Utz: Relax strikes back

Beitrag lesen

Hallo,

ah, das meinst Du - das sind zwei Dinge, die nur bedingt was miteinander zu tun haben:

1. eine reine mathematische Aufgabenstellung, bei der 2/3 die richtige Lösung und bedingte Wahrsheinlichkeit der Grund dafür ist

2. die tatsächliche Situation in einer Sendung.

Die baut zwar auf dem mathematischen Problem auf, wird aber durch vieles andere überlagert, z.B. Nervosität, "Zocken" des Moderators, v.a. aber dadurch, dass dem Kandidaten die Mathematik schnuppe ist - er hat keine 30 Versuche, bei denen er 20 mal die Ziege gewinnt, sondern einen Versuch - und die Ziege kann ja durchaus auch hinterm Tor mit der kleineren Wahrscheinlichkeit stehen.

Die Situation ist einem Pokerspiel vergleichbar: es gibt eine berechenbare Wahrscheinlichkeit, nach der dein Gegenüber das bessere Blatt hat - in der Praxis wird aber kaum ein Pokerspieler sein Spiel auf statistische Überlegungen stützen, da er denkt, über andere Faktoren bessere Voraussagen treffen zu können als über die Statistik - oder evtl. sogar selber blufft.

Grüße,

Utz

--
Mitglied im Ring Deutscher Mäkler