Hugo Hase: Armes Deutschland ... Die Grünen

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Armes Deutschland ... Die Grünen

Hugo Hase
  • meinung
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    Torwächter
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    Sönke Tesch
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    Sven Rautenberg
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      Hugo Hase
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        Sven Rautenberg
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    Julian Hofmann
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      tOM
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        Julian Hofmann
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                      Orlando
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                        Breathing is also addictive

                        Henryk Plötz
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      Kai Lahmann
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        Henryk Plötz
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    Chräcker Heller
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      @Chräcker - hat nix mit dem thema zu tun

      horst
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        Chräcker Heller
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    Armes Deutschland ... wenn Grünen es nicht schaffen!

    Hans35
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    herbalizer
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          emu
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          AlexBausW
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    Armes Forum ... Solcher Wahlkampf

    Cyx23
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      Daniela Koller
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                  herbalizer
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                      Rettet unser Land, trinkt mehr! Prost!

                      Auge
                      • menschelei
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                Cyx23
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                    AlexBausW
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                      Hier ist die Logik

                      Bio
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                        AlexBausW
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                          Auge
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                          AlexBausW
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                          Bio
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                            AlexBausW
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                              AlexBausW
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                                Cyx23
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            Marco
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              ´Frank
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                Cyx23
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                  Frank
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                    Cyx23
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      Harry
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        Cyx23
        1. 0
          Harry
        2. 0

          Sorry, Dich in allen Punkten widerlegen zu müssen ;-)

          Bio
          1. 0
            Cyx23
            1. 0

              Hmmm... wie soll das gehen?

              Bio
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                Cyx23
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                    BMZ-Studie: Tobin Steuer ist machbar

                    Cyx23
          2. 0

            Sorry, Ihr nervt ;-)

            Auge
    4. 0
      herbalizer
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    Diana D.
  15. 0
    Sven Schrodt

Hallo,

ich habe gerade im ZDF den Wahlkampf von den Grünen angeschaut.
Und jetzt bin ich mir sicher, dass die Grünen eigentliche keine Daseinsberechtigung mehr im Bundestag haben.
Es ging einzig und allein um das Thema: "Legalisierung von Haschisch". Es gibt glaub ich wirklich andere Probleme hier in Deutschland, als die Frage, ob jmd. ein Tütchen rauchen darf oder nicht.
Es ist mir egal ob eine Partei für oder gegen eine Legalisierung ist, aber wenn eine Partei nur deswegen in den Bundestag kommt, weil sie für eine Legalisierung ist und somit die ganzen verdummten Jugendlichen als Wähler gewinnt, da muss man doch sagen armes Deutschland.
Aber irgendwas müssen ja unsere Freunde aus der PISA-Studie ja auch wählen (bzw. die Generation, die schon 18 ist). Man muss sie leider zr Wahl gehen lassen, auch wenn Sie denken, dass es nichs wichtigeres gibt ausser "Sag ja zum Joint" ....
Was haltet ihr davon ?

MfG
Hugo

  1. Ich habs mir die Sendung zwar nicht angetan, aber das ist langsam wirklich der Gipfel des Haufens Scheiße was die Parteien von sich geben. Die kiffenden Wähler gewinnen zu wollen is ja wohl das dämlichste, was einer Partei einfallen kann.
    Was kommt als nächstes ?
    -eine Woche Urlaub auf Mallorca ?
    -eine Playstation für jeden Wähler ?
    -eine Namensänderung in "die Blauen" ?

    Greetings
    Torwächter

  2. ich habe gerade im ZDF den Wahlkampf von den Grünen angeschaut.
    Und jetzt bin ich mir sicher, dass die Grünen eigentliche keine Daseinsberechtigung mehr im Bundestag haben.
    Es ging einzig und allein um das Thema: "Legalisierung von Haschisch". Es gibt glaub ich wirklich andere Probleme hier in Deutschland, als die Frage, ob jmd. ein Tütchen rauchen darf oder nicht.

    Parteien vertreten die Meinung des Volkes und existieren nur solange wie sie Rückhalt im Volk haben.

    Du solltest keiner Partei ihre Daseinsberechtigung absprechen, nur weil sie Dir nicht gefällt. Die Existenz vieler unterschiedlicher Parteien ist ein Kernelement einer Demokratie und diesen Parteien ihre Existenz zu belassen ist eine demokratische Grundpflicht*, auch wenn's unangenehm ist. Sowas nennt sich Meinungsfreiheit.
    Wer etwas anderes will, wie die Anhänger der "links-alternativen" oder "rechts-radikalen" Szene, steht mit einem Bein in der Diktatur.

    Du solltest Dich mit dem Volk befassen, denn das Problem sind nicht die Parteien, sondern diejenigen, die diese Parteien wählen.

    Gruß,
      soenk.e

    *: Ausnahme bilden logischerweise die Parteien, die die Demokratie bedrohen, Meinungsfreiheit bedeutet nicht Selbstzerstörung.

  3. Moin!

    Es ist mir egal ob eine Partei für oder gegen eine Legalisierung ist, aber wenn eine Partei nur deswegen in den Bundestag kommt, weil sie für eine Legalisierung ist und somit die ganzen verdummten Jugendlichen als Wähler gewinnt, da muss man doch sagen armes Deutschland.
    Aber irgendwas müssen ja unsere Freunde aus der PISA-Studie ja auch wählen (bzw. die Generation, die schon 18 ist). Man muss sie leider zr Wahl gehen lassen, auch wenn Sie denken, dass es nichs wichtigeres gibt ausser "Sag ja zum Joint" ....

    Man kann pro oder contra Legalisierung von Drogen sein (was ist mit Alkohol und Nikotin?), aber was mich an deinen Aussagen am meisten stört, ist dein Polemisieren gegenüber den Jugendlichen!

    Erstens: Du behauptest, die Jugendlichen seien dumm! Beweise?
    Zweitens: Du implizierst, dass alle Jugendlichen nur kiffen wollen! Beweise?
    Drittens: Du behauptest, Jugendliche würden einfach "irgendwas" wählen, was für ihre egoistischen Belange positive Auswirkungen verspricht! Beweise?

    Sorry, aber sowas entzieht einer ernsthaften Diskussion jeglichen Boden. Die Tatsache, dass du nicht in der Lage bist, hier mit echtem Namen aufzutreten und zu deinen Aussagen zu stehen, paßt da nur zu gut ins Bild.

    - Sven Rautenberg

    1. Erstens: Du behauptest, die Jugendlichen seien dumm! Beweise?
      Zweitens: Du implizierst, dass alle Jugendlichen nur kiffen wollen! Beweise?
      Drittens: Du behauptest, Jugendliche würden einfach "irgendwas" wählen, was für ihre egoistischen Belange positive Auswirkungen verspricht! Beweise?

      Hi,

      schade dass du das falsch verstanden hast.
      ... somit die ganzen verdummten Jugendlichen als Wähler gewinnt ...
      Heisst nicht, dass alle Jugendlichen dumm sind, sondern die ganzen verdummten jugendliche Kiffer wählen die Grünen.

      Ach und das mit dem Namen, hab weiter unten schon ein Thread gelesen, dass da die "Bekannten" im Forum sich ein bisschen aufspielen wollen, deshalb geh ich da garnicht drauf ein.
      Schau einfach weg Sven.

      Gruß
      Hugo

      1. Moin!

        schade dass du das falsch verstanden hast.

        Vielleicht drückst du dich beim nächsten Mal einfach unmißverständlicher aus. Spart Nerven und Bandbreite.

        ... somit die ganzen verdummten Jugendlichen als Wähler gewinnt ...
        Heisst nicht, dass alle Jugendlichen dumm sind, sondern die ganzen verdummten jugendliche Kiffer wählen die Grünen.

        Naja, wenn man noch extra um sie werben muß, scheint das ja gerade nicht der Fall zu sein.

        Die Frage ist jetzt nur: Von welchem Anteil an allen Jugendlichen reden wir? Und sind die vorhandenen Verallgemeinerungen gerechtfertigt?

        Ach und das mit dem Namen, hab weiter unten schon ein Thread gelesen, dass da die "Bekannten" im Forum sich ein bisschen aufspielen wollen, deshalb geh ich da garnicht drauf ein.
        Schau einfach weg Sven.

        Nö, wohin ich sehe und was ich kommentiere, ist immer noch meine Sache. Das ist eben das Risiko des Posters, hier auf kontroverse Meinungen zu treffen. Steht aber implizit auch oben drüber: "Forum".

        - Sven Rautenberg

    2. Hi,

      Erst lesen.
      Dank denken.
      Dann noch mal lesen.
      Dann nochmal denken.
      Und erst dann posten!

      Ansonsten koennte ein unbedarfter Mensch auf die Idee kommen,
      die gibst zu jeder Nachricht nur deswegen teilweise unreflektierte
      Kommentare von dir um in der Vielposter-Statistik auf den ersten Platz
      zu kommen.

      Ciao,
        Wolfgang

      1. Hi,

        Erst lesen.
        Dank denken.
        Dann noch mal lesen.
        Dann nochmal denken.
        Und erst dann posten!

        Ansonsten koennte ein unbedarfter Mensch auf die Idee kommen,
        die gibst zu jeder Nachricht nur deswegen teilweise unreflektierte
        Kommentare von dir um in der Vielposter-Statistik auf den ersten Platz
        zu kommen.

        Wenn du meinst... :-(

        Was ist eigentlich mit deiner Statistik? Die ist doch jetzt auch aufgebessert, oder?

        - Sven Rautenberg

      2. Hallo,

        Erst lesen.
        Dank denken.
        Dann noch mal lesen.
        Dann nochmal denken.
        Und erst dann posten!

        Und wie steht es mit dir? Wenn du schon provozieren willst, dann verwende doch einfach ein paar Argumente mit Beispielen, anstatt inhaltslose "Sätze" von dir zu geben.

        Ansonsten koennte ein unbedarfter Mensch auf die Idee kommen,
        die gibst zu jeder Nachricht nur deswegen teilweise unreflektierte
        Kommentare von dir um in der Vielposter-Statistik auf den ersten Platz
        zu kommen.

        Was bringt es jemand da auf dem ersten Platz zu stehen? Bekommt man deswegen einen Orden? Außer heißer Luft, kommt von deiner "Kritik" nicht viel rüber.

        Gruß

        ueps

  4. Hi Hugo,

    ich habe gerade im ZDF den Wahlkampf von den Grünen angeschaut.

    war's ne Sendung vom ZDF über die Grünen? Da kann man was zurecht schneiden. Ich bin zwar von den Grünen enttäuscht, aber mehr Punkte hat deren Programm schon, das mit dem Kiffen ist nur ein ganz kleiner Punkt.

    Und wenn's ein Spot war: da gibt es auch andere.

    Gruß,
    Martin

  5. Hallo Hugo.

    Ja, du hast Recht, Deutschland ist wirklich arm dran. Dies liegt aber sicherlich nicht an den Grünen. Arm finde ich eher, dass anscheinend manche nicht mehr Jugendlicher wie Du ihre politische Meinung allein auf dem gründen, was ihnen von den Medien präsentiert wird. Das ist arm. Arm finde ich ebenso die Jugendlichen, die auch alle Infos auf dem goldenen Tablett serviert bekommen möchten.
    Meiner Meinung nach ist es eher die Pflicht der Wähler sich über die Programme der Parteien zu informieren, statt Aufgabe der Parteien allen hinterherzurennen und die Informationen über sich einzuflösen. Hast Du schon mal Seiten wie http://www.gruene.de oder http://www.joschka.de angeschaut? Hast Du je die Zeit gehabt, Dich an einem der Infostände der Partei zu informieren? Hast Du Dir gar mal eine Veranstaltung der Grünene angehört???

    Wie gesagt, ich finde eher Äußerungen mit derart schwachen Backgroundinfos arm und bin mir sicher, dass selbst mancher kiffender Wähler mehr über das Programm der Partei weiß als Du.

    Grüße aus Würzburg
    Julian

    1. Hallo Hugo.

      Hi ihr 2 ;)

      Ja, du hast Recht, Deutschland ist wirklich arm dran. Dies liegt aber sicherlich nicht an den Grünen. Arm finde ich eher, dass anscheinend manche nicht mehr Jugendlicher wie Du ihre politische Meinung allein auf dem gründen, was ihnen von den Medien präsentiert wird. Das ist arm. Arm finde ich ebenso die Jugendlichen, die auch alle Infos auf dem goldenen Tablett serviert bekommen möchten.
      Meiner Meinung nach ist es eher die Pflicht der Wähler sich über die Programme der Parteien zu informieren, statt Aufgabe der Parteien allen hinterherzurennen und die Informationen über sich einzuflösen. Hast Du schon mal Seiten wie http://www.gruene.de oder http://www.joschka.de angeschaut? Hast Du je die Zeit gehabt, Dich an einem der Infostände der Partei zu informieren? Hast Du Dir gar mal eine Veranstaltung der Grünene angehört???

      Wie gesagt, ich finde eher Äußerungen mit derart schwachen Backgroundinfos arm und bin mir sicher, dass selbst mancher kiffender Wähler mehr über das Programm der Partei weiß als Du.

      Pflichte dir voll bei ausser "dass selbst mancher kiffender Wähler..". Was soll das heißen? Kiffer = dumm? Das is nur ne andere Droge wie Alkohol oder Zigaretten auch.

      Grüße aus Würzburg
      Julian

      Grüße aus Erlangen, tOM

      1. Hallo tom.

        Pflichte dir voll bei ausser "dass selbst mancher kiffender Wähler..". Was soll das heißen? Kiffer = dumm?

        Genau das eigentlich nicht. Die Kiffer wurden zuvor abgewertet, ich bin allerdings eben nicht dieser Meinung. Wollte damit sagen, dass durchaus auch Kiffer (wie viele andere auch) sich über politische Belange mehr informieren als mancher nichtKiffer.

        Grüße aus Würzburg
        Julian

        1. Sup!

          Ich würde ja sagen, daß die Kiffer, die öfter als nur am Wochenende kiffen, und dann mehr als nur ein paar Joints rauchen, mit hoher Wahrscheinlichkeit nach ein paar Jahren aufgrund von Dauer-Stonedness sicher weniger gebildet und aufgrund von hirnorganischen Veränderungen auch weniger intelligent bzw. nicht mehr ganz so schnell sind.

          Gruesse,

          Bio

          1. Sup!

            Ich würde ja sagen, daß die Kiffer, die öfter als nur am Wochenende kiffen, und dann mehr als nur ein paar Joints rauchen, mit hoher Wahrscheinlichkeit nach ein paar Jahren aufgrund von Dauer-Stonedness sicher weniger gebildet und aufgrund von hirnorganischen Veränderungen auch weniger intelligent bzw. nicht mehr ganz so schnell sind.

            hallo

            Würdest du das sagen oder kannst du deine Theorie auch irgendwie belegen? Wahrscheinlich nicht... Bleib bei den Themen wo du eine Ahnung hast, denn deinen Müll brauchen wir hier nicht.

            Gruss Marco

            1. Hallo Marco.

              denn deinen Müll brauchen wir hier nicht.

              Wer ist denn dieses "wir"? Also mich möchte ich da gleich mal ausschließen, und ich denke, dass ich da nicht der einzige bin.
              Und welcher "Müll"? Bio bringt immer wieder ins Forum Interessantes ein, und konkret ist hier wohl gegen die Äußerung auch nichts einzuwenden. Oder hast Du Belege dafür, dass seine Aussage _nicht_ passt?

              Grüße aus Würzburg
              Julian

              1. Hallo Marco.

                denn deinen Müll brauchen wir hier nicht.

                Wer ist denn dieses "wir"? Also mich möchte ich da gleich mal ausschließen, und ich denke, dass ich da nicht der einzige bin.
                Und welcher "Müll"? Bio bringt immer wieder ins Forum Interessantes ein, und konkret ist hier wohl gegen die Äußerung auch nichts einzuwenden. Oder hast Du Belege dafür, dass seine Aussage _nicht_ passt?

                Grüße aus Würzburg
                Julian

                Ok, ich habe mich vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Dass er immer wieder interessante Sachen schreibt kann ja gut sein und das meinte ich auch nicht. Aber vom Thema Hanf hat er, wie ich finde, keine grosse Ahnung.

                Und belege dafür, dass seine Aussage nicht stimmt, habe ich nicht. Aber es gibt auch keine Belege dafür dass sie stimmt, denn es ist nicht bewiesen. Wenn mir jemand eine glaubwürdige Studie zeigen kann, wo das bewiesen wird, ändere ich meine Meinung. Aber nur wegen dieser Aussage nicht:

                Ich würde ja sagen, daß die Kiffer, die öfter als nur am Wochenende kiffen, und dann mehr als nur ein paar Joints rauchen, mit hoher Wahrscheinlichkeit nach ein paar Jahren aufgrund von Dauer-Stonedness sicher weniger gebildet und aufgrund von hirnorganischen Veränderungen auch weniger intelligent bzw. nicht mehr ganz so schnell sind.

                Da kann ich genauso gut sagen: Wenn man jeden Tag ein Bier trinkt und am Wochende ein paar mehr wird man weniger intelligent.
                oder Pro Tag eine Packung Zigaretten und du wirst verdummen.
                Sorry noch für meine etwas unüberlegte Ausdrucksweise.
                Gruss Marco

                1. Hallo!

                  http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,209176,00.html

                  Viel Spaß beim Lesen

                  Masin

                2. Moin!

                  Da kann ich genauso gut sagen: Wenn man jeden Tag ein Bier trinkt und am Wochende ein paar mehr wird man weniger intelligent.
                  oder Pro Tag eine Packung Zigaretten und du wirst verdummen.

                  Naja, während es beim Cannabis-Konsum eben noch Streit über die Schädlichkeit der Droge gibt, und sie aus irgendwelchen Gründen illegal ist, ist beim Rauchen und Alkohol lange bekannt, welche negativen gesundheitlichen Auswirkungen der regelmäßige Konsum hat: Lungenkrebs und Leberschäden. Beim Tabakkonsum nicht mal auf den Konsumenten selbst beschränkt, sonder er schädigt sogar noch seine direkte Umwelt. Dennoch sind diese Drogen legal. Klingt irgendwie merkwürdig, oder?

                  Was ich einfordere: Konsequenz!

                  Entweder folgt man der Argumentation der Gesundheitsfanatiker. Dann muss man konsequenterweise auch Alkohol und Tabak verbieten!

                  Die Abgabe dieser Drogen an Minderjährige ist schon reglementiert, im Prinzip sollten Jugendliche keinen Schnaps, kein Bier und keine Zigaretten kaufen können. Trotzdem gelangen sie an das Zeug. Es scheint also nicht viel zu helfen, den Verkauf zu unterbinden.

                  Oder man folgt der Argumentation der Legalisierer. Dann nimmt man hin, dass bei Cannabis-Konsum ebenfalls gesundheitliche Schäden auftreten können, aber durch die Legalisierung wird zumindest das kriminelle Umfeld ums Cannabis abgeschafft. Niemand muss sich mehr beim Dealer eindecken (der sich diese Dienste fürstlich bezahlen läßt), sondern kann sich bei Aldi günstig versorgen. Die Beschaffungskriminalität würde sicherlich zurückgehen.

                  Außerdem entstünde eine Trennung von dieser weichen und den harten Drogen. Wenn für Kiffer keine Notwendigkeit mehr bestünde, einen Dealer aufzusuchen, der auch harte Drogen verkauft, dann wäre die Schwelle zum Ausprobieren höher.

                  Außerdem kann man ja, wenn man schon Angst um die Jugend hat, die Abgabe von Cannabis ebenso altersmäßig reglementieren: Kiffen erst ab 18. Wird zwar genausowenig funktionieren, wie bei Tabak und Alkohol, aber es wäre immerhin ein Signal.

                  Ich kann jedenfalls die Kritik an den Legalisierungsbefürwortern nicht verstehen. Da werden negative Einzelfälle herangezogen, die natürlich bedauerlich sind, um die Schädlichkeit des Stoffs zu beweisen. Es gibt für die legalen Drogen genausoviele (wenn nicht wesentlich mehr) schlimme Einzelfälle. Ich erinnere nur an Harald Juhnke (um mal ein prominentes Beispiel zu bringen). Der hat sicherlich genug finanzielle Mittel, um eine Entziehungskur zu machen, und dumm erscheint er auch nicht unbedingt - trotzdem ist er alkoholabhängig. Und niemand tritt auf, um ein Alkoholverbot zu fordern, damit es solche erbarmungswürdigen Fälle von Alkoholismus nie mehr gibt.

                  Wie gesagt: Entweder - oder. Die Alternativen sind oben beschrieben.

                  - Sven Rautenberg

                  1. Sup!

                    Naja, während es beim Cannabis-Konsum eben noch Streit über die Schädlichkeit der Droge gibt, und sie aus irgendwelchen Gründen illegal ist, ist beim Rauchen und Alkohol lange bekannt, welche negativen gesundheitlichen Auswirkungen der regelmäßige Konsum hat: Lungenkrebs und Leberschäden. Beim Tabakkonsum nicht mal auf den Konsumenten selbst beschränkt, sonder er schädigt sogar noch seine direkte Umwelt. Dennoch sind diese Drogen legal. Klingt irgendwie merkwürdig, oder?

                    Was ich einfordere: Konsequenz!

                    Hmmm.... Rauchen würde ich ja auch verbieten!
                    Das "gute" am Trinken ist allerdings, daß die Leberschäden erst nach sehr langer Zeit kritisch werden und dann meist schnell zum Tode führen. Viele Alkoholiker können durchaus ganz normal weiterarbeiten, während kiffen eher lethargisch macht. Gesellschaftlich gesehen ist also Kiffen schlimmer, denn die Produktivität sinkt dadurch mehr als durch Trinker.

                    Entweder folgt man der Argumentation der Gesundheitsfanatiker. Dann muss man konsequenterweise auch Alkohol und Tabak verbieten!

                    Nein, eine Droge muß man den Leuten lassen, und das ist bei uns eben Alkohol.

                    Die Abgabe dieser Drogen an Minderjährige ist schon reglementiert, im Prinzip sollten Jugendliche keinen Schnaps, kein Bier und keine Zigaretten kaufen können. Trotzdem gelangen sie an das Zeug. Es scheint also nicht viel zu helfen, den Verkauf zu unterbinden.

                    Aber es hilft zumindest ein wenig - bei manchen.

                    Oder man folgt der Argumentation der Legalisierer. Dann nimmt man hin, dass bei Cannabis-Konsum ebenfalls gesundheitliche Schäden auftreten können, aber durch die Legalisierung wird zumindest das kriminelle Umfeld ums Cannabis abgeschafft. Niemand muss sich mehr beim Dealer eindecken (der sich diese Dienste fürstlich bezahlen läßt), sondern kann sich bei Aldi günstig versorgen. Die Beschaffungskriminalität würde sicherlich zurückgehen.

                    Die Beschaffungskriminalität von Kiffern ist IMHO nicht besonders hoch - im Notfall kann man ja "home grown" kiffen.

                    Außerdem entstünde eine Trennung von dieser weichen und den harten Drogen. Wenn für Kiffer keine Notwendigkeit mehr bestünde, einen Dealer aufzusuchen, der auch harte Drogen verkauft, dann wäre die Schwelle zum Ausprobieren höher.

                    Ich denke, Du hast eine etwas naive Vorstellung davon, daß jeder Dealer alles hat... laut Bekannten haben Hasch-Dealer sehr oft keine anderen Sachen im Angebot, manche wenn's hochkommt vielleicht Poppers oder LSD oder XTC, und nach den "harten Sachen" muß man dann woanders suchen.

                    Außerdem kann man ja, wenn man schon Angst um die Jugend hat, die Abgabe von Cannabis ebenso altersmäßig reglementieren: Kiffen erst ab 18. Wird zwar genausowenig funktionieren, wie bei Tabak und Alkohol, aber es wäre immerhin ein Signal.

                    Hmmm...

                    Ich kann jedenfalls die Kritik an den Legalisierungsbefürwortern nicht verstehen. Da werden negative Einzelfälle herangezogen, die natürlich bedauerlich sind, um die Schädlichkeit des Stoffs zu beweisen. Es gibt für die legalen Drogen genausoviele (wenn nicht wesentlich mehr) schlimme Einzelfälle.

                    Natürlich gibt es für die legalen Drogen mehr Fälle, weil sie legal sind, und darum öfter benutzt werden!

                    Ich erinnere nur an Harald Juhnke (um mal ein prominentes Beispiel zu bringen). Der hat sicherlich genug finanzielle Mittel, um eine Entziehungskur zu machen, und dumm erscheint er auch nicht unbedingt - trotzdem ist er alkoholabhängig. Und niemand tritt auf, um ein Alkoholverbot zu fordern, damit es solche erbarmungswürdigen Fälle von Alkoholismus nie mehr gibt.

                    Aber er ist bis weit über das Rentenalter hinaus aktiv gewesen, die negativen Folgen des Alkoholkonsums haben sich also volkswirtschaftlich gesehen nicht ausgewirkt - hätte er sich schon mit 16 den Kopf weggekifft, wäre er nie so groß rausgekommen.

                    Wie gesagt: Entweder - oder. Die Alternativen sind oben beschrieben.

                    Voll nicht. Ich finde es total korrekt, daß es nur eine (mit Rauchen zwei) legale Drogen gibt. Das kann kein Argument sein dafür, daß es noch mehr legale Drogen geben sollte. Wenn bewiesen werden können sollte, daß Kiffen weniger schadet als Trinken, dann könnte man evtl. Trinken verbieten und Kiffen erlauben, aber ohne Not alles zu erlauben, aus einer Mode heraus (nichts anderes ist das Kiffen) weil eine Sache erlaubt ist, wäre falsch.

