Hallo Felix,
Danke für deine ausführliche Antwort. Ich glaube aber, wir reden aneinander vorbei.
Du beschreibst OOP‑Strukturierung, Klassen, Verantwortlichkeiten und Dateiorganisation. Mein Thema ist aber nicht Architektur, sondern Editor‑Ergonomie und Navigation.
Mir geht es nicht darum, wie man Code objektorientiert organisiert, sondern darum, wie man beim Arbeiten weniger springen, suchen und scrollen muss. Folding nutze ich nicht als "Randmarkierung", sondern als Werkzeug, um visuelle Nähe herzustellen und mentale Last zu reduzieren.
Ob eine Funktion nur einmal vorkommt oder in eine Klasse gehört, ist für mein Thema zweitrangig. Mir geht es ausschließlich darum, dass ich sie lokal sehe, einklappen kann und dadurch den Arbeitsfluss verbessere.
Das ist ein anderes Ziel als OOP‑Strukturierung. Deshalb wirken unsere Ansätze unterschiedlich, obwohl sie sich nicht widersprechen.
Wie ich bereits sinngemäß schrieb: Ich nutze Folding als Arbeitswerkzeug, nicht als Architekturprinzip. Deshalb ist für mich lokale Nähe wichtiger als Klassendesign.
Gruß, fischlak