Hallo,
Wenn es denn schon ein C sein muss, dann eher Objective-C. Dort hat man viele Dinge weitaus eleganter und sauberer gelöst auch wenn es dadurch weiter weg von C weg ist als C++.
Anscheinend ist das wieder einmal ein Fall, in dem die 'schlechtere' Lösung gewonnen hat;-)
Jaein (mit mehr ja als nein). :-)
Trotzdem würde ich keinem ernsthaft vorschlagen, Objective-C zu verwenden, da es, soweit ich das beurteilen kann, für die Programmierung weit weniger eingesetzt wird als C++, wodurch auhc die Unterstützung durch zus. Bibliotheken sicherlich schlechter ist.
Kommt immer darauf an. Unter Windows oder auch Unix gebe ich Dir durchaus recht. Unter MacOS kommst Du dagegen kaum an Objective-C vorbei. Da ist die C++ Unterstützung ein Graus.
Und heutzutage sind imho die Bibliotheken und Komponenten, die man für ein Entwicklungssystem bekommt wesentlicher, als die Qualität der Sprache an sich.
Stimmt. Deshalb würde ich ja auch zu Java tendieren. Das vereinigt ein halbwegs gutes Sprachkonzept mit umfangreich verfügbaren Bibliotheken, Dokumentation/Support und Plattformunabhängigkeit.
Mir persönlich ist es letztendlich egal, wie toll die Umsetzung irgendwelcher Sprach- bzw. Programmierkonzepte in einer Programmiersprache ist, wenn ich damit das machen kann, was ich machen soll/will.
Oft ist es so, daß für eine gute Lösung man die Programmiersprache nehmen sollte, die auch am besten dafür geeignet ist. In der Praxis scheitert das aber oft daran, daß man nicht gleich gut in mehreren Programmiersprachen sein kann bzw. die Einarbeitung in eine geeignete Sprache zu zeitraubend ist.
Deshalb lohnt es sich als "Hauptsprache" eine Sprache zu nehmen die möglichst vielseitig ist, gut zu handbaben und weit verbreitet. Und da ist Java aus meiner Sicht ein ganz guter Kompromiss.
Gruß
MichaelB