                    Gruesse,

                    Bio

                    1. Hi Bio,

                      Was ich einfordere: Konsequenz!

                      sehe ich auch so.

                      Nein, eine Droge muß man den Leuten lassen, und das ist bei uns eben Alkohol.

                      Medikamente, Nikotin, Alkohol, Essen, Kaffe, ... In dieser Reihenfolge sehe ich das Ausmaß an Süchtigen in unserer Gesellschaft.

                      [...] Ich finde es total korrekt, daß es nur eine (mit Rauchen zwei) legale Drogen gibt.

                      Wie gesagt, das sind nicht die einzigen erlaubten Drogen, es sind nur die, mit denen sich für den Staat am besten Geld verdienen lässt. Daher sind sie legal.

                      Das kann kein Argument sein dafür, daß es noch mehr legale Drogen geben sollte. Wenn bewiesen werden können sollte, daß Kiffen weniger schadet als Trinken,

                      Es macht nicht so schnell und so arg blöd, finde ich. Wäre Kiffen genauso schädlich wie "normales" Rauchen, wäre es besteuert und legal, weil die zusätzlichen Kosten im Gesundheitsbereich durch die Besteuerung und die eingesparten Kosten bei den Pensionen mehr als amortisiert wären.

                      dann könnte man evtl. Trinken verbieten und Kiffen erlauben, aber ohne Not alles zu erlauben, aus einer Mode heraus (nichts anderes ist das Kiffen) weil eine Sache erlaubt ist, wäre falsch.

                      Nein, es wäre konsequent. Wo bleibt dabei der liberale Gedanke? Ich kann doch selbst entscheiden, was für mich gut oder schlecht und vor allem vertretbar ist. Oder etwa nicht?

                      LG Orlando

                      --
                      "I didn't inhale" ;)

                      1. Moin,

                        Medikamente, Nikotin, Alkohol, Essen, Kaffe, ... In dieser Reihenfolge sehe ich das Ausmaß an Süchtigen in unserer Gesellschaft.

                        Öhm, du hast Luft vergessen, schliesslich atmest doch sicherlich auch du "regelmäßig", oder?

                        PS: Der Titel stammt von einem Artikel den wir mal im Englischunterricht (IIRC sogar fürs Probeabi) gelesen haben.

                        --
                        Henryk Plötz
                        Grüße aus Berlin

                    2. Hallo

                      Das "gute" am Trinken ist allerdings, daß die Leberschäden erst nach sehr langer Zeit kritisch werden und dann meist schnell zum Tode führen. Viele Alkoholiker können durchaus ganz normal weiterarbeiten, während kiffen eher lethargisch macht. Gesellschaftlich gesehen ist also Kiffen schlimmer, denn die Produktivität sinkt dadurch mehr als durch Trinker.

                      Und das soll positiv sein? Beim Kiffen entstehen keine gesundheitliche Schäden (ausser Lungenschäden), es macht nicht körperlich Abhängig und es ist noch keiner daran gestorben.
                      Und dass die Produktivität als Kiffer sinkt würde ich auch nicht behaupten. Es gibt sicher solche Fälle, aber im grössten Teil trifft das nicht zu.

                      Nein, eine Droge muß man den Leuten lassen, und das ist bei uns eben Alkohol.

                      no comment...

                      Ich denke, Du hast eine etwas naive Vorstellung davon, daß jeder Dealer alles hat... laut Bekannten haben Hasch-Dealer sehr oft keine anderen Sachen im Angebot, manche wenn's hochkommt vielleicht Poppers oder LSD oder XTC, und nach den "harten Sachen" muß man dann woanders suchen.

                      XTC oder LSD sind sehr wohl harte Drogen.

                      Natürlich gibt es für die legalen Drogen mehr Fälle, weil sie legal sind, und darum öfter benutzt werden!

                      Das bedeutet wenn Cannabis legal wäre, gäbe es dort auch mehr Fälle??
                      Zur Erinnerung: Es gibt pro Jahr in Deutschland vom Rauchen und Alkohol sehr viele Tote. Bei Cannabis nicht (Es ist noch niemand am Cannabiskonsum gestorben) --> Die tödliche Dosis von Cannabis ist viel zu hoch!

                      Voll nicht. Ich finde es total korrekt, daß es nur eine (mit Rauchen zwei) legale Drogen gibt. Das kann kein Argument sein dafür, daß es noch mehr legale Drogen geben sollte.

                      Wir haben zwei nicht ganz ungefährliche Drogen Drogen legalisiert (Sie machen abhängig und sind stark Gesundheitsgefärdernd) und darum sollen wir eine relativ harmlose Droge wie Cannabis nicht legalisieren (Sie macht nicht Abhängig und ist weniger Gesundheitsgefährdernd) ? Das verstehe ich nicht.
                      Es sind übrigens mehr als zwei Drogen in Deutschland legal (z.B Salvia und noch etliche mehr)

                      Gruss Marco

                      1. Hi

                        Wir haben zwei nicht ganz ungefährliche Drogen Drogen legalisiert (Sie machen abhängig und sind stark Gesundheitsgefärdernd) und darum sollen wir eine relativ harmlose Droge wie Cannabis nicht legalisieren (Sie macht nicht Abhängig und ist weniger Gesundheitsgefährdernd) ? Das verstehe ich nicht.

                        Im grunde bin ich ja deiner Meinung, aber Cannabis als vollkommen ungefährlich zu bezeichnen - ist eine Übertreibung. Jede Droge ist irgendwie gefährlich und jede Droge macht süchtig - wenn auch nicht körperlich.

                        tOM

                        1. Hallo

                          Im grunde bin ich ja deiner Meinung, aber Cannabis als vollkommen ungefährlich zu bezeichnen - ist eine Übertreibung. Jede Droge ist irgendwie gefährlich und jede Droge macht süchtig - wenn auch nicht körperlich.

                          Ja, als vollkommen harmlos habe ich sie auch nicht bezeichnet (oder jedenfalls nicht so gemeint). Jede Droge birgt Risiken, sowie auch Hanf. Man kann jedoch vielen Gefahren aus dem Weg gehen, wenn man  richtig damit umgeht (nicht täglicher, starker Konsum; sowie Pausen).

                          Marco

                    3. Hi Bio,

                      Das "gute" am Trinken ist allerdings, daß die Leberschäden erst nach sehr langer Zeit kritisch werden und dann meist schnell zum Tode führen. Viele Alkoholiker können durchaus ganz normal weiterarbeiten, während kiffen eher lethargisch macht.

                      Da solltest Du Dich aber bitte mal darüber informieren, wie sehr und wie lange Alkoholmissbrauch (und davon alleine, vom Missbrauch ist nach meinem Verständnis hier die Rede) die sozialen Fähigkeiten einschränkt, bevor irgend ein körperlicher Schaden zum Tode führt.

                      Voll nicht. Ich finde es total korrekt, daß es nur eine (mit Rauchen zwei) legale Drogen gibt. Das kann kein Argument sein dafür, daß es noch mehr legale Drogen geben sollte. Wenn bewiesen werden können sollte, daß Kiffen weniger schadet als Trinken, dann könnte man evtl. Trinken verbieten und Kiffen erlauben, aber ohne Not alles zu erlauben, aus einer Mode heraus (nichts anderes ist das Kiffen) weil eine Sache erlaubt ist, wäre falsch.

                      Hm, so ganz kann ich jetzt dieser Argumentation aber nicht folgen.

                      Gruß, Karin

          2. Hi bio,

            Ich würde ja sagen, daß die Kiffer, die öfter als nur am Wochenende kiffen, und dann mehr als nur ein paar Joints rauchen, mit hoher Wahrscheinlichkeit nach ein paar Jahren aufgrund von Dauer-Stonedness sicher weniger gebildet und aufgrund von hirnorganischen Veränderungen auch weniger intelligent bzw. nicht mehr ganz so schnell sind.

            Und die, die sich ganz legal jeden Tag die Birne zusaufen, die sind dann fitter und intelligenter?

            Ich glaube eher, dass Suchtverhalten ganz allgemein die Urteilsfähigkeit trübt. Das hängt nicht vom Legalitätsstatus der Droge ab.

            Gruß, Karin

  6. Hallo Hasi,

    [x] Du bist kompetent und verstehst die Problematik des legalen Erwerbs und des damit einhergehenden kontrollierten Konsums von Hasch und der der Einschränkung des Schwarzmarktes.

    Die Problematik geht nämlich tatsächlich weiter, als Du offensichtlich gedacht hast: Eine Legalisierung sogenannter weicher Drogen hätte zur Folge, daß der bislang wild wuchernde Genuß durch Besteuerung in gewisse Bahnen gelenkt würde. Außerdem könnte der Drogenschmuggelkriminalität dadurch vorgebeugt werden, und - meines Erachtens weitaus wichtiger - es gäbe endlich offizielle Zahlen bezüglich des Konsums und mehr Möglichkeiten, dieses Gesellschaftsphänomen zu verstehen.

    Man darf nämlich nie vergessen, daß ein Großteil der Interessierten (nicht der Konsumenten) durch die Verlockung des Verbotenen dazu kommen und dann der hauptsächlichen psychischen Sucht nicht mehr entkommen. Dieser Teil der Hasch-Einsteiger wäre dadurch nicht mehr so stark gefährdet. Der andere Teil könnte, da nicht mehr kriminalisiert, endlich erfaßt werden, und das Problem auf die rechte Weise angegangen werden. Frag' bitte nicht, was denn die rechte Weise sei, wenn das irgendjemand wüßte, dann würden sie's vermutlich tun.

    Eine Legalisierung des Haschs kann zu geringerem und kontrolliertem Konsum führen; der Aufwand wäre weitaus geringer, als durch polizeiliche Aktivitäten den gleichen Effekt herbeizuführen.

    Grüße von mir

    Masin Al-Dujaili

  7. Hi Hase,

    im ZDF den Wahlkampf von den Grünen angeschaut

    Na, ob das nicht mal ne Formulierung von beeindruckender Breiigkeit ist? Ich hoffe nicht, Du qualmst seit neuestem Deine Möhren? Wat war dat den nu im ZDF, Bugs Bunny? Nen Feature, nen Werbespot, ne Talkshow?

    Und jetzt bin ich mir sicher, dass die Grünen eigentliche keine Daseinsberechtigung mehr im Bundestag haben.

    Na klar, das ist dann für uns alle logisch nachvollziehbar.

    Es ging einzig und allein um das Thema: "Legalisierung von Haschisch". Es gibt glaub ich wirklich andere Probleme hier in Deutschland, als die Frage, ob jmd. ein Tütchen rauchen darf oder nicht.

    Vielleicht wäre es eine echte Verbesserung, wenn einige der gesetzten Herren aus Politik und Wirtschaft sich mal auf einer Hollandtour den Stoff ins Hirn blasen würden, denn schlimmer als ihr Gelaber ohne kann's wohl kaum werden. Der Schill zum Beispiel würde sich doch sicherlich verbessern. Oder kann der das Kunstwerk vollbringen, sich selbst nach seinem Auftritt neulich noch zu unterbieten?
    Zum ernsten Thema Drogenpolitik: Natürlich ist es keine Lösung, sich seine graue Welt mit Haschisch bunt zu dampfen, aber wäre nicht mal ein grundsätzlich anderer Umgang mit Drogen angesagt, nachdem alle bisherigen Versuche trotz immensem Einsatz von Geld und Personal so kläglich gescheitert sind? Also in einer Sache bin ich sicher: Wenn eine Lobby gegen die kontrollierte Abgabe von Drogen ist, dann sicher die Drogenmafia - weil da der einzige Ansatzpunkt ist, ihr das Handwerk zu legen. Stell Dir vor: Eine Welt ohne Beschaffungskriminalität, ohne Drogendealer, die Interesse haben, unsere Kinder abhängig zu machen, das wäre doch mal was! Aber vielleicht denke ich da zu unkonventionell....

    die ganzen verdummten Jugendlichen als Wähler

    ach die ..... *g*

    unsere Freunde aus der PISA-Studie. Man muss sie leider zr Wahl gehen lassen, auch wenn Sie denken, dass es nichs wichtigeres gibt ausser "Sag ja zum Joint" ....

    Na, bei der Zahl der Rechtschreibefehler in deiner kurzen Schreibprobe kannst Du Dich auch gleich mal in Pisa bewerben.....

    Viele Grüße
    Mathias Bigge

  8. Hallo,

    also die Grünen sind sowieso an allem Schuld. Z.B. dass das Hochwasser dem Klimawechsel zugerechnet wird. Ohne die Grünen würde doch jeder glauben, es läge am Regen. Oder dass überall diese Windmühlen herumstehen, obwohl noch nicht geklärt ist, was mit dem Windabfall passieren wird. Das Schlimmste überhaupt ist ja, dass die Dinger auch noch zum Verkaufsschlager werden und einige kleinere Firmen daran verdienen. Das passt der Großindustrie überhautpt nicht. Den Solarzellenmarkt konnten si sich ja noch gerade so krallen aber bei den Windmühlen hats noch nicht geklappt. Ich bin auch der Meinung - die Grünen müssen weg, damit wir endlich wieder Ordnung in die Wirtschaft kriegen. Waren doch andere Zeiten als Namen wie Krupp, Thyssen, IG Farben & Co. die Welt regiert haben...

    Chris

  9. Hi,

    Aber irgendwas müssen ja unsere Freunde aus der PISA-Studie ja auch wählen (bzw. die Generation, die schon 18 ist). Man muss sie leider zr Wahl gehen lassen, auch wenn Sie denken, dass es nichs wichtigeres gibt ausser "Sag ja zum Joint" ....

    Man sollte also deiner Meinung nach Leute unter 25 besser 30 am Besten gar nicht wählen lassen.
    Eine derartige Unverschämtheit und Bevormundung eine Bevölkerungsgruppe ist mir noch in keinem (seriösen) Forum vorgekommen.
    Genausogut könnte man allen über-60jährigen das Wählen verbieten, da sie ja mit den langfristigen Folgen der Politik nicht mehr leben müssen. (Was im Gegensatz zu deinem Vorschlag noch Sinn machen würde)
    Deine Meinung repräsentiert die Angst der etablierten Gesellschaftsschichten, die so langsam merken, daß die Jugendlichen mit der derzeitigen Politik nicht einverstanden sind. (Wobei leider auch extreme Parteien Zulauf bekommen) Die Jugendlichen darum zu entmündigen um den Status quo zu sichern ist dabei ein völlig absurder Vorschlag.

    angewiedert

    wunderwarzenschwein

    1. hi

      Man sollte also deiner Meinung nach Leute unter 25 besser 30 am Besten gar nicht wählen lassen.

      also da gab' es vor einigen Tagen eine (hoffentlich gar nicht repräsentative) Umfrage, auch vom ZDF: Die meisten der dort befragen 20jährigen konnte nichtmal Schröder und Stoiber eienr Partei zuordnen - solchen Leute GEHÖRT das Wahlrecht entzogen!

      Grüße aus Bleckede

      Kai

      1. Moin,

        also da gab' es vor einigen Tagen eine (hoffentlich gar nicht repräsentative) Umfrage, auch vom ZDF: Die meisten der dort befragen 20jährigen konnte nichtmal Schröder und Stoiber eienr Partei zuordnen - solchen Leute GEHÖRT das Wahlrecht entzogen!

        Ja, das was der Herr Raab da veranstaltet, ist auch immer wieder herrlich (natürlich nur vom Unterhaltungswert her, selbstverfreilich ist das nicht repräsentativ): Da wird einem Photo von Herrn Trittin der Name Stoiber zugeordnet und Reagan heisst Sinatra (naja, immerhin stimmt der Kontinent ;). Dann sind da noch Leute, die auf einer Europakarte (wo gemeinerweise Frankreich hervorgehoben war) nicht mal Berlin einordnen können: Einer setzt es knapp südlich von Paris, ein anderer eher in Richtung Bonn und ein dritter nördlich von Oslo (wenn ich mich richtig erinnere) ab. Abkürzungen irgendeiner Partei kennt auch keiner (SPD == "Sozial..äh..pädagogisch..öh.."), dafür wissen alle was GZSZ heisst.

        Immerhin fand ich es lustig, das war Stefan Raab schon seit einiger Zeit nicht mehr.
        --
        Henryk Plötz
        Grüße aus Berlin

  10. Hallo,

    es gibt zwei grundsätzlcihe Arten, sich (ich zitiere Dich) aufzuspielen. Man gibt sich dabei zu erkennen, oder man blöckt blöde aus dem Dunklen.

    Man kann den Parteien, wie den Grünen, vieles vorwerfen. Aber das sie Ihre meinungen unerkannt rundreichen gehört nicht dazu. Gerade in der Politik kann man sehen, wie wichtig es ist, zu wissen, wer was gesagt hat. Dies ist bei Dir nicht möglich, in sofern ist Deine Aussage nichts wert und müllt nur diesen einstmal qualitätsvollen Raum weiter zu.

    Chräcker

    http://www.Stempelgeheimnis.de

    1. HI Chräcker

      http://www.Stempelgeheimnis.de

      ... gerade schlage ich die internetprofessional auf und
      was sehe ich da??:
      deine seite...
         glückwunsch!...

      gruss
      horst

      1. Hallo,

        und danke ;-) (haben die aber auch da nett gesagt, fand ich ,-)))

        Chräcker

  11. Hallo,

    ich denke, alles was den Drogenbaronen schadet, das nützt uns, Jugendliche von Drogen fernzuhalten. Und Legalisierung beseitigt die Millarden-Profite; größeren Schaden kann man diesen Herren gar nicht antun. So einfach ist das.

    Gruß
    Hans35

  12. Hallo,

    ich habe gerade im ZDF den Wahlkampf von den Grünen angeschaut.

    Du spielst nicht zufällig auf einen Beitrag im Magazin ZDF-reporter an, welcher sich mit dem Jugendwahlkampf beschäftigt?!

    Und jetzt bin ich mir sicher, dass die Grünen eigentliche keine Daseinsberechtigung mehr im Bundestag haben.

    Genauso wenig wie die CDU, SPD, PDS und FDP ("Wenn Kinder wählen könnten hätten wir einen Hasen als Bundeskanzler").

    Es ging einzig und allein um das Thema: "Legalisierung von Haschisch". Es gibt glaub ich wirklich andere Probleme hier in Deutschland, als die Frage, ob jmd. ein Tütchen rauchen darf oder nicht.

    Es zeigte eine Facette des Wahlkampfs um die Jugend, und da macht sich ein Wagen auf der Hanfparade besser als ein gelbblaues Karnikel (FDP) oder eine Jugenddefinition welche von einem Durchnittsalter von 60 ausgeht und die dazu passende KOLOSSale Galionsfigur präsentiert (junge Union).

    Es ist mir egal ob eine Partei für oder gegen eine Legalisierung ist, aber wenn eine Partei nur deswegen in den Bundestag kommt, weil sie für eine Legalisierung ist und somit die ganzen verdummten Jugendlichen als Wähler gewinnt, da muss man doch sagen armes Deutschland.

    Frag mal nach den Anteilen derer im Wahlvolk die weder stoned noch jung sind und immernoch an den schwarzen Weihnachtsmann glauben.
    Im übrigen ist die Legalisierung doch mal ein handfestes politisches Ziel (wie die Gleichstellung gelichgeschlechtlicher Lebenpartnerschaften mit der Ehe)!

    Aber irgendwas müssen ja unsere Freunde aus der PISA-Studie ja auch wählen (bzw. die Generation, die schon 18 ist). Man muss sie leider zr Wahl gehen lassen, auch wenn Sie denken, dass es nichs wichtigeres gibt ausser "Sag ja zum Joint" ....
    Was haltet ihr davon ?

    Das Bildungpolitik in Bundeshand gehört und dem politischen System in der Schule mehr Beahctung geschenkt wird.

    Gruß Herbalizer

    PS: Was hat PISA mit THC zutun?

    1. Hallo,

      Und jetzt bin ich mir sicher, dass die Grünen eigentliche keine Daseinsberechtigung mehr im Bundestag haben.

      Genauso wenig wie die CDU, SPD, PDS und FDP ("Wenn Kinder wählen könnten hätten wir einen Hasen als Bundeskanzler").

      Eine wirklich sehr objektive Betrachtung der Politik.
      So eine Einstellung bezüglich unserer Politiker, vertreten komischerweise viele in unserem Land. Das du nicht noch mit alten Stammtisch Parolen anfängst und die Parteien als Abzockvereine beschimpfst, ist alles.

      Es zeigte eine Facette des Wahlkampfs um die Jugend, und da macht sich ein Wagen auf der Hanfparade besser als ein gelbblaues Karnikel (FDP) oder eine Jugenddefinition welche von einem Durchnittsalter von 60 ausgeht und die dazu passende KOLOSSale Galionsfigur präsentiert (junge Union).

      Ist es wirklich moralisch vertertbar mit Rauschmitteln Wählerstimmen zu ködern?
      Wenn hier jemand mit Alkokohl werben würde, wäre der Aufschrei in der Nation riesig und bei THC soll auf einaml alles erlaubt sein?

      Frag mal nach den Anteilen derer im Wahlvolk die weder stoned noch jung sind und immernoch an den schwarzen Weihnachtsmann glauben.
      Im übrigen ist die Legalisierung doch mal ein handfestes politisches Ziel (wie die Gleichstellung gelichgeschlechtlicher Lebenpartnerschaften mit der Ehe)!

      Wenn das die einzigen politischen Ziele sind, dann ist unser Wachstum in der Wirtschaft bald nicht mehr bei 0,5 % sondern wieder negativ.

      Nur so nebenbei, ich will jetzt auch nicht als intolerant gelten, aber was bringt die Homoehe? Ist zwar ein tolles zeichen der Gleichberechtigung, kostet aber dem Staat einen haufen Geld und wirklich was herrauskommen wird der Staat dabei auch nicht.

      Was haltet ihr davon ?

      Das Bildungpolitik in Bundeshand gehört und dem politischen System in der Schule mehr Beahctung geschenkt wird.

      das wird nicht funktionieren, das schulische Niveau von Süd nach Nord nimmt ab. _Ein_ System, würde einige unter und andere Überfordern.

      PS: Was hat PISA mit THC zutun?

      Dosenbier macht schlau und THC cool wie ein Fonzzy.

      Gruß

      ueps

      1. Sup!

        Ist es wirklich moralisch vertertbar mit Rauschmitteln Wählerstimmen zu ködern?
        Wenn hier jemand mit Alkokohl werben würde, wäre der Aufschrei in der Nation riesig und bei THC soll auf einaml alles erlaubt sein?

        Hmmm... was hälst Du vom neuen Programm von Bio's lustiger Partei für Deutschland (BlPfD):

        1. Rechtsanspruch auf Sex!
        2. T1-Flat, Athlon 2,2 und Metzelspiele für alle!

        Ich bin sicher, damit hätte ich sofort ca. 20% Zustimmung. Minimum!

        Frag mal nach den Anteilen derer im Wahlvolk die weder stoned noch jung sind und immernoch an den schwarzen Weihnachtsmann glauben.
        Im übrigen ist die Legalisierung doch mal ein handfestes politisches Ziel (wie die Gleichstellung gelichgeschlechtlicher Lebenpartnerschaften mit der Ehe)!

        Nur so nebenbei, ich will jetzt auch nicht als intolerant gelten, aber was bringt die Homoehe? Ist zwar ein tolles zeichen der Gleichberechtigung, kostet aber dem Staat einen haufen Geld und wirklich was herrauskommen wird der Staat dabei auch nicht.

        Der Mann peilt einfach nicht, daß die Ehe darum gefördert wird, weil dadurch tendenziell unsere Bevölkerung nicht ausstirbt, die wir für die Renten brauchen... bei Homos ist das weniger wahrscheinlich, also sind die auch weniger förderungswürdig. Und wenn man dann sagen würde, okay, sie dürfen Kinder adoptieren, und dann kriegen sie auch steuerliche Vergünstigungen, dann würden am Ende Leute Kinder nur wegen der Steuervorteile adoptieren... und das kann ja niemand wollen.

        Gruesse,

        Bio

        1. hallo!

          Hmmm... was hälst Du vom neuen Programm von Bio's lustiger Partei für Deutschland (BlPfD):

          1. Rechtsanspruch auf Sex!

          irgendein deutsche arbeitsloser hat doch einmal gerichtlich einen staatlichen zuschuss für seine kondome verlangt, und zwar 1.2 kondome am tag, hat aber nur 0.7 zugesprochen bekommen, oder?

          1. T1-Flat, Athlon 2,2 und Metzelspiele für alle!

          Bio's

          3. Apo'strophe für alle!

          Ich bin sicher, damit hätte ich sofort ca. 20% Zustimmung. Minimum!

          siche'r!!!

          apo'strophist'ische part'ei der europä'ischen unio'n! das hat zukunf't!

          emu
          [scnr]

          1. Hallo,

            Bio's

            1. Apo'strophe für alle!

            Nope - im Englischen hängt man beim Genitiv ein Apostroph ran, im Deutschen nicht. (hab' das bestimmt auch 2000 mal falsch gemacht)

            emu
            [scnr]

            Ebenfalls,

            Christian

          2. Sup!

            irgendein deutsche arbeitsloser hat doch einmal gerichtlich einen staatlichen zuschuss für seine kondome verlangt, und zwar 1.2 kondome am tag, hat aber nur 0.7 zugesprochen bekommen, oder?

