Hallo!
Leider haben die meisten davon total unrealistische Programme, die nur Ergebnis totaler Ignoranz gegenüber der Wirklichkeit oder totaler Unkenntnis elementarer rechtlicher oder wirtschaftlicher Regeln sein können. Übrig bleiben dann am Ende eben nur CDU/CSU, FDP, Grüne, SPD und PDS.
Ja, aber das ist das Problem, die Wähler sind faul und unwissend(hatte ich schonmal was zu geschreiben: http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2002/8/19641/#m110692).
Mir fällt es sogar im Fensehn auf, das selbst Politker der großen Parteien definitiv falsche Sachen sagen, weil es doch eh keine nachprüft! Es kommt auf die paar Sekundenn Wahlwerbung an, die jedes Interview, jedes "Anpacken im Flut-Gebiet" in Wirklichkeit ist. Es wird das gesagt was die Leute von denen man glaubt die noch überzeugen zu können/müssen dahingehend beeinflusst die eigene Partei zu wählen. Es beschäftigt sich keine mit Wahlprogrammen, vermutlich haben nichtmal 5 % der Wähler die Wahlprogramme der großen Parteien gelesen, ich auch nur auszugsweise. Vor allem auch in der Opposition! Da kann man ja immer schön populäre Dinge fordern, ob realistisch oder nicht stört doch die meiste Wähler nicht, muß sich nur gut anhören!
Dazu kommt noch das der Wahlkampf jetzt so auf einen Personen-Wahlkampf reduziert wird, was hjaben wir von einem sympatischen Kanzler mit schlechtem Wahlprogramm? Das ist den Leuten total egal, "der ist immer so nett, ... der verspricht so tolle Sachen.... der kann auch endlich was bewegen..."
Mich persönlich stören weniger die Wahlprogramme, sondern die Art und Weise wie die Politik funktioniert. Für mich ist Politik nur noch "Bauenfängerei in großem Stil"! Was dem Land gut tut interessiert doch immer weniger. Gute Reformen werden verhindert damit man der anderen Seite hinterher vorwerfen kann es gäbe zu wenig Reformen, ohne Reformen steigen Schulden, Arbeitslosogkeit... wieder ein gutes Argument für die Wahl... und wie gesagt, die Opposition handelt nicht so wie sie sollte sonern als Bremsklotz bei jeder Entscheidung obwohl man das selbst im Wahlprogramm stehen hat, nur aus Prinzip. Das man aber damit die Wähler verunsichert und das Vertrauen in die Politik zerstört, sich so immer wenig Leute mit beschäftigen oder auskennen, wird dieser "Bauernfang-Effekt" immer weiter verstärkt.
Das ist ganz klar eine Schwäche unseres politischen Systems, aber leider haben wir nichts besseres(siehe Churchil Zitat im Link ;-)
Sehr gut sieht man das daran, wei die SPD auf einmal in den Umfragewerten steigt, nur durch die Flut-Katastrophe - ich meine was hat das bitte mit der politischen Einstellung der Leute zu tun? Hätte eine andere Partei an der Regierung irgendwas anders gemacht?
Man bräuchte mal eine Partei mit einer großen Mehrheit, für 2-3 Legislatur-Perioden, die mal ordentrlich "aufräumen" kann und ein paar wichtige Reformen auf en Weg bringen kann, so wie es jetzt aussieht geht alles wo weiter wie bisher, vielleicht kommt die CDU näher ran, die PDS mit in die Regierung... na Mahlzeit!
Was ich auffallend finde, ist das es mehr medienwirksame SPD Politiker gibt als CDU! Denen scheint das besser zu liegen! Das fällt mir in _jeder_ Diskussionsrunde auf!
Nun gut... und natürlich gibt es genau eine Partei, die toll ist und vieles besser machen wird, wenn sie genug Prozente bekommt ... und deren Parteiprogramm alle gelesen haben sollten, bevor sie unqualifiziertermassen den Stab über dieser Partei brechen, obwohl sie über die Partei nichts wissen als das, was die politischen Gegner an Polemik und Halbwahrheiten über die Partei verbreiten ... aber ich verrate nicht welche Partei das ist, denn es kann ja nicht schaden, wenn ihr alle Parteiprogramme lest ;-)
Die grauen Panther?
Grüße
Andreas