Hallo fischlak,
mir schriebst du
Deshalb ist es wichtig, für sowas Funktionen zu nehmen und das Folding nicht als "einfach zuklappen" zu verstehen, sondern als Methode der visuellen Strukturierung, als Coding-Strategie.
„Coding-Strategie“ klingt sehr wie Architektur.
Ich sehe aber nicht viel Sinn darin, wenn wir uns weiter gegenseitig unsere Standpunkte präsentieren. Du willst linear/prozedural arbeiten und bei 3000-4000 Zeilen Code ist das noch machbar. Felix erstellt und betreut eine komplette Schulverwaltungssoftware, die dürfte 2 Größenordnungen darüber liegen, und ohne eine ordentliche horizontale Trennung des Codes in Schichten (Daten, Steuerung, Businesslogik, Utilities) ist das zum Scheitern verurteilt.
Allerdings ist es auch zum Scheitern verurteilt, wenn man für jede fachliche Änderung drölf Klassen anfassen muss. In dem Fall stimmt das Design nicht. Vielleicht ist dir so etwas passiert, OOD fällt nicht vom Himmel und muss erlernt werden. Der Lernprozess beinhaltet zumeist einen zwei- bis dreimaligen Neustart, wenn man allein damit beginnt.
Rolf
sumpsi - posui - obstruxi