            Hmmm... dann muß man ja 2.3 mal pro Tag ungeschützten Verkehr haben - wie unfair, es sei denn, Aidstests und die Pille sind umsonst!

            Bio's

            1. Apo'strophe für alle!

            Du kannst ja gar nicht wissen, daß die Langform des Genetivs des Kunstworts Bio normalerweise Bioes geschrieben wird, während die Kurzform Bios lautet, weswegen man da ganz locker ein Apostroph anbringen kann, wenn man will, wenn man ich ist, und deshalb weiß, wie man mich schreibt, Du Hirn!

            siche'r!!!

            Falsch. Man muß schon einen Buch'taben auslassen, wenn man ein Apo'troph setzt.

            apo'strophist'ische part'ei der europä'ischen unio'n! das hat zukunf't!

            Vielleicht haben die Piraten aus "Asterix" ja noch einen Posten als "Ausguck-Afro-Pirat" frei?

            Gruesse,

            Bio

        2. Hallo

          Ist es wirklich moralisch vertertbar mit Rauschmitteln Wählerstimmen zu ködern?
          Wenn hier jemand mit Alkokohl werben würde, wäre der Aufschrei in der Nation riesig und bei THC soll auf einaml alles erlaubt sein?

          Der Aufschrei wäre viel größer, würde eine der großen Parteien für eine Kriminalisierung (Dislegalisierung?) von Alkohol eintreten. Das wäre das imho korrekte Gegenbeispiel zur Legalisierung von Hasch. Alkohol ist nämlich schon legal (und es gibt trotzdem Beschaffungskriminalität, aber das ist eine andere Geschichte ;)

          Hmmm... was hälst Du vom neuen Programm von Bio's lustiger Partei für Deutschland (BlPfD):

          1. Rechtsanspruch auf Sex!
          2. T1-Flat, Athlon 2,2 und Metzelspiele für alle!

          [Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Beziehungen]

          Nur so nebenbei, ich will jetzt auch nicht als intolerant gelten, aber was bringt die Homoehe? Ist zwar ein tolles zeichen der Gleichberechtigung, kostet aber dem Staat einen haufen Geld und wirklich was herrauskommen wird der Staat dabei auch nicht.

          <zyn>
          Genau, der Staat ist also nur für diejenigen da, die dem Staat wirklich etwas bringen (hat nicht so ähnlich auch Schill argumentiert: Geld für Inländer statt für Ausländer?). Und wenn schon Homo, dann soll er gefälligst auch den höchsten Steuersatz zahlen!? Wäre ja noch schöner!?
          Nebenbei sollte man sich auch gleich aller Zeugungsunfähigen entledigen, oder zumindest denen die Heirat verbieten. Ach so, die Kranken kosten auch nur, also weg damit. Und wieviel mehr Kinder könnte eine Frau großziehen, wenn sie nicht wie ein Mann auch einen Beruf ausüben könnte. Ergo: Frauen an den Herd, zum Wohle unseres Volkes.
          </zyn>

          Der Mann peilt einfach nicht, daß die Ehe darum gefördert wird, weil dadurch tendenziell unsere Bevölkerung nicht ausstirbt, die wir für die Renten brauchen... bei Homos ist das weniger wahrscheinlich, also sind die auch weniger förderungswürdig. Und wenn man dann sagen würde, okay, sie dürfen Kinder adoptieren, und dann kriegen sie auch steuerliche Vergünstigungen, dann würden am Ende Leute Kinder nur wegen der Steuervorteile adoptieren... und das kann ja niemand wollen.

          <zyn>
          Ja ja, deswegen leben die ganzen DINKs (Double Income No Kids) auch sehr glücklich und werden vom Staat auch noch besonders gefördert, während unverheiratete Paare mit Kindern sicherlich nicht so gut da stehen, wenn nicht wenigstens einer zu den Spitzenverdienern in diesem unseren Land gehört.
          Also schaffen wir die Ehe für Heteros wieder ab, sonst könnte ja einer von "Denen" auf die Idee kommen, nur wegen der Steuervorteile zu heiraten (was sich aber hier sicherlich niemand vorstellen kann).
          </zyn>

          *kopfschüttel*

          Gruß Alex (der gerade versucht seinen scheinbar defekten Ironie-Detektor neu zu justieren)

          http://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=Rechtschreibung+Standart

          1. Sup!

            Der Aufschrei wäre viel größer, würde eine der großen Parteien für eine Kriminalisierung (Dislegalisierung?) von Alkohol eintreten. Das wäre das imho korrekte Gegenbeispiel zur Legalisierung von Hasch. Alkohol ist nämlich schon legal (und es gibt trotzdem Beschaffungskriminalität, aber das ist eine andere Geschichte ;)

            Nun, aber Alkohol gilt nicht als "harmlos", es gibt funktionierende Tests dafür, man kann Alkoholiker an äusseren Merkmalen erkennen... Kiffer kann man schlechter erkennen, es gibt auch erstmal keine äusseren Anzeichen.

            Die meisten Alkoholabhängigen werden zudem alkoholabhängig, wenn sie in einer depressiven Phase anfangen, sich dauernd zu betrinken - sie würde *möglicherweise* auch eine andere Droge nehmen - aber die einzig legale ist Alkohol, und darum wird eben diese Droge genommen, besonders, wenn die Person ein Mann ist - Frauen hingegen nehmen meist Tabletten.

            Das gelegentliche Kiffen und der dazugehörige "Fickt das System & easy going" Lebensstil hingegen führt IMHO viel öfter zu dauerhaftem Kiffen als gelegentliches Trinken zu dauerhaftem Trinken führt.

            <zyn>
            Genau, der Staat ist also nur für diejenigen da, die dem Staat wirklich etwas bringen (hat nicht so ähnlich auch Schill argumentiert: Geld für Inländer statt für Ausländer?). Und wenn schon Homo, dann soll er gefälligst auch den höchsten Steuersatz zahlen!? Wäre ja noch schöner!?

            Nebenbei sollte man sich auch gleich aller Zeugungsunfähigen entledigen, oder zumindest denen die Heirat verbieten. Ach so, die Kranken kosten auch nur, also weg damit. Und wieviel mehr Kinder könnte eine Frau großziehen, wenn sie nicht wie ein Mann auch einen Beruf ausüben könnte. Ergo: Frauen an den Herd, zum Wohle unseres Volkes.
            </zyn>

            Richtig beobachtet, falsch geschlossen: Natürlich muß der Staat diejenigen fördern, die dem Staat am meisten nutzen - der Staat zahlt ja auch höhere Gehälter an Staatssekretäre als an Müllmännchen. Und darum begünstigt der Staat diejenigen, die die Renten finanzieren. Was falsch läuft, ist, daß "Verheiratete" gefördert werden, nicht "Menschen mit Kindern". Eigentlich sollte man diesen Ehefreibetrag ganz wegfallen lassen, und das Kindergeld erhöhen.
            Einen faschistoiden Patriarchatsstaat aufzuziehen, war Deine Idee ;-)

            <zyn>
            Ja ja, deswegen leben die ganzen DINKs (Double Income No Kids) auch sehr glücklich und werden vom Staat auch noch besonders gefördert, während unverheiratete Paare mit Kindern sicherlich nicht so gut da stehen, wenn nicht wenigstens einer zu den Spitzenverdienern in diesem unseren Land gehört.

            Siehe oben. Kindergeld erhöhen, Freibetrag abschaffen.

            Also schaffen wir die Ehe für Heteros wieder ab, sonst könnte ja einer von "Denen" auf die Idee kommen, nur wegen der Steuervorteile zu heiraten (was sich aber hier sicherlich niemand vorstellen kann).
            </zyn>

            Wo die s.g. "eheähnliche Gemeinschaft" fast die gleichen Rechte und Pflichten wie die Ehe einbringt, könnte man in der Tat die Ehe abschaffen.

            Gruesse,

            Bio

            1. Hallo

              Der Aufschrei wäre viel größer, würde eine der großen Parteien für eine Kriminalisierung (Dislegalisierung?) von Alkohol eintreten. Das wäre das imho korrekte Gegenbeispiel zur Legalisierung von Hasch. Alkohol ist nämlich schon legal (und es gibt trotzdem Beschaffungskriminalität, aber das ist eine andere Geschichte ;)

              Nun, aber Alkohol gilt nicht als "harmlos", es gibt funktionierende Tests dafür, man kann Alkoholiker an äusseren Merkmalen erkennen... Kiffer kann man schlechter erkennen, es gibt auch erstmal keine äusseren Anzeichen.

              Bedeutet das nun, daß Kiffen harmloser ist als Alkohol. Und wenn Alkohol nicht harmlos ist, wieso ist es dann - zumindest für Erwachsene - erlaubt?

              [ ] Du hast schon mal 14jährige beim Freibier im Zelt rückwärts von der Bank fallen gesehen (und nicht wegen angeborener Gleichgewichtsschwäche).
              (und ja, ich bin so liberal, dies in den Verantwortungsbereich der Erziehungsberechtigten zu legen, und nicht selbst einzuschreiten, auch wenn dadurch vielleicht _wieder_ ein Rentenzahler früher wegstirbt)

              Die meisten Alkoholabhängigen werden zudem alkoholabhängig, wenn sie in einer depressiven Phase anfangen, sich dauernd zu betrinken - sie würde *möglicherweise* auch eine andere Droge nehmen - aber die einzig legale ist Alkohol, und darum wird eben diese Droge genommen, besonders, wenn die Person ein Mann ist - Frauen hingegen nehmen meist Tabletten.

              Dann gibt es entweder viel, viel mehr Depressive, als irgendeine Dunkelziffer fachkundiger Psychologen überhaupt nur erahnen lässt, und zweitens (hatte ich schon erstens erwähnt? ;) liegt die Schwelle zum Alkolismus niedriger als manche glauben.

              Das gelegentliche Kiffen und der dazugehörige "Fickt das System & easy going" Lebensstil hingegen führt IMHO viel öfter zu dauerhaftem Kiffen als gelegentliches Trinken zu dauerhaftem Trinken führt.

              Das sagst Du. Sonst noch wer? Wer behauptet übrigens, das die von Dir genannte Lebenseinstellung/-stil zum gelegentlichen Kiffen dazu gehört? Kennst Du solche Kiffer? Kennst Du überhaupt Kiffer?

              Nur so nebenbei, ich will jetzt auch nicht als intolerant gelten, aber was bringt die

              Homoehe? Ist zwar ein tolles zeichen der Gleichberechtigung, kostet aber dem Staat einen haufen
              Geld und wirklich was herrauskommen wird der Staat dabei auch nicht. [fehlendes Zitat ergänzt]

              <zyn>
              Genau, der Staat ist also nur für diejenigen da, die dem Staat wirklich etwas bringen (hat nicht so ähnlich auch Schill argumentiert: Geld für Inländer statt für Ausländer?). Und wenn schon Homo, dann soll er gefälligst auch den höchsten Steuersatz zahlen!? Wäre ja noch schöner!?

              Nebenbei sollte man sich auch gleich aller Zeugungsunfähigen entledigen, oder zumindest denen die Heirat verbieten. Ach so, die Kranken kosten auch nur, also weg damit. Und wieviel mehr Kinder könnte eine Frau großziehen, wenn sie nicht wie ein Mann auch einen Beruf ausüben könnte. Ergo: Frauen an den Herd, zum Wohle unseres Volkes.
              </zyn>

              Richtig beobachtet, falsch geschlossen: Natürlich muß der Staat diejenigen fördern, die dem Staat am meisten nutzen - der Staat zahlt ja auch höhere Gehälter an Staatssekretäre als an Müllmännchen. Und darum begünstigt der Staat diejenigen, die die Renten finanzieren. Was falsch läuft, ist, daß "Verheiratete" gefördert werden, nicht "Menschen mit Kindern". Eigentlich sollte man diesen Ehefreibetrag ganz wegfallen lassen, und das Kindergeld erhöhen.

              Nein, nicht falsch geschlossen. Ich bezog mich im ersten Absatz darauf, das die Homoehe den Staat nur kostet, ihm aber nichts brächte. Das konterkarierte ich mit der Übertreibung, der Staat sei nur für diejenigen da, die ihm auch etwas bringen (das der Staat auch die ab und zu mal was für seine Bürger tut glaubt ja sowieso keiner mehr ;-)), . Im zweiten Absatz habe ich das ganze noch etwas gesteigert und bin darauf eingegangen, daß an andere Stelle in diesem Zusammenhang erwähnt wurde, die Ehe sei (aus?)schließlich zum Kinderkriegen da.

              Im übrigen ist afaik im Moment sowieso eine steuerliche Vergünstigung für Homoehen noch nicht in Sicht (oder gibt es präzisere Infos, die ich nicht ergoogeln konnte oder "übersehen" habe? :):
              http://www.redmark.de/portale/hpo/download/pm/partnerschaftsgesetz_auswirkungen_10_2001.pdf

              Einen faschistoiden Patriarchatsstaat aufzuziehen, war Deine Idee ;-)

              Schön das Du verstanden hast, wohin uns eine solche Einstellung führen kann (oder lange Zeit geführt hat?). ;-)
              Und glaube nicht, diese Einstellung gäbe es nicht mehr, sonst schicke ich Dir mal ein paar Ausgaben unseres lokalen CDU-Blattes. :-(

              <zyn>
              Ja ja, deswegen leben die ganzen DINKs (Double Income No Kids) auch sehr glücklich und werden vom Staat auch noch besonders gefördert, während unverheiratete Paare mit Kindern sicherlich nicht so gut da stehen, wenn nicht wenigstens einer zu den Spitzenverdienern in diesem unseren Land gehört.

              Siehe oben. Kindergeld erhöhen, Freibetrag abschaffen.

              Ist Kindergeld (wenn man den Julis HH zur Wahl 2001 glauben schenken darf) für einen Liberalen nicht schön längst antiquiert? (http://www.julis-hh.de/program/html/Wahlprogramm_2001.htm)
              Ich glaube die waren schon 2001 "fortschrittlicher" als Du. ;-) *SCNR*

              Also schaffen wir die Ehe für Heteros wieder ab, sonst könnte ja einer von "Denen" auf die Idee kommen, nur wegen der Steuervorteile zu heiraten (was sich aber hier sicherlich niemand vorstellen kann).
              </zyn>

              Wo die s.g. "eheähnliche Gemeinschaft" fast die gleichen Rechte und Pflichten wie die Ehe einbringt, könnte man in der Tat die Ehe abschaffen.

              Es heißt "Eingetragene Lebenspartnerschaft", und nein, sie bringt nicht _fast_die_gleichen_Rechte_und_Pflichten_ wie die Ehe mit sich (zumindest nicht alle Rechte; aber das haben wir ja weiter oben schon behandelt :-))
              http://www.steinbach-braunfels.de/LPartG-neLG.htm
              http://www.steinbach-braunfels.de/tabelle_lpartg_nelg.htm
              http://lsvd.de/lpartg/LPartG.html

              Gruß Alex *imübrigenbinichdermeinungeinüberzeugterheteromitwenigstenseinigenhomobekanntenundfreundenzusein*
              --
              http://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=Rechtschreibung+Standart

        3. Hallo,

          Der Mann peilt einfach nicht, daß die Ehe darum gefördert wird(...)

          ...es soll wirklich noch Menschen geben, die heiraten (wollen) ohne es dabei auf eine Förderung abgesehen zu haben. Ich habe meine Frau weder aus Geldgründen geheiratet (wir hatten nacher weniger), noch weil sie schwanger war und ich "uns" absichern wollte. Auch habe ich sie nicht geheiratet, um dem sowieso unsinnigen Rentensystem weitere Zahler zu produzieren. Und ob die Deutschen "aussterben" ist mir ziemlich wurscht. Trotzdem bin ich sehr froh, daß ich aus anderen, mir persönlich sehr wichtigen Gründen heiraten konnte. Ein Privileg, daß eben nicht alle liebenden (ja, damit hatte es was zu tun, kommt vielleicht als heiratsgrund nur noch selten vor, keine Ahnung) haben. Und da frag ich mich: warum?

          Aber auch so kann der Staat (also wir) Vorteile aus intakten (wenn sie es denn mal währen) längeren (lebenslangen?) 2er Beziehungen haben, ob mit oder ohne Kind. und wie die beiden partner nun geschlechtlich ausgestattet sind, sollte dabei wirklich keine Rolle spielen. "Eigene Kinder" gehören eh seperat gefördert. (Wenn denn der Staat, also die Gesellschaft, da unbedingt einen Nutzen drin sieht. Ich sehe da für die Gesellschaft übrigens keinen so großen Nutzen. Das Rentensystem wird eh nicht mit diesem Schneeballsystem aus Urzeiten funktionieren und wie erwähnt, ob wir aussterben ist auch nicht so von gesellschaftlichen Belang.... Ich habe meine Kinder nicht für den Staat bekommen sondern aus ganz anderen Gründen.....)

          Chräcker

          http://www.Stempelgeheimnis.de

          1. Sup!

            Ich habe meine Kinder nicht für den Staat bekommen sondern aus ganz anderen Gründen.....)

            Als Jünger für Deine Psycho-Sekte? Damit sie das werden, was Du immer werden wolltest? Als potentielle Organspender? Zur Erhaltung der Chraecker-Rasse? Als Stammhalter? Als elitäre Kämpfer gegen die Verblödung? Als Testobjekte für Deine Buchserie "Kinder Erziehen für Dummies"?

            *SCNR*

            Gruesse,

            Bio

            1. Hallo,

              ja, von jedem etwas....(außer Organspender, da habe ich nie dran gedacht....)- nur sicherlich nicht als Alibi eines eh nicht funktionierten Rentensystems oder für den Wahn mancher, das Deutsche Volk könnte aussterben und das wäre auch noch schlimm.... Und schon gar nicht um meine Ehe zu einer echten Ehe zu machen. Ehe und Kinderbekommen hat erst einmal nichts zwingendes miteinander zu tun. In diesem Sinne sollte auch, um die Kurve mal wieder zu bekommen, die staatliche Förderung eben nicht an der Ehe hängen sondern an den Kindern. Dann wäre es auch mit der "homo-ehe" kein problem mehr.... ich denke, soweit liegen wir gar nicht auseinander... (Und wir hätten auch eine geringere Scheidungsrate weil plötzlich ganz viele doch nicht mehr heiraten wollen....)

              Chräcker

        4. Hoi,

          Hmmm... was hälst Du vom neuen Programm von Bio's lustiger Partei für Deutschland (BlPfD):

          1. Rechtsanspruch auf Sex!

          ;-) Und eine staatliche Förderung bitte, so machts dann doppelt Spaß

          1. T1-Flat, Athlon 2,2 und Metzelspiele für alle!

          Ich bin sicher, damit hätte ich sofort ca. 20% Zustimmung. Minimum!

          Meine Stimme wär dir jedenfalls sicher.

          Nur so nebenbei, ich will jetzt auch nicht als intolerant gelten, aber was bringt die Homoehe? Ist zwar ein tolles zeichen der Gleichberechtigung, kostet aber dem Staat einen haufen Geld und wirklich was herrauskommen wird der Staat dabei auch nicht.

          Der Mann peilt einfach nicht, daß die Ehe darum gefördert wird, weil dadurch tendenziell unsere Bevölkerung nicht ausstirbt, die wir für die Renten brauchen... bei Homos ist das weniger wahrscheinlich, also sind die auch weniger förderungswürdig. Und wenn man dann sagen würde, okay, sie dürfen Kinder adoptieren, und dann kriegen sie auch steuerliche Vergünstigungen, dann würden am Ende Leute Kinder nur wegen der Steuervorteile adoptieren... und das kann ja niemand wollen.

          Ein gleichgeschlechtliches Ehepaar trägt zur Erhaltung unserer Bevölkerung nicht viel bei. Klar es gibt auch hetero Ehen die Kinderlos bleiben, vielleicht sollte man das ganze System etwas übderdenken. Aber extra die Homoehe einzuführen war auch nicht klug.
          Kindergeld sollte es meines erachtens nur für eigene Kinder geben.
          Wenn jemand ein Kind adoptiert sollte man i.d.R. davon ausgehen das genügend Finaznittel vorhanden sind. Falls nicht, sollte eingehen geprüft werden warum adoptiert wird, um festzustellen ob es nur des Geldes wegen geschieht.

          Gruß

          ueps

          1. Hallo,

            Ein gleichgeschlechtliches Ehepaar trägt zur Erhaltung unserer
            Bevölkerung nicht viel bei.

            aha. Also darf nur noch heiraten, wer nachweislich Kinder bekommen will, und zwar mindestens 2. (Weil ja später auch die zwei Elternteile sterben und so wenigstens dafür gesorgt haben, daß die Bevölkerungszahl durch dren hinterhältigen Tod nicht sinkt) - Wenn jemand heiraten möchte, der nur ein Kind vor hat zu zeugen bzw zu gebähren, muß er nachweisen können, daß ein weiteres Paar die Produktion des somit fehlenden zweiten Kindes als deren dritten übernimmt?

            Sollte man dann heiraten, und einfach frecherwiese weniger als zwei kinder in die Welt setzen, dann zahlt man am Ende einer Karenzzeit (Alter 40?) den Steuervorteil an den Staat zurück und die Ehe wird anuliert?

            Kindergeld sollte es meines erachtens nur für eigene Kinder geben.
            Wenn jemand ein Kind adoptiert sollte man i.d.R. davon ausgehen das
            genügend Finaznittel vorhanden sind. Falls nicht, sollte eingehen
            geprüft werden warum adoptiert wird, um festzustellen ob es nur des
            Geldes wegen geschieht.

            Niemand schaft sich wirklich Kinder an, um dann damit durch Staatliche Zuwendung Geld zu verdienen. ich glaube, Duir ist nicht ganz klar, was die Aufzucht und Pflege eines Kindes kostet und wasman als Unterstützung dagegen bekommt. Übrigens auch dann, wenn man nicht verheiratet ist.

            Durch diese Unterstützung der Koplung der Ehe und des Kindergebährens gegen des Aussterbens des deutschen Volkes wandert ihr da in eine ganz komische Ecke. (nein nein, ich meine mal nicht die rechte, nur die komische....) - Was ist denn eigentlich so schlimm daran, wenn wir weniger Menschen hier werden?

            Chräcker (der seine Ehe durch die Zeugung zweier Kinder schon legitimiert hat....)

            http://www.Stempelgeheimnis.de

            1. Hi,

              Durch diese Unterstützung der Koplung der Ehe und des Kindergebährens gegen des Aussterbens des deutschen Volkes wandert ihr da in eine ganz komische Ecke. (nein nein, ich meine mal nicht die rechte, nur die komische....) - Was ist denn eigentlich so schlimm daran, wenn wir weniger Menschen hier werden?

              Ich finde daran nichts schlimmes. Ich sage auch nicht das die Ehe dazu da ist um mindestens 2 Kinder zu zeugen. Ich wollte nur mal erläutern das ein wenig paradox ist, den Bund von "Mann und Frau",
              mit einer Beziehnung "Mann zu Mann" bzw. "Frau zu Frau" gleichzustellen. Es ist einfach nicht das gleiche. Es ist auch nicht die natürlichste Sache der Welt. Man soll und muss es tolerieren da stimme ich den Gleichberechtingungsfanatikern völlig zu, aber man sollte nicht den Fehler machen sowas als Ebenbild der "normalen" Ehe zu sehen.

              Gruß

              ueps

              1. Hallo,

                Ich sage auch nicht das die Ehe dazu da ist um mindestens 2 Kinder
                zu zeugen

                wenn Ehe dazu da ist, uns vor einem bevölkerungsschwund zu retten, dann muß dies aber sein. (2 kinder je Ehe).... wenn nicht, dann können auch Menschen heiraten, die von Natur aus keine kinder bekommen können. Was denn dann nun?

                Chräcker

                1. wenn Ehe dazu da ist, uns vor einem bevölkerungsschwund zu retten, dann muß dies aber sein. (2 kinder je Ehe).... wenn nicht, dann können auch Menschen heiraten, die von Natur aus keine kinder bekommen können. Was denn dann nun?

                  Es gibt ein Missverhältnis zw. den Wörtern Ehe und Familie. Ich finde es reichlich sinnlos wenn kinderlose Eheleute reichlich Vergünstigungen einsacken und noch nicht mal Erziehungsarbeit leisten (durch Adoption) während nicht eheliche Familien nicht sogut da stehen, obwohl sie Kinder zeugen (Hetero) oder adoptieren (Hetero+Homo).

                  Unser demographisches Problem können wir wohl nur durch Abwürgen unseres jetzigen Generationenvertrages oder die Einbringung nichtdeutscher Genomressourcen in die bundesdeutsche Gesellschaft lösen (nein ich Trage keinen schmalen Schnäuzer).

                  Gruß Herbalizer

                  1. Hallo,

                    Ich finde es reichlich sinnlos wenn kinderlose Eheleute reichlich
                    Vergünstigungen einsacken und noch nicht mal Erziehungsarbeit leisten
                    (durch Adoption) während nicht eheliche Familien nicht sogut da
                    stehen, obwohl sie Kinder zeugen (Hetero) oder adoptieren
                    (Hetero+Homo).

                    <uebespitzt>hm, aber kinder zeugen und großziehen ist doch eine freiwillige Entscheidung. Ich mach das doch freiwillig. ich muß doch keine Kinder in die Welt setzen und könnte arbeiten gehen und mit meiner Frau drei mal im Jahr in Urlaub fahren und mir 2 Autos und einen Sportwagen für den Sommer leisten. Warum sollen diejenigen, die sich für letzteres entscheiden, mir meine Entscheidung finanzieren?
                    </uebespitzt>

                    Chräcker

                2. Hi,

                  wenn Ehe dazu da ist, uns vor einem bevölkerungsschwund zu retten, dann muß dies aber sein. (2 kinder je Ehe).... wenn nicht, dann können auch Menschen heiraten, die von Natur aus keine kinder bekommen können. Was denn dann nun?

