Der Martin: Schriftsprachlichkeit

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Hallo Romy,

Das finde ich interessant. Sie kann also Schreibschrift oder Druckschrift schreiben? Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass ein Kind aus Bayern kommend Druckschrift mit Bleistift in der ersten Klasse gelernt hatte und nun in Sachsen Schreibschrift mit Füller beherrschen sollte. Wie das ausgegangen ist, kann man sich sicher vorstellen. In Sachsen durfte er _keine_ Druckschrift schreiben, er hat dafür schlechte Noten bekommen.

In den ersten Schulklassen, wo es noch um das *Erlernen* einer Druck- oder Schreibschrift geht, finde ich es auch korrekt, wenn die Verwendung der in der Phase nicht erwünschten Schrift zu Abzügen führt.
Später jedoch, wenn die Schrift nicht mehr Selbstzweck ist, sondern "nur" ein Mittel, sich auszudrücken, finde ich es unerhört, die Art der Schrift mit zu bewerten - mal vom Extremfall abgesehen, dass manche Sauklaue einfach kaum noch lesbar ist.

Ich finde, es sollte lediglich auf die Lesbarkeit geachtet werden und vorallendingen deutschlandweit einheitlich sein. Dieser HickHackist ja nicht auszuhalten.

Full ACK.
Das ist einer der Gründe, warum ich schon seit Jahren der Ansicht bin, dass Bildung im Zuständigkeitsbereich der Länder nichts verloren hat - das gehört zumindest im Bezug auf die Schul_inhalte_ bundesweit einheitlich geregelt.

Schönen Tag noch,
 Martin

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F: Was ist wichtiger: Die Sonne oder der Mond?
A: Der Mond. Denn er scheint nachts. Die Sonne dagegen scheint tagsüber, wenn es sowieso hell ist.