Hi,
OK, aber ich habe auch nirgendwo geschrieben, daß ich ihn nicht herausgebe.
Leider ist immer noch erstmal anzunehmen, das Software für Windows geschlossene Software ist. Wenn nirgendwo das Gegenteil beschrieben ist, gibt's das einfach nicht und Ausnahmen bestätigen die Regel.
Falls ihn jemand mit begründetem Interesse haben möchte, bitteschön. Was aber soll jemand, der die Software nur einsetzen möchte, mit dem Quelltext, außer daß er auf diverse Ideen käme?
Welche Ideen?
Code klauen? Wäre einer der gutem Gründe, da hier in Deutschland die Schöpfungshöhe Richtmaß ist und vom Erzeuger zu beweisen. Die Meßlatte ist sehr hoch, deshalb hilft gegen direkten Codeklau eben nur die Geheimhaltung des Codes.
Die von Dir auf's Tapet gebrachte Idee, das der Code mit maligner Intention geändert werden könnte kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Es gibt auch noch dsa Problem der Haftung, aber der kannst Du Dich mit geheimhaltung des Codes nicht entziehen, das wird nicht akzeptiert. Letzteres ist aber nur eine Vermutung, da es ist heute noch zu keinen Grundsatzurteilen in dieser Richtung gekommen ist. Fragt sich: warum? Oder sind mir diesbezügliche Urteile einfach nur nicht bekannt?
Na gut, nun könnte man sagen, daß ihm noch der Compiler fehlt.
Das ist normalerweise kein Hinderungsgrund. Zur Not kann man sich zwar immer noch einen selberbauen, aber es gibt für fast alle Sprachen Compiler umsonst, teilweise sogar ganz frei.
Bevro ich irgendein Programm ändere, das ich auch noch bezahlen muß, hole ich mir irgendeines der hunderte von Loggern aus dem Netz, wenn ich Übles vorhabe.
Ja, leider. Und genau da wollte ich halt nicht hin.
Wohin, in's Netz? ;-)
Das ist Software, das sind ein paar Zeilen Code. Magst Du auch noch soviele Stunden hineingesteckt haben, Blut und Schweiß und Tränen, so ist diese Software für sich alleine genommen nix wert. Erst, wenn sie benutzt wird, kann ein Marktwert ermittelt werden.
Die Zeit der Software ist wohl so langsam vorbei; mehr und mehr wird mit Service Geld gemacht. Dienstleistungen, zu denen natürlich auch Software gehören kann, sind wieder im Kommen. Eine Größe paßt nunmal _nicht_ allen und damit ist mittlerweile schönes Geld zu machen. Natürlich nicht soviel, wie mit der Geldmaschine einer weitverbreiteten Software, aber richtig viel haben nur sehr wenige damit verdient. Von preiswerter Shareware konnten nur ganz wenige leben und reich geworden ist keiner.
Aber ich schweife ab.
Siehe oben. Wenn ihn jemand begründet haben möchte, bitteschön. Vier Augen sehen mehr als zwei. Schaden kann es auf keinem Fall, wenn Software so oft wie möglich korrekturgelesen und getestet wird.
Die meisten Augen hast Du natürlich, wenn Du den Code frei veröffentlichst. Aber das funktioniert dann ganz anders, asl Du es gewphnt bist. Ist eine völlig verschiedene Philosophie, die kann man niemandem aufdrängen und paßt auch nicht überall.
Allerdings ist bei sicherheitsrelevanter Software, insbesondere Schutzsoftware und Anverwandten letzteres vorzuziehen. Ist einfach sicherer.
Irgendeiner würde bösartigen Code erkennen und das veröffentlichen (Wie gesagt, ist eine andere Philosophie, es wird tatsächlich eher veröffentlich, als selber genutzt). Da alles öffentlich passiert, kann da auch niemand schieben.
Naja, pauschal kann man sowas sicher nicht sagen, es kommt halt immer auf die Anwendung an.
Ja, stimmt schon, aber wenn ich weiß, das mir das jemand schnell, sauber und preiswert machen kann, werde ich einen Teufel tun und mich durch VBA o.ä. quälen.
Wenn mal alle so denken würden ;-)
Die meisten denken so oder würden so handeln, wenn ...
Was Du an Stelle der drei Pünktchen hinsetzt ist dann Deine Recherche, das werd' ich Dir nicht verraten ;-)
Gut: _reich_ wird man auch damit nicht, aber man hat ein ganz ordentliches Auskommen. Und solange Microsoft noch ordentlich verkauft, habe ich als Sicherheitsberater IT auch ein recht gesichertes [sic!] Einkommen >;->
so short
Christoph Zurnieden