                  Aus einer Hetero-Ehe _können_ Kinder hervorgehen.
                  Aus einer Home-Ehe werden _keine_ Kinder hervorgehen.

                  Dabei ist es völlig egal ob nun da, nun 0,1,2 oder 3 Kinder gezeugt werden. Es geht zu allerst mal um die grundlegende Voraussetzung.

                  ueps

                  1. Hallo,

                    Dabei ist es völlig egal ob nun da, nun 0,1,2 oder 3 Kinder gezeugt
                    werden. Es geht zu allerst mal um die grundlegende Voraussetzung.

                    schon verstanden, aber wenn es nicht um die rettung des Deutschen Volkes vor dem aussterben geht, warum kopelt man dann den Sinn einer Ehe an das Kinderkriegen? (und somit an die Vorraussetzung des unterschiedlichen Geschlechtes beider potentieller Ehepartner)

                    Chräcker

            2. Sup!

              Sollte man dann heiraten, und einfach frecherwiese weniger als zwei kinder in die Welt setzen, dann zahlt man am Ende einer Karenzzeit (Alter 40?) den Steuervorteil an den Staat zurück und die Ehe wird anuliert?

              Ne, die Ehe kann erhalten bleiben... aber den Steuervorteil zurückzuzahlen wäre dann nur konsequent. Vielleicht sollte man den Steuervorteil auch einfach nur Eltern einräumen.

              Niemand schaft sich wirklich Kinder an, um dann damit durch Staatliche Zuwendung Geld zu verdienen. ich glaube, Duir ist nicht ganz klar, was die Aufzucht und Pflege eines Kindes kostet und wasman als Unterstützung dagegen bekommt. Übrigens auch dann, wenn man nicht verheiratet ist.

              Sicher - aber das wissen manche Leute erst, nachdem sie die Kinder haben. Stonie hat mir erzählt, sie hat mal als Sekretärin in einem Job gearbeitet beim Sozialamt, da haben Leute Pflegegeld beantragt, in der Hoffnung, sich daran bereichern zu können - dabei kostet die Pflege eines Menschen noch weit mehr mehr als man dafür bekommt. Frag' Stonie. Es gibt genug dämliche Leute, die ernsthaft "Kasse" machen wollen mit sowas.

              Durch diese Unterstützung der Koplung der Ehe und des Kindergebährens gegen des Aussterbens des deutschen Volkes wandert ihr da in eine ganz komische Ecke. (nein nein, ich meine mal nicht die rechte, nur die komische....) - Was ist denn eigentlich so schlimm daran, wenn wir weniger Menschen hier werden?

              Nein, wir gehören nur zu den Leuten, die davon überzeugt sind, daß die Förderung der Ehe nur dadurch gerechtfertigt sein kann, daß der Staat auf irgendeine Art von Gegenleistung spekuliert - und da die Ehe eine etwas ältere Institution ist und damals, als diese Gesetze erfunden wurden, mit "Kinder kriegen" ziemlich eng verknüpft war, liegt das doch nur nahe. Daß Du das so "komisch" findest, rückt Dich viel mehr in eine "Dummerchen" Ecke als mich und Ueps in die "komische" Ecke ;-)

              Gruesse,

              Bio
              (der noch nichts legitimiert hat, aber auch nicht verheiratet ist)

      2. Hallo,

        Und jetzt bin ich mir sicher, dass die Grünen eigentliche keine Daseinsberechtigung mehr im Bundestag haben.

        Genauso wenig wie die CDU, SPD, PDS und FDP ("Wenn Kinder wählen könnten hätten wir einen Hasen als Bundeskanzler").

        Eine wirklich sehr objektive Betrachtung der Politik.
        So eine Einstellung bezüglich unserer Politiker, vertreten komischerweise viele in unserem Land. Das du nicht noch mit alten Stammtisch Parolen anfängst und die Parteien als Abzockvereine beschimpfst, ist alles.

        [] Du hast die Sendung gesehen aufgrund der der Threadinitiator seine Bemwerkung über die Grünen verfasst hat und ich in der gleichen Art und weise über die anderen in der Reportage betrachteten Parteien urteile.

        Es zeigte eine Facette des Wahlkampfs um die Jugend, und da macht sich ein Wagen auf der Hanfparade besser als ein gelbblaues Karnikel (FDP) oder eine Jugenddefinition welche von einem Durchnittsalter von 60 ausgeht und die dazu passende KOLOSSale Galionsfigur präsentiert (junge Union).

        Ist es wirklich moralisch vertertbar mit Rauschmitteln Wählerstimmen zu ködern?
        Wenn hier jemand mit Alkokohl werben würde, wäre der Aufschrei in der Nation riesig und bei THC soll auf einaml alles erlaubt sein?

        Wieviel Bier wird bei deutschen Wahl- und sonstigen Politveranstaltungen von Politikern konsumiert? Gibt es eine bayrische Bierlobby die Stoiber zusammengestaucht hat als er sich gegen den Dosenpfand aussprach? Ist Bier ein anerkanntes Genußmittel?
        Man muß nicht für eine Legalisierung von Alkohol kämpfen! Man kann trotzdem mit diesem Thema Wahlkampf machen indem ein Alkoholverbot fordert!!! Und da wird auf jeden Fall ein Aufschrei durch die Nation gehen.

        Wenn das die einzigen politischen Ziele sind, dann ist unser Wachstum in der Wirtschaft bald nicht mehr bei 0,5 % sondern wieder negativ.

        Wer redet von EINZIGEN politischen Zielen. Parteiprogramme sollte man mal lesen.

        Nur so nebenbei, ich will jetzt auch nicht als intolerant gelten, aber was bringt die Homoehe?

        Nicht mehr als eine Art Gleichberechtigung, das war's.

        das wird nicht funktionieren, das schulische Niveau von Süd nach Nord nimmt ab. _Ein_ System, würde einige unter und andere Überfordern.

        Es werden trotz Homoehe weiterhin neue Generationen ins Schulalter eintreten so das nach ein paar Jahrzehnten dieser Unterschied bis auf soziale Gegebenheiten nicht mehr exisitiert. Schliesslich gab es im Osten bis kurz nach der Wende nicht so ein krasses Gefälle zw. den damaligen Regierungsbezirken der jetzigen Neuen Bundesländer.

        1. Nabend,

          [] Du hast die Sendung gesehen aufgrund der der Threadinitiator seine Bemwerkung über die Grünen verfasst hat und ich in der gleichen Art und weise über die anderen in der Reportage betrachteten Parteien urteile.

          Nein die Sendung habe ich leider nicht mitverfolgt.

          Wieviel Bier wird bei deutschen Wahl- und sonstigen Politveranstaltungen von Politikern konsumiert? Gibt es eine bayrische Bierlobby die Stoiber zusammengestaucht hat als er sich gegen den Dosenpfand aussprach? Ist Bier ein anerkanntes Genußmittel?
          Man muß nicht für eine Legalisierung von Alkohol kämpfen! Man kann trotzdem mit diesem Thema Wahlkampf machen indem ein Alkoholverbot fordert!!! Und da wird auf jeden Fall ein Aufschrei durch die Nation gehen.

          Es geht nicht um die alten erwachsenen Leute sondern um die jugen.
          Für die ist es cool was die Grünen machen. Da versucht man mit Kampagnen wie "No Drugs more Sports" die Jugend zu beinflussen und die ach so sozialen Grünen hauen im Prinzip voll gegen diese Einstellung.

          Wenn das die einzigen politischen Ziele sind, dann ist unser Wachstum in der Wirtschaft bald nicht mehr bei 0,5 % sondern wieder negativ.

          Wer redet von EINZIGEN politischen Zielen. Parteiprogramme sollte man mal lesen.

          Ich kenne die jeweiligen Programme, ich habe nur mal hervorgehoben das du mit relativ unwichtigen Problemen argumentierst die wir momentan hier in Deutschland haben.

          Nur so nebenbei, ich will jetzt auch nicht als intolerant gelten, aber was bringt die Homoehe?

          Nicht mehr als eine Art Gleichberechtigung, das war's.

          Und Mehrausgaben für den Staat, in einer Zeit wo der Geldbeutel nicht so locker Sitzen dürfte.

          das wird nicht funktionieren, das schulische Niveau von Süd nach Nord nimmt ab. _Ein_ System, würde einige unter und andere Überfordern.

          Es werden trotz Homoehe weiterhin neue Generationen ins Schulalter eintreten so das nach ein paar Jahrzehnten dieser Unterschied bis auf soziale Gegebenheiten nicht mehr exisitiert. Schliesslich gab es im Osten bis kurz nach der Wende nicht so ein krasses Gefälle zw. den damaligen Regierungsbezirken der jetzigen Neuen Bundesländer.

          Im Osten war auch alles von oben dirigiert. Wo soll es da bitte Unterschiede geben, zumal ein freies Denken schon gar nicht erlaubt wurde.
          Das Problem ist, das nicht alle Parteien fähig sind eine gute Bildunspolitik umzusetzen, da kann es durchaus sein das sich die Guten Länder verschlechtern und dann stehen alle Länder dumm da.

          Gruß

          ueps

          1. Nabend,

            [] Du hast die Sendung gesehen aufgrund der der Threadinitiator seine Bemwerkung über die Grünen verfasst hat und ich in der gleichen Art und weise über die anderen in der Reportage betrachteten Parteien urteile.

            Nein die Sendung habe ich leider nicht mitverfolgt.

            Dann unterlasse es nur auf dem Thema herumzureiten.

            Für die ist es cool was die Grünen machen. Da versucht man mit Kampagnen wie "No Drugs more Sports" die Jugend zu beinflussen und die ach so sozialen Grünen hauen im Prinzip voll gegen diese Einstellung.

            Das ist richtig. Hat aber noch nie funktioniert und wird auch nie funktionieren, insbesondere da der Transport von Werten über den Sport schon lange nicht mehr funktioniert. Da gehts medial doch eh nur ums Geldscheffeln. Und dies versuchen einige Sportler durch leistungsteigernde Drogen.

            Ich kenne die jeweiligen Programme, ich habe nur mal hervorgehoben das du mit relativ unwichtigen Problemen argumentierst die wir momentan hier in Deutschland haben.

            Richtig. Es ging aber konkret um diese Sendung.

            Und Mehrausgaben für den Staat, in einer Zeit wo der Geldbeutel nicht so locker Sitzen dürfte.

            Keine Ahnung in wieweit gleichgeschlechtliche Lebensbeziehungen auch steuerlich bevorteilt werden. IHMO wird in erster Linie der Rechte- (zB. Erbschaftsrecht) und Plichtenkatalog (zB. Unterhaltspflicht) der normalen Ehe übertragen, nicht aber steureliche Vergünstigungen.

            Im Osten war auch alles von oben dirigiert. Wo soll es da bitte Unterschiede geben, zumal ein freies Denken schon gar nicht erlaubt wurde.

            Das ist was anderes. Grundvoraussetzungen wie Kenntisse in Mathematik und Lesekompetenz lassen sich nur schwer ideoloisch einfärben und lassen sich durch freies Denken eines Viertklässlers auch nicht verbessern. Und darum ging es in PISA. Man hätte gar Portugal vor 1974 und Polen vor 1985 vergleichen können.

            Das Problem ist, das nicht alle Parteien fähig sind eine gute Bildunspolitik umzusetzen, da kann es durchaus sein das sich die Guten Länder verschlechtern und dann stehen alle Länder dumm da.

            Es kann aber auch anders herum kommen. Und da Stoiber die Wahl gewinnt könnte er ja sein Bildungskonzept bundesweit einführen (wenn es denn ginge, aber dann müsste Dtl. die Einwanderung qualifizierter Fachkräfte steigern).

            Gruß Herbalizer

  13. Hallo,

    erst mal was zum Thema Hanf.

    Ist eine der nützlichsten und ältetsten Kulturpflanzen in Deutschland.

    Unser gutes deutsches Bier wurde überwiegend daraus gebraut.

    Da hatte dann die monopolisierte Hopfenindustrie ein Hanfverbot erwirkt,
    ist heute noch unter der Bezeichnung "Reinheitsgebot" bekannt.

    Seitdem gibt es wenn ich die Inhaltsststoffe vom Hopfen richtig
    interpretiere östrogenähnliche Stoffe von beachtlicher Menge im Bier.

    Später, wann wars, Opiumkonferenz 1920 oder früher? Jedenfalls hatte die
    amerikanische Baumwollindustrie festgestellt, dass ihr Produkt eigentlich
    gar nicht so nötig ist. Seitdem haben wir die eigentlich für Kleidung
    ungeeignete Baumwolle trotzdem in unserer Wäsche, dank Hanfverbot,
    wenn man nicht zu Leinen greift.

    Die gleiche Geschichte passierte dann nochmals mit den Produkten der
    chemischen Indutrie, die Kunstfasern waren nämlich eigentlich gar keine
    Konkurrenz zu Hanfseilen.

    Als Genussmittel gab es auch das Hanfrauchen deutscher Tradition in der
    Pfeife, ist auch gar nicht so lange her, Knaster heisst das Kraut.

    Was nun das Ausgangsposting angeht, Legalisierung könnte z.B. die
    Bekämpfung der härteren Drogen vereinfachen, und ist schon deshalb
    ein interessanter politischer Punkt. Aber natürlich, auch bei den
    Grünen, ein Thema unter vielen.

    Die vom Poster erwähnte Zielgruppe und Strategie erinnert mich denn
    auch eher an die FDP, zumindest die Vorstellung einer Spassgesellschaft,
    einer "Generation, die schon 18 ist". Pizza ja, Pisa nein?
    Und die Vorstellung von Haschisch als Droge der "ganzen verdummten
    Jugendlichen" zeugt vom infantilen Gemüt unseres Posters angesichts
    von Gefahren wie xtc oder crack, aber Hauptsache Wahlkampf.

    Grüsse

    Cyx23

    1. Hi Cyx23

      Später, wann wars, Opiumkonferenz 1920 oder früher? Jedenfalls hatte die
      amerikanische Baumwollindustrie festgestellt, dass ihr Produkt eigentlich
      gar nicht so nötig ist. Seitdem haben wir die eigentlich für Kleidung
      ungeeignete Baumwolle trotzdem in unserer Wäsche, dank Hanfverbot,
      wenn man nicht zu Leinen greift.

      Ehm, ganz dumme Frage, wenn ich so deinen Text lese interpretiere ich
      den so das Leinen nicht aus der Hanfpflanze hergestellt wird, aber
      soviel ich weis wird Leinen genau daraus hergestellt. Zudem ist Hanf,
      korrigiert mich wenns in Deutschland anders ist, nicht verboten solange
      die THC freien (naja, armen) Sorten benutzt werden.

      Gruss Daniela

      1. Ehm, ganz dumme Frage, wenn ich so deinen Text lese interpretiere ich
        den so das Leinen nicht aus der Hanfpflanze hergestellt wird, aber
        soviel ich weis wird Leinen genau daraus hergestellt. Zudem ist Hanf,
        korrigiert mich wenns in Deutschland anders ist, nicht verboten solange
        die THC freien (naja, armen) Sorten benutzt werden.

        Gruss Daniela

        Hanf, mit einem THC Gehalt unter 0.3% wird als Industriehanf bezeichnet und ist nicht verboten (auf jedenfall in der Schweiz, doch soviel ich weiss auch in Deutschland). Alles was über dieser Grenze ist, ist Drogenhanf und illegal (leider). Zu den Leinen kann ich leider nichts sagen da ich das nicht weiss.

        Gruss Marco

      2. Hallo Daniela,

        Ehm, ganz dumme Frage, wenn ich so deinen Text lese interpretiere ich
        den so das Leinen nicht aus der Hanfpflanze hergestellt wird, aber
        soviel ich weis wird Leinen genau daraus hergestellt.

        nein, aus Flachs.

        Zudem ist Hanf, korrigiert mich wenns in Deutschland anders ist, nicht verboten solange
        die THC freien (naja, armen) Sorten benutzt werden.

        zunächst befürchte ich mal grundsätzlich, dass die Züchtung besonders
        THC-armer Sorten nachteilig ist. Genauso würde ich vermuten dass die
        Züchtung einer eckigen Tomate, damit die Ketchuptomatenernteroboter
        nichts vom Fliessband rollen lassen, Nachteile hatte weil die Prioritäten
        der Pflanze unsinnig, zumindest hinsichtlich des eigentlichen Ziels,
        selektiert und verschoben worden sind.
        Oder um Schädlingsresitenz zu erreichen kann ja schon durch Züchtung,
        also sogar ohne Genmanipulation, ein üblicher Giftanteil einer Pflanze
        extrem verstärkt werden, die Resultate sind dann u.U. genauso unbekömmlich
        als wenn man entsprechende Chemiekalien zugefügt hätte.

        Wozu die Verteuerung durch spezielle Sorten, die dann womöglich noch
        irgendwer patentiert hat?
        Wozu der ganze Verwaltungsaufwand, zur Besteuerung des THC?

        Grüsse

        Cyx23

    2. Hallo,

      Und die Vorstellung von Haschisch als Droge der "ganzen verdummten
      Jugendlichen" zeugt vom infantilen Gemüt unseres Posters angesichts
      von Gefahren wie xtc oder crack, aber Hauptsache Wahlkampf.

      schon alleine aus egoistischen Gründen in Sachen THC eher liberal gestimmt ,-) komme ich aber nicht umhin, Artikeln, wie jüngst im Spiegel Nr.33/12.8.2, Glauben zu schenken, nach dem, zu Überraschung vieler, Haschich bei Kindern und Jugendlichen zur Droge Nummer 1 geworden ist. Während nach Zahlen der im Spiegel zitierten Zeitschrift Sucht gerade ca 5% der 18-24-jährigen Westdeutschen, die schon einmal Drogen genommen haben, Ectasy nahmen, sind es bei Hasch 38,1. Vor vier Jahren waren es noch 24%. Tendenz stark steigend. Haschich verdrängt "bereits" den Alkohol. Das Problem dabei ist, das die Kids bereits ab 12 anfangen. In Hamburg stecken sich nach Angaben der Landesstelle gegen Suchtgefahren jeder fünfte zwischen 12 und 20 regelmässig eine  joint an. Und hey, ja, regelmässig wäre auch einmal im Jahr, aber das glaube ich hier weniger.

      Chräcker

      http://www.Stempelgeheimnis.de

      1. Hallo,

        Und die Vorstellung von Haschisch als Droge der "ganzen verdummten
        Jugendlichen" zeugt vom infantilen Gemüt unseres Posters angesichts
        von Gefahren wie xtc oder crack, aber Hauptsache Wahlkampf.

        schon alleine aus egoistischen Gründen in Sachen THC eher liberal gestimmt ,-) komme ich aber nicht umhin, Artikeln, wie jüngst im Spiegel Nr.33/12.8.2, Glauben zu schenken, nach dem, zu Überraschung vieler, Haschich bei Kindern und Jugendlichen zur Droge Nummer 1 geworden ist.

        Während nach Zahlen der im Spiegel zitierten Zeitschrift Sucht gerade ca 5% der 18-24-jährigen Westdeutschen, die schon einmal Drogen genommen haben, Ectasy nahmen, sind es bei Hasch 38,1. Vor vier Jahren waren es noch 24%. Tendenz stark steigend. Haschich verdrängt "bereits" den Alkohol. Das Problem dabei ist, das die Kids bereits ab 12 anfangen. In Hamburg stecken sich nach Angaben der Landesstelle gegen Suchtgefahren jeder fünfte zwischen 12 und 20 regelmässig eine  joint an. Und hey, ja, regelmässig wäre auch einmal im Jahr, aber das glaube ich hier weniger.

        Chräcker

        http://www.Stempelgeheimnis.de

        Also was der Spiegel da geschrieben hat ist wirklich nur Panikmacherei und zum grössten Teil Unsinn. Wenn 38% der Kiffer au härtere Drogen umsteigen würden, wäre ein riesieger Teil der Deutschen Junkies! Du kannst dir nicht vorstellen wie viele Kiffer es in Deutschland gibt. Es gibt keine offiziellen Zahlen, aber es sind sicher mehr, als der grösste Teil von euch glaubt!
        Und Droge Nummer 1 ist immer noch Taback!!

        Gruss Marco

        PS: Wirklich super, deine Page!

        1. Hallo,

          Also was der Spiegel da geschrieben hat ist wirklich nur
          Panikmacherei und zum grössten Teil Unsinn. Wenn 38% der Kiffer au
          härtere Drogen umsteigen würden, wäre ein riesieger Teil der
          Deutschen Junkies!

          davvn stand auch weder was im Artikel noch in meinem Posting.

          Du kannst dir nicht vorstellen wie viele Kiffer es in Deutschland
          gibt.

          genau darum wiederum gehts. Das es sehr sehr viele sind. und bei Kindern und Jugendlichen ist nicht das Problem eines möglichen umstieges auf härtere Drogen (Zitat aus dem Artikel: "Als Einstiegsdroge spielt Cannabis kaum eine Rolle") , sondern das Hasch selber ist das Problem. Es geht nicht um einen Joint am Samstag Abend heimlich in der Discotoilette. Sondern um den regelmässigen täglichen stärkeren Konsum. Und das weiß ich nun wirklich: stoned mag man meinen, mehr zu verstehen, aber das ist ein netter Trugschluß. Da setzen Kinder ganze Jahre in ihrer Entwicklung einfach aus. Es geht nicht um den 25 jährigen Gelegenheitskiffer mit seinen maximal zwei Pfeiffen am Abend.

          Chräcker

          PS. Danke fürs Lob zur Seite ;-)))

          1. Hallo,

            ich glaube, daß das Problem eher das ist, daß sie regelmäßig meinen, etwas zu brauchen, was sie stoned macht.
            Hasch ist doch wahrscheinlich nur deswegen in Deutschland verboten, weil es hier zuwenig Leute gibt, die daran kräftig verdienen und weil es "Konkurrenz" ist zu Alkohol, von dem ein beträchtlicher Teil dieser Gesellschaft (sehr gut) lebt, nicht zuletzt der Staat selbst.
            Das Alkohol viel stärker körperlich abhängig macht, interessiert die meisten, die diese scheinheilige (bierseelige) Diskussion führen.

            Gruß Frank

            1. Sup!

              ich glaube, daß das Problem eher das ist, daß sie regelmäßig meinen, etwas zu brauchen, was sie stoned macht.

              Ja, das ist das Problem... alle zum Psychologen schicken!

              Hasch ist doch wahrscheinlich nur deswegen in Deutschland verboten, weil es hier zuwenig Leute gibt, die daran kräftig verdienen und weil es "Konkurrenz" ist zu Alkohol, von dem ein beträchtlicher Teil dieser Gesellschaft (sehr gut) lebt, nicht zuletzt der Staat selbst.

              Nun... die Steuer beträgt 1303 Euro pro Hektoliter (1000l) REINEN Alkohol. Also pro Flasche Wodka ca. 52.12 Cent Steuer.
              Der Staat zockt also beim Alkohol kaum ab, bei Nikotin und Benzin betragen die Steuern ja ein Großteil des Preises, während es beim Alkohol ein winziger Bruchteil ist.
              Verdienen tun also möglicherweise nur die Alkoholproduzenten, besonders die von Spirituosen - aber ich würde nicht behaupten, daß "ein beträchtlicher Teil" der Gesellschaft vom Handel mit Spirituosen oder Bier lebt. Ich denke, Du überschätzt das.

              Das Alkohol viel stärker körperlich abhängig macht, interessiert die meisten, die diese scheinheilige (bierseelige) Diskussion führen.

              Fehlt da nicht ein "nicht"?

              Fakt ist, daß man leichter und schneller 3 Bongs am Tag rauchen kann als sich gesundheitsgefährdene Mengen von Alkohol reinzuzwingen. Von daher ist es also relativ "schwer" von Alkohol körperlich abhängig zu werden, man muß schon über einen längeren Zeitraum depressiv und vernachlässigt sein.

              Gruesse,

              Bio

              1. Sup!

                Hasch ist doch wahrscheinlich nur deswegen in Deutschland verboten, weil es hier zuwenig Leute gibt, die daran kräftig verdienen und weil es "Konkurrenz" ist zu Alkohol, von dem ein beträchtlicher Teil dieser Gesellschaft (sehr gut) lebt, nicht zuletzt der Staat selbst.

                ... aber ich würde nicht behaupten, daß "ein beträchtlicher Teil" der Gesellschaft vom Handel mit Spirituosen oder Bier lebt.

                Davon war nicht die Rede. Da oben steht, daß ein beträchtlicher
                Teil dieser Gesellschaft vom Alkohol lebt, da steht nix von Handel!

                Das Alkohol viel stärker körperlich abhängig macht, interessiert die meisten, die diese scheinheilige (bierseelige) Diskussion führen.

                Fehlt da nicht ein "nicht"?

                sowas von! :-)

                Fakt ist, daß man leichter und schneller 3 Bongs am Tag rauchen kann als sich gesundheitsgefährdene Mengen von Alkohol reinzuzwingen.

                Das Rauchen wird wohl schneller gehen, aber überschätze nicht
                die Menge Alkohol, die gesundheitsgefährdend wirkt.

                Von daher ist es also relativ "schwer" von Alkohol körperlich abhängig zu werden, man muß schon über einen längeren Zeitraum depressiv und vernachlässigt sein.

