Hallo.
Ich hatte bis jetzt 4 Scanner, Primax - Canon - HP - Visioneer, in dieser zeitlichen Reihenfolge.
Primax war recht gut, wenngleich die Abmessungen noch recht gross waren ... ist auf meinem Desktop-Gehäuse gestanden, da fiel eines Tages der Lüfter des Netzteils aus, der Ganze Rechner, natürlcih auch das Gehäuse, hat überhitzt und hat neben dem Scanner auch noch eine Festplatte verschmort ,-(
Da wird der Defekt zum Event ;-)
Aber gleube mir: Um den Scanner wird es nicht schade gewesen sein, wenn man vom prinzipiellen materiellen Schaden absieht.
Canon war von der Qualität bisher der beste den ich hatte, allerdings ging der von alleine (viel zu schnell) kaputt.
Du meinst, dein Lüfter wurde überrumpelt? ;-)
Ich finde Canon-Geräte in vielen Bereichen sehr gut, weil sie unauffällig ihre Leistung bringen.
Der HP war teuer und besch***en. Die Scangeschwindigkeit war unerträglich langsam und als ich dann mein OS irgendwann auf W2k umstellte hat der Treiber (auch nicht nach vielen Updates und Bugfixes seitens HP) nicht funktioniert => schnellstens verkauft.
Die gute Geschwindigkeit und die hervorragende Software haben mich seinerzeit zu Agfa geführt. Dem ersten SnapScan sowie dem darauf folgenden SnapScan 600 lag seinerzeit die Afga-eigene Software Photolook bei, die auch den professionellen Geräten beilag, mit denen ich bis dahin gearbeitet hatte. Und auch die Verarbeitung orientierte sich an den besseren Modellen, was wegen der geringeren Vibrationen eben auch die Geschwindigkeit positiv beeinflusste.
Nach dem Totalausfall des HP entschied ich mich für den Visioneer, die Entscheidung war reiner Zufall, da ich die Marke nicht kannte. Der Preis von 40 EUR bei einem Discounter gab den Ausschlag. Geräte von bekannteren Herstellern kosteten damals bei gleicher Ausstattung ca. das 3-5-fache. Wegen Umtauschrecht, etc. kaufte ich ihn und bin eigentlich sehr zufrieden.
Diese Geräte waren meines Wissens auf OCR getrimmt und daher für mich nie interessant.
Der Visioneer überzeugt durch seine extrem hohe Scangeschwindigkeit. Bei einer Auflösung von 300 dpi und Echtfarben benötigt er gerade mal 10-15 sec für eine DIN A4 Seite. Ich weiss zwar nicht was Hochleistungsscanner von Agfa oder Heidelberg leisten, aber im Vergleich zu meinen bisherigen Geräten ist er der mit Abstand schnellste.
Von Hochleistungs-Scannern wollen wir besser gar nicht sprechen, da diese nach wie vor im zumindest vier- bis fünfstelligen Bereich liegen. Aber es gab auch einmal einen Linotype-Scanner -- heute gehört dieses Unternehmen zu Heidelberg --, der unter dem Label "Highscreen" bei Vobis verhökert wurde. Er war tatsächlich baugleich mit einem wesentlich teureren Gerät, meines Wissen mit der gleichen sehr guten Software augestattet, und verzichtete wohl nur auf einige Garantie- und Service-Leistungen. Gebaut wurden dies Geräte allerdings ohnehin alle von Umax.
Natürlich habe ich auch mit diesem Gerät Treiberkonflikte, da ich jedoch sehr selten scanne habe ich irgendwann aufgegeben das Gerät unter W2k laufen zu lassen (manchmal hat es/er funktioniert, manchmal nicht, aber eindeutig ein Treiber/Software-Problem), deswegen eben unter Win98.
Wenn man sich so helfen kann, ist doch alles in Ordnung.
Zusammen mit dem Visioneer bin ich auch zu PaperPort gekommen. Die Software ist anfangs etwas ungewohnt zu bedienen, überrascht aber durchaus positiv durch einige Features, welche ich nicht mehr missen möchte.
Was heute an Scan-Software beigepackt wird, ist oft eine Frechheit. Daher kommt für mich eigentlich auch nur noch ein Scanner in Frage, der auf http://www.silverfast.com/product/de.html gelistet ist.
Du wirst dich vielleicht fragen: Ist der Bauder F. denn jetzt ganz bescheuert, oder warum erzählt er mir den ganzen Sch**** ?
Das frage ich mich hier im Forum ja durchaus öfter, im Augenblick aber eigentlich nicht ;-)
Ohne es genau zu wissen, habe ich den Eindruck daß Du dich mit Grafik(erstellung) ganz gut auskennst.
Manchmal gleube ich das fast selbst ;-)
Ich möchte dir deswegen (und nachdem ich dir die Hardwaregeschichte erzählt habe) kurz beschreiben, wie ich vorgehe beim Einscannen und bearbeiten von gescannten Bildern. Dies tue ich, weil ich herausfinden möchte, warum meine (digitalen) Bilder teilweise in nicht zufriedenstellender Qualität vorliegen.
