hi,
es ist schade, daß hier ein kleiner "Streit" angefangen hat. Allerdings ist der Hinweis, daß wir hier im Forum die Leute, die wir ernstnehmen möchten, auch gerne mit Namen kennen - oder wenigstens mit einem Nicknamen. Trotz deines Engagements, das ich nicht zu bezweifeln habe, bist du als "Dredsner" ganz einfach anonym und erwirbst dir nicht genug Sympathien, solange du anonym bleibst und bei postings so konsequent, wie du das tust, auf eine Anrede oder wenigstens ein "hallo" und auf eine Unterschrift verzichtest. Dieser "Stil" wird von mir und einigen anderen auch gerne kritisiert.
Ich habe eben endlich mit meiner Schwester in Dresden telefonieren können. Jetzt (schau auf die Uhrzeit) plätschert die Elbe vor ihrer Haustür. Das Diakonissenkrankenhaus, in dem sie die Finanzen verwaltet, ist evakuiert (das haben die Fernsehsender bisher nicht wörtlich ausgesagt) und "abgesoffen". - Ich erwähne das nur nochmals, damit du mir glaubst, daß ich zu Dresden mehr als nur eine "Medienbeziehung" habe.
Zu meiner Ausgangsfrage und deiner ersten Antwort: nein, natürlich konnte ich nicht wissen, daß die Server, auf denen "Dresden.de" liegt, betroffen sind und nicht mehr funktionieren mögen. Selbstvewrständlich ist dann "so etwas" immer ein Grund, auch ein großes und international wichtiges Städteportal mal für eine Weile vom Netz zu nehmen. Wenn man aber noch Ausweichmöglichkeiten hat und die Adsresse nicht vollkommen vom Netz nehmen muß, wäre dann ein entsprechender Hinweis auf der Portalseite wichtig gewesen. _Das_ ist eigentlich mein Problem dabei: wäre da ein Hinweis, meinetwegen auch als alert-Anzeige, vorgeschaltet: "aufgrund der Hochwassersituation sind unsere Sever ausgefallen, wir können aktuell nur die Pegelstände bekanntgeben" - ja, dann hätte ich meine Frage nicht gepostet.
Man könnte ja auch die verbliebene Serverkapazität dafür nutzen, die teilweise irrigen Meldungen der Medien geradezurücken. Ich nehme an, daß außerhalb Dresdens kaum jemand weiß, daß für die Überflutung des Hauptbahnhofs und der Prager Straße gar nicht die Elbe, sondern die Weißeritz verantwortlich war. Dieses normalerweise winzige Flüßchen hat sich lediglich sein altes Flußbett wiedergesucht, das es vor rund 500 Jahren mal gab ...
Inzwischen klingt das, was man zu hören bekommt, insofern hoffnungsvoll, als in Usti und im Moment auch in Schöna die Pegel nicht mehr steigen. Das heißt, vielleicht gegen drei Uhr morgen in der Frühe wird es auch in Dresden nicht mehr weiter steigen, aber bis dahin ...
mit den besten Wünschen
Christoph S.