                Muß man nicht. Man muß nur über einen längeren Zeitraum regelmäßig trinken. Und da sind wir wieder bei dem "beträchtlichen Teil dieser
                Gesellschaft", eben jenem, der genau das tut, regelmäßig Trinken.

                Tschüß, Auge

                1. Moin!

                  ... aber ich würde nicht behaupten, daß "ein beträchtlicher Teil" der Gesellschaft vom Handel mit Spirituosen oder Bier lebt.

                  Davon war nicht die Rede. Da oben steht, daß ein beträchtlicher
                  Teil dieser Gesellschaft vom Alkohol lebt, da steht nix von Handel!

                  Es leben wirklich eine Ganze Menge Leute vom Alkohol! Kleine Datensammlung zum Bier http://www.ernaehrung-news.de/service/branch-pdf/brau.pdf:

                  Jahresumsatz 1999: 16,2Mrd. DM
                  Jahresprokopverbrauch 1999: 127,5 l
                  Biersteureinnahmen 1999: 1,6Mrd. DM
                  Beschäftigte in Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern 1999: 36351

                  Davon profitierende Unternehmen (Gaststätten, Handel, Fuhrbetriebe) nicht eingerechnet.

                  Gruß Herbalizer

                  1. Sup!

                    Jahresumsatz 1999: 16,2Mrd. DM
                    Jahresprokopverbrauch 1999: 127,5 l
                    Biersteureinnahmen 1999: 1,6Mrd. DM
                    Beschäftigte in Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern 1999: 36351

                    Davon profitierende Unternehmen (Gaststätten, Handel, Fuhrbetriebe) nicht eingerechnet.

                    Und trotzdem 4 Mio. Arbeitslose - vielleicht trinken wir einfach zu wenig?

                    *SCNR*

                    Gruesse,

                    Bio

                    1. Mojens

                      Und trotzdem 4 Mio. Arbeitslose - vielleicht trinken wir einfach zu wenig?

                      Mal sehn...
                      Wenn die 4 000 000 Arbeitslosen alle in der Kneipe (so richtig mit
                      Tischbedienung) trinken würden und nicht die Hülsen zuhause,
                      könnten doch einige Etablissenments zusätzlich eröffnet werden.
                      Macht pro Kneipe ein bis zwei Arbeitsplätze (Keller(in)/Putzkraft).

                      Wäre doch mal 'ne Initiative?!

                      Schlußfolgerung:
                      Also je mehr Arbeitslose, je mehr Arbeitsplätze.
                      Das muß dann nur noch wie ein Perpetuum Mobile organisiert werden.
                      Das hieße dann, :

                      • daß jeder Arbeitslose seine eigene Kneipe hat
                      • damit nicht mehr arbeitslos wäre
                      • es gäbe keinen Leerstand von Gewerbeflächen
                      • die deutsche Brauindustrie einen Boom erleben würde
                      • deswegen dort Arbeitkräftemangel herrschen würde
                          (haben ja keine Arbeitslosen mehr (s. o.))
                      • deswegen Kneipen nicht mehr beliefert werden könnten
                      • denen die Gäste wegbleiben würden
                      • immer mehr Kneipen schließen müssten
                      • wir immer mehr Arbeitslose Gastwirte hätten,
                          die alle einfach mehr trinken müssten...

                      *SCNR*

                      ich auch nicht ;-)

                      Tschüß, Auge

              2. So,

                Fakt ist, daß man leichter und schneller 3 Bongs am Tag rauchen kann als sich gesundheitsgefährdene Mengen von Alkohol reinzuzwingen. Von daher ist es also relativ "schwer" von Alkohol körperlich abhängig zu werden, man muß schon über einen längeren Zeitraum depressiv und vernachlässigt sein.

                hast du den Vergleichstest gemacht und bestanden?
                Inwiefern sollte die Unterscheidung von psychischer und körperlicher
                Abhängigkeit wichtig sein?
                Und Leberschaden gibts ja auch ohne Abhängigkeit, die gesundheitsgefährdende
                Menge ist erstaunlich schnell erreicht.
                Fakt ist, daß man leicht und oft am Tag Alkohol konsumieren kann, und
                unauffällig und ohne depressiv oder vernachlässigt zu sein zum Trinker
                werden kann.

                Alkohol ist _die_ Gesellschaftsdroge, möchte nicht wissen was mach ein
                Politiker im Wahlkampf oder auf sonstigen events wegschluckt.

                Aber wir wissen ja, sinngemäss umgestelltes Zitat (s.o.), laut Bio keine Gefahr:
                ' es ist offenbar relativ "schwer" von Alkohol körperlich abhängig zu
                werden, weil man leichter und schneller 3 Bongs am Tag rauchen kann. '

                Grüsse

                Cyx23

                1. Sup!

                  Fakt ist, daß man leichter und schneller 3 Bongs am Tag rauchen kann als sich gesundheitsgefährdene Mengen von Alkohol reinzuzwingen. Von daher ist es also relativ "schwer" von Alkohol körperlich abhängig zu werden, man muß schon über einen längeren Zeitraum depressiv und vernachlässigt sein.

                  hast du den Vergleichstest gemacht und bestanden?

                  Ne, ich habe erst einmal gekifft und es hat nicht gewirkt und ich habe auch noch nie längere Zeit getrunken.

                  Inwiefern sollte die Unterscheidung von psychischer und körperlicher
                  Abhängigkeit wichtig sein?

                  War davon die Rede?

                  Und Leberschaden gibts ja auch ohne Abhängigkeit, die gesundheitsgefährdende
                  Menge ist erstaunlich schnell erreicht.

                  Ach... aber ein Glas Rotwein am Tag ist gesund, von wegen Herzinfarkt, heisst es doch immer...

                  Fakt ist, daß man leicht und oft am Tag Alkohol konsumieren kann, und
                  unauffällig und ohne depressiv oder vernachlässigt zu sein zum Trinker
                  werden kann.

                  Man kann aber auch leicht und oft kiffen. Wenn man den ganzen Tag trinkt, fällt es schon auf, auch wenn keiner was sagt. Alle wissen es.

                  Alkohol ist _die_ Gesellschaftsdroge, möchte nicht wissen was mach ein
                  Politiker im Wahlkampf oder auf sonstigen events wegschluckt.

                  Ja, Alkohol ist die traditionelle Droge, darum als einzige legal, und weil als einzige legal, weiterhin die am häufigsten benutzte Droge.

                  Aber wir wissen ja, sinngemäss umgestelltes Zitat (s.o.), laut Bio keine Gefahr:
                  ' es ist offenbar relativ "schwer" von Alkohol körperlich abhängig zu
                  werden, weil man leichter und schneller 3 Bongs am Tag rauchen kann. '

                  Was ich sagen will ist nicht, daß Alkohol gut wäre, ich sage nur, daß der Mensch irgendeine Droge braucht, und es vielleicht nicht sehr schlau ist, die eher einfach wirkende, gut dosierbare, staatlich kontrolliert absolut ungepanschte, hervorragend erforschte Droge Alkohol gegen eine schwer nachzuweisende, oft ganz verschieden stark wirkende, weniger gut erforschte Droge "Cannabis/Haschisch/Hanf/THC/Gras" einzutauschen.

                  Gruesse,

                  Bio

                  1. Hallo

                    [...]

                    Und Leberschaden gibts ja auch ohne Abhängigkeit, die gesundheitsgefährdende
                    Menge ist erstaunlich schnell erreicht.

                    Ach... aber ein Glas Rotwein am Tag ist gesund, von wegen Herzinfarkt, heisst es doch immer...

                    Das liegt aber nicht am Alkohol, sondern an vollkommen anderen Inhaltsstoffen. Das entkräftet also nicht die gesundheitsgefährdung von Alkohol (auch wenn ich ab und zu mal das Risiko bewusst eingehe ;))

                    Fakt ist, daß man leicht und oft am Tag Alkohol konsumieren kann, und
                    unauffällig und ohne depressiv oder vernachlässigt zu sein zum Trinker
                    werden kann.

                    Man kann aber auch leicht und oft kiffen. Wenn man den ganzen Tag trinkt, fällt es schon auf, auch wenn keiner was sagt. Alle wissen es.

                    Bedeutet das nun, daß man viel kiffen kann, ohne daß man es am Verhalten oder der Leistung merkt, während der Alkoholiker auffällig wird?
                    Das spricht imho doch nur für das Kiffen. ;-)

                    Alkohol ist _die_ Gesellschaftsdroge, möchte nicht wissen was mach ein
                    Politiker im Wahlkampf oder auf sonstigen events wegschluckt.

                    Ja, Alkohol ist die traditionelle Droge, darum als einzige legal, und weil als einzige legal, weiterhin die am häufigsten benutzte Droge.

                    Wie bereits in anderen Postings angedeutet, ist Alkohol nicht die einzige legale Droge. Besonders dann nicht, wenn man suchtfördernde Substanzen ausserhalb der Nahrungs- und Genußmittel hinzuzieht.
                    Nebenbei gesagt ist Rauchen von irgendwelchen Pflanzen (nichts anderes sind ja Tabak und Hanf) eine sicherlich nicht weniger lange Tradition hat, vor allem bei Pflanzen mit berauschenden Inhaltsstoffen.

                    Aber wir wissen ja, sinngemäss umgestelltes Zitat (s.o.), laut Bio keine Gefahr:
                    ' es ist offenbar relativ "schwer" von Alkohol körperlich abhängig zu
                    werden, weil man leichter und schneller 3 Bongs am Tag rauchen kann. '

                    Was ich sagen will ist nicht, daß Alkohol gut wäre, ich sage nur, daß der Mensch irgendeine Droge braucht, und es vielleicht nicht sehr schlau ist, die eher einfach wirkende, gut dosierbare, staatlich kontrolliert absolut ungepanschte, hervorragend erforschte Droge Alkohol gegen eine schwer nachzuweisende, oft ganz verschieden stark wirkende, weniger gut erforschte Droge "Cannabis/Haschisch/Hanf/THC/Gras" einzutauschen.

                    Wenn sie so leicht zu dosieren wäre, wieso gibt es auf Festen so viele Alkohol-"Leichen" (aus eigener Anschauung und vom Hörensagen)? Warum sterben immer noch Menschen am Alkoholkonsum (direkt, aber auch indirekt)? Das Alkohol so "gut" erforscht ist, liegt imho in seiner einfachen chemischen Struktur, der häufigen Verwendung als praktisches Lösungsmittel für alle möglichen Substanzen und seiner desinfizierenden Wirkung (war deswegen nicht auch eine geringe Menge Alkohol in der Kinder-Milchschnitte?)
                    Wenn Cannabis so schlecht erforscht wäre, wieso ist man sich dann sicher, es verbieten zu müssen? Nur weil mal einer ein bischen lethargisch davon geworden ist? Wieso wirkt Cannabis oft ganz verschieden stark; im Gegensatz zum Alkohol bei dem Männer wirklich mehr vertragen als Frauen, also die Wirkung gleiche Mengen Alkohol bereits geschlechtsbedingt unterschiedliche stark wirken (die Auswirkung von "Training" und körperlicher Konstitution auf den Alkoholabbau mal außer Acht gelassen)?

                    Also kennt man die fatale Wirkung des Alkoholmissbrauchs sehr wohl und erlaubt es, während man von Cannabismissbrauch überhaupt keine Vorstellung hat, aber es verbietet? Wo wäre denn da die Logik?

                    Gruß Alex
                    --
                    http://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=Rechtschreibung+Standart

                    1. Sup!

                      Man kann aber auch leicht und oft kiffen. Wenn man den ganzen Tag trinkt, fällt es schon auf, auch wenn keiner was sagt. Alle wissen es.

                      Bedeutet das nun, daß man viel kiffen kann, ohne daß man es am Verhalten oder der Leistung merkt, während der Alkoholiker auffällig wird?
                      Das spricht imho doch nur für das Kiffen. ;-)

                      Nö, das bedeutet eher, daß man immerhin eine Möglichkeit hätte, als Angehöriger, dem Alkoholiker zu helfen, während man als Angehöriger von einem Kiffer evtl. nur merkt, daß der die ganze Zeit lethargisch ist, es sei denn, er riecht total nach Gras - aber manche Leute wissen ja gar nicht, wie Gras riecht...

                      Ja, Alkohol ist die traditionelle Droge, darum als einzige legal, und weil als einzige legal, weiterhin die am häufigsten benutzte Droge.

                      Wie bereits in anderen Postings angedeutet, ist Alkohol nicht die einzige legale Droge. Besonders dann nicht, wenn man suchtfördernde Substanzen ausserhalb der Nahrungs- und Genußmittel hinzuzieht.

                      Okay... Klebstoff, Pilze etc. - die sind aber wirklich nicht weit verbreitet und spielen darum kaum eine Rolle. Besonders nicht in dieser Diskussion. Natürlich können Berufschemiker irgendwas neues, vorerst legales synthetisieren oder Biologen immer neue halluzinogene Pflanzen aus dem Urwald importieren und sich damit zudröhnen.

                      Nebenbei gesagt ist Rauchen von irgendwelchen Pflanzen (nichts anderes sind ja Tabak und Hanf) eine sicherlich nicht weniger lange Tradition hat, vor allem bei Pflanzen mit berauschenden Inhaltsstoffen.

                      Sicher. Darum ist es aber doch nicht automatisch gut und richtig. Meine Argumentation war ja auch, daß 1) die Leute mindestens eine Droge brauchen, weil sonst das Chaos ausbricht und daß 2) es gut ist, die Menge der legalen Drogen zu begrenzen, weil man dann die negativen Folgen besser im Griff hat.
                      Wenn jemand zuviel getrunken hat und abdreht, holt man den Notarzt, der pumpt den Magen aus, und gut ist. Wenn jemand XTC, Hasch, Alkohol und Pilze genommen hat, dann weiß der Notarzt auch nicht, was man da am besten macht. Die Folgen von Alkoholmissbrauch sind einfach bekannt und therapierbar, nicht besonders gut, aber deutlich besser als z.B. Heroinsucht - es wäre töricht, weitere Drogen zu erlauben, deren Folgen weniger bekannt und schlechter therapierbar sind.

                      Wenn sie so leicht zu dosieren wäre, wieso gibt es auf Festen so viele Alkohol-"Leichen" (aus eigener Anschauung und vom Hörensagen)?

                      Nun, weil entweder die Leute bewusst zuviel getrunken haben, oder weil sie das richtige dosieren einfach noch nicht drauf haben. Manche lernen es nie.

                      Warum sterben immer noch Menschen am Alkoholkonsum (direkt, aber auch indirekt)?

                      Weil Alkohol gesundheitsschädlich ist, was ich nie bestritten habe, wahrscheinlich? Du weisst doch: Die Dosis ist entscheidend.

                      Das Alkohol so "gut" erforscht ist, liegt imho in seiner einfachen chemischen Struktur, der häufigen Verwendung als praktisches Lösungsmittel für alle möglichen Substanzen und seiner desinfizierenden Wirkung (war deswegen nicht auch eine geringe Menge Alkohol in der Kinder-Milchschnitte?)

                      Ist ja egal, woran es liegt, und was Ferrero unseren Kinder gibt, ist mir auch Latte, auch wenn da die Cerealien direkt in der Milch sind!

                      Wenn Cannabis so schlecht erforscht wäre, wieso ist man sich dann sicher, es verbieten zu müssen?

                      Nun, weil man normalerweise Dinge erst dann erlaubt, wenn sie hinreichend gut erforscht sind, und nicht umgekehrt. Siehe Medikamentenindustrie. Da hat man das irgendwann mal eingeführt. Contergan lässt grüssen.

                      Nur weil mal einer ein bischen lethargisch davon geworden ist? Wieso wirkt Cannabis oft ganz verschieden stark; im Gegensatz zum Alkohol bei dem Männer wirklich mehr vertragen als Frauen, also die Wirkung gleiche Mengen Alkohol bereits geschlechtsbedingt unterschiedliche stark wirken (die Auswirkung von "Training" und körperlicher Konstitution auf den Alkoholabbau mal außer Acht gelassen)?

                      Nun, diese Wirkungsschwankungen wären bei jedem Medikament schon Grund genug, es nicht zuzulassen; ich weiss ja nicht, was Du für "Stoff" benutzt; aber das Zeugs, was man auf der Strasse bekommt, ist teilweise aus verschiedenen Hanf-Sorten bzw. verschnitten, kein Wunder, daß es verschieden stark wirkt. Vielleicht kommt es auch darauf an, wieviel Sonne das Blatt abbekommen hat, so wie bei Valensina.

                      Also kennt man die fatale Wirkung des Alkoholmissbrauchs sehr wohl und erlaubt es, während man von Cannabismissbrauch überhaupt keine Vorstellung hat, aber es verbietet? Wo wäre denn da die Logik?

                      Die Logik ist, lieber kalkuklierbare bekannte als unkalkulierbare unbekannte Risiken einzugehen. Mit Deiner Argumentation könnten wir auch Freilandversuche mit genetisch veränderten Pflanzen machen, mit dem Argument, man wisse ja nicht, was passieren könne, darum dürfe man es nicht verbieten.

                      Gruesse,

                      Bio

                      1. Hallo

                        Hallo,

                        Man kann aber auch leicht und oft kiffen. Wenn man den ganzen Tag trinkt, fällt es schon auf, auch wenn keiner was sagt. Alle wissen es.

                        Bedeutet das nun, daß man viel kiffen kann, ohne daß man es am Verhalten oder der Leistung merkt, während der Alkoholiker auffällig wird?
                        Das spricht imho doch nur für das Kiffen. ;-)

                        Nö, das bedeutet eher, daß man immerhin eine Möglichkeit hätte, als Angehöriger, dem Alkoholiker zu helfen, während man als Angehöriger von einem Kiffer evtl. nur merkt, daß der die ganze Zeit lethargisch ist, es sei denn, er riecht total nach Gras - aber manche Leute wissen ja gar nicht, wie Gras riecht...

                        Dem Alkoholiker muss ja auch geholfen werden, weil er zu nichts mehr fähig ist, bzw. Verhaltensauffällig wird. Warum sollte man jemandem helfen sollen, der weder Verhaltensauffällig noch Leistungsunfähig ist. Und ja, ich kenne Kiffer den wirklich niemand zu helfen braucht, und viel viel mehr Alkoholiker (denen man dies ja auch anmerkt; im Gegensatz zum Kiffen), denen nicht mehr zu helfen ist.

                        ["legale" suchtfördernde Substanzen]

                        Okay... Klebstoff, Pilze etc. - die sind aber wirklich nicht weit verbreitet und spielen darum kaum eine Rolle. Besonders nicht in dieser Diskussion. Natürlich können Berufschemiker irgendwas neues, vorerst legales synthetisieren oder Biologen immer neue halluzinogene Pflanzen aus dem Urwald importieren und sich damit zudröhnen.

                        Noch nie etwas vom Adrenalinjunkie gehört, der sich (zu Lasten der ihn mitfinanzierenden Krankenversicherten) immer wieder den allerneuesten Gefahren aussetzt?

                        Nebenbei gesagt ist Rauchen von irgendwelchen Pflanzen (nichts anderes sind ja Tabak und Hanf) eine sicherlich nicht weniger lange Tradition hat, vor allem bei Pflanzen mit berauschenden Inhaltsstoffen.

                        Sicher. Darum ist es aber doch nicht automatisch gut und richtig. Meine Argumentation war ja auch, daß 1) die Leute mindestens eine Droge brauchen, weil sonst das Chaos ausbricht und daß 2) es gut ist, die Menge der legalen Drogen zu begrenzen, weil man dann die negativen Folgen besser im Griff hat.

                        Aber warum dann gerade den gefährlichen Alkohol, und nicht das ökologisch wertvolle Hanf? Liegt es vielleicht doch an der größeren Lobby?

                        Wenn jemand zuviel getrunken hat und abdreht, holt man den Notarzt, der pumpt den Magen aus, und gut ist. Wenn jemand XTC, Hasch, Alkohol und Pilze genommen hat, dann weiß der Notarzt auch nicht, was man da am besten macht. Die Folgen von Alkoholmissbrauch sind einfach bekannt und therapierbar, nicht besonders gut, aber deutlich besser als z.B. Heroinsucht - es wäre töricht, weitere Drogen zu erlauben, deren Folgen weniger bekannt und schlechter therapierbar sind.

                        Sagen wir es mal anders: am illegalen Konsum von Heroin sterben jährliche jede Menge Menschen. Heroinabhängigkeit lässt sich nicht verbergen! Am illegalen Konsum (der aber iirc nicht bestraft wird; Besitzt kleiner Mengen für den Eigenbedarf bleiben afaik straffrei) von Cannabis-Präparaten ist afaik noch niemand gestorben, obwohl es sicherlich viele Haschkonsumenten gibt, wie Grenzkontrollen zu Holland beweisen. Warum wird den über die "schlimmen" Folgen von Cannabiskonsum nichts bekannt, wenn es diese "schlimmen" Folgen wirklich gibt? Wurde bisher überhaupt jemals ein Haschpfeifchenraucher therapiert, und wenn ja, wo kann ich etwas darüber erfahren?

                        Wenn sie so leicht zu dosieren wäre, wieso gibt es auf Festen so viele Alkohol-"Leichen" (aus eigener Anschauung und vom Hörensagen)?

                        Nun, weil entweder die Leute bewusst zuviel getrunken haben, oder weil sie das richtige dosieren einfach noch nicht drauf haben. Manche lernen es nie.

                        Oder weil sie bereits abhängig sind, ohne es zu wissen? Bis ein Alkohliker überhaupt erkennt abhängig zu sein, ist es ein langer Weg. Noch viel länger dauert es, bis er es auch öffentlich zugibt.

                        Warum sterben immer noch Menschen am Alkoholkonsum (direkt, aber auch indirekt)?

                        Weil Alkohol gesundheitsschädlich ist, was ich nie bestritten habe, wahrscheinlich? Du weisst doch: Die Dosis ist entscheidend.

                        Eben. Und darum steht der Beweis der Schädlichkeit von Cannabis ja noch aus. Scheinbar hat es bis jetzt noch niemand zur letalen Dosis geschafft.
                        Und für den indirekten Tod durch Alkohol braucht es überhaupt keine Dosis von irgendwas.

                        Das Alkohol so "gut" erforscht ist, liegt imho in seiner einfachen chemischen Struktur, der häufigen Verwendung als praktisches Lösungsmittel für alle möglichen Substanzen und seiner desinfizierenden Wirkung (war deswegen nicht auch eine geringe Menge Alkohol in der Kinder-Milchschnitte?)

                        Ist ja egal, woran es liegt, und was Ferrero unseren Kinder gibt, ist mir auch Latte, auch wenn da die Cerealien direkt in der Milch sind!

                        Hey, diese zukünftigen, von Ferrero gemachten Alkoholiker zahlen später mal Deine Rente. Also sollten sie Dir nicht egal sein. :-)

                        Wenn Cannabis so schlecht erforscht wäre, wieso ist man sich dann sicher, es verbieten zu müssen?

                        Nun, weil man normalerweise Dinge erst dann erlaubt, wenn sie hinreichend gut erforscht sind, und nicht umgekehrt. Siehe Medikamentenindustrie. Da hat man das irgendwann mal eingeführt. Contergan lässt grüssen.

                        Im Gegentum. Contergan war zum Zeitpunkt des Einsatzes hinreichend (zummindest was die Anforderungen des Gesetzgebers betraf) erforscht, sonst hätte es die Zulassung nicht bekommen. Das man nicht an _alles_ gedacht hat war das Problem. Inzwischen weiß man, daß _nur_eine_ von beiden möglichen räumlichen Formen die Missbildungen beim Fötus verursachte (http://www.uni-wuerzburg.de/blick/1996-2/962d01b1.html)

                        Nur weil mal einer ein bischen lethargisch davon geworden ist? Wieso wirkt Cannabis oft ganz verschieden stark; im Gegensatz zum Alkohol bei dem Männer wirklich mehr vertragen als Frauen, also die Wirkung gleiche Mengen Alkohol bereits geschlechtsbedingt unterschiedliche stark wirken (die Auswirkung von "Training" und körperlicher Konstitution auf den Alkoholabbau mal außer Acht gelassen)?

                        Nun, diese Wirkungsschwankungen wären bei jedem Medikament schon Grund genug, es nicht zuzulassen; ich weiss ja nicht, was Du für "Stoff" benutzt; aber das Zeugs, was man auf der Strasse bekommt, ist teilweise aus verschiedenen Hanf-Sorten bzw. verschnitten, kein Wunder, daß es verschieden stark wirkt. Vielleicht kommt es auch darauf an, wieviel Sonne das Blatt abbekommen hat, so wie bei Valensina.

                        So wie die Alkoholika die man zu sich nimmt. Da gibt es Alkoholfreie Biere (mit unter 0,1% Alkoholgehalt) und so etwas wie Strohrum mit (stimmt das wirklich? kann das jemand bestätigen? |O) 80% Vol. Ich kenne niemanden der "sein Zeug" auf der Straße kauft und bin mir sicher, die meisten Konsumenten (zumindest die, die ich kenne) kennen sehr wohl die Dosierung ihres "farbigen Einwohners eines Vorderasiatischen Landes". ;-)

                        Also kennt man die fatale Wirkung des Alkoholmissbrauchs sehr wohl und erlaubt es, während man von Cannabismissbrauch überhaupt keine Vorstellung hat, aber es verbietet? Wo wäre denn da die Logik?

