Hallo Armin, hallo Margarete,
Also... Erstmal solltest Du "Director of something or other" sein. Fast jeder ist doch heute "Director". Dann ist man wichtiger.
Wenn schon wichtig, dann auch richtig: und zwar als 'Executive Writing Overhead Consultant' (EWOC).
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Exkurs: Warum ist ein EWOC wichtiger als ein Director of Technology Editing and Creative Writing?
Nehmen wir einmal an, ein Projekt zum Handbook Enlightenment ist gescheitert. Dann braucht man einen Sündenbock, und wer ist dann für das unverständliche Handbuch verantwortlich? Natürlich der Director, denn seine Berufsbezeichnung riecht gewaltig nach Verantwortung. Der EWOC kann an der Misere nicht Schuld sein, denn alle seine Buzzwords ('Executive', 'Overhead', 'Consultant') implizieren ja, daß er sich mit so etwas bodenständigem wie Arbeit gar nicht erst abgibt.
Was passiert aber, wenn das Handbuch den Pulitzer Price for Industrial Writing gewinnt? Gewöhnliche Firmenmitarbeiter können das kaum zuwege gebracht haben. Den entscheidenden Unterschied haben dann der Value-Ad und das Leveraged Enhancement durch den Holistic Input [1] des EWOC gemacht.
Fazit: Der Tech Writer macht die Arbeit, der Director verdient gut, macht als Sündenbock aber keine Karriere und der Executive Writing Overhead Consultant geht mit 30 in der Karibik in den Ruhestand.
[1] Da ein Consultant über kein spezifisches Wissen verfügt, löst er alle Probleme ganzheitlich.
Exkurs Ende
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Einen schönen Tag noch,
CG