Hallo Chräcker, hallo Leute,
solange gutes Handwerk gefragt wird, also Menschen solches, auch im Unterbewusten, erkennen, ist diese "flah-Aussicht" Quatsch. Flash ist eine Art Werkzeug, daß für manche Dinge (vermeindlich) past. Wird es für diese Dinge eingesetzt, kann es sein Ziel erreichen. In 99% der Fälle (nur leichte Übertreibung) wird das Werkzeug aber für Dinge benutzt, für die es sich nicht eignet.
Ich habe mit Interesse den aktuellen Schwenk von Macromedia zu noch mehr proprietären Formaten mitverfolgt. Bei den neuen Versionen, so jedenfalls diverse PC-Zeitschriften, setzt man auf Flash als Kerntechnologie und Cold Fusion als Ergänzung und Servertechnologie. Ich habe spontan gedacht: "Das geht schief!", aber ganz sicher bin ich mir nicht. Für mich, der oft Multimediales im Internet anbietet, wird der Druck immer größer, auf Flash zu setzen, anstatt wie bisher auf Quicktime, Real oder Media-Player, WinAmp und dergleichen, weil die Steuerung immer komplizierter und unübersichtlicher wird, weil sich die Tools in Kombination auf keinem Rechner vertragen und weil sie auf der Netscape/Mozilla-Schiene zu Problemen führen.
Die Bandbreiten wachsen und es gibt keine gute Lösung für die Einbindung von bewegten Bildern auf der Ebene Javascript/CSS/HTML und Co. Flash funktioniert auf allen Plattformen relativ zuverlässig und hat als Entwicklungsinstrument einige genial gemachte Features. Ich gebe den Beiträgern in diesem Thread Recht, wenn sie sagen, dass mit Flash meist nur Mist gemacht wird, aber wenn die anderen Technologien länger keine Alternativen bieten, wird Flash ein Standardelement des Webdesigns, da bin ich mir sicher, natürlich nicht als Ersatz für HTML, XML usw., einfach weil's um andere Aufgaben geht.
Ein Aspekt ist dabei sicher auch der Wunsch vieler Anbieter, ihre Inhalte besser vor dem Zugriff von außen zu schützen. Auch dabei bietet Flash etwas.
Viele Grüße
Mathias Bigge