                        Die Logik ist, lieber kalkuklierbare bekannte als unkalkulierbare unbekannte Risiken einzugehen. Mit Deiner Argumentation könnten wir auch Freilandversuche mit genetisch veränderten Pflanzen machen, mit dem Argument, man wisse ja nicht, was passieren könne, darum dürfe man es nicht verbieten.

                        Weil die Genetik ein relativ junger (Mendelsche Vererbungslehre mal außen vor gelassen; ich meinte molekulare Genetik ;) Zweig der Biologie ist, steckt ein (Groß?)teil der Forschung noch in den Kinderschuhen (siehe Problematik um Embryonenforschung und Klonung des Menschen). Hasch wird aber scheinbar von so vielen und auch seit ewiger Zeit geraucht, daß niemand behaupten kann Risiken und Nebenwirkungen wären unbekannt (vielleicht noch nicht auf zellularer Ebene). Ich bin mir sicher, viele Bürger glauben mehr über die Gefahren des Drogenmissbrauchs zu wissen (nicht zu glauben ;), als über die möglichen Gefahren bei Freilandversuchen mit genetisch veränderten Pflanzen (die im übrigen ja auch schon längst durchgeführt wurden und sicherlich noch werden http://www.rki.de/AKTUELL/PRARCHIV/ARCHIVPR.HTM?/PRESSE/PD/PD98/PD23_98.HTM&1)
                        Dein Vergleich hinkt also mehr als Bein-Godik. *SCNR* ;-)

                        Gruß Alex

                        P.S.: interressanter Link: http://www.alkohol-lexikon.de/fr_index.html
                        --
                        http://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=Rechtschreibung+Standart

                        1. Hallo

                          Warum wird den über die "schlimmen" Folgen von Cannabiskonsum nichts bekannt, wenn es diese "schlimmen" Folgen wirklich gibt? Wurde bisher überhaupt jemals ein Haschpfeifchenraucher therapiert, und wenn ja, wo kann ich etwas darüber erfahren?

                          Frag Lehrer Hämpel, der von W. Busch (ohne George und mit c), der
                          hat auch immer, außer einmal Schwarzpulver, seinen Knaster geraucht.

                          So wie die Alkoholika die man zu sich nimmt. Da gibt es Alkoholfreie Biere (mit unter 0,1% Alkoholgehalt) und so etwas wie Strohrum mit (stimmt das wirklich? kann das jemand bestätigen? |O) 80% Vol.

                          "Stroh 80" heißt "Stroh 80", weil in "Stroh 80" 80 Vol.% Alkohol
                          drin sind. Ich kenn's eher zum Flambieren und niemanden, der sich
                          das Zeug freiwillig antut.

                          Tschüß, Auge

                        2. Hallo me ;-)

                          [...]

                          Wenn Cannabis so schlecht erforscht wäre, wieso ist man sich dann sicher, es verbieten zu müssen?

                          Nun, weil man normalerweise Dinge erst dann erlaubt, wenn sie hinreichend gut erforscht sind, und nicht umgekehrt. Siehe Medikamentenindustrie. Da hat man das irgendwann mal eingeführt. Contergan lässt grüssen.

                          Im Gegentum. Contergan war zum Zeitpunkt des Einsatzes hinreichend (zummindest was die Anforderungen des Gesetzgebers betraf) erforscht, sonst hätte es die Zulassung nicht bekommen. Das man nicht an _alles_ gedacht hat war das Problem. Inzwischen weiß man, daß _nur_eine_ von beiden möglichen räumlichen Formen die Missbildungen beim Fötus verursachte (http://www.uni-wuerzburg.de/blick/1996-2/962d01b1.html)

                          Es ist ja alles vermutlich noch viel Schlimmer gewesen, als ich es hier dargestellt habe (und heute ist es noch immer nicht viel besser (http://www.wdr5.de/morgenecho/serien/gesundheitfolge2.phtml :( ) Tatsächlich benötigten Medikamente zu diesem Zeitpunkt lediglich eine Registrierung o.ä. um Zugelassen zu werden. Erforscht war die eigentliche Wirkung wohl schon, aber die notwendigen Untersuchungen zu Nebenwirkungen besonders bei Schwangeren wurden scheinbar damals aus Kostengründen nicht durchgeführt (http://www.justizskandale.de/contergan.htm; wieviel davon der Wahrheit entspricht konnte ich noch nicht verifizieren).

                          Und Du glaubst wirklich, heute wäre alles viel besser, weil wir ja eine verbesserte Kontrolle bei der Medikamenten-Zulassung haben, kein Lobbyist würde versuchen auf die Politik zu seinen Gunsten Einfluss zu nehmen und Politiker wären dagegen gefeit? Wenn schon einer der höchsten Repräsentanten unseres Volkes auf den Eid, den er auf die Verfassung geschworen hat, scheißt und lieber seine spendablen Freunde schützt, dann kann ich mir auch sehr gut ausmalen, warum manche Risiken eben mit einem Achselzucken hingenommen werden, während nach dem Stand der Dinge wesentlich harmlosere verteufelt werden. Die Gehirnwäsche hat schon so weit um sich gegriffen das einer Partei, die "dafür" eintritt, das Recht abgesprochen wird, im Parlament vertreten zu sein: siehe OP (das entscheiden glücklicherweise immer noch die Wähler).

                          Gruß Alex

                          Interressante Links:
                          http://www.aktion-mensch.de/presse/am_pressemitteilung_4234.html
                          http://www.naturkost.de/aktuell/970701a.htm
                          http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,201328-2,00.html

                          http://www.aerztekammer-berlin.de/10_Aktuelles/18_BERLINER_AERZTE/BAEthemen/02August02/10_Aerzte_beraten.html
                          http://www.hivnachrichten.com/hn048/hn_04802.htm

                          http://www.hanfmedien.com/hanf/archiv/artikel/1602/
                          --
                          http://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=Rechtschreibung+Standart

                        3. Sup!

                          Dem Alkoholiker muss ja auch geholfen werden, weil er zu nichts mehr fähig ist, bzw. Verhaltensauffällig wird. Warum sollte man jemandem helfen sollen, der weder Verhaltensauffällig noch Leistungsunfähig ist. Und ja, ich kenne Kiffer den wirklich niemand zu helfen braucht, und viel viel mehr Alkoholiker (denen man dies ja auch anmerkt; im Gegensatz zum Kiffen), denen nicht mehr zu helfen ist.

                          Ich kenne Alkoholiker, die beruflich sehr erfolgreich sind. D.h., Trinken führt nicht zu einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit, solange keine Verwahrlosung eintritt.
                          Kiffen hingegen macht lethargisch.

                          Noch nie etwas vom Adrenalinjunkie gehört, der sich (zu Lasten der ihn mitfinanzierenden Krankenversicherten) immer wieder den allerneuesten Gefahren aussetzt?

                          Ist das ein Argument?

                          Sicher. Darum ist es aber doch nicht automatisch gut und richtig. Meine Argumentation war ja auch, daß 1) die Leute mindestens eine Droge brauchen, weil sonst das Chaos ausbricht und daß 2) es gut ist, die Menge der legalen Drogen zu begrenzen, weil man dann die negativen Folgen besser im Griff hat.

                          Aber warum dann gerade den gefährlichen Alkohol, und nicht das ökologisch wertvolle Hanf? Liegt es vielleicht doch an der größeren Lobby?

                          Du immer mit der Lobby, die hinter allem steckt - vielleicht liegt es auch einfach an der Tradition? Und das die Baumwoll-Lobby die Hanfproduktion vernichtet haben soll, glaube ich auch nicht, wie sollten sie die "zur Kleidungsherstellung" ungeeignete (sie scheint mir im übrigen ziemlich geeignet zu sein) Baumwolle gegen den sehr geeigneten Hanf durchdrücken? Und warum wurde dann die Baumwolle nicht von der Kunstfaserlobby wiederum verdrängt?

                          Sagen wir es mal anders: am illegalen Konsum von Heroin sterben jährliche jede Menge Menschen. Heroinabhängigkeit lässt sich nicht verbergen! Am illegalen Konsum (der aber iirc nicht bestraft wird; Besitzt kleiner Mengen für den Eigenbedarf bleiben afaik straffrei) von Cannabis-Präparaten ist afaik noch niemand gestorben, obwohl es sicherlich viele Haschkonsumenten gibt, wie Grenzkontrollen zu Holland beweisen. Warum wird den über die "schlimmen" Folgen von Cannabiskonsum nichts bekannt, wenn es diese "schlimmen" Folgen wirklich gibt? Wurde bisher überhaupt jemals ein Haschpfeifchenraucher therapiert, und wenn ja, wo kann ich etwas darüber erfahren?

                          Wenn für Dich nur der Tod schlimm ist, dann kann ich nicht dagegen argumentieren. Laut http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,209176,00.html wurden schon genug Haschpfeifenraucher erfolglos therapiert, aber das scheinst Du sehr geschickt zu verdrängen und selektiv nicht wahrnehmen zu wollen.

                          Nun, weil entweder die Leute bewusst zuviel getrunken haben, oder weil sie das richtige dosieren einfach noch nicht drauf haben. Manche lernen es nie.

                          Oder weil sie bereits abhängig sind, ohne es zu wissen? Bis ein Alkohliker überhaupt erkennt abhängig zu sein, ist es ein langer Weg. Noch viel länger dauert es, bis er es auch öffentlich zugibt.

                          Schon, aber 95% der Leute, die ich auf Parties schon habe Kotzen sehen, waren keine Alkoholiker.

                          Weil Alkohol gesundheitsschädlich ist, was ich nie bestritten habe, wahrscheinlich? Du weisst doch: Die Dosis ist entscheidend.

                          Eben. Und darum steht der Beweis der Schädlichkeit von Cannabis ja noch aus. Scheinbar hat es bis jetzt noch niemand zur letalen Dosis geschafft.

                          Siehe oben, nur, weil etwas nicht tödlich ist, heißt das nicht, das es "unschädlich ist". Sonst könnte ich ja auch sagen, einen Weidezaun-Stromstossgenerator an Deine Eier anzuschliessen wäre unschädlich, weil Du nicht stirbst.

                          Und für den indirekten Tod durch Alkohol braucht es überhaupt keine Dosis von irgendwas.

                          Für den Tod durch Blitzschlag, Flut, Querschläger, Tuberkulose etc. auch nicht. Nennt man IMHO "Lebensrisiko".

                          Nun, weil man normalerweise Dinge erst dann erlaubt, wenn sie hinreichend gut erforscht sind, und nicht umgekehrt. Siehe Medikamentenindustrie. Da hat man das irgendwann mal eingeführt. Contergan lässt grüssen.

                          Im Gegentum. Contergan war zum Zeitpunkt des Einsatzes hinreichend (zummindest was die Anforderungen des Gesetzgebers betraf) erforscht, sonst hätte es die Zulassung nicht bekommen. Das man nicht an _alles_ gedacht hat war das Problem. Inzwischen weiß man, daß _nur_eine_ von beiden möglichen räumlichen Formen die Missbildungen beim Fötus verursachte (http://www.uni-wuerzburg.de/blick/1996-2/962d01b1.html)

                          Nun, dann geben wir am besten Cannabis frei und finden nachher raus, daß nur das Marihuana den Herztod beschleunigt, während Gras total ungefährlich ist...?

                          So wie die Alkoholika die man zu sich nimmt. Da gibt es Alkoholfreie Biere (mit unter 0,1% Alkoholgehalt) und so etwas wie Strohrum mit (stimmt das wirklich? kann das jemand bestätigen? |O) 80% Vol. Ich kenne niemanden der "sein Zeug" auf der Straße kauft und bin mir sicher, die meisten Konsumenten (zumindest die, die ich kenne) kennen sehr wohl die Dosierung ihres "farbigen Einwohners eines Vorderasiatischen Landes". ;-)

                          Aber beim Cannabis steht der Wirkungsgrad nicht auf Zehntel genau und kontrolliert auf der Packung. Es sei denn, Du kaufst Dein THC in der Apotheke - gibt's auch als Medikament, allerdings nur auf Rezept.

                          Die Logik ist, lieber kalkuklierbare bekannte als unkalkulierbare unbekannte Risiken einzugehen. Mit Deiner Argumentation könnten wir auch Freilandversuche mit genetisch veränderten Pflanzen machen, mit dem Argument, man wisse ja nicht, was passieren könne, darum dürfe man es nicht verbieten.

                          Weil die Genetik ein relativ junger (Mendelsche Vererbungslehre mal außen vor gelassen; ich meinte molekulare Genetik ;) Zweig der Biologie ist, steckt ein (Groß?)teil der Forschung noch in den Kinderschuhen (siehe Problematik um Embryonenforschung und Klonung des Menschen). Hasch wird aber scheinbar von so vielen und auch seit ewiger Zeit geraucht, daß niemand behaupten kann Risiken und Nebenwirkungen wären unbekannt (vielleicht noch nicht auf zellularer Ebene). Ich bin mir sicher, viele Bürger glauben mehr über die Gefahren des Drogenmissbrauchs zu wissen (nicht zu glauben ;), als über die möglichen Gefahren bei Freilandversuchen mit genetisch veränderten Pflanzen (die im übrigen ja auch schon längst durchgeführt wurden und sicherlich noch werden http://www.rki.de/AKTUELL/PRARCHIV/ARCHIVPR.HTM?/PRESSE/PD/PD98/PD23_98.HTM&1)
                          Dein Vergleich hinkt also mehr als Bein-Godik. *SCNR* ;-)

                          Och... zu wissen glauben jede Menge Leute jede Menge Dinge.
                          Fakt ist doch, daß die Riskiken und Nebenwirkungen des Cannabis-Konsums anscheinend auch von Dir unterschätzt werden. Die Süchtigen glauben immer, alles wäre unter Kontrolle.

                          Gruesse,

                          Bio

                          1. Hallo

                            Dem Alkoholiker muss ja auch geholfen werden, weil er zu nichts mehr fähig ist, bzw. Verhaltensauffällig wird. Warum sollte man jemandem helfen sollen, der weder Verhaltensauffällig noch Leistungsunfähig ist. Und ja, ich kenne Kiffer den wirklich niemand zu helfen braucht, und viel viel mehr Alkoholiker (denen man dies ja auch anmerkt; im Gegensatz zum Kiffen), denen nicht mehr zu helfen ist.

                            Ich kenne Alkoholiker, die beruflich sehr erfolgreich sind. D.h., Trinken führt nicht zu einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit, solange keine Verwahrlosung eintritt.
                            Kiffen hingegen macht lethargisch.

                            Ich kenne es in vielen Fällen genau umgekehrt. Meist werden die Alkoholiker aber eher agressiv statt lethargisch. So what? Woher hast Du Deine scheinbar repräsentativen Erfahrungen? Oder sind diese auch nur so repräsentativ wie meine?

                            Noch nie etwas vom Adrenalinjunkie gehört, der sich (zu Lasten der ihn mitfinanzierenden Krankenversicherten) immer wieder den allerneuesten Gefahren aussetzt?

                            Ist das ein Argument?

                            Für oder gegen was? Ich habe nur einen Hinweis darauf gegeben, daß es noch mehr "Junkies" gibt, die für den nächsten Kick alles tun würden, auch wenn es illegal/verboten ist (U-Bahnsurfer, Basejumper, usw,....) und sich und evtl. anderen dabei alle Knochen brechen.

                            Sicher. Darum ist es aber doch nicht automatisch gut und richtig. Meine Argumentation war ja auch, daß 1) die Leute mindestens eine Droge brauchen, weil sonst das Chaos ausbricht und daß 2) es gut ist, die Menge der legalen Drogen zu begrenzen, weil man dann die negativen Folgen besser im Griff hat.

                            Aber warum dann gerade den gefährlichen Alkohol, und nicht das ökologisch wertvolle Hanf? Liegt es vielleicht doch an der größeren Lobby?

                            Du immer mit der Lobby, die hinter allem steckt - vielleicht liegt es auch einfach an der Tradition? Und das die Baumwoll-Lobby die Hanfproduktion vernichtet haben soll, glaube ich auch nicht, wie sollten sie die "zur Kleidungsherstellung" ungeeignete (sie scheint mir im übrigen ziemlich geeignet zu sein) Baumwolle gegen den sehr geeigneten Hanf durchdrücken? Und warum wurde dann die Baumwolle nicht von der Kunstfaserlobby wiederum verdrängt?

                            Ja ja, die Wirtschaft versucht die Politik überhaupt nicht zu beeinflussen. Nenne es von mir aus wie Du willst. Ich erinnere mich nur an den Fall, als ein Kanzler Geldspenden aus der Wirtschaft bekommen hat, ohne später die Namen zu nennen, weil ihm ein Männerehrenwort wichtiger ist, als der Eid auf die Verfassung. Und diese Korruption zieht sich durch viele Parteien. Glaubst Du nun immer noch die Wirtschaft würde nicht versuchen die Politik zu beeinflussen, zur Not sogar mit illegalen Mitteln? Wie man das Kind nun nennt ist imho völlig unbedeutend.

                            Sagen wir es mal anders: am illegalen Konsum von Heroin sterben jährliche jede Menge Menschen. Heroinabhängigkeit lässt sich nicht verbergen! Am illegalen Konsum (der aber iirc nicht bestraft wird; Besitzt kleiner Mengen für den Eigenbedarf bleiben afaik straffrei) von Cannabis-Präparaten ist afaik noch niemand gestorben, obwohl es sicherlich viele Haschkonsumenten gibt, wie Grenzkontrollen zu Holland beweisen. Warum wird den über die "schlimmen" Folgen von Cannabiskonsum nichts bekannt, wenn es diese "schlimmen" Folgen wirklich gibt? Wurde bisher überhaupt jemals ein Haschpfeifchenraucher therapiert, und wenn ja, wo kann ich etwas darüber erfahren?

                            Wenn für Dich nur der Tod schlimm ist, dann kann ich nicht dagegen argumentieren. Laut http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,209176,00.html wurden schon genug Haschpfeifenraucher erfolglos therapiert, aber das scheinst Du sehr geschickt zu verdrängen und selektiv nicht wahrnehmen zu wollen.

                            Ersetze "Cannabis" durch "Alkohol" und lies die Seiten noch mal durch. Fällt Dir jetzt was auf? Bis auf die Beschaffungskriminalität, sieht das einigen Alkoholikerkarrieren ziemlich ähnlich. Und das Missbrauch immer schlecht ist, sieht man auch am Essen, was man deswegen aber sicher nicht verbieten wird. Und imho fördert die Illegalität den Missbrauch besonders bei Jugendlichen. Genau so wie erst die Nasenstecker kamen. Als das fast "jeder" hatte, wurden beim Piercing schwerere Geschütze aufgefahren, usw. Solange als Kiffen, wie Du ja auch schon erwähnt hast, cool wirkt, werden es viele Jugendliche tun. Legalisiert man es, ist es erstens weniger cool, die Abhängigen müssen nicht mehr kriminell werden (wie das beim Alkohol ja schon lange der Fall ist) und der Staat hat den Konsum viel besser unter Kontrolle, als über irgendwelche anonymen Drogenberatunsstellen.

                            Nun, weil entweder die Leute bewusst zuviel getrunken haben, oder weil sie das richtige dosieren einfach noch nicht drauf haben. Manche lernen es nie.

                            Oder weil sie bereits abhängig sind, ohne es zu wissen? Bis ein Alkohliker überhaupt erkennt abhängig zu sein, ist es ein langer Weg. Noch viel länger dauert es, bis er es auch öffentlich zugibt.

                            Schon, aber 95% der Leute, die ich auf Parties schon habe Kotzen sehen, waren keine Alkoholiker.

                            Sondern was? Kiffer? Und bist Du Dir sicher? Woran kannst Du erkennen, daß sie keine Alkoholiker sind?

                            Weil Alkohol gesundheitsschädlich ist, was ich nie bestritten habe, wahrscheinlich? Du weisst doch: Die Dosis ist entscheidend.

                            Eben. Und darum steht der Beweis der Schädlichkeit von Cannabis ja noch aus. Scheinbar hat es bis jetzt noch niemand zur letalen Dosis geschafft.

                            Siehe oben, nur, weil etwas nicht tödlich ist, heißt das nicht, das es "unschädlich ist". Sonst könnte ich ja auch sagen, einen Weidezaun-Stromstossgenerator an Deine Eier anzuschliessen wäre unschädlich, weil Du nicht stirbst.

                            Ich weiß ja nicht, was Du sonst noch für Spielchen bei Dir daheim im Keller treibst, aber wissen Deine Eltern, Bekannten und Freunde davon? Oder kennst Du das nur vom Hörensagen?
                            Nein, so wie ich Dich einschätze bist Du ein geübter Experimentator. ;-þ

                            Andersherum gesagt: Auch wenn Cannabis vielleicht nicht unschädlich ist (wenn es keinen Einfluss auf den Körper hätte, wäre es ja witzlos es als Rauschmittel einzunehmen) - wobei Du ja so schön gesagt hast: "Die Dosis ist entscheidend" - weshalb wird es als "wesentlich" schädlicher als Alkohol eingestuft, obwohl man erst am Anfang der Erforschungen steht, die Schädlichkeit und die Auswirkungen von Alkohol aber schon genau kennt (z. B. die Auswirkungen auf Orientierung, Gedächtnisleistung, Sprachfähigkeit, Organe, usw.)?

                            Nur noch mal um auf das Thema, um das mittlerweile geht, zurück zu kommem: Es geht mir nicht darum, Cannabis jede Schadwirkung abzusprechen, auch wenn man diese vielleicht gerade erst erforscht. Es geht mir um die Logik, mit der Alkohol erlaubt/legal ist und Cannabis verboten/illegal ist.

                            [Fortsetzung im nächsten Posting...]

                            1. [Fortsetzung]

                              Und für den indirekten Tod durch Alkohol braucht es überhaupt keine Dosis von irgendwas.

                              Für den Tod durch Blitzschlag, Flut, Querschläger, Tuberkulose etc. auch nicht. Nennt man IMHO "Lebensrisiko".

                              Ja ja, wenn Dich ein Volltrunkener zum Krüpper fährt, sage ich auch nur noch "Pech gehabt!". Ich hoffe Du _verstehst_ _jetzt_ was Du geschrieben hast. Andernfalls brauchen wir auch nicht weiter zu diskutieren.

                              Nun, weil man normalerweise Dinge erst dann erlaubt, wenn sie hinreichend gut erforscht sind, und nicht umgekehrt. Siehe Medikamentenindustrie. Da hat man das irgendwann mal eingeführt. Contergan lässt grüssen.

                              Im Gegentum. Contergan war zum Zeitpunkt des Einsatzes hinreichend (zummindest was die Anforderungen des Gesetzgebers betraf) erforscht, sonst hätte es die Zulassung nicht bekommen. Das man nicht an _alles_ gedacht hat war das Problem. Inzwischen weiß man, daß _nur_eine_ von beiden möglichen räumlichen Formen die Missbildungen beim Fötus verursachte (http://www.uni-wuerzburg.de/blick/1996-2/962d01b1.html)

                              Nun, dann geben wir am besten Cannabis frei und finden nachher raus, daß nur das Marihuana den Herztod beschleunigt, während Gras total ungefährlich ist...?

                              Das wird ja scheinbar aber nicht herausgefunden, obwohl nach den Studien (s.o.) ja inzwischen gekifft wird, was das Gras hergibt. Nochmal: Die Wirkung von Alkohol ist bekannt. Demnach müsste mit den selben Argumenten weshalb Cannabis verboten ist (der vermuteten/bewiesen Schadwirkung sowie der Förderung der Abhängigkeit oder auch noch andere) Alkohol verboten werden. Da dies aber nicht geschieht (ob nun wegen einer Lobby, oder den vielen Verdienern am Alkoholkonsum kannst Du Dir aussuchen), müsste Cannabis imho legalisiert werden.

                              So wie die Alkoholika die man zu sich nimmt. Da gibt es Alkoholfreie Biere (mit unter 0,1% Alkoholgehalt) und so etwas wie Strohrum mit (stimmt das wirklich? kann das jemand bestätigen? |O) 80% Vol. Ich kenne niemanden der "sein Zeug" auf der Straße kauft und bin mir sicher, die meisten Konsumenten (zumindest die, die ich kenne) kennen sehr wohl die Dosierung ihres "farbigen Einwohners eines Vorderasiatischen Landes". ;-)

                              Aber beim Cannabis steht der Wirkungsgrad nicht auf Zehntel genau und kontrolliert auf der Packung. Es sei denn, Du kaufst Dein THC in der Apotheke - gibt's auch als Medikament, allerdings nur auf Rezept.

                              Es gibt halt keine Cannabis produzierende Industrie, die irgendwelche Messverfahren hätte, bzw. sich an Herstellungs-Normen halten könnte. Und das wird auch solange so bleiben, wie Cannabis illegal ist. Man könnte aber auch den Chemiestudenten um die Ecke fragen, ob er mal so zwischendurch den THC-Gehalt vom Eigenanbau analysiert.

                              Die Logik ist, lieber kalkuklierbare bekannte als unkalkulierbare unbekannte Risiken einzugehen. Mit Deiner Argumentation könnten wir auch Freilandversuche mit genetisch veränderten Pflanzen machen, mit dem Argument, man wisse ja nicht, was passieren könne, darum dürfe man es nicht verbieten.

