Hallo Rolf,
Ich sehe aber nicht viel Sinn darin, wenn wir uns weiter gegenseitig unsere Standpunkte präsentieren. Du willst linear/prozedural arbeiten und bei 3000-4000 Zeilen Code ist das noch machbar. Felix erstellt und betreut eine komplette Schulverwaltungssoftware, die dürfte 2 Größenordnungen darüber liegen, und ohne eine ordentliche horizontale Trennung des Codes in Schichten (Daten, Steuerung, Businesslogik, Utilities) ist das zum Scheitern verurteilt.
Das stimmt nicht.
Ich habe komplett alleine eine ERP Software geschrieben, die sicher 2 Größenordnungen über einer Schulverwaltungssoftware liegen dürfte (130 sql tabellen, ca. 300 scriptdateien, > 1GB Code inkl. Images allerdings) und die ist bis auf wenige Aussnahmen, die ich OOP basiert geschrieben habe, komplett prozedural.
Sie läuft seit 20 Jahren völlig problemlos (von den üblichen Anpassungsproblemen und Bugs, die normnal sind mal abgesehen) im Produktivbetrieb...
Entscheidend ist, dass man selber eine Logik für gut befindet, die Spaghetticode verhindert und Aufgaben bündelt bzw. difeerenziert. Das bekommt man linear/prozedural sehr schön hin - keine Datei muss mehr als 3-4k Zeilen Code haben.
Gruß, Hawk