Sven Rautenberg: Email-Bewerbung

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Moin!

Kein Deckblatt im PDF, kein Anschreiben im PDF - das gehört in die EMail rein,

Ich widerspreche dir ungern, aber da bin ich anderer Meinung.

Kannst du ja auch gerne sein. :)

Bedenke aber: Es geht hier konkret um so einen Job. Also treffe ich dementsprechend ein paar Annahmen.

Ein Personalchef in einem größeren Unternehmen gibt sich nicht mit dem lesen von Bewerbungsmails ab. Er hat eine taffe Sekretärin die im die uninteressanten Bewerbungen (Papier, und Mail) bereits aussortiert und die in Frage kommenden, per Mail eingegangenen, ausdruckt und ihm gesammelt vorlegt.

Meinst du, die taffe Sekretärin ist nicht in der Lage, eine EMail auszudrucken? Vielleicht läßt sie dabei das Attachment sogar weg oder druckt nur noch den Lebenslauf aus, mehr aber auch nicht, weil sie ansonsten zweitausend Seiten Papiermüll produzieren würde. :)

Personalchefs legen allergrößten Wert auf das Anschreiben. Was ist ihm lieber? Eine ausgedruckte Mail, oder das Anschreiben (ausgedruckt) im pdf?

Du gehst wie selbstverständlich davon aus, das alle Welt sich EMails ausdrucken würde. Nun ja, mag sein, dass ich da zu progressive Ansichten habe, aber sowas ist eigentlich nicht die Regel, sondern insbesondere in technisch orientierten Firmen eher die Ausnahme. Zumal der Medienwechsel von Mail zu Papier handfeste Nachteile hat: Man kann nicht mal eben dem fachlichen Vorgesetzen und dem Teamleiter die Bewerbungen schnell weiterleiten, damit diese ihren fachlichen Kommentar dazu abgeben.

  • Sven Rautenberg