Hallo at,
Da wird der Defekt zum Event ;-)
Aber gleube mir: Um den Scanner wird es nicht schade gewesen sein, wenn man vom prinzipiellen materiellen Schaden absieht.
Na, der finanzielle und materielle Schaden war gar nicht so leicht zu verkraften, der Preis im Jahr 2000 für eine 20 GB - HD (gibt's sowas heute eigentlich noch?) war für mich als Student mit ca. 200 EUR nicht gerade gering. Was ich aber noch weniger verkraftet habe war, daß ein nicht geringer Teil meiner Diplomarbeit zusammen mit der Festplatte ebenfalls "verschmort" ist, mit der Konsequenz, daß ich mir daraufhin auch noch einen CD-Brenner zur Datensicherung gekauft habe, welcher damals mit ca. 350 Euronen zu Buche schlug. Dazu kam noch ein neues Netzteil, insgesamt habe ich so ca. 600+ EUR abgedrückt, ganz zu schweigen von dem Mehraufwand unzählige Seiten/Zeichnungen/Diagramme meiner Diplomarbeit wieder einzugeben.
Du magst dich jetzt fragen, warum ich damals so blöde war, und "wichtige" Daten (für mich damals wichtig, für den Rset der Welt wahrscheinlich eher nicht) wie z.B. meine Diplomarbeit nicht ausreichend gebackupt habe. Nun, damals hatte ich ein ZIP-Laufwerk mit 250 MB Speichermedien, da habe ich mit Backups noch gegeizt, da meine Arbeit aufgrund des Umfangs von mehr als 1 GB Daten (ist wirklich so, gerade nachgeprüft ;-) halt nicht auf 1 oder 2 Speichermedien gepasst hat.
Aber aus Fehlern kann man lernen, daher habe ich mir nach diesem Desaster auch einen teuren CD-Brenner geleistet.
Ich finde Canon-Geräte in vielen Bereichen sehr gut, weil sie unauffällig ihre Leistung bringen.
Ich bin von Canon auch sehr überzeugt, alle meiner Drucker sind z.B. von Canon.
Die gute Geschwindigkeit und die hervorragende Software haben mich seinerzeit zu Agfa geführt. Dem ersten SnapScan sowie dem darauf folgenden SnapScan 600 lag seinerzeit die Afga-eigene Software
Photolook bei, die auch den professionellen Geräten beilag, mit
Ist Photolook wirklich gut? Ich kenne das Programm nicht, aber wenn Du mir sagst es wäre empfehlenswert, dann würde ich es gerne mal Testen.
... Und auch die Verarbeitung orientierte sich an den besseren Modellen, was wegen der geringeren Vibrationen eben auch die Geschwindigkeit positiv beeinflusste.
Wie gesagt, die Verarbeitungsmodelle würden mich zwar auch brennend interessieren und vielleicht bei einer künftigen Entscheidungsfindung unterstützen, aber zur Beurteilung wichtiger Details bin ich auch nicht Fachmann genug.
Diese Geräte waren meines Wissens auf OCR getrimmt und daher für mich nie interessant.
Kleine Verständnisfrage:
Was macht eigentlich den Unterschied zwischen einem nicht auf OCR getrimmten Scanner und einem dafür optimierten aus? Es kann m.E. bezüglich der Hardware nur an der Optik liegen, ansonsten ist für OCR-Erkennung doch die Software verantwortlich, oder liege ich da komplett daneben?
Von Hochleistungs-Scannern wollen wir besser gar nicht sprechen, da diese nach wie vor im zumindest vier- bis fünfstelligen Bereich liegen. Aber es gab auch einmal einen Linotype-Scanner -- heute gehört dieses Unternehmen zu Heidelberg --, der unter dem Label "Highscreen" bei Vobis verhökert wurde. Er war tatsächlich baugleich mit einem wesentlich teureren Gerät, meines Wissen mit der gleichen sehr guten Software augestattet, und verzichtete wohl nur auf einige Garantie- und Service-Leistungen. Gebaut wurden dies Geräte allerdings ohnehin alle von Umax.
Naja, ich wollte ja auch nicht Hochleistungsscanner, welche z.B. für Document/Work-Flow eingesetzt werden mit Billigprodukten aus dem Supermarkt von nebenan vergleichen. Aber es muß doch auch signifikante Unterschiede technischer Art zwischen Geräten geben, welche füre 50 EUR und aderen welche für 200 EUR angeboten werden, welche ja offentsichtlich beide für den Privatanwender gedacht sind. Die Software in der übliche Beipack-CD dürfte den Unteschied ja hoffentlich nicht ausmachen.
Wenn man sich so helfen kann, ist doch alles in Ordnung.
ganz genau ;-)
Was heute an Scan-Software beigepackt wird, ist oft eine Frechheit.
Full ACK. Genau deshalb würde mich deine Meinung zu Photolook interessieren.
Ohne es genau zu wissen, habe ich den Eindruck daß Du dich mit Grafik(erstellung) ganz gut auskennst.
Manchmal gleube ich das fast selbst ;-)
Siehst Du, ich lag gar nicht so falsch mit meiner Vermuting ,-)
Kleines Kontrastprogramm: Ich scanne mit möglichst hoher physikalischer Auflösung
So fange ich auch an.
und setze Schwarz- und Weißpunkt, definiere Gamma-Werte -- falls möglich, für jeden einzelnen Kanal --, entrastere bei Print-Reproduktionen zur Vermeidung von Moires und schärfe leicht -- und zwar alles innerhalb des TWAIN-Moduls. Alles andere hätte nämlich den Nachteil, dass die Fähigkeiten seines Scanners ja gar nicht ausnutzt.
Und genau hier fangen meine Probleme an. Gamma, Kanäle, Moiree, etc. sind mir durchaus bekannte Begriffe, und ich weiß auch ansatzweise welche Auswirkungen eine Änderung der jeweiligen Einstellungen bewirken soll bzw. sollte.
Da die unzähligen Variationsmöglichkeiten sowie das fehlende Wissen darüber, welche Einstellung man in Kombination mit anderen ändern sollte um einen bestimmten Effekt zu erzielen, wähle ich schlichtweg meist die Alternative über Helligkeit und Kontrast.
Ich würde mich nicht auf eine bestimmte Größe festlegen. Bei manchen Motiven funktioniert das einfach nicht.
Ja, das sind auch nur Richtwerte, die ich mir ausgedacht habe, natürlich darf ein "grosses" Bild auch schon mal 150 kB haben, wenn sich die Darstellungsqualität dadurch merklich verbessert ...
Sicher sollte man zunächst die Dimensionen verändern, bevor man die Bildschärfe nachregelt. Aber das ist ein komplexes Thema.
Das denke ich auch, trotzdem hast Du mir damit gezeigt, daß ich im Ansatz nicht gaz falsch lag ;-)
Abschliessend lasse ich einen Batchprozess über alle Bilder laufen und erstelle nebenbei auch die Thumbnails. Einige Beispiele meiner Vorgehensweise findest Du eben auf meiner Webseite.
Für alles weitere sein dir http://docma.info/ ans Herz gelegt.
danke, bin schon am Lesen ...
Grüsse
Frankie