Stefan: ein interessantes gespräch...

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ich schätze, dass sich höchstens 20% aller Webseiten in den nächsten Jahren um diese Belange kümmern. Traurig, aber wahr; aber wenn man sich im Internet umschaut, sind Webseitenverfasser, welche ihre Seite im Hinblick auf selbstgesetzte Metarichtlinien gestalten, in der absoluten Minderheit.

In den USA müssten er mehr sein. Da riskiert man nämlich eine Klage durch die Behindertenverbände. In Deutschland müssten eigentlich alle Seiten von öffentlichen Einrichtunfen behindertengerecht sein, aber davon ist bisher nicht viel zu sehen.

Die Mehrheit setzt auf Bunt um jeden Preis (Quirks-Code, evtl. WYSIWYG) und interessiert sich nichtmal dafür, dass es Standards gibt, an die man sich aus diversen Gründen halten könnte.

Weil sie immer noch glaubt, dass die Standards auf dem Level von HTML 2.0 sind.

Leute finden Flashmenüs cool, wahrscheinlich auch weil momentan kein Arsch weiß, wie man ebenso brilliante Menüs mit CSS und optional JavaScript/DOM erstellen kann. Zumindest geht es nicht mit ein paar Mausklicks.

Nein, die Designer finden es gut und die verkaufen es ihren Kunden. Die "Entscheider" wissen oft garnicht, dass die meisten Kunden keine Flash-Intros oder Splash-Seiten wollen oder wundern sich über Beschwerden, die wegen langer Ladezeiten kommen, obwohl es doch auf dem Präsentationsnotebook des Designers so schnell ging (weil alle Daten lokal auf der Platte lagen). Eest wenn der Umsatz der Website zurückgeht, saieht sich der "Entscheider" vielleicht mal die Mails an den Webmaster an und dann fliegt Flash wieder raus, so geschehen bei Ford oder Siemens.

In der Tat, das habe ich genauso erlebt. Es ist eine Erfahrung, dass alleinig HTML und CSS durchgesetzt haben. Es gab einen JavaScript-Hype - die verantwortungslose Benutzung ist anhaltend, der "Hype" also aktuell, aber bspw. die Errungenschaften von Mozilla, welche frechem JavaScript den Garaus machen, läuten den Gegentrend ein -,

Dazu müsste Mozilla erst mal weiter verbreitet sein oder M$ für den IE 7 wieder "klauen".

einen Java-Hype, einen Flash-Hype und diverse VR-Hypes (bspw. VRML), von denen man dachte, sie setzen sich durch und man dachte, man schwebt spätestens im Jahr 2000 nur noch durch virtuelle Räume, mit Datenhelm und Sprachsteuerung etc., man kennt diese Utopien.

Nicht zu vergessen dieser unsägliche "Channel"-Hype, als die 4er-Browser rauskamen. Da meine auch jeder Marketing-Profi zu wissen, was der Kunde braucht und alle lagen daneben. Oder spricht noch irgendwo einer von Channels, die im Gegensatz zu Java-Applets, WAP oder oder anderen Hypen der letzten Jahre *vollständig* verschwunden sind.

Vor einigen Jahren predigte man als Zukunft des Webs eine von interaktiver Multimedia durchsetze Wunderwelt; Videos, Audiostreams, alles bunt und dynamisch.
Nichts davon wurde Realität.

Wobei es hier etwas anders ist. Zum einen hat die Unterhaltungsindustrie Angst vor "Piraterie" und ist in einen DRM- und Kontrollwahn verfallen, der die Kunden vergrault, zum anderen sind Breitbandzugänge zum Internet heute weit weniger verbreitet, als man noch vor 3 Jahren angenommen hat.

Oder doch...? Flash entstand und ließ den Benutzer zum Cybernauten in virtuellen Welten werden

Nicht übertreiben, da fehlt einiges an 3D-Möglichkeiten.

na schön, $user will Spaß, oder zumindest gestalterisch hochwertige Informationen.

Bist du dir da sicher? Ich glaube eher, dass das der Wunschtraum von $Designer ist, der sich durch die Forderung nach Usability nur in seiner künstlerischen Freiheit eingeschränkt sieht.

"alternativen" Technologien noch nicht durchgesetzt haben (vgl. Webstandards Project). Wie erreicht man bspw. dass die Browserhersteller native SVG-Unterstützung in ihre Produkte implementieren? Das wäre ein guter Anfang.

Indem man einen Hype lostritt? ;-)

Stefan

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ein interessantes gespräch...

Mario H.
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