Hallo Detlef,
Meine Meinung: Weniger ist mehr!
Lieber weniger gute Bilder, als Unmengen an Schrott.
(davon gibt es schon genug)
Da hast Du vollkommen recht, aber ich habe auch nicht behauptet, daß ich die Unmengen an Fotos auch veröffentlichen werde. Veröffentlichen ist in meinen Augen nicht das gleiche wie online zu stellen.
Ich bin recht oft weltweit unterwegs und möchte gerne auf die Fotos oder andere Dokumente von jedem Ort der Welt aus, welcher Internetzugang bietet, zugreifen können. Manche Dokumente kann man nicht sonderlich komprimieren (ausser vielleicht zippen), bei Fotos möchte ich mir aber den Luxus einer Bildvorschau gönnen.
Eben deswegen sollen die Fotos auch ausreichend komprimiert werden, 1) wegen online-Speicherplatz und 2) ,und noch wichtiger, um das Laden der Bilder im erträglichen Rahmen zu halten.
Warum brenne ich den ganzen Schmu nicht einfach auf CD und packe gleich einen ausreichenden Viewer dazu?
Das geht u.a. aus dem Grund nicht, da mir nicht überall ein CD-Laufwerk zur Verfügung steht und noch weniger möchte ich an einem fremden Rechner zuerst irgendwas installieren müssen. Gut, jetzt wirst Du vielleicht fragen, warum ich das Zeugs nicht als html auf eine CD packe. Eben darum weil ich nicht zwingend davon ausgehen kann, daß mir überall ein CD-LW zur Verfügung steht.
Warum viele Bilder auf einmal?
Für deine Seitenbesucher sind die Seiten doch viel interessanter, wenn dort immer mal wieder ein paar neue Bilder hinzukommen.
Full ACK.
Eine Zuordnung zu verschiedenen Batchprozessen stelle ich mir als fürchterliches Schattenboxen vor.
Einfach ist es wirklich nicht, aber man lernt immer wieder dazu.
_Vergleich_
Manuell:
[...]
Bekomme ich Erfahrung mit meinem Grafikprogramm?
Könnte es nicht sein, dass ich in der Zeit, die ich die gescannten Bilder begutachte und den verschiedenen Batchprozessen zuordne, auch mit der manuellen Nachbearbeitung so gut wie fertig wäre, bei entsprechender Übung?
Vollkommen richtig, aber genau deshalb arbeite ich auch mit Batchprozessen.
Du musst dir meine Vorgehensweise vereinfacht so vorstellen:
Ich scanne z.B. mit hoher physikalischer Auflösung 100 Bilder ein. Diese werden nach einer kurzen Sichtprobe von mir als dunkel, hell, oder als Winter, Sommer, Herbst oder Personen, Objekte, Landschaften etc. eingestuft.
Dann probiere ich an einem "typischen" Bild, z.B. einem welches ich zuvor als "dunkel" eigestuft habe, und das mir representativ erscheint, ein bisschen mit einem Grafikptogramm rum. Solange bis ich der Meinung bin, eine brauchbare Einstellungen gefunden zu haben, welche auch auf andere (ähnliche) Bilder anwendbar ist.
Jetzt geht's an die Stapelverarbeitung. Ich lasse die Stapelverarbeitung mit den zuvor ermittelten Parametern über alle "dunklen" Bilder laufen, wenn ok, dann fertig.
Wenn nicht ok, ändere ich z.B. Helligkeit und Kontrast und lasse die Stapelverarbeitung nochmals auf die dunklen Bilder los, erstelle aber gleichzeitig noch Kopien.
Im nächsten Schritt vergleiche ich Ergebnisse der 1. Stapelverarbeitung mit der 2., und wähle die Variante aus, welche dem Orginal am nächsten kommt.
Bilder, die ich z.B. auf einer webseite zeigen möchte werden evtl. noch farblich überarbeitet, damit es in das gestalterische Konzept passt.
Bei Bildern, die ich lediglich online als "Sicherungskopie" haben möchte, also nicht für jedermann sichbar sein werden, entfällt die Detailanpassung natürlich.
Grüsse
Frankie