Hi,
" In der Regel wird eine Digitalkamera mit einer Speicherkarte ausgeliefert, deren Größe für die meisten Fälle im Fotoalltag ausreicht"
...die Regel tritt aber nicht wirklich häufig in Kraft, oder?
kann ich nur bestätigen.
Bei meiner allerersten 800.000 Pixel-Kamera war es ein 4MB-Chip.
Bei meiner 3.3 Megapixel Olympus ein 16mb-Chip.
Und bei meiner neuen 6.3 Megapixelkamera gar keiner mehr. Ist allerdings gerade eine Promotion-Aktion, über die ich einen 256mb-Chip bekommen kann. Der ist dafür natürlich auch wieder zu gering bemessen. Ich habe gerade einen 1GB-Chip von Kingston aus der neuen Pro-Reihe ergattert; der soll nach praxisnahen Testberichten 2MB-Dateien doppelt so schnell schreiben können wie die Ultra-Chips von SanDisk...
Gerade das Gefühl, das die mitgelieferten Karten doch ausreichen müsten verführt viele Kameraneulinge dazu, solange am Menü rmzustellen, bis sie auch mehr Bilder drauf bekommen. Nur wundern die sich dann nacher über die Brifemarkengröße. Hier sollte der Rat immer sein: zum Kamerapreis den Preis einer großen schnellen Karte dazu rechnen....
*g* - auch das kann ich bestätigen. Unser Pressewart lieferte mitr küzlich von einem Formationsturner Bilder in 640*480. Auf Nachfrage erzählte er stolz, wieviele Hundert Bilder er so speichern könne...
Ich denke, bei den Kameras mit höheren Auflösungen macht ein mitgelieferter Speicherchip auch nicht wirklich Sinn. Entweder er ist günstig und zu klein (so daß man ihn ohnehin nicht lange verwendet), oder ausreichend groß und verteuert die Kamera erheblich.
freundliche Grüße
Ingo