Hallo, Daniel!
eine schöne musik zu komponieren, das kann man kaum lernen. entweder man hat die intuition dafür, oder nicht.
Das kann man schon lernen. Es gibt einiges an Kompositionstechnik. Damit allein bekommt man zwar bestimmt nichts geniales hin. Aber ein Stück, das sich ganz ordentlich anhört auf jeden fall.
danke, ich habe 2 minuten einer symphonie eines musikprofessors "geniessen" dürfen, an der er jahrelang gearbeitet hat. mein bedarf ist gedeckt, ich habe den raum fluchtartig verlassen.
es gibt halt kein naturgesetz, das vorgibt, was menschen schön finden.
aber sich für politische entscheidungen kompetent zu machen, bedeutet einfach nur, sich mit diesen fakten auseinanderzusetzen.
"der ansicht" zu sein, oder etwas "klingen" zu hören, bedeutet, zu glauben, nicht zu wissen.
Das hat sogar sehr viel mit Meinung und Ansicht zu tun. Die Wirtschaftswissenschaften arbeiten mit empirischen Methoden und haben meist nicht die Möglichkeit exakt zu messen.
welche methoden gegenwärtig von den vertretern der gängigen lehrmeinung verwendet werden, sagt nichts über ihre praxistauglichkeit aus, allenfalls über ihre praxisuntauglichkeit.
wenn sich diese "experten" mal der mathematik bedienen würden und ihre lehren aus der geschichte ziehen würden, wären wir schon mal ein ganzes stück weiter.
Die Modelle die man da so hat sind lang nicht so robust, wie das, was z.B. die Physik heute zu bieten hat. Sonst würde man auch kaum so viele Expertenkommisionen brauchen, die sich irgendwas ausdenken, in der Hoffnung, es funktioniert.
ja, die lieben "experten". die werden immer als beweis der unfehlbarkeit politischer entscheidungen hochgehalten, wenn es widerspruch gibt. die qualität der entscheidungen steht aber in keinem zusammenhang zu anzahl der "experten", oder anzahl und umfang ihrer gutachten.
wie du schon richtig darlegst, denken die sich was aus, und hoffen dann, dass es funktioniert.
wenn sie wirklich ahnung von dem hätten, was sie da tun, wären sie in der lage, genau zu beschreiben und zu begründen, was sie da tun.
ich nenne mich nicht "experte" (wie z.b. auch der herr huth ;-) ), aber warum die reichen ohne arbeit immer reicher und die armen mit arbeit immer ärmer werden und warum mehr reichtum nicht automatisch zu neuen arbeitsplätzen führt, das kann ich schon logisch begründen und sogar mit hilfe der mathematik vorrechnen.
freundl. Grüsse aus Berlin, Raik