Hi,
Also ich habe das schon richtig verstanden!?
Im Endeffekt kann man ja dann bei Sprahcne wie C++, Pascal, Delphi usw. nac dem kompilen nicht mehr erkennen in welcher Sprache es geschrieben wurde, weil die Anweisungen der Programmiersprache dann a nur dazu da sind, damit der Compiler weiss, was er als Maschinencode in die engültige EXE-Datei schreibenm soll, oder nicht ?
Du hast das ganz richtig erkannt. Ganz am Anfang hatte man noch keine Programmiersprache und gab den Maschinencode direkt ein (als Zahlenfolge: Befehl für den jeweiligen Prozesortyp - Parameter). Das war natürlich nicht sehr benutzerfreundlich, da man die ganzen Befehlcodes kennen oder nachschlagen mußte und sich bei Sprüngen im Code die Sprungadressen erst heraussuchen mußte. Dann folgte mit Assembler die Möglichkeit, statt Zahlencodes Befehlskürzel zu verwenden und Sprungadressen mit Namen zu versehen, die dan beim Compilieren ermittelt werden.
Die "höheren" Programmiersprachen vereinfachten die Eingaben dann immer mehr und stellten Befehle mit immer komplexeren dadurch generierten Funktionen zur Verfügung.
Der Nutzen einer Programmiersprache (jedenfalls für den rein privaten Einsatz) steht und fällt mit den Fähigkeiten und der Verbreitung der dazugehörigen Compiler. Unterstützt die Programmiersprache die erforderlichen Funktionen und erzeugt der der Compiler einen ausreichend schnellen ausführbaren Code für die gewünschten Rechner, ist sie auch einsetzbar und die einzige Frage ist dann eigentlich nur, ob sie einem persönlich gefällt, sprich: ob sie den bevorzugten Programmierstil auch unterstützt. Mir persönlich gefällt z.B. PureBasic sehr gut. Die Sprache stellt alle erforderlichen Funktionen auf wirklich einfache Weise zur Verfügung, fordert zwar nicht aber ermöglicht ein strukturiertes Programmieren, ermöglicht die Einbindung von Bibliotheken und Systemfunktionen und der Compiler erzeugt einen extrem kompakten und auch schnellen Code. Zwar nicht plattformunabhängig, aber für den privaten Gebrauch muß es das ja auch nicht sein.
freundliche Grüße
Ingo