Hallo.
Du magst dich jetzt fragen, warum ich damals so blöde war, und "wichtige" Daten (für mich damals wichtig, für den Rset der Welt wahrscheinlich eher nicht) wie z.B. meine Diplomarbeit nicht ausreichend gebackupt habe. Nun, damals hatte ich ein ZIP-Laufwerk mit 250 MB Speichermedien, da habe ich mit Backups noch gegeizt, da meine Arbeit aufgrund des Umfangs von mehr als 1 GB Daten (ist wirklich so, gerade nachgeprüft ;-) halt nicht auf 1 oder 2 Speichermedien gepasst hat.
Bei solchen Gelegenheiten rechne ich gern vor, wieviel ein solches Speichermedium pro Arbeitsstunde gekostet hätte. Denn effektiv ist ja nicht ein Datenhaufen abhanden gekommen, sondern die mühsam geernteten Früchte deiner Arbeit.
Aber aus Fehlern kann man lernen, daher habe ich mir nach diesem Desaster auch einen teuren CD-Brenner geleistet.
Noch ein kleiner Tipp: Lege dies CDs nicht auf das Gehäuse.
Ist Photolook wirklich gut? Ich kenne das Programm nicht, aber wenn Du mir sagst es wäre empfehlenswert, dann würde ich es gerne mal Testen.
Dazu benötigtest du aber leider einen der besseren Scanner von Agfa.
Wie gesagt, die Verarbeitungsmodelle würden mich zwar auch brennend interessieren und vielleicht bei einer künftigen Entscheidungsfindung unterstützen, aber zur Beurteilung wichtiger Details bin ich auch nicht Fachmann genug.
Wenn es nicht gerade um transportable Geräte geht, wird die Qualität bei untereinander vergleichbaren Geräten in Kilogramm gemessen. Oder kurz: Was wiegt, das taugt.
Kleine Verständnisfrage:
Was macht eigentlich den Unterschied zwischen einem nicht auf OCR getrimmten Scanner und einem dafür optimierten aus? Es kann m.E. bezüglich der Hardware nur an der Optik liegen, ansonsten ist für OCR-Erkennung doch die Software verantwortlich, oder liege ich da komplett daneben?
Nun, für OCR kommt es auf eine möglichst scharfe Darstellung bei geringen Farbtiefen an, während die Farbigkeit zu vernachlässigen ist. Dass dies meist in der Optik begründet liegt, kommt aber wohl auch daher, dass diese im Vergleich zur Elektronik recht teuer ist, wenn sie gleichzeitig präzise und langlebig sein soll.
Naja, ich wollte ja auch nicht Hochleistungsscanner, welche z.B. für Document/Work-Flow eingesetzt werden mit Billigprodukten aus dem Supermarkt von nebenan vergleichen. Aber es muß doch auch signifikante Unterschiede technischer Art zwischen Geräten geben, welche füre 50 EUR und aderen welche für 200 EUR angeboten werden, welche ja offentsichtlich beide für den Privatanwender gedacht sind. Die Software in der übliche Beipack-CD dürfte den Unteschied ja hoffentlich nicht ausmachen.
Zum einen: Warum nicht? Du wirst hinreichend viele Beispiele finden, in denen die Software das Produkt verbessert, denn mit der Software arbeitet man ja letztlich. Zum anderen: Nicht nur. Ein robustes Gerät für den Dauereinsatz erkennt man häufig schon am Scharnier des Deckels und am integrierten Netzteil. Schnelle Schnittstellen ermöglichen erst schnelles Scannen, und von Geräten, deren "Dichte" nicht erst angegeben ist, musst du keine Wunder erwarten. Wenn sogar Möglichkeiten der Kalibrierung werksseitig vorgesehen sind oder IT8-Charts mitgeliefert werden, ist man auf der sicheren Seite.
Und genau hier fangen meine Probleme an. Gamma, Kanäle, Moiree, etc. sind mir durchaus bekannte Begriffe, und ich weiß auch ansatzweise welche Auswirkungen eine Änderung der jeweiligen Einstellungen bewirken soll bzw. sollte.
Da die unzähligen Variationsmöglichkeiten sowie das fehlende Wissen darüber, welche Einstellung man in Kombination mit anderen ändern sollte um einen bestimmten Effekt zu erzielen, wähle ich schlichtweg meist die Alternative über Helligkeit und Kontrast.
Wie die RGB-Kanäle funktionieren, sollte dir die Recherche nach der additiven Farbmischung wieder ins Gedächtnis rufen. Gamma oder Gradationskurven sind nichts anderes als eine grafische Zuordnungstabelle für einkommende und ausgehende Helligkeitswerte. Und zum Moiree muss man ja nur wissen, mit welcher Auflösung das gescannte Bild seinerzeit gedruckt worden ist. Und das ist auch der Grund, weshalb sich hier so wenig automatisieren lässt, da die Software dies nicht selbst bestimmen kann. -- Von Farbangleichungen von miteinander in Beziehung stehenden Bildern will ich mal gar nicht weiter reden.
MfG, at