Sup!
es ist der grösste Unfug aller Zeiten, ökologisch u. ökonomisch Wahnsinn.
Und, das stört mich i.d. Zusammenhang d. thread besonders, stört massiv den Binnenmarkt.
Es kann nicht sein dass ich zunehmend Probleme habe weil innerhalb von Deutschland
die Infrastruktur, etwa Paketdienste usw., immer problematischer wird, andererseits
durch fehlende Steuern auf Flugbenzin der Zugang in den Markt subventioniert wird.
Ich habe auch kein Verständnis dafür dass Neuseeland Äpfel liefern muss, schon gar
nicht mit unversteuertem Benzin, und das Elbeobst wird per LKW womöglich auch teurer
durchs Ländle gekarrt.
Bei Taiawan-cd-rohlingen hat das Antidumping der EU mit Strafzöllen zugeschlagen
um den Markt zu schützen.
In anderen Bereichen werden Produkte oder Leistungen aus Ländern wie Indien mit
Subventionen und Unterstützung durch die Entwicklungshilfe in den deutschen Markt
gebracht.
Bei Teilen dieser Produkte würde ich sogar befürchten dass Kinderarbeit
mit Steuermitteln nach Deutschland gebracht wird, und durch Touristen
sowieso.
Störend sind auch die damit verbundenen indirekten Marktverzerrungen, etwa auf Messen.
Das Problem ist ja, daß es nichts nutzen würde, das Flugbenzin nur in Deutschland oder Europa zu versteuern.
ahnungslos? die FDP war ja fast all die Jahre immer dabei, ist ja auch Schuld an den
Entwicklungen.
Deutschland ist schon lange Exportweltmeister und schafft dabei keine Arbeitsplätze.
Umgekehrt, mit den Mitteln die bei Lohnzurückhaltung usw. freigeworden sind, wurden
immer mehr Arbeitsplätze eingespart.
Der Mittelstand, der ja als neben der Industrie als beachtenswert erwähnt wurde,
ist teilweise keine Exportindustrie, also Binnenmarkt.
Immer mehr Arbeitsplätze gespart wurden dank CNC-Maschinen, Fertigungsstrasse und ganze besonders unserer Profession, der Informationstechnologie... (wir sind BÖSE!)
wovon redest du? Wir haben nach Firmenpleiten und begünstigt noch durch Steurersparnisse
der Hausbesitzer, also subventioniert, Läden leerstehen wie nie zuvor.
Da ist z.B. die Aktienanlegerei und Rentenpanik, da hat ja eine Partei gemeint jeder
soll die Freiheit haben für sich selbst sorgen zu müssen wenn was schiefgeht, einer
der Gründe für geringeren Konsum. Nun würden ja normalerweise die Mieten der Läden
oder der Stände auf den Konsumgütermessen runtergehen. Passiert aber kaum wegen der
Steuervorteile oder z.B. der ausländischen Anbieter auf den Messen..
Wie meinen? Du kannst zwar Teile der Kosten für ein Haus von der Steuer absetzen, aber wenn das leersteht, dann hat Du dennoch laufende Kosten für alles mögliche. Klar gehen die Preise runter, wenn Gebäude leerstehen, nur ist die Preisbildung bei Mieten nicht so fix wie die bei Eis oder so; die Mieten sinken also nur ganz langsam. Und wenn auf den Messen jemand die Standgebühren zahlt, warum sollte man die dann senken?
Mehr zu importieren als zu exportieren wäre wesentlich schlimmer für uns als mehr zu exportieren als zu importieren, so wie es im Moment zum Glück ist.
Wann ist ein zu hoher Aussenhandelsüberschuss nachteilig?
Das sage ich doch gar nicht, ich sage, es ist gut, daß wir welchen haben.
z.B. die Projekte welche den Export fördern oder Subventionen auf ihre Schädlichkeit
für den Binnenmarkt überprüfen. Entwicklungshilfe daraufhin überprüfen. Niedriglöhne
verhindern bzw. unterste Einkommen verbessern.
Deutschland braucht keine moderne Sklavenhaltergesellschaft, die meisten Leute sind
in der Lage sich ihren Hintern selbst abzuwischen.
Z.B. keine Dumpinglöhne für die Spargelernte erlauben, sondern dann hat Spargel eben
einen etwas höheren Preis.
Heisst also, das Anwerben von ausländischen Saisonarbeitern und ausländischen Billigkräften verbieten? Nun gut... aber wenn Polen und die Tschechei in der EU sind, sind das keine Ausländer mehr.
Die ganzen Jobs wo angeblich die Deutschen sich zu schade sind, diese Arbeiten
mal so bezahlen dass sich jemand findet.
Nicht so tun als wenn es ein unternehmerisches Konzept wäre hier Leute unterm
Sozialhilfesatz zu beschäftigen, klar wenn ich als Unternehmer Leistung fast
umsonst einkaufe kann ich plötzlich Dienste anbieten für die normalerweise keiner
zahlen würde, und hab noch nichtmal den Ärger Sklaven besitzen bzw. versorgen
zu müssen, diese Verluste werden wieder abgewälzt.
Wenn das alles so easy ist, warum bist Du dann kein Unternehmer, wo Du doch keine Verluste machen und Leute ausbeuten könntest?
Es ist doch nicht so, wie Du sagst, es gibt genug Insolvenzen und Konkurrenz aus dem Ausland, die auch Spargel produziert, teuren deutschen Spargel würde keiner kaufen - oder deutscher Spargel würde zu einem Essen nur für Reiche, Arme müssten den griechischem Spargel essen, der meist nicht so frisch und gut ist - oder wir bräuchten so Leute, die rumlaufen und rufen "Kauf DOIITSCHEN Spargel!!!" *scnr*
Also, Wettbewerbsgleichheit an der richtigen Stelle schaffen, wenn Spargel eingeflogen
wird Zölle drauf, nicht als Protektionismus, sondern als Ausgleich für subventionierte
Transportsysteme, fehlende Rentenzahlungen usw..
Ja, und das eingenommene Geld schicken wir dann an die Rentenkassen der ausgebeuteten Arbeiter oder subventionieren damit unsere eigenen Transportsysteme?
Arbeitsplätze schaffen durch Entwicklung ökologischer Technologien.
Arbeitsplätze schaffen durch Abbau von Überstunden.
Und wenn die entwickelten ökologischen Technologien gar nicht den Einsatz von Arbeitskräften nötig machen?
Und wenn wegen des Kündigungsschutzes niemand das Risiko einer Neueinstellung eingehen will?
ktur in Fahrt zu bringen)."
richtig wäre Senken der Zinsen, nun ist aber leider die Geldwirtschaft mittlerweile
vom Markt abgekoppelt, sonst hätte sich einiges selbst regulieren können.
Ahh... warum ist sie abgekoppelt?
Eigentlich ein Zusammenbruch des Wirtschaftssystems, künstlich stabilisierter Geldwert
als Basis für globalisierte Spekulation.
Gleich wirst Du mir erzählen, daß wir die Tobin-Steuer brauchen...
Sogar die Amerikaner senken ggf. die Steuern und achten auf ihren Binnemarkt, wenn sie
auch zu verbohrt oder verölt sind um die Nachhaltigkeit usw. ihres Tuns zu beachten.
Die Amerikaner legen sich auch mit der EU an, um ihre marode Stahlindustrie zu retten.
Ich denke, wir können als Land in Europa nicht viel tun, um unseren Binnenmarkt zu verbessern, ohne die anderen europäischen Staaten gegen uns aufzubringen. Wir müssen die Sozial- und Steuersysteme angleichen und dabei die anderen europäischen Sozialsysteme aufwerten, aber wahrscheinlich, denn gemeinsame Lösungen erfordern Kompromisse, bei unseren Sozialsystemen zumindest mittelfristig ein paar Abstriche machen, damit sich die Markt- und damit die Wettbewerbsbedingungen angleichen.
Gruesse,
Bio