Moin Chräcker
Nicht das "abstimmen" müssen wir lernen, sondern gleichzeitig das beschäftigen (und landesweit diskutieren und "in den Medien halten") über Fragen und Themen, die ich mir zur Zeit kaum wirklich zwischen den jetzigen Fernsehangeboten und Stammtischgesprächen vorstellen kann. Aber wer weiß? nur: jetzt mal eben, weil es so schön populistisch past, rasch über die EU-Verfassung landesweit abstimmen zu lassen würde ich für keinen guten Einstieg in einen lernprozeß für mehr "basisdemokratie" halten.
in Punkt 1 stimme ich mit dir vollkommen überein.
in Punkt 2 Durchaus nicht, auch wenn es "polternd" daherkommen gekommen sein mag und ich mich an den Stammtisch verwiesen sehe, an dem dem ich nie eine Maß mit einem gewißen Edmund gestemmt habe, ich wüsste nicht mal wo dieser stammtisch stehen mag, wäre ein Entscheid und gar eine mögliche Ablehung dieses Verfassungsentwurfs eine mögliche und meiner Meinung nach auch notwendige Erfahrung, auf dem Weg zu einer größeren Beteiligung der Bürgerinnen an den gesamten politischen Entscheidungsprozessen.
Andereseits ist es natürlich auch möglich, dass ich weiterhin, gar nichts tue und wahrnehmen will, ob das allerdings dann zu irgendwelchen partizipativen Prozessen führt, ist sehr fraglich
Gruß Robert