                              Weil die Genetik ein relativ junger (Mendelsche Vererbungslehre mal außen vor gelassen; ich meinte molekulare Genetik ;) Zweig der Biologie ist, steckt ein (Groß?)teil der Forschung noch in den Kinderschuhen (siehe Problematik um Embryonenforschung und Klonung des Menschen). Hasch wird aber scheinbar von so vielen und auch seit ewiger Zeit geraucht, daß niemand behaupten kann Risiken und Nebenwirkungen wären unbekannt (vielleicht noch nicht auf zellularer Ebene). Ich bin mir sicher, viele Bürger glauben mehr über die Gefahren des Drogenmissbrauchs zu wissen (nicht zu glauben ;), als über die möglichen Gefahren bei Freilandversuchen mit genetisch veränderten Pflanzen (die im übrigen ja auch schon längst durchgeführt wurden und sicherlich noch werden http://www.rki.de/AKTUELL/PRARCHIV/ARCHIVPR.HTM?/PRESSE/PD/PD98/PD23_98.HTM&1)
                              Dein Vergleich hinkt also mehr als Bein-Godik. *SCNR* ;-)

                              Och... zu wissen glauben jede Menge Leute jede Menge Dinge.

                              So wie Du glaubst, man müsste Freilandversuche mit genetisch veränderten Pflanzen erst noch erlauben? Deiner Argumentationskette folgend unkalkulierbare Risiken werden schon längst eingegangen. Einigermaßen gut abschätzbare Risiken (durch Langzeitfeldversuche am Menschen) jedoch nicht. Das ist die von mir imho zurecht kritisierte Logik die dahinter steckt.

                              Fakt ist doch, daß die Riskiken und Nebenwirkungen des Cannabis-Konsums anscheinend auch von Dir unterschätzt werden. Die Süchtigen glauben immer, alles wäre unter Kontrolle.

                              Fakt ist ein Waschmittel[tm].
                              Ich hoffe du versuchst hier nicht anzudeuten, ich könnte haschsüchtig sein? Haschkonsum lenkt doch nur vom Saufen ab.
                              Seltsam finde ich das die Risiken des Saufens ständig von Dir ingoriert werden. Bist Du etwa abhängig? ;-þ
                              Spaß beiseite. Beides hat seine Risiken und Nebenwirkungen bei Missbrauch - Saufen wie Kiffen. Darauf könne wir uns sicherlich einigen, wenn Du einverstanden bist. Was ich aber immer noch nicht verstehe, ist der Grund, warum Alkohol legal, und Cannabis illegal sein soll (siehe auch Link unten)? Aber vielleicht bist Du ja geduldig mit mir, und erklärst es noch einmal.

                              Gruß Alex

                              P.S.: http://www.sucht.de/fakten/alkohol.htm

                              --
                              http://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=Rechtschreibung+Standart

                              1. Hallo,

                                Und für den indirekten Tod durch Alkohol braucht es überhaupt keine Dosis von irgendwas.

                                Für den Tod durch Blitzschlag, Flut, Querschläger, Tuberkulose etc. auch nicht. Nennt man IMHO "Lebensrisiko".

                                Ja ja, wenn Dich ein Volltrunkener zum Krüpper fährt, sage ich auch nur noch "Pech gehabt!". Ich hoffe Du _verstehst_ _jetzt_ was Du geschrieben hast. Andernfalls brauchen wir auch nicht weiter zu diskutieren.

                                vielleicht jugendliche Selbstüberschätzung es würde im Ernstfall nur die Anderen treffen.

                                Grüsse

                                Cyx23

          2. genau darum wiederum gehts. Das es sehr sehr viele sind. und bei Kindern und Jugendlichen ist nicht das Problem eines möglichen umstieges auf härtere Drogen (Zitat aus dem Artikel: "Als Einstiegsdroge spielt Cannabis kaum eine Rolle") , sondern das Hasch selber ist das Problem. Es geht nicht um einen Joint am Samstag Abend heimlich in der Discotoilette. Sondern um den regelmässigen täglichen stärkeren Konsum. Und das weiß ich nun wirklich: stoned mag man meinen, mehr zu verstehen, aber das ist ein netter Trugschluß. Da setzen Kinder ganze Jahre in ihrer Entwicklung einfach aus. Es geht nicht um den 25 jährigen Gelegenheitskiffer mit seinen maximal zwei Pfeiffen am Abend.

            Chräcker

            PS. Danke fürs Lob zur Seite ;-)))

            Da muss ich dir Recht geben. Wenn man jeden Tag viel kifft ist das sicher gefährlich und man kann wahrscheinlich von einer psychischen Abhängigkeit sprechen. Es kommt immer auf das Mass draufan!
            So ab und zu mal eins rauchen ist sicher nicht gefährlich (nach dem jetztigen Wissensstand), aber wenn man diese Droge verharmlost (allgemein Drogen) kann es problematisch werden.

            Gruss Marco

            1. aber wenn man diese Droge verharmlost (allgemein Drogen) kann es problematisch werden.

              Genau,

              genau das wird mit der Legalisierung gemacht. Deswegen steht diese Partei "Die Grünen" nicht für mich zur Debatte.
              Man verharmlost die Droge Hasch hin zu Alk und Fluppen.<exaggerated> Und der Staat wird mehr zum Drogendealer </exaggerated>

              Jeder kann sich dann sein Päckchen Hasch aus dem Automaten ziehen....

              Aber anders gesehen, wenn der Staat dann an dieser Stelle natürlich auch saftig Steuereinnahmen macht, dann ist vielleicht das Rentenloch gestopft. Und es gibt genügend verdummte (vornehmlich aus der Gruppe 13-18), die sich dem Hasch-Hype anschliessen.

              Danke!

              Frank

              1. Hallo,

                Man verharmlost die Droge Hasch hin zu Alk und Fluppen.

                du verharmlost gerade die Drogen Alk und Fluppen.
                Rauchst du?
                Wann angefangen, wieviel am Tag, kannst du aufhören?

                Jeder kann sich dann sein Päckchen Hasch aus dem Automaten ziehen....

                also ich bin eher für die Legalisierung, auch wenn das mich persönlich
                weniger interessiert, ausser ich kriege günstige Kleidung aus Hanffasern.

                Zugleich bin ich aber für das Abschaffen sämtlicher Drogenautomaten oder
                als Notlösung Automaten mit Alterskontrolle (z.B. Zigarettenautomat).

                Ich würde noch weiter gehen und mal das Thema Zucker und Süsskram
                hinterfragen, ist ja auch nicht so gesund, und da sind Kinder sehr
                hilflos oder wenig urteilsfähig, es gibt ja in der Natur auch nichts
                Süsses ohne dass es halbwegs gesund wäre, Vitamine , Mineralien,
                tolle Flavonide, Farbstoffe im Obst meist optimal.

                Und es gibt genügend verdummte (vornehmlich aus der Gruppe 13-18), die sich dem Hasch-Hype anschliessen.

                also da hat sich vmtl. in den letzen 30 jahren doch nicht soviel geändert,
                vielleicht wird heute 1-2 Jahre früher angefangen, und Anfangsdrogen
                oder Einstiegsdrogen sind heute wie früher Nikotin und Alkohol.

                die sich dem Hasch-Hype anschliessen.

                da gibt es seit Jahren noch erheblich Jüngere, die mit Klebern, Lösemitteln
                und Plastiktüten hantieren, aber da können ja die Spiessbürger schlecht das
                Drogengeschrei ablassen, da wird dann plötzlich über das soziale Umfeld
                gewschwätzt, wenn überhaupt.

                Klar, Arbeitsmittel können schlecht beaufsichtigt werden, und ohne
                Arbeitsdrogen wie Kaffee und Nikotin und abends den Sundowner würde
                ja irgendwas fehlen.

                Grüsse

                Cyx23

                1. Hallo,

                  Moin,

                  Man verharmlost die Droge Hasch hin zu Alk und Fluppen.

                  du verharmlost gerade die Drogen Alk und Fluppen.
                  Rauchst du?
                  Wann angefangen, wieviel am Tag, kannst du aufhören?

                  Wie kommst'n auf das schmale Brett, ich würde Alk und Fluppen verharmlosen?? Das haben doch andere bereits vor mir getan, in dem sie Zigarettenautomaten aufgestellt haben, die jeder bedienen kann und darf, wann er will.... außerdem wer achtet beim Verkaufen von Alkohol auf das Jugendschutzgesetz... ???

                  Ich kann jeden Tag damit anfangen Aufzuhören.... ;-) ich könnte aber auch aufhören, damit überhaupt anzufangen ;-)

                  BTW, ich rauche nicht, habe auch nie eine solche Phase gehabt. Der einfache Grund, ich brauche kein Nikotin für mein Wohlbefinden.
                  <exaggerated>Mir ist es völlig egal, ob Hasch oder meinetwegen auch E, Koks legalisiert werden, sollen doch alle zu Kiffern und Fixern werden, die gern möchten. Wer's braucht.</exaggerated> Wer mit soetwas anfängt (und insbesondere auch weitermacht), ist selbst Schuld dran, Ausnahmen (wo Ahnungslose, Schutzbedürftige mit Gewalt unter Drogen gesetzt werden - was sowieso kriminell ist) bestätigen die Regel - und der gehört mit Sicherheit nicht in die Gruppe von Leuten die mir nahe stehen.

                  Was mich ankotzt ist, daß ich für lebenswichtige Medikamente Geld bezahlen muß und solche Abhängigen sich ihre Drogen umsonst=gratis (u.a. auf meine Kosten) besorgen dürfen. Aber ob sich das mit der Legalisierung ändern wird, ist sehr fraglich. Deshalb jetzt hab ich auch keine Lust mehr über solche Themen zu diskutieren, das gehört nicht in den SelfHTML Raum.

                  Schönes Wochenende...

                  Frank

                  1. Hallo,

                    <exaggerated>Mir ist es völlig egal, ob Hasch oder meinetwegen auch E, Koks legalisiert werden, sollen doch alle zu Kiffern und Fixern werden, die gern möchten. Wer's braucht.</exaggerated> Wer mit soetwas anfängt (und insbesondere auch weitermacht), ist selbst Schuld dran, Ausnahmen (wo Ahnungslose, Schutzbedürftige mit Gewalt unter Drogen gesetzt werden - was sowieso kriminell ist) bestätigen die Regel - und der gehört mit Sicherheit nicht in die Gruppe von Leuten die mir nahe stehen.

                    Kinder oder selbst Jugendliche kann man nur bedingt verantwortlich machen.
                    Zum Teil gilt das auch für Menschen in einer Krise, ob die dir nun
                    nahestehen oder nicht!
                    Und jedes rauchende Elternteil setzt seine Kinder unter Drogen ohne als
                    kriminell eingestuft zu werden, lebt dazu Suchtverhalten beispielhaft vor.

                    Was mich ankotzt ist, daß ich für lebenswichtige Medikamente Geld bezahlen muß und solche Abhängigen sich ihre Drogen umsonst=gratis (u.a. auf meine Kosten) besorgen dürfen.

                    Wäre mir neu dass man als Diabetiker sein Insulin selbst bezahlen muss.

                    Und Drogen umsonst gibt es soweit ich weiss auch nicht, höchtens kleine
                    Mengen Haschisch für Aidskranke sind wohl angedacht.
                    Methadon, falls du das meinst, ist ein Medikament.
                    Und spart vermutlich letztendlich noch Steuergelder.
                    Vielleicht ist es im Einzelfall auch vorteilhafter jemanden mit
                    kontrollierter Drogenabgabe zu stabilisieren, vielleicht gibt es sowas
                    wenn ein schneller Entzug nicht möglich ist, wären aber wohl eher
                    Versuchsstudien, vielleicht in der Schweiz?

                    Aber ob sich das mit der Legalisierung ändern wird, ist sehr fraglich.

                    Bei Cannabis geht es wohl auch darum, den Markt für weiche Drogen vom
                    Markt für harte Drogen zu trennen.

                    Und, nochmal zum Thema Geld, wenn ich beim nächsten Kirmesbesuch in der
                    Achterbahn den Superlooping fahre und die Kurve nach dem Looping ist zu eng
                    angelegt und mein Nackenwirbel verrutscht geht der Spass auch auf Kosten
                    der Krankenkassen, und das war dann noch nichtmal eine Riskosportart.

                    Deshalb jetzt hab ich auch keine Lust mehr über solche Themen zu diskutieren, das gehört nicht in den SelfHTML Raum.

                    Also diese inhaltlichen Aspekte finde ich dann noch sinnvoller als überhaupt
                    den Vorgang, hier im Forum Werbe-Threads, etwa im Ansatz schon tendeziell
                    ausländerfeindlich oder einseitig pro schill, oder das plumpe getöse von
                    bio für die fdp, aufzumachen.
                    Das verträgt sich ja wohl kaum mit den Forumsregeln, wo Werbung doch
                    eigentlich ausgeschlossen sein sollte!

                    Grüsse

                    Cyx23

        2. Sup!

          [...]

          Es gibt keine offiziellen Zahlen, aber es sind sicher mehr, als der grösste Teil von euch glaubt!

          Ah... der grösste Teil von UNS.

          WIR gegen DIE ;-)

          Die Outlaws gegen die Becksteins.
          Die Rebellen gegen das Imperium.
          Die Jugend gegen die Kalkleisten.

          Interessanter Versuch der Konstruktion zweier Lager im Forum... wenn Du Dich mal nicht täuscht... also ob die Generation der heute 60-jährigen nicht auch schon gekifft hätte, teilweise, wildere Parties gefeiert als es sie heute gibt... aber bitte, die Jugend hat natürlich das Privileg, sich arg neu und anders zu fühlen.

          Gruesse,

          Bio

    3. Holla

      Die vom Poster erwähnte Zielgruppe und Strategie erinnert mich denn
      auch eher an die FDP, zumindest die Vorstellung einer Spassgesellschaft,
      einer "Generation, die schon 18 ist". Pizza ja, Pisa nein?

      Sehr interessant, daß ich fast noch nie eine richtige Argumentation gegen die FDP und ihre Vorstellungen / Ziele gehört habe, nicht von Dir, nicht von anderen, und schon gar net von den beiden Herren, die Kanzler werden wollen, geschweige denn von denen, die da irgendwo "unten drunter" rumwurschteln.
      Ist es Mangel an Argumenten, Faulheit oder Hilflosigkeit, daß man diese Partei einfach nur - begründungslos, wie mir scheint - den Stempel "Spaßpartei" auf's Hirn drückt ?
      Und daß uns' Guido ab und zu Sachen macht, die sich die beiden mehr als 20 Jahre älteren Herren nicht mehr trauen, oder die diese einfach nicht mehr so lustig finden und das nicht wollen - muß man ihm das übel nehmen ?

      Ciao,

      Harry

      1. Hallo,

        Sehr interessant, daß ich fast noch nie eine richtige Argumentation gegen die FDP und ihre Vorstellungen / Ziele gehört habe, nicht von Dir, nicht von anderen, und schon gar net von den beiden Herren, die Kanzler werden wollen, geschweige denn von denen, die da irgendwo "unten drunter" rumwurschteln.

        also Bio hab ich dazu was geantwortet.

        Ich kanns hier nochmals kurz wiederholen, aber irgendwo gibt es Grenzen
        der Zumutbarkeit sich mit dem Wahlprogramm auseinanderzusetzen, und das
        dann hier fundiert zu referieren.

        Z.B. möchte die FDP keine Marktwirtschaft bei ärztlichen Leistungen.
        Für mich schaut dass erstmal so aus: der Kunde soll Arzt und private
        Kasse wählen dürfen, der Arzt nach Gebührenordnung wie Steuerberater
        oder auch teilweise Juristen geschützt abrechen. Offenbar Demontage
        der Sozialversicherungen zugunsten von Banken und Versicherungen,
        dabei eine Ständegesellschaft geschützter Berufe.

        Und " diese Partei einfach nur - begründungslos, wie mir
        scheint - den Stempel "Spaßpartei" auf's Hirn drückt ?" schreibst du,
        wer gurkt denn mit dem guildomobil durchs Land während der Flut.

        Ein Hauptziel einer von mir gewählten Partei sollte die Stärkung
        des Binnenmarktes sein, der Kampf gegen die Deflation. Dann würde
        zuletzt sogar einiges bei den "Besseverdienenden" ankommen.

        Grüsse

        Cyx23

        1. n'Abend

          Und " diese Partei einfach nur - begründungslos, wie mir
          scheint - den Stempel "Spaßpartei" auf's Hirn drückt ?" schreibst du,
          wer gurkt denn mit dem guildomobil durchs Land während der Flut.

          Öh ... wäre Guido am Deich aufgekreuzt, hätte er erst recht eins draufbekommen, so nach dem Motto, "was hast Du denn hier zu suchen", "blöde Wahlkampfheinis", etc. Ich finde daß CDU/CSU und SPD genügend "Katastrophentourismus" betrieben haben. Dabei möchte ich jedoch betonen, daß nicht alle SPDler und CDU/CSUler solche Katastrophentouristen waren - das Aufkreuzen von Schröder, Struck und Stoiber (in Passau) hatte durchaus seine Berechtigung, wenn es nicht gar notwendig war -, es aber sehr viele gegeben hat, die wirklich was besseres hätten tun können.

          Also: Respekt an Guido, der sich da zurückgehalten hat, auch wenn ein paar Bilder von Westerwelle und Möllemann in Gummistiefeln am Deich sich sicher nicht schlecht gemacht hätten, vielleicht auch noch mit dem einen einzigen obligatorischen Sandsack, getragen für die Presse.

          Ciao,

          Harry
           (kein überzeugter FDP-Anhänger, auch wenn es sich anders anhören mag)

        2. Sup!

          Z.B. möchte die FDP keine Marktwirtschaft bei ärztlichen Leistungen.
          Für mich schaut dass erstmal so aus: der Kunde soll Arzt und private
          Kasse wählen dürfen, der Arzt nach Gebührenordnung wie Steuerberater
          oder auch teilweise Juristen geschützt abrechen.

          1. Die "Ständegesellschaft geschützter Berufe" besteht seit dem Mittelalter und ist NICHT die Idee der FDP gewesen. Zudem sind mit dem "Ständen" teilweise einige Pflichten verknüpft, die durch die "Stände" eine rechtliche Basis haben - oder soll hier jeder als "Steuerberater" oder "Hirnchirurg" rumrennen können, wenn er meint, er könnte das schon irgendwie schaffen?
          2. Die Ärzte rechnen bereits seit ewigen Zeiten nach einer Gebührenordnung ab, falls Du's noch nicht wusstest. War auch nicht die Idee der FDP. Und die Abschaffung der freien Arztwahl ist ja wohl auch nicht, was Du Dir wünscht.
          3. Die FDP will Marktwirtschaft in den sozialen Sicherungssystemen: http://www.18fdp.de/bprog.php?kap=6

          Offenbar Demontage
          der Sozialversicherungen zugunsten von Banken und Versicherungen,
          dabei eine Ständegesellschaft geschützter Berufe.

          Jaja, die FDP ist eine Marionette der Banken und Versicherungen, gut auswendig gelernt im kleinen Kurs für den angehenden FDP-Nicht-Möger.

          Und " diese Partei einfach nur - begründungslos, wie mir
          scheint - den Stempel "Spaßpartei" auf's Hirn drückt ?" schreibst
          du, wer gurkt denn mit dem guildomobil durchs Land während der
          Flut.

          Ich fand es schon lächerlich, wegen des Golfkriegs Karneval ausfallen zu lassen - und jetzt sollen Politiker, weil ein Fluß über die Ufer tritt, nicht mehr in farbigen Autos rumfahren und Wahlkampf machen dürfen? Was ist das für eine bescheuerte Einstellung - Du sitzt wahrscheinlich schön gemütlich zuhause rum, während Herr Westerwelle sich den ganzen Tag mit Wahlkampf stresst, und DU wirst IHM vor, daß er dabei ein Auto mit dem Namen "Guidomobil" benutzt, der Du Dir wahrscheinlich selbst, während im Osten Leute in Turnhallen schlafen, schön gemütlich zuhause nach Feierabend einen lauen Lenz machst?

          Ein Hauptziel einer von mir gewählten Partei sollte die Stärkung
          des Binnenmarktes sein, der Kampf gegen die Deflation. Dann würde
          zuletzt sogar einiges bei den "Besserverdienenden" ankommen.

          Ja, das ist eine ganz besonders tolle Idee - die hatte IMHO Lafontaine schon 1998 und davor auch 20 Jahre, und sogar die SPD hat in schliesslich rausgeekelt, weil er immer wieder damit gekommen ist.

          Vielleicht würde Dir zum besseren Verständnis der relativen Unwichtigkeit der Binnennachfrage ein Kurzkurs in VWL helfen und die Information, daß Deutschland den größten Teil des Sozialprodukts mit Export verdient.

          Gruesse,

          Bio

          1. So,

            nach dem ganzen Wahlkampfgesülze mal ansatzweise, wenn auch leider im hier
            beantworteten Posting von einigen peinlichen Diffamierungsversuchen
            durchsetzt, ein Thema.

            Ein Hauptziel einer von mir gewählten Partei sollte die Stärkung
            des Binnenmarktes sein, der Kampf gegen die Deflation. Dann würde
            zuletzt sogar einiges bei den "Besserverdienenden" ankommen.

            Ja, das ist eine ganz besonders tolle Idee - die hatte IMHO Lafontaine schon 1998 und davor auch 20 Jahre, und sogar die SPD hat in schliesslich rausgeekelt, weil er immer wieder damit gekommen ist.

            Vielleicht würde Dir zum besseren Verständnis der relativen Unwichtigkeit der Binnennachfrage ein Kurzkurs in VWL helfen und die Information, daß Deutschland den größten Teil des Sozialprodukts mit Export verdient.

            Die Probleme kommen ja genau daher dass Positionen wie die von Lafontaine
            wegen zuviel Rücksicht auf die Exportindustrie von BMW oder VW
            vernachlässigt wurden.
            Wir haben ja seit langen nur noch angebotsorientierte Wirtschaft ohne
            jegliche Nachfrage.
            Im Gegenteil, mit der Nichtbesteurung von Flugbenzin sowie anderen
            Eingriffen in den Markt wird das Problem zusätzlich verschärft.

            Genau hier liegt das Problem, und die vielen fetten Jahre der
            Exportindustrie bei Entstehen der ersten neuen Armut und Wachsen
            der Arbeitslosigkeit zeigen ja den Unfug.

            Das wird ja auch sogar schon bei der CDU im Ansatz erkannt, nur
            nennen die das z.Zt. noch Mittelstand.

            Klar dass die FDP als (Zitat) "Marionette der Banken und Versicherungen"
            mit einer Position der "relativen Unwichtigkeit der Binnennachfrage"
            eher einen Geldfluss in andere Bereiche der Banken und Versicherungen
            rechtfertigen kann, als wenn sie sich irgendwie direkter für dieses Land
            und dessen Bürger verantwortlich fühlen würde.

            Grüsse

            Cyx23

            p.s.
              schlag doch mal in deinem Kurzkurs in VWL unter deflatorischer Lücke nach.

            1. Sup!

              Die Probleme kommen ja genau daher dass Positionen wie die von Lafontaine
              wegen zuviel Rücksicht auf die Exportindustrie von BMW oder VW
              vernachlässigt wurden.

              Hmmmm...

              Wir haben ja seit langen nur noch angebotsorientierte Wirtschaft ohne
              jegliche Nachfrage.

              Ich verstehe nicht, was das sein soll, angebotsorientierte Wirtschaft ohne Nachfrage... wenn die Wirtschaft nur das produzieren würde, was wir "wirklich brauchen", könnte man nur Astronauten-Nahrung und Klopapier im Laden kriegen. Und das, was die Wirtschaft produziert, wird doch nachgefragt.

              Im Gegenteil, mit der Nichtbesteurung von Flugbenzin sowie anderen
              Eingriffen in den Markt wird das Problem zusätzlich verschärft.

              Ich denke, die Nichtbesteuerung des Flugbenzins sichert eine der größten sozialen Errungenschaften, nämlich das Fernreisen nach Mallorca. Darum traut sich keiner, das Flugbenzin zu verteuern. "Die Partei, die dafür sorgt, daß wir nur noch an die Ostsee und nach Österreich fahren können" will sicher keine Partei sein.

              Genau hier liegt das Problem, und die vielen fetten Jahre der
              Exportindustrie bei Entstehen der ersten neuen Armut und Wachsen
              der Arbeitslosigkeit zeigen ja den Unfug.

              Das wird ja auch sogar schon bei der CDU im Ansatz erkannt, nur
              nennen die das z.Zt. noch Mittelstand.

              Wie meinen?

              Klar dass die FDP als (Zitat) "Marionette der Banken und Versicherungen"
              mit einer Position der "relativen Unwichtigkeit der Binnennachfrage"
              eher einen Geldfluss in andere Bereiche der Banken und Versicherungen
              rechtfertigen kann, als wenn sie sich irgendwie direkter für dieses Land
              und dessen Bürger verantwortlich fühlen würde.

              Nun... Du verlangst nicht ernsthaft, wir sollten quasi "autark" als Staat leben können? Wenn wir all' die schönen Dinge wie Früchte etc. importieren wollen, müssen wir auch exportieren. Alle lebensnotwendigen Dinge werden doch überall in der EU zuviel produziert, wir haben doch Milch-Seen und Zucker-Berge. Also gibt es doch eigentlich nicht viel auszubauen an unserer "Innen-Wirtschaft".
              Zudem sind wir schon mit der ganzen Welt vernetzt und verstrickt - die Globalisierung ist also schon fast vorbei. Und das hat ja auch Vorteile - die internationalen wirtschaftlichen Kontakte zu allerseitigem Nutzen und mit mancher gegenseitiger Abhängigkeit haben uns jede Menge Frieden und Freiheit beschert, die in den Jahrhunderten zuvor keine Selbstverständlichkeit waren.

              Mehr zu importieren als zu exportieren wäre wesentlich schlimmer für uns als mehr zu exportieren als zu importieren, so wie es im Moment zum Glück ist.

              Ich weiß auch nicht, was Du mit den Versicherungen hast, und den Banken - die Banken bieten wie die Versicherungen nur eine Dienstleistung an, und versuchen dabei, Gewinn zu machen, was, man sehe Dresdner Bank im letzen Jahr, auch nicht immer einfach zu sein scheint. Manchmal denke ich, manche Leute denken, die Banken haben einen Geldspeicher und quasi unendlich viel Geld und existieren nur, um mit sadistischer Freude kleinen Leuten Kredite zu verweigern und "reichen Bossen" Milliarden in den Hintern zu schieben. Genau so ist es mit den Versicherungen, Versicherungs-Betrug ist ja quasi Volkssport unter allen, die sich benachteiligt fühlen, dabei sähen wir ohne Versicherungen alt aus. Und es ist doch auch nicht so, als würden die Versicherungen das ganze Geld ins Ausland verschieben oder so.

              Wie also stellst Du Dir diese stärker binnenmarktorientierte Wirtschaft vor?

              p.s.
                schlag doch mal in deinem Kurzkurs in VWL unter deflatorischer Lücke nach.

              Sicher. Nur habe ich gerade mein Kurzkursbuch VWL nicht da - aber google... da steht im Internet z.B.: http://home.arcor-online.de/jochen.wilms/vwl/def.html

              "Der Staat muß, um wieder ein Übereinstimmen vom Gleichgewichtseinkommen (Idealzustand) und momentanen Volkseinkommen herzustellen, entweder die Staatsausgaben erhöhen / Steuern senken (Keynesianismus) oder die Zinsen senken (Monetarismus) (geschieht beides mit dem Ziel die  Konjunktur in Fahrt zu bringen)."

              Und nun raten wir mal, was ist einer der Kernpunkte im Wahlprogramm der FDP? Hmmmm? Steuern senken etwa?

              Was sagst Du nun?

              Gruesse,

              Bio

              1. So,

                Im Gegenteil, mit der Nichtbesteurung von Flugbenzin sowie anderen
                Eingriffen in den Markt wird das Problem zusätzlich verschärft.

                Ich denke, die Nichtbesteuerung des Flugbenzins sichert eine der größten sozialen Errungenschaften, nämlich das Fernreisen nach Mallorca. Darum traut sich keiner, das Flugbenzin zu verteuern. "Die Partei, die dafür sorgt, daß wir nur noch an die Ostsee und nach Österreich fahren können" will sicher keine Partei sein.

                es ist der grösste Unfug aller Zeiten, ökologisch u. ökonomisch Wahnsinn.
                Und, das stört mich i.d. Zusammenhang d. thread besonders, stört massiv den Binnenmarkt.
                Es kann nicht sein dass ich zunehmend Probleme habe weil innerhalb von Deutschland
                die Infrastruktur, etwa Paketdienste usw., immer problematischer wird, andererseits
                durch fehlende Steuern auf Flugbenzin der Zugang in den Markt subventioniert wird.
                Ich habe auch kein Verständnis dafür dass Neuseeland Äpfel liefern muss, schon gar
                nicht mit unversteuertem Benzin, und das Elbeobst wird per LKW womöglich auch teurer
                durchs Ländle gekarrt.

                Bei Taiawan-cd-rohlingen hat das Antidumping der EU mit Strafzöllen zugeschlagen
                um den Markt zu schützen.
                In anderen Bereichen werden Produkte oder Leistungen aus Ländern wie Indien mit
                Subventionen und Unterstützung durch die Entwicklungshilfe in den deutschen Markt
                gebracht.
                Bei Teilen dieser Produkte würde ich sogar befürchten dass Kinderarbeit
                mit Steuermitteln nach Deutschland gebracht wird, und durch Touristen
                sowieso.
                Störend sind auch die damit verbundenen indirekten Marktverzerrungen, etwa auf Messen.

                Genau hier liegt das Problem, und die vielen fetten Jahre der
                Exportindustrie bei Entstehen der ersten neuen Armut und Wachsen
                der Arbeitslosigkeit zeigen ja den Unfug.
                Das wird ja auch sogar schon bei der CDU im Ansatz erkannt, nur
                nennen die das z.Zt. noch Mittelstand.

                Wie meinen?

                ahnungslos? die FDP war ja fast all die Jahre immer dabei, ist ja auch Schuld an den
                Entwicklungen.
                Deutschland ist schon lange Exportweltmeister und schafft dabei keine Arbeitsplätze.
                Umgekehrt, mit den Mitteln die bei Lohnzurückhaltung usw. freigeworden sind, wurden
                immer mehr Arbeitsplätze eingespart.
                Der Mittelstand, der ja als neben der Industrie als beachtenswert erwähnt wurde,
                ist teilweise keine Exportindustrie, also Binnenmarkt.

                Klar dass die FDP als (Zitat) "Marionette der Banken und Versicherungen"
                mit einer Position der "relativen Unwichtigkeit der Binnennachfrage"
                eher einen Geldfluss in andere Bereiche der Banken und Versicherungen
                rechtfertigen kann, als wenn sie sich irgendwie direkter für dieses Land
                und dessen Bürger verantwortlich fühlen würde.

                Nun... Du verlangst nicht ernsthaft, wir sollten quasi "autark" als Staat leben können? Wenn wir all' die schönen Dinge wie Früchte etc. importieren wollen, müssen wir auch exportieren. Alle lebensnotwendigen Dinge werden doch überall in der EU zuviel produziert, wir haben doch Milch-Seen und Zucker-Berge. Also gibt es doch eigentlich nicht viel auszubauen an unserer "Innen-Wirtschaft".

                wovon redest du? Wir haben nach Firmenpleiten und begünstigt noch durch Steurersparnisse
                der Hausbesitzer, also subventioniert, Läden leerstehen wie nie zuvor.
                Da ist z.B. die Aktienanlegerei und Rentenpanik, da hat ja eine Partei gemeint jeder
                soll die Freiheit haben für sich selbst sorgen zu müssen wenn was schiefgeht, einer
                der Gründe für geringeren Konsum. Nun würden ja normalerweise die Mieten der Läden
                oder der Stände auf den Konsumgütermessen runtergehen. Passiert aber kaum wegen der
                Steuervorteile oder z.B. der ausländischen Anbieter auf den Messen..

                Mehr zu importieren als zu exportieren wäre wesentlich schlimmer für uns als mehr zu exportieren als zu importieren, so wie es im Moment zum Glück ist.

                Wann ist ein zu hoher Aussenhandelsüberschuss nachteilig?

                Wie also stellst Du Dir diese stärker binnenmarktorientierte Wirtschaft vor?

                z.B. die Projekte welche den Export fördern oder Subventionen auf ihre Schädlichkeit
                für den Binnenmarkt überprüfen. Entwicklungshilfe daraufhin überprüfen. Niedriglöhne
                verhindern bzw. unterste Einkommen verbessern.
                Deutschland braucht keine moderne Sklavenhaltergesellschaft, die meisten Leute sind
                in der Lage sich ihren Hintern selbst abzuwischen.
                Z.B. keine Dumpinglöhne für die Spargelernte erlauben, sondern dann hat Spargel eben
                einen etwas höheren Preis.
                Die ganzen Jobs wo angeblich die Deutschen sich zu schade sind, diese Arbeiten
                mal so bezahlen dass sich jemand findet.
                Nicht so tun als wenn es ein unternehmerisches Konzept wäre hier Leute unterm
                Sozialhilfesatz zu beschäftigen, klar wenn ich als Unternehmer Leistung fast
                umsonst einkaufe kann ich plötzlich Dienste anbieten für die normalerweise keiner
                zahlen würde, und hab noch nichtmal den Ärger Sklaven besitzen bzw. versorgen
                zu müssen, diese Verluste werden wieder abgewälzt.

                Also, Wettbewerbsgleichheit an der richtigen Stelle schaffen, wenn Spargel eingeflogen
                wird Zölle drauf, nicht als Protektionismus, sondern als Ausgleich für subventionierte
                Transportsysteme, fehlende Rentenzahlungen usw..
                Arbeitsplätze schaffen durch Entwicklung ökologischer Technologien.
                Arbeitsplätze schaffen durch Abbau von Überstunden.

                "Der Staat muß, um wieder ein Übereinstimmen vom Gleichgewichtseinkommen (Idealzustand) und momentanen Volkseinkommen herzustellen, entweder die Staatsausgaben erhöhen / Steuern senken (Keynesianismus) oder die Zinsen senken (Monetarismus) (geschieht beides mit dem Ziel die  Konjunktur in Fahrt zu bringen)."

                richtig wäre Senken der Zinsen, nun ist aber leider die Geldwirtschaft mittlerweile
                vom Markt abgekoppelt, sonst hätte sich einiges selbst regulieren können.
                Eigentlich ein Zusammenbruch des Wirtschaftssystems, künstlich stabilisierter Geldwert
                als Basis für globalisierte Spekulation.
                Sogar die Amerikaner senken ggf. die Steuern und achten auf ihren Binnemarkt, wenn sie
                auch zu verbohrt oder verölt sind um die Nachhaltigkeit usw. ihres Tuns zu beachten.

                Grüsse

                Cyx23

                1. Sup!

                  es ist der grösste Unfug aller Zeiten, ökologisch u. ökonomisch Wahnsinn.
                  Und, das stört mich i.d. Zusammenhang d. thread besonders, stört massiv den Binnenmarkt.
                  Es kann nicht sein dass ich zunehmend Probleme habe weil innerhalb von Deutschland
                  die Infrastruktur, etwa Paketdienste usw., immer problematischer wird, andererseits
                  durch fehlende Steuern auf Flugbenzin der Zugang in den Markt subventioniert wird.
                  Ich habe auch kein Verständnis dafür dass Neuseeland Äpfel liefern muss, schon gar
                  nicht mit unversteuertem Benzin, und das Elbeobst wird per LKW womöglich auch teurer
                  durchs Ländle gekarrt.

                  Bei Taiawan-cd-rohlingen hat das Antidumping der EU mit Strafzöllen zugeschlagen
                  um den Markt zu schützen.
                  In anderen Bereichen werden Produkte oder Leistungen aus Ländern wie Indien mit
                  Subventionen und Unterstützung durch die Entwicklungshilfe in den deutschen Markt
                  gebracht.
                  Bei Teilen dieser Produkte würde ich sogar befürchten dass Kinderarbeit
                  mit Steuermitteln nach Deutschland gebracht wird, und durch Touristen
                  sowieso.
                  Störend sind auch die damit verbundenen indirekten Marktverzerrungen, etwa auf Messen.

                  Das Problem ist ja, daß es nichts nutzen würde, das Flugbenzin nur in Deutschland oder Europa zu versteuern.

                  ahnungslos? die FDP war ja fast all die Jahre immer dabei, ist ja auch Schuld an den
                  Entwicklungen.
                  Deutschland ist schon lange Exportweltmeister und schafft dabei keine Arbeitsplätze.
                  Umgekehrt, mit den Mitteln die bei Lohnzurückhaltung usw. freigeworden sind, wurden
                  immer mehr Arbeitsplätze eingespart.
                  Der Mittelstand, der ja als neben der Industrie als beachtenswert erwähnt wurde,
                  ist teilweise keine Exportindustrie, also Binnenmarkt.

                  Immer mehr Arbeitsplätze gespart wurden dank CNC-Maschinen, Fertigungsstrasse und ganze besonders unserer Profession, der Informationstechnologie... (wir sind BÖSE!)

                  wovon redest du? Wir haben nach Firmenpleiten und begünstigt noch durch Steurersparnisse
                  der Hausbesitzer, also subventioniert, Läden leerstehen wie nie zuvor.
                  Da ist z.B. die Aktienanlegerei und Rentenpanik, da hat ja eine Partei gemeint jeder
                  soll die Freiheit haben für sich selbst sorgen zu müssen wenn was schiefgeht, einer
                  der Gründe für geringeren Konsum. Nun würden ja normalerweise die Mieten der Läden
                  oder der Stände auf den Konsumgütermessen runtergehen. Passiert aber kaum wegen der
                  Steuervorteile oder z.B. der ausländischen Anbieter auf den Messen..

                  Wie meinen? Du kannst zwar Teile der Kosten für ein Haus von der Steuer absetzen, aber wenn das leersteht, dann hat Du dennoch laufende Kosten für alles mögliche. Klar gehen die Preise runter, wenn Gebäude leerstehen, nur ist die Preisbildung bei Mieten nicht so fix wie die bei Eis oder so; die Mieten sinken also nur ganz langsam. Und wenn auf den Messen jemand die Standgebühren zahlt, warum sollte man die dann senken?

                  Mehr zu importieren als zu exportieren wäre wesentlich schlimmer für uns als mehr zu exportieren als zu importieren, so wie es im Moment zum Glück ist.

                  Wann ist ein zu hoher Aussenhandelsüberschuss nachteilig?

                  Das sage ich doch gar nicht, ich sage, es ist gut, daß wir welchen haben.

                  z.B. die Projekte welche den Export fördern oder Subventionen auf ihre Schädlichkeit
                  für den Binnenmarkt überprüfen. Entwicklungshilfe daraufhin überprüfen. Niedriglöhne
                  verhindern bzw. unterste Einkommen verbessern.
                  Deutschland braucht keine moderne Sklavenhaltergesellschaft, die meisten Leute sind
                  in der Lage sich ihren Hintern selbst abzuwischen.
                  Z.B. keine Dumpinglöhne für die Spargelernte erlauben, sondern dann hat Spargel eben
                  einen etwas höheren Preis.

                  Heisst also, das Anwerben von ausländischen Saisonarbeitern und ausländischen Billigkräften verbieten? Nun gut... aber wenn Polen und die Tschechei in der EU sind, sind das keine Ausländer mehr.

                  Die ganzen Jobs wo angeblich die Deutschen sich zu schade sind, diese Arbeiten
                  mal so bezahlen dass sich jemand findet.
                  Nicht so tun als wenn es ein unternehmerisches Konzept wäre hier Leute unterm
                  Sozialhilfesatz zu beschäftigen, klar wenn ich als Unternehmer Leistung fast
                  umsonst einkaufe kann ich plötzlich Dienste anbieten für die normalerweise keiner
                  zahlen würde, und hab noch nichtmal den Ärger Sklaven besitzen bzw. versorgen
                  zu müssen, diese Verluste werden wieder abgewälzt.

                  Wenn das alles so easy ist, warum bist Du dann kein Unternehmer, wo Du doch keine Verluste machen und Leute ausbeuten könntest?
                  Es ist doch nicht so, wie Du sagst, es gibt genug Insolvenzen und Konkurrenz aus dem Ausland, die auch Spargel produziert, teuren deutschen Spargel würde keiner kaufen - oder deutscher Spargel würde zu einem Essen nur für Reiche, Arme müssten den griechischem Spargel essen, der meist nicht so frisch und gut ist - oder wir bräuchten so Leute, die rumlaufen und rufen "Kauf DOIITSCHEN Spargel!!!" *scnr*

                  Also, Wettbewerbsgleichheit an der richtigen Stelle schaffen, wenn Spargel eingeflogen
                  wird Zölle drauf, nicht als Protektionismus, sondern als Ausgleich für subventionierte
                  Transportsysteme, fehlende Rentenzahlungen usw..

                  Ja, und das eingenommene Geld schicken wir dann an die Rentenkassen der ausgebeuteten Arbeiter oder subventionieren damit unsere eigenen Transportsysteme?

                  Arbeitsplätze schaffen durch Entwicklung ökologischer Technologien.
                  Arbeitsplätze schaffen durch Abbau von Überstunden.

                  Und wenn die entwickelten ökologischen Technologien gar nicht den Einsatz von Arbeitskräften nötig machen?
                  Und wenn wegen des Kündigungsschutzes niemand das Risiko einer Neueinstellung eingehen will?
                  ktur in Fahrt zu bringen)."

                  richtig wäre Senken der Zinsen, nun ist aber leider die Geldwirtschaft mittlerweile
                  vom Markt abgekoppelt, sonst hätte sich einiges selbst regulieren können.

                  Ahh... warum ist sie abgekoppelt?

                  Eigentlich ein Zusammenbruch des Wirtschaftssystems, künstlich stabilisierter Geldwert
                  als Basis für globalisierte Spekulation.

                  Gleich wirst Du mir erzählen, daß wir die Tobin-Steuer brauchen...

                  Sogar die Amerikaner senken ggf. die Steuern und achten auf ihren Binnemarkt, wenn sie
                  auch zu verbohrt oder verölt sind um die Nachhaltigkeit usw. ihres Tuns zu beachten.

                  Die Amerikaner legen sich auch mit der EU an, um ihre marode Stahlindustrie zu retten.

                  Ich denke, wir können als Land in Europa nicht viel tun, um unseren Binnenmarkt zu verbessern, ohne die anderen europäischen Staaten gegen uns aufzubringen. Wir müssen die Sozial- und Steuersysteme angleichen und dabei die anderen europäischen Sozialsysteme aufwerten, aber wahrscheinlich, denn gemeinsame Lösungen erfordern Kompromisse, bei unseren Sozialsystemen zumindest mittelfristig ein paar Abstriche machen, damit sich die Markt- und damit die Wettbewerbsbedingungen angleichen.

                  Gruesse,

                  Bio

                  1. So,

                    Das Problem ist ja, daß es nichts nutzen würde, das Flugbenzin nur in Deutschland oder Europa zu versteuern.

                    m.E. sogar dann.

                    ahnungslos? die FDP war ja fast all die Jahre immer dabei, ist ja auch Schuld an den
                    Entwicklungen.
                    Deutschland ist schon lange Exportweltmeister und schafft dabei keine Arbeitsplätze.
                    Umgekehrt, mit den Mitteln die bei Lohnzurückhaltung usw. freigeworden sind, wurden
                    immer mehr Arbeitsplätze eingespart.
                    Der Mittelstand, der ja als neben der Industrie als beachtenswert erwähnt wurde,
                    ist teilweise keine Exportindustrie, also Binnenmarkt.

                    Immer mehr Arbeitsplätze gespart wurden dank CNC-Maschinen, Fertigungsstrasse und ganze besonders unserer Profession, der Informationstechnologie... (wir sind BÖSE!)

                    Wenn ich mir die Mitregierungszeit der FDP anschaue und das gleichzeitige Wachstum der Staatsverschuldung - BÖSE!
                    Deutschland im Würgegriff der Banken?
                    Und IT hat keine Arbeitsplätze gekostet, edv gibts übrigens schon sehr lange.
                    Die Idee einer new economy als Vorwand für herummarodierendes Kapital hat allerdings einiges zerstört, unabhängig von 9-11.

                    Wie meinen? Du kannst zwar Teile der Kosten für ein Haus von der Steuer absetzen, aber wenn das leersteht, dann hat Du dennoch laufende Kosten für alles mögliche. Klar gehen die Preise runter, wenn Gebäude leerstehen, nur ist die Preisbildung bei Mieten nicht so fix wie die bei Eis oder so; die Mieten sinken also nur ganz langsam. Und wenn auf den Messen jemand die Standgebühren zahlt, warum sollte man die dann senken?

                    Eben, warum sollte man. Vergessen wird, dass der Standort drunter leidet. Wegen der kurzfristigen Liquidität wird auf
                    Qualitäten verzichtet, was letztendlich zum Verlust des Marktes führt.

                    Mehr zu importieren als zu exportieren wäre wesentlich schlimmer für uns als mehr zu exportieren als zu importieren, so wie es im Moment zum Glück ist.
                    Wann ist ein zu hoher Aussenhandelsüberschuss nachteilig?
                    Das sage ich doch gar nicht, ich sage, es ist gut, daß wir welchen haben.

                    Trotzdem würde ich hier gerne wissen was an einem hohen oder zu hohen Aussenhandelsüberschuss nachteilig ist oder sein
                    kann, fällt dir nichts dazu ein?

                    Heisst also, das Anwerben von ausländischen Saisonarbeitern und ausländischen Billigkräften verbieten?

                    ist es nicht so, dass es verboten ist und extra Ausnahmegenehmigungen vorliegen?

                    Wenn das alles so easy ist, warum bist Du dann kein Unternehmer, wo Du doch keine Verluste machen und Leute ausbeuten könntest?

                    wahrscheinlich beute ich die Leute noch zuwenig aus, sonst wäre ich wohl deiner Meinung.

                    Es ist doch nicht so, wie Du sagst, es gibt genug Insolvenzen und Konkurrenz aus dem Ausland, die auch Spargel produziert, teuren deutschen Spargel würde keiner kaufen - oder deutscher Spargel würde zu einem Essen nur für Reiche, Arme müssten den griechischem Spargel essen, der meist nicht so frisch und gut ist - oder wir bräuchten so Leute, die rumlaufen und rufen "Kauf DOIITSCHEN Spargel!!!" *scnr*

                    ja und? warum soll Spargel oder deutscher Spargel nicht seinen Wert haben?

                    Ja, und das eingenommene Geld schicken wir dann an die Rentenkassen der ausgebeuteten Arbeiter oder subventionieren damit unsere eigenen Transportsysteme?

                    also erstmal geht es um Wettbewerbsgleichheit der Transportsysteme, und natürlich kann man die
                    öffentliche Infrastruktur subventionieren wenn man weiss warum und was man tut.

                    richtig wäre Senken der Zinsen, nun ist aber leider die Geldwirtschaft mittlerweile
                    vom Markt abgekoppelt, sonst hätte sich einiges selbst regulieren können.

                    Ahh... warum ist sie abgekoppelt?

                    Damit man nicht merkt dass zuviel Geld vorhanden ist? Damit Banken risikofreier spekulieren
                    können (ging aber auch mal etwas schief, Dresdner?) ?

                    Eigentlich ein Zusammenbruch des Wirtschaftssystems, künstlich stabilisierter Geldwert
                    als Basis für globalisierte Spekulation.

                    Gleich wirst Du mir erzählen, daß wir die Tobin-Steuer brauchen...

                    z.B. http://www.attac-netzwerk.de/presse/020220.php, Zitat:
                     " ... wird das Entstehen spekulativer
                       Blasen oder spekulativer Attacken verhindert."

                    Ich denke, wir können als Land in Europa nicht viel tun, um unseren Binnenmarkt zu verbessern, ohne die anderen europäischen Staaten gegen uns aufzubringen.

                    da soll man nationale und soziale Aspekte den ganz rechten, also jetzt rechts neben der fdp, überlassen?

                    Wir müssen die Sozial- und Steuersysteme angleichen und dabei die anderen europäischen Sozialsysteme aufwerten, aber wahrscheinlich, denn gemeinsame Lösungen erfordern Kompromisse, bei unseren Sozialsystemen zumindest mittelfristig ein paar Abstriche machen, damit sich die Markt- und damit die Wettbewerbsbedingungen angleichen.

                    das ist für die heutigen Generationen eigentlich nicht zumutbar, weil es zulange dauert.
                    Generationenvertrag als Schneeballsystem oder Kettenbrief missverstanden?

                    Grüsse

                    Cyx23

          2. Tach

            ... während im Osten Leute in Turnhallen schlafen ...

            Weia, jetzt muß wieder der Osten herhalten.
            <veryfettunterstrichen>Wird Zeit daß die Wahl vorbei ist!</veryfettunterstrichen>

            Tschö

    4. Hi!

      Unser gutes deutsches Bier wurde überwiegend daraus gebraut.

      Da hatte dann die monopolisierte Hopfenindustrie ein Hanfverbot erwirkt,
      ist heute noch unter der Bezeichnung "Reinheitsgebot" bekannt.

      Nicht ganz richtig. Als die ersten Reinheitsgebote erlassen wurden (das erste in heutiger Form wurde anno 1516 in Bayern erlassen und 1871 in die Reichsverfassung aufgenommen) gab es neben der Bestrebung der Fürstenhäuser die eigene Tasche zu füllen (in den Geboten wurden auch Preise festgelegt) auch den wichtigen Grund der Sicherung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln, da die Bauern damals so ziemlich alles was auf einem Feld wächst vergoren haben. Und mit vergorenem Weizensaft kann man schlecht ein Brot backen. Und eine Landbevölkerung im Dauerzustand von Eckkneipenstammgästen und leerem Magen ist für die Landwirtschaft auf Dauer auch nicht verträglich.

      Gruß Herbalizer

  14. Hallo,

    zu erst einmal muß ich sagen, dass ich auch nicht besonders viel von den Grünen halte und auch der Meinung bin, dass die im Bundestag nun wirklich nichts mehr zu suchen haben. Weiterhin möchte ich mitteilen, dass ich ebenfalls zu der PISA-Generation gehöre, 18 bin und somit jetzt auch wählen darf. Ich finde es allerdings ein Unding, dass hier behauptet wird, dass meine Generation und ich die Grünen wählen, weil wir alle abgewrackte Kiffer sind. Ich habe nämlich nicht vor eines dieser beiden Dinge zu tun.
    Ich kann hier zwar nicht für alle Jugendlichen meines Alters sprechen, aber ich hoffe, dass es für ziehmlich viele zutrifft.
    Ich möchte Sie auf keinen Fall angreifen, aber ich finde, dass Sie diese Verallgemeinung noch einmal überdenken sollten.

    Mit freundlichem Gruß
    Diana D.

  15. Hallo Hugo,

    ..du hast Recht! Jau!
    Es ist wohl besser zu sagen: "Gebt mir mir x Jahre Zeit,..."

    gruss vom niederrhein!