Ich scanne die Bilder mit einer ziemlich hohen Auflösung (200 - 300 dpi) ein und fummele erstmal nicht an den Twain-Optionen rum. Wenn ich mehrere Bilder habe, scanne ich zunächst 2-4 Bilder ein, welche in Helligkeit und Kontrast möglichst unterschiedlich sind. Wird das eine oder andere Bild besonders schlecht eingescannt, probiere ich etwas an den Twain-Einstellungen zu drehen. Danach, wenn nötig, scanne ich die Testbilder nochmals ein .... und diesen Vorgang wiederhole ich solange, bis ich denke, den besten Kompromiss gefunden habe.
Kleines Kontrastprogramm: Ich scanne mit möglichst hoher physikalischer Auflösung und setze Schwarz- und Weißpunkt, definiere Gamma-Werte -- falls möglich, für jeden einzelnen Kanal --, entrastere bei Print-Reproduktionen zur Vermeidung von Moires und schärfe leicht -- und zwar alles innerhalb des TWAIN-Moduls. Alles andere hätte nämlich den Nachteil, dass die Fähigkeiten seines Scanners ja gar nicht ausnutzt.
Einfaches Beispiel anhand eines Schwarz/Weiß-Fotos: Ich scanne ein recht flaues Bild, also eines mit geringem Kontrast. Wenn ich jetzt den Schwarzpunkt auf den dunkelsten Pixel -- vielleicht ein dunkelgrau -- und den Weißpunkt auf den hellsten Punkt -- vielleicht ein hellgrau -- setze, erhalten alle dazwischen liegenden Abstufungen einen so großen Kontrast zueinander, dass wesentlich mehr unterscheidliche Grautöne im Bild vorhanden sind. Loswerden kann ich die ja bei Bedarf immer noch, aber später herbeizaubern kann ich sie natürlich nicht mehr.
Dass ich jedes Bild individuell betrachte, obwohl ich natürlich einige Voreinstellungs-Sets habe, hatte ich ja schon in einem anderen Beitrag dargelegt.
Und ich würde auch keine zu unterschiedlichen Bilder gemeinsam scannen. Wieder ein Beispiel, diesmal mit Farbfotos: Ich scanne eine Aufnahme eines Regenbogens und das Foto eines Urwaldes gemeinsam. Die sehr unterscheidlichen Farben nehmen sich dann gegenseitig die begrenzten Plätze auf meiner Farbpalette weg, denn ein Scanner arbeitet innerhalb des TWAIN-Moduls häufig mit einer deutlich höheren Farbtiefe, zum Beispiel 48 bit, als er an das Bilbbearbeitsprogramm weitergibt, zum Beipsiel 24 bit. Dem fallen dann einige Farben zum Opfer, was sich durch einzelnes Scannen hätte vermeiden oder zumindest verringern lassen können.
Angenommen, ich bin einigermassen zufrieden, liegen die Bilder dann in der Rohfassung mit einer Grösse von je 1-3 MB vor, i.d.R. im .jpg-Format.
Wichtig ist, dass hier noch keine Daten reduziert, sondern nur komprimiert werden.
Jetzt kommt ein Bildver/bearbeitungprogramm ins Spiel (z.B. Thumbs+, PaintshopPro, PhotoImpact) ins Spiel. Ich nehme wiederum "meine" Testfotos und versuche im Zusammenspiel mit Helligkeit, Kontrast, Komprimierungsrate und Resize wiederum einen Kompromiss zu finden, welcher für sämtliche Bilder tragbar erscheint.
Ich versuche immer eine max. Bildgrösse von ca. 100 kB für die "grossen" Bilder und eine Grösse von < 10 kB für die Daumennägel hinzubekommen.
Ich würde mich nicht auf eine bestimmte Größe festlegen. Bei manchen Motiven funktioniert das einfach nicht.
Ich spiele ebenfalls auch mit der Reihenfolge der "Optimierungsschritte", mir bis jetzt noch kein Grafikprogramm verraten, auf welchen Optimierungsalgorithmen es aufbaut. Im Prinzip ist mir das auch egal, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, daß es durchaus einen Unterschied machen müsste ob ich zuerst manipuliere, dann resize und dann komprimiere oder diese Schritte in eiiner anderen Ablauffolge ausführe.
Sicher sollte man zunächst die Dimensionen verändern, bevor man die Bildschärfe nachregelt. Aber das ist ein komplexes Thema.
Abschliessend lasse ich einen Batchprozess über alle Bilder laufen und erstelle nebenbei auch die Thumbnails. Einige Beispiele meiner Vorgehensweise findest Du eben auf meiner Webseite.
Nach soviel gelabere frage ich nun dich: ist diese Vorgehensweise ok, oder gibt es da bestimmte ToDos oder NotToDos welche ich beachten sollte oder gar nicht erst beachtet habe?
Wohin dich deine Batch-Prozesse führen, war ja der Augangspunkt dieser Abhandlung. Ich denke, Automatismen können nur sehr begrenzt eigesetzt werden.
Für alles weitere sein dir http://docma.info/ ans Herz gelegt.
Auf vier Seiten bringt der Axel-Springer-Verlag doch gerade einmal acht Überschriften unter ;-)
ist auch viel zu viel Druckerschwärze ,-) ... andere Zeitungen können mit so viel Schwärze wahrscheinlich eine ganze Auflage drucken ...
*lol*
Auch wahr.
MfG, at