Bongú!
ich vermute, daß M$ an dieser Stelle - wie an vielen anderen - einfach rücksichtsloser mit den Ressourcen umgeht und große Teile schon beim Booten lädt. Das kostet zwar massig RAM, aber danach geht das Starten halt schneller.
In gewisser Weise ist der Internet Explorer ja auch Bestandteil des Betriebssystems. Er erweitert ja den "normalen" Windows-Explorer um die Browserfähigkeiten. Lediglich die Voreinstellung der Symbolleisten ist anders, ansonsten ist es ein und dasselbe Programm.
das ist ja noch legitim, weil es andere auch machen können. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass M$ für _seine_ Software das eine oder andere As im Ärmel hat, das andere Windows-Entwickler nicht haben.
Ja, und?
Wem das nicht passt, der möge bitte für seine Software ein passendes Betriebssystem schreiben. Gleiches Recht für alle.
Die Idee ist ja auch nicht völlig bescheuert - sie kostet halt nur was.
Klar, und irgendwann "braucht" der normale Heimanwender um einen popeligen Brief zu schreiben irgend so ein Quantencluster-Dingsbums weil er anders sein Officepaket nicht mehr aufkriegt ;-)
Ja, und?
Dieses Dingsbums wird dann wieder diegleichen 1000 EUR kosten wie meine alte Nudel vor 3 Jahren und die noch ältere Nudel davor. Vor der Windows-Zeitrechnung waren PC + Software erheblich teurer.
Ausserdem steht doch jedem Kunden frei, sich Windows & Office zu kaufen. Dazu wird meines Wissens niemand gezwungen. Zudem steht auch jedem Entwickler frei, ein für Heimanwender ideales Betriebssystem und Homeoffice-Paket zu programmieren und dies dem Markt darzubieten.
Microsoft verkauft seine Software so wie sie ist sehr gut. Wenn es anders wäre, würden sie bestimmt auch andere Software produzieren.
Solange Linux-Ritter keine besseren Argumente für Linux haben, als dass es nicht von M$ ist, wird das nie etwas mit der Wachablösung.
Der Kunde gibt viel Geld für einen Computer aus und will etwas haben für sein Geld. Speziell für Heimanwender muss ein PC eigentlich alles können: Briefe schreiben, Internet, Musik hören, Filme gucken, Computerspiele, das ganze multimediale Spektakel. Das alles dann so einfach und narrensicher wie möglich.
Mit MS Windows geht das alles.
Wer gegen Windows anstinken will, muss schlichtweg mehr bieten. So einfach ist das.
Und den Link leihe ich mir von Armin:
http://www.linuxdoc.org/HOWTO/mini/Advocacy-6.html
Das eigene Produkt wird nicht dadurch besser, dass man die Konkurrenz schlecht macht.
Sahha,
kerki