angefangen bei DublinCore, RDF und RSS über TopicMaps bis hin zum Semantischen Web und zur Web-Ontologie, aber all diese Bestrebungen zielen im Grunde auf die Verwendung von Metadaten, vor allem für die Verarbeitung durch Maschinen, ob Robots oder Spiders, etc.

Gerade die Flut der Informationen macht es notwendig Meta-Angaben zu
verwenden und zu denen gehören auch "keaywords" und "description".
Leider ist es so, dass einige Leute der Meinung sind, sie könnten diese Meta-Angaben nützen um ihre Seiten in Rankingslisten nach oben zu bringen, ohne dass ein entsprechender oder geeigneter Inhalt sich hinter den Meta-Angaben verbirgt. Aber gerade deshalb sollte man sich bemühen, auch diese Meta-Angaben richtig zu nützen. Die Suchmaschinen werten wohl diese Angaben aus, wobei sie auch den Inhalt der Seiten bzw. Dateien mit in die Auswertung beziehen (Google indiziert z.B. Dateien mit der Endung: pdf, asp, jsp, html, shtml, xml, cfml, doc, xls, ppt, rtf, wks, lwp,wri).

Es ist wie immer ein "Spiel", wer ist schneller/geschickter, die
Erfinder von "cloaking" und anderen Techniken, oder die Suchmaschinenbetreiber, mit Indizierungs- und Auswertungstechniken?
Aber auf längere Sicht, tragen auf alle Fälle die "Webmaster" / Webseiten den Sieg davon, die Meta-Angaben nicht nur benützen, sondern richtig nützen.

Grüße
Thomas