Hallo MichaelB,
...Desweiteren ist der Vorteil, dass dein Programm überall dort läuft, wo die JVM installiert ist...
genau! Das ist irre praktisch an Java. Wenn Du ein Programm geschrieben hast, mußt Du nur noch dazuschreiben, daß der User sich bitteschön erstmal mit der Installation der Java-Umgebung vertraut machen soll
Ist auch nicht schwerer zu installieren als irgendeine andere Software. Unter Linux einfach
rpm -i jreblabla.rpm
Unter Windows gibt es eine Art setup.exe wo man dann nur "Weiter" klicken muss. Auch nicht weiter tragisch.
und überhaupt, daß er dein Programm ohne tiefere Systemkenntnisse halt nicht wird starten können.
Doppelklick auf das in eine JAR-Datei gepackte Java-Programm. Auch nicht schwerer als das Klicken auf eine EXE-Datei.
Noch einfacher geht es mit Webstart. Vorteil: Das Programm wird bei Bedarf automatisch aktualisiert, falls das notwendig sein sollte.
Zudem kannst Du dem Java-Programm rechtemäßig beschränken. Bei einer EXE-Datei bist Du darauf angewiesen, daß der Autor nichts Böses im Sinn hat. Gerade im Internetzeitalter ein dickes Plus.
Aber das wird Dein User sicherlich gern in Kauf nehmen - für einen Terminplaner ;-)
Es wurde übrigens schon an anderer Stelle erwähnt, daß man aus Java-Programme auch native-executables (auf Deutsch: EXE-Dateien) erzeugen kann und dann kommst Du ohne den JRE-Kram aus.
Gruß
MichaelB