Der Martin: Ich brauche mathematische Hilfe

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Hallo Andreas,

das scheint ja wahnsinnig kompliziert zu sein, was du da machst. Ich verstehe bloß nicht den Sinn der Aktion.  *grübel*

ich habe eine schöne Entdeckung gemacht, um weiche Farbreihen zu mischen. Nun fehlt mir der mathematische Sachverstand, das Verfahren zu verallgemeinern.

Solche Farbreihen hätte ich entweder als arithmetische oder als geometrische Reihe angesetzt. Nehmen wir an, der Startwert u und der Endwert v sei gegeben, und die Reihe bekommt dadurch (u und v eingeschlossen) insgesamt n+1 Werte.

Arithmetische Reihe:  a[i] = u + i*(v-u)/n
Geometrische Reihe:   a[i] = u * (v/u)^(i/n)

Bei der arithmetischen Reihe ist dann immer die Differenz von zwei aufeinanderfolgenden Werten konstant, sie sind also äquidistant. Solche gleichmäßig abgestuften Reihen kennen wir alle.
Bei geometrischen Reihen ist immer das Verhältnis zweier aufeinanderfolgender Elemente konstant, man erhält damit eine logarithmische Abstufung wie z.B. bei der Tonleiter, wo zwei aufeinanderfolgende Halbtöne immer das Frequenzverhältnis 2^(1/12) haben.

Bezogen auf deine Farbreihen würde ich beide Varianten mal ausprobieren und mir dann das rauspicken, was besser aussieht. Wobei du dich mit der geometrischen Reihe etwas schwer tun wirst, wenn der Start- oder Endwert Null ist.

Ich würde mich freuen, von deinem Ergebnis wieder was zu lesen.
